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Kundenrezensionen

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Japan ist eines der Länder, das mich schon lange fasziniert hat. Darum habe ich mich auch immer bemüht, mein Wissen über Kultur sowie Land und Leute ständig zu erweitern.

Als ich im Kindlebereich auf dieses Buch stieß, das die Erlebnisse einer deutschen Auswandererfamilie behandelte, beschloss ich es mir zu kaufen und mir beim Lesen eine eigene Meinung zu bilden.

Am Anfang konnte ich mich mit den Schreibstil der Autorin nicht sonderlich anfreunden, teilweise kam es mir so vor, als ob sie sich wenig Gedanken darüber machte, wie ihr Verhalten auf Außenstehende wirkte. (geringe Sprachkenntnisse, Regelkenntnisse, etc.)

Aber, ab dem 11.3. und in den Kapitel nach den dramatischen Ereignissen, die nicht nur in Japan ihre Spuren hinterließen, veränderte sich der Schreibstil.

Die Autorin wurde *ernster* und merkte mehr und mehr, wie sehr ihr und ihrer Familie Japan am Herzen liegt. Besonders der Entschluss, dass sie wieder dorthin zurückwollten, beeindruckte mich.

Zur Wertung:

Den ersten Stern gibt es für die realistischen Erlebnisse der Familie in Japan, allerdings ist es schon merkwürdig, dass die Kinder eher internationalen Einrichtungen besuchen, obwohl die Familie dort mindestens 4 Jahre lebt.

Den zweiten Stern gibt es für die interessanten Einblicke in den japanischen Alltag und die dortige Kultur. Auch wenn die Regeln für die Autorin oft unverständlich sind, sorgen sie doch eher dafür, dass man viel erleben kann.

Den dritten Stern gibt es für den letzten Teil des Buches, in dem die Ereignisse um Fukushima aus Sicht der Familie geschildert werden. Danach den Mut zu haben, dennoch wieder zurückzukehren, weil einem Land und Leute ans Herz gewachsen sind, ist eine Entscheidung, die man sich gut überlegen sollte.

Alles in allem, war ich bei der Lektüre oft hin- und hergerissen. Sitten und Gebräuchen beugte sie sich eher widerwillig und schien keinen Sinn darin zu erkennen. Dies wurde zum Ende des Buches besser und hat dadurch auch das Leseurteil entscheidend beeinflusst.

Drei Sterne, weil es eben doch einige Dinge gaben, die mich gestört haben. Am besten man liest es selbst und bildet sich ein eigenes Urteil. Viel Vergnügen ;-)
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Lucinde Hutzenlaub - ja, die Frau heißt wirklich so. Und genauso witzig wie der Name klingt, so witzig schreibt sie auch. Irgendwie liegt der Verdacht nahe, dass sie ihren Mann nur wegen des lustigen Namens geheiratet hat, den sie dann tragen darf. Aber nein, dann hat man keine vier Kinder und wandert mit dieser Großfamilie ganz sicher nicht nach Japan aus. Das haben die Hutzenlaubs nämlich getan und von ihren Erlebnissen berichtet dieses Buch.

Ich bin ein großer Japan-Enthusiast, habe (fast) alle "Ich in Japan"-Bücher gelesen, die es in deutscher Sprache gibt und freue mich auf jede Neuerscheinung. "Hallo Japan" eröffnet für mich eine ganz neue Kategorie, denn hier steht nicht der Mann im Vordergrund, der von seiner Firma für drei Jahre nach Japan entsandt wird, sondern seine Frau, die als Hausfrau und Mutter den Alltag für sich und ihre Kinder meistern muss. Das ist eine ganz neue und spannende Perspektive. Die Hutzenlaubs werden nämlich ins kalte Wasser geworfen. Zwar hilft die Firma mit Wohnungsbeschaffung und Formalitäten, aber die Schwierigkeiten fangen ja schon damit an, dass keiner in der Familie Japanisch spricht und in Japan nun mal alles auf Japanisch beschriftet ist. Die Kinder müssen in die Schule und den Kindergarten, Autofahren ist in Tokyo eine Herausforderung, um es milde auszudrücken, und kulturelle Fettnäpfchen lauern buchstäblich an jeder Straßenecke. Lucinde Hutzenlaub lässt auch kaum eines aus. Sie marschiert mit Tätowierung in ein Onsen (da hätte sie sich auch gleich "Yakuza" auf die Stirn schreiben können), gibt sich beim Empfang in der deutschen Botschaft gepflegt die Kante, weil die Schlange am Getränkestand nun mal kürzer war als die am Buffet, sendet unverhofft eindeutige Signale in Richtung japanische Männerwelt, als sie sich aus Spaß mit blonder Perücke verkleidet, entdeckt die gewöhnungsbedürftigen Seiten japanischer Kulinarik und lernt, dass japanische Häuser keine eingebaute Heizung haben. Auch nicht im Winter. Mit viel Selbstironie und einem (allerdings nicht immer ganz sicheren) Gespür für Pointen nimmt sie den Leser mit auf ihrem Weg von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen. Eines wird schnell klar: Die Japaner vergeben Fremden fast jeden Fehler. Sie sind rücksichtsvoll, sozial und enorm hilfsbereit. Das erlebt Lucinde Hutzenlaub mehr als nur ein Mal. Und das macht das Leben in Japan trotz aller Hürden und Mühen so angenehm.

Und dann passiert etwas, mit dem weder Lucinde Hutzenlaub noch der Rest der Welt gerechnet hat. Das Erdbeben vom 11. März 2011, der Tsunami und die Katastrophe von Fukushima. Das wird alles ändern und es ist ein echter Wendepunkt, nicht nur im Leben der Hutzenlaubs, sondern auch im Stil des Buches. Er wird ernsthafter, eindringlicher, denn die Hutzenlaubs fliehen zunächst einmal, wie fast alle Ausländer, aus dem Land. Eine chaotische Flucht, aber sie entschließen sich bald, zurückzukehren. Anders als die meisten Ausländer. Und dann lernen sie die Japaner erst richtig kennen. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl, die Solidarität, die Leidensfähigkeit. Lucinde Hutzenlaub, so schien es mir, hat sich erst nach Fukushima so richtig in das Land verliebt. Ihre Texte sind keine reinen Anekdotensammlungen mehr, sondern sie vermitteln viel von dem Gefühl in einem traumatisierten Land zu leben, gemeinsam mit den Menschen und wenn ich sage "gemeinsam", dann meine ich das auch. Die Hutzenlaubs beteiligen sich in ihrer Freizeit an Hilfsaktionen und erfahren viel Dankbarkeit und eine Nähe, die vielleicht vor dem Unglück eher selten war. Japaner bauen vor Fremden oft eine innere Wand auf, die man äußerlich als Toleranz wahrnimmt, aber nicht unbedingt etwas damit zu tun hat. Jetzt dringt Lucinde Hutzenlaub durch diese Wand und hier entwickelt ihr Buch eigenständige Qualität. Ihre Beschreibungen, bei aller Selbstironie, die sie erfreulicherweise nie ablegt, berühren den Leser und machen verständlich, warum Lucinde Hutzenlaub der Abschied von Japan nach drei Jahren Aufenthalt so schwer fällt. Japan ist zu ihrer zweiten Heimat geworden. Und selten habe ich in einem Japan-Erlebnisbericht so viel echte Sehnsucht gespürt, wie in den letzten Kapiteln von "Hallo Japan".
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am 10. Juni 2016
Seitdem ich denken kann, bin ich mit dem "Japanischen Einfluss" aufgewachsen.
Als Kind in Form von Anime's, als Teeni mit Manga's & Game's und jetzt als Erwachsene kam Japanisches essen & die Sprache hinzu ^^ .
Mich interessiert das Land also sehr...

Durch eine Zeitschrift wurde ich auf das Buch von "Lucinde Hutzenlaub Hallo Japan" aufmerksam. In der Zeitschrift natürlich schön bebildert und sehr interessant dargestellt.
Als ich es für 4€ fand, hab ich es dann gekauft.

Leider muss ich sagen das ich vom Buch doch sehr enttäuscht bin.
Zwar ist es sehr lustig geschrieben und man muss auch oft schmunzeln...aber das war's dann leider auch.
Im Buch wird nicht Japan, dass Land oder die Kultur den "Ausländer" näher gebracht, sondern eher wie FAMILIE HUTZENLAUB oder besser gesagt Lucinde mit dem Land so ihre Probleme hat. Auch wenn sie das Land doch irgendwie sehr mag...(und das merkt man nach dem Unfall mit dem Reaktor).

Ich selber lerne aus Spaß japanisch (eher um die Anime's/ Manga's auf Original zu verstehen)....und es ist ne wirklich sehr schwer zu lernende Sprache. Vor allem die Schriftzeichen. Quasi sind es 4 Sprachen in einer (Kanji, Hiragana, geschriebenes Japanisch und die Aussprache) die man lernen muss.
Natürlich sieht alles "japanisch" aus wenn man die Schrift und die Sprache kaum kennt. Und da ist ihr auch kein Vorwurf zu machen.

Im Buch wird leider nicht ein Bild gezeigt, wie z.b diese kleinen Gassen aussehen, oder der Tempel oder die Einkaufsstrassen & Restaurants um mehr einen Eindruck zu bekommen was sie so erlebt und sieht. Das hätte ich mir schon sehr gewünscht, denn das war es was ich in der Zeitschrift vom Buch gesehen habe.
Oft habe ich den Eindruck das sie sich etwas..."unhöflich" gegenüber dem Land verhält. Es ist schon etwas "fehl am Platz" die Bräuche nicht ernst zu nehmen, wie z.b das mit dem Wasser für die Reinigung im Tempel was nicht verschmutzt werden darf oder etwas nicht probieren zu wollen, weil sie nicht weis was darin steckt.....und das warum? Weil sie die Sprache nicht kennt und daher nicht weis was darin ist.
Ich saß auch mal am Anfang beim Japaner und wusste nicht genau was so in meinem Sushi oder meinem Mochi (Kuchen) ist oder wie was schmeckt. Dennoch habe ich es probiert (vielleicht auch die Neugierde in mir ^^ ?) .Ob es mir geschmeckt hat, ist was anderes :) .
Aber für mich ist es selbstverständlich mich in einem Fremden Land anzupassen. Möchte ich so leben wie hier, dann bleibe ich hier.

Für mich persönlich ist das Buch leider total uninteressant ...
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am 23. August 2015
Mit dem Bewertungstitel ist eigentlich alles Wesentliche gesagt.

Frau Hutzenlaub schildert den zeitweisen Umzug Ihrer Familie nach Japan mit interessanten Details über den Alltag in Japan und wie man dies so als Deutsche meistert.

Da Sie während und nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Japan war, gibt es auch einiges Nachdenkliches und auch Bestürzendes zu lesen.

Dennoch ist das Buch insgesamt sehr humorvoll geschrieben. Frau Hutzenlaub nimmt sowohl sich als auch ihre Familienmitglieder auf die Schippe und sieht Vieles nicht so bierernst, was sicherlich beim zweitweisen Auswandern in so eine gänzlich andere Kultur (in der man gern in sämtliche Fettnäpfchen tappt) hilfreich ist.

Ich bin eher zufällig auf das Buch gestoßen, habe keine Reise nach Japan in naher Zukunft vor, und habe Gefallen daran gefunden.

Einen Punkt Abzug gibt es lediglich, weil das Buch keinen so richtigen roten Faden hat.
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am 5. August 2015
Ich habe mich kurz probegelesen und mri das Buch anschliessend in der Bücherei gekauft. Nunja... es lässt sich prima lesen - als Roman wenn es denn ums Witze machen geht. Unglücklicherweise versucht man allerdings, in jedes Fettnäpfchen, das überhaupt nur lauern kann, hineinzutapfen. Schliesslich wird noch alles "lustig lustig" geschrieben, was mich doch etwas erstaunt - denn es geht hier um das Leben der eigenen Töchter.
Man geht nicht in ein fernes Land ohne sich weder mit der Sprache noch mit der Kultur auseinandergesetzt zu haben, sei es denn auch nur für ein paar Wochen vorher. Aber gar nichts?!

Sorry, aber dieses Buch ist eher ein Fantasyroman als eine Auswanderungsgeschichte, es ist einfach zu berechenbar geschrieben, so naiv stellt sich keine Familie mit Kindern im Schulalter.
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am 2. November 2015
auch wenn jemand nur für wenige Jahre "auswandert" habe ich als Leser erwartet, einiges über die uns so fremde japanische Kultur zu erfahren. Das ist hier nicht der Fall. Die Autorin bemüht sich zwar, etwas von Japan zu sehen, allerdings wie ein Tourist. Ansonsten macht sie einen großen Bogen um alles Typische und wenn es gar nicht anders geht, ist es für sie nur fremd und seltsam. Ein Lichtblick sind die Erlebnisse ihrer Kinder. Die treten den Japanern, wenn Sie Ihnen außerhalb der internationalen Schule begegnen, uinbefangen gegenüber. Alles in allem für meinen Geschmack aber viel zu dünn.
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am 18. August 2014
Lucinde Hutzenlaub beschreibt aus ihrer Sicht die drei Auslandsjahre ihres Mannes in Japan, den sie (natürlich) mit ihren Kindern begleitete.
Sie beschreibt die kleinen und großen Mißgeschicke des Alltags mit so viel Humor und Selbstironie, daß ich immer wieder laut lachen musste (und mir damit erstaunte Blicke mienes Mannes einfing).
Die Geschehnisse rund um das Erdbeben 2011, den darauffolgenden Tsunami und die Reaktorkatastrophe von Fukushima lassen einem das Herz schwer werden. Aber Lucinde Hutzenlaub wäre nicht sie, wenn sie sich davon hätte so sehr beeinflussen lassen, das Land dauerhaft zu verlassen (schließlich waren die drei Jahre noch nicht vorbei).
Ich sage danke vielmals für die überaus anregende Lektüre und würde mich über weitere Bücher über und mit den Hutzenlaubs sehr freuen!
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am 27. August 2014
Ich habe mir dieses Buch runter geladen, da mein Partner letztes Jahr in Japan war. Hat sehr viele Eindrücke bekommen von diesem Land und sehr viel zu erzählen gehabt.
In diesem Buch spiegelt sich sehr viel wieder was für gleiche Erfahrungen in kurzer Zeit dort gemacht wurden, die Essgewohnheiten mit Spezialitäten, wo wir auch meist die Nase rümpfen.
Ist sehr flüssig zu lesen, eine kleine Abendlektüre.
Wenn jemand etwas spannendes oder herausragendes sucht, da ist dieses Buch hier nicht geeignet.
Von mir 4 Sterne.
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am 26. Oktober 2015
Es ist sehr schade, da wäre mehr drin gewesen. Das Lesen empfand ich als anstrengend, weil ohne jeglichen roten Faden. Ein - wenigstens grober - chronologischer Aufbau hätte dem Buch gut getan.Über Japan weiß ich jetzt auch nicht mehr als vorher. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, mit vielen Sprüngen und überhaupt nicht anschaulich. Man hat als Leser überhaupt kein Bild vor Augen, weil alles nur ganz oberflächlich, wenn überhaupt, beschrieben wurde. Eigentlich ein heilloses Durcheinander... Mich hätte so vieles interessiert, leider Fehlanzeige. Stattdessen werden Nichtigkeiten ewig in die Länge gezogen. Mehr als zwei Sterne kann ich deshalb beim besten Willen nicht geben, weil ich mich dauernd geärgert habe beim lesen.
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am 6. November 2015
Am interessantesten waren die kurzen Einblicke in die japanische Kultur.
Das Buch ist schnell gelesen und eine ganz nette Nebenherlektüre (hatte es ausgeborgt, wenn es selbstgekauft wäre, sähe mein Urteil sicher strenger aus). Der Erzählstil ist nicht aufregend, mehr ein Dahingeplapper, wie es andere Rezensenten treffend nannten.
Genervt hat mich vor allem im ersten Teil die immer wiederkehrende Erwähnung von Alkohol und dass sie diesem offensichtlich immer wieder zu sehr zuspricht und danach hofft, nicht allzu negativ aufgefallen zu sein. Auch die Kinder führen sich des öfteren auf (ihre eigene Feststellung, nicht meine), was sie nur zu der Aussage veranlasst, dass man sie hoffentlich nicht als ihre Kinder erkennt.

Erst nach der Naturkatastrophe am 11.März (Tsunami und Kernschmelze in Fukushima) wird der Erzählton kurzzeitig ernster und man bekommt ein wenig einen Eindruck davon, wie es damals den Menschen in Japan ergangen sein muss. Familie Hutzenlaub flücht vorerst nach Deutschland zurück und entschließt sich später, wieder nach Japan zu gehen. Kurz darauf geht das Geplapper wieder los, mit einem kurzen ernsten Einschub, als sie etwa 1 Jahr nach der Katastrophe für die Schule der Kinder mehrere Kuchen in ein betroffenes Gebiet bringen und immer noch die Spuren der Zerstörung sehen. (Soviel zu der angeblichen Beteiligung an Hilfsprojekten, die in einer anderen Rezension erwähnt wurden.)

Insgesamt viel verschenktes Potential. Dass die Katastrophe die Familie berührt hat und sich auf die Einstellung vor allem der Erzählerin ausgewirkt hat, merkt man stellenweise, aber an tieferen und längeren Einblicken fehlt es. Dazu kommt, dass sie großteils nur erzählt, was ihr zusammen mit anderen Ausländerinnen beim Unterwegssein passiert ist. Erlebnisse mit japanischen Frauen kommen kaum vor. Interessant war es, als sie erzählte, wie die sie die Mutter einer Kindergartenfreundin ihres Sohnes traf, die zu ihr kochen kam und sich über die Gesellschaft freute, da japanische Männer meist erst spät heimkommen und früh wieder zur Arbeit weggehen. Von solchen Einblicken ins Alltagsleben der Japaner hätte ich mehr gewünscht statt der immer wiederkehrenden Schilderung von Erlebnissen, bei denen sie naiv und unvorbereitet Fehler begeht und mit Hilfe höflicher Japaner wieder berichtigt.
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