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Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier Gebundene Ausgabe – 23. Februar 2007

3.8 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Silvester 1999, die Millennium-Nacht in Berlin. Frank Reichert, als ostdeutscher Jungunternehmer erfolgreich im Westen angekommen, begegnet auf der Silvesterfeier an der Schwelle zum neuen Jahrtausend Julia, seiner verlorenen großen Liebe. Seit der Trennung im Herbst 1989 wandelt er wie ein Fremder durchs Leben, fast unbeteiligt erlebt er neue Beziehungen und den Erfolg seines florierenden Geschäfts. Nichts mehr kann ihn im Tiefsten berühren, über allem liegt Julias Schatten und die Möglichkeit eines anderen Lebens. So wird das Ende der Nacht zu einem Neubeginn, mit dem keiner gerechnet hat. Zwischen Abschied und Aufbruch taumeln fast alle Figuren in Ingo Schulzes neuen Erzählungen. Oft reicht schon ein einziger irritierender Blick, um das scheinbar harmonische Gefüge einer frischen Liebe, einer nachbarschaftlichen Bekanntschaft oder eines unbeschwerten Urlaubs aus den Angeln zu heben. Ob im Friseurladen in Manhattan, in einer Datscha im Berliner Umland - stets umgibt eine Atmosphäre diffuser Bedrohung die selbstgeschaffenen Fluchtorte. In diesen Heterotopien der Seligkeit behaupten sich Schulzes Protagonisten gegen eine ständig be-schleunigende Welt, die mit ihren Fallstricken bis in die eigenen vier Wände reicht. Mit untrüglichem Gespür für tragikomische Situationen umkreist Ingo Schulze das Wesen der Liebe, das Ringen um Würde im Abschiednehmen und das Geschenk glückhafter Epiphanien mitten im Alltag.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren. Von 1983 bis 1988 studierte er Klassische Philologie in Jena und arbeitete anschließend als Dramaturg am Landestheater in Altenburg. Im Herbst 1989 verließ Ingo Schulze das Theater, um als politischer Journalist zu arbeiten. 1993 lebte er für ein halbes Jahr in St. Petersburg, wo er half, ein Anzeigenblatt redaktionell aufzubauen. Für sein Debüt »33 Augenblicke des Glücks« erhielt Ingo Schulze 1995 u. a. den Förderpreis des Alfred-Döblin-Wettbewerbs sowie den aspekte-Literaturpreis. Der New Yorker druckte 1997 drei Erzählungen aus dem Band ab - eine Ehre, die unter den deutschsprachigen Autoren zuletzt Max Frisch zukam - und ließ ihn im April 1998 als einen der »Five Best European Young Novelists« von Richard Avedon porträtieren. Für seinen zweiten Erzählband »Simple Storys« erhielt er 1998 den Berliner Literaturpreis. 2001 wurde Ingo Schulze, zu gleichen Teilen mit Thomas Hürlimann und Dieter Wellershoff, der Joseph-Breitenbach-Preis verliehen. In dem Briefroman »Neue Leben«, in dem er ästhetisch neue Wege geht, erwartet den Leser ein breit angelegtes Panorama des Jahres 1989 und seiner Folgen. »Neue Leben« wurde in die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2006 gewählt. Kulturstaatsminister Bernd Neumann vergab im Juni 2006 an Ingo Schulze das Massimo-Stipendium 2007, das für einen einjährigen Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom steht. Im März 2007 erhielt Schulze für seinen Erzählungsband »Handy« den Preis der Leipziger Buchmesse. Mit »Adam und Evelyn« stand er 2008 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Ingo Schulze ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Bücher wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

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Format: Gebundene Ausgabe
Als ich im Frühjahr quer durch Deutschland nach Leipzig zur Buchmesse fuhr und im Radio die Kandidaten für die zu vergebenen Preise vorgestellt wurden, hörte ich zum ersten Mal - das muss ich inzwischen zu meiner Schande gestehen -, den Namen Ingo Schulze.

Schulze wurde 1962 in Dresden geboren, studierte Philologie und arbeitete als Dramaturg und Zeitungsredakteur. Seit 1993 lebt er in Berlin. Sein Schaffen wurde mehrfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

In seinem in Leipzig prämierten Buch stellt Schulze 13 Geschichten vor, Geschichten, wie sie ein jeder erleben kann, teilweise geprägt von seiner Lebensgeschichte. Es mögen nicht alle Geschichten in dem Buch objektiv von gleicher Qualität sein, doch sind sie allesamt raffiniert und spannend im Aufbau, immer wieder mit überraschenden Wendungen. Viele Figuren in seinen Geschichten kommen dem Leser - je nach seinem Umfeld - irgendwie bekannt vor.

Er beherrscht die große Kunst, Szenen mit einer Beiläufigkeit zu schildern, dass der Leser kaum bemerkt, wie die Spannung ihn fortträgt und mit sich zieht. Seine Sprache ist leicht zu lesen, aber dennoch ausdrucksstark, weil er den Umgang mit einer zeitgemäß niveauvollen Sprache wie kaum ein anderer beherrscht.

Ich hatte mich gefragt, wie kann ein Buch mit Geschichten einen ersten Preis bekommen? Nachdem ich es gelesen habe, kenne ich den Grund.
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Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 10. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Zunächst: was es bedeutet, Geschichten "in alter Manier" zu erzählen, hat sich mir nicht eröffnet. Ich hoffe nicht, dass sich der Titelzusatz auf den Inhalt der Geschichten bezieht. Denn denen fehlt gelegentlich, wie Schulzes Leipziger Kollege Clemens Meyer sagen würde, die Relevanz. Man liest sich durch belanglose Streitereien, und manche Geschichten kommen gänzlich ohne Spannungsbogen und Handlung aus ("Mr. Neitherkorn und das Schicksal"), und es scheint, hier werde um des Schreibens Willen geschrieben oder weil irgendjemand einen Abgabetermin einforderte. Andere wieder wie "Glaube, Liebe, Hoffnung Nummer 23" überraschen mit einer unerwarteten Pointe oder packen den Leser durch ihre Eindringlichkeit wie in "Calcutta". Dabei zeigt Schulze in allen Geschichten, wie genau er beobachten kann: jedes noch so kleine Detail findet Beachtung und zeigt, wie banal das Leben manchmal sein kann, wie belanglos die Gespräche, die man führt. Und an Kommunikation, auch an solcher, die man aneinander vorbei führt, mangelt es in keiner Geschichten; vielleicht trägt das Buch deshalb ausgerechnet den Namen eines modernen Kommunikationsgerätes, mit dem man trotzdem "in alter Manier" mit dem Unwesentlichen um das Wesentliche herumkommunizieren kann ("Handy" ist gleichzeitig der Titel der spröde erzählten Eröffnungs-Geschichte). Und: Schulze hat wieder sich selbst zum Thema gemacht. Wie schon "Neue Leben" einige Parallelen zu seinem Leben hatte, geht es auch hier um Lesereisen nach Estland oder Ägypten, einen Arbeitsaufenthalt in den USA usw. Und wieder schwebt da der Verdacht, dass Schulze die Themen ausgehen, dass er des Schreibens müde werde.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
Anfangs tat ich mir ein wenig schwer. Die ersten Geschichten erzählen eher von Welten, in denen Kleinigkeiten als Ereignisse reichen müssen. Doch bald fand ich Schulzes Stil angenehm und seine Ich-Stücke, meist sehr autobiografisch wirkend, interessant. Zwischen den Zeilen schwingt etwas angenehmes mit, ein Gefühl großer Menschlichkeit, es lässt sich nur schwer in Worte fassen. Ingo Schulze ist ein sehr guter Erzähler, uneitel vor allem, und einer, der nicht mit der aufgesetzten Klugheit seiner Figuren beeindrucken will. Sehr zu empfehlen.
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Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. März 2007
Format: Gebundene Ausgabe
13 Geschichten hat Ingo Schulze in seinem Erzählband "Handy" verewigt.
Und eines vornweg: seine Geschichten sind großartig!
Ich mag seinen Schreibstil und ich mag auch diese 13 Erzählungen.

Sie handeln von Erlebnissen in einem estnischen Schriftstellerheim oder wie er bei einer Lesereise in Ägypten auf der Straße wegen seiner langen Haare bewundert und verspottet wurde. Sie erzählen von einem Besuch seiner Mutter in Dresden oder als er eine alte Freundin - eine Schauspielerin - wiedertrifft. Ein andermal tritt er in St. Petersburg als Autor der "33 Augenblicke des Glücks" (übrigens der Titel seines ersten Buches) auf bzw. in New York erwähnt er beiläufig, gerade an dem Roman "Neue Leben" zu arbeiten...
Irgendwie sind dies alles Geschichten, die mehr oder weniger mit ihm - Ingo Schulze - zu tun haben und in denen alle Helden mehr oder weniger unglücklich sind, in denen sie mehr oder weniger zwischen Abschied und Aufbruch taumeln.
Doch Schulzes Geschichten sind deshalb keineswegs nur auf Moll gestimmt. Er hat vielmehr einen wachen Sinn für tragikomische Situationen.

Ich hatte das große Glück an einer Lesung dieses sympathischen Autors dabei zu sein und konnte so seine Geschichten noch einmal intensiv und entspannt "verarbeiten". Die wohl irrwitzigste Erzählung ist für mich "In Estland, auf dem Lande". Ich habe Tränen über die Bärenjagd des finnischen "Geldadels" gelacht. Mit wunderbar klar strukturierten, aber trotzdem sensationell erlebnisnahen Sätzen weiß er mit wenigen Worten eine Situation derart faszinierend zu beschreiben, wie es wohl nicht viele können.

Schulze kann in einer Szene ein ganzes Leben aufleuchten lassen.
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