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Halbmond und Hakenkreuz. Das "Dritte Reich", die Araber und Palästina. Gebundene Ausgabe – 1. März 2007
- Seitenzahl der Print-Ausgabe288 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberWissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)
- Erscheinungstermin1. März 2007
- Abmessungen15.4 x 2.4 x 22.8 cm
- ISBN-103534197291
- ISBN-13978-3534197293
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Produktbeschreibungen
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Produktinformation
- Herausgeber : Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)
- Erscheinungstermin : 1. März 2007
- Auflage : 2., durchges.
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 288 Seiten
- ISBN-10 : 3534197291
- ISBN-13 : 978-3534197293
- Abmessungen : 15.4 x 2.4 x 22.8 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.466.816 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1.610 in Deutsche Militärgeschichte (Bücher)
- Nr. 4.655 in Asiatische Geschichte (Bücher)
- Nr. 7.359 in Das Dritte Reich (Bücher)
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Kundenrezensionen
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- Bewertet in Deutschland am 16. Mai 2015eine (wissenschaftliche) monographie ueber das verhaeltnisse der semitischen brueder untereinander. vor der lektuere war mir nicht klar, dass judenhass und judenmord im arabischen raum so tief verwurzelt sind. sie gehen auf Mohammed persoenlich zurueck und werden seither ungeniert praktiziert. die zeitgenoessische, pausenlos kolportierte variante, dass nur die Juden aufhoeren muessten, siedlungen im Westjordanland zu bauen, stellt schlechterdings eine verkehrung von ursache und wirkung dar. man versteht nach dieser lektuere auch, warum sich "Mein Kampf" in allen arabischen laendern nach wie vor so grosser verbreitung erfreut. wer eine meinung zum nahostkonflikt aeussern will, kommt um die lektuere dieses buches nicht herum.
- Bewertet in Deutschland am 5. November 2015Formatieren: Gebundenes BuchVerifizierter KaufSollten unsere Freunde von der Montagsdemo, Afd'ler und Glatzen lesen, so sie können.
Hier kann man mal viele Vorurteile abbauen.
- Bewertet in Deutschland am 28. Januar 2009Formatieren: Gebundenes BuchDer Nahostkonflikt wie wir ihn kennen ist keine Erfindung neuerer Zeit, er geht sogar weiter zurück als zur Gründung des Staates Israel und ist viel eher auf die Mandatsverwaltung der ehemaligen Provinzen des Osmanischen Reichs durch die Entente zurückzuführen. Es ist eine Ironie der Geschichte dass gerade der britische Hochkommissar Sir Herbert Samuel, selbst jüdischstämmig, eine Politik des Ausgleichs in Palästina verfolgen wollte, in der das Land und alle wichtigen Ämter zwischen den beiden Familien der Nashashibis und Husseinis aufgeteilt wurden. So kam es, dass der nur mangelhaft theologisch ausgebildete (1912/1913 studierte er zwar an der Al Azhar Universität Islamisches Recht, jedoch ohne Abschluss) Amin el-Husseini, obwohl bei Abstimmung durch Theologen und religiöser Autoritäten nur Nummer 4 geworden, durch ein britisches Veto zum Großmufti von Jerusalem wurde, man hielt ihn für den "moderateren Mann".
Mit der Geschichte des Großmuftis, der zunächst den Anschluss Palästinas an Syrien forderte und gegen die Balfour Deklaration wetterte, welche die Errichtung einer nationalen Heimstätte für jüdische Einwanderer in Palästina vorsah, während er um ein jüdisches Komplott zu beweisen die 1903 von der zaristischen Geheimpolizei erfundenen Protokolle der Weisen von Zion als unumstößlichen Beweis anführte, ist die Geschichte der Nahostpolitik des NS-Regimes untrennbar verbunden. Als Freund Himmlers und Bewunderer der SS stellte er sich freiwillig in den Dienst der Nazis und wurde zum willfährigen Werkzeug der nationalsozialistischen Agitation im Nahen Osten. Dabei führte er immer wieder die ideologischen Überschneidungen von Nationalsozialismus und der von ihm vertretenen Ausformung des arabischen Nationalismus an, deren Kern und Antrieb schlussendlich der Antisemitismus ist.
Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers haben, was nicht überrascht, eine der wenigen, wenn nicht sogar die erste Studie der deutsch-arabischen Beziehungen bis 1945 vorgelegt und damit eine Grundlage für den kritischen Diskurs über die Wurzeln des Nahost-Konflikts geschaffen. Dass der Antisemitismus integraler und über den Ideologien stehender Antrieb des arabischen Nationalismus war und noch heute ist, wird im geschichtlichen Kontext umso deutlicher, wo Klerikale, Nationalisten und Kommunisten auf die gleiche Karte setzen. (S. 20-21) "Der 7. Parteitag der palästinensischen Kommunistischen Partei fand wegweisende Worte: 'In Palästina, als einem Kolonialland, spielt die jüdische nationale Minderheit, die sich unter zionistischem Einfluß befindet, die Rolle einer imperialistischen Agentur zur Unterdrückung der arabischen nationalen Befreiungsbewegung!' Damit hatte el-Husseini unverhofft einen treuen Partner gefunden, die Sowjetunion eine Sprachregelung für viele Jahrzehnte."
Aufgrund seiner Ölvorräte, die weitgehend unter Kontrolle der Alliierten standen, wurde der Nahe Osten für Hitler-Deutschland aufgrund der dort weit verbreiteten Sympathien für den "braunen Antikolonialismus", bald zum Aktivposten. Mit einem Sieg in der Region könnte man den Gegner empfindlich treffen und die Briten von ihrer Kolonie Indien isolieren. Die Pläne sahen zunächst vor, nach einem erfolgreichen Unternehmen Barbarossa über den Kaukasus nach Süden vorzustoßen und dort den ebenfalls unter britischen Verwaltung stehen Irak einzunehmen. Doch im Kriegsverlauf erschien eine zweite Alternative als wahrscheinlicher. Bei einem Sieg im Afrika-Feldzug könnte man mit den Truppen in Richtung Suez-Kanal vorstoßen und so El-Husseinis Versicherung, würde sich das arabische Volk erheben und in vorauseilenden Gehorsam einen Coup ermöglichen, dem die jüdischen Siedler in Palästina als erste zum Opfer gefallen wären.
Für Husseini und seine Anhänger war es nur eine Frage der Zeit, bis ihnen der Durchbruch gelingen würde. Hatten die von der britischen Verwaltung eingesetzten Kommissionen bei Ausschreitungen stets einseitig zu Gunsten einer Einschränkung der jüdischen Einwartung geraten, fand man sich nach Hitlers Machtergreifung in der Lage wieder, gleich zwei militärische Großmächte als potentielle Verbündete vorzufinden. Doch als sich Husseini den Nationalsozialisten zuwandte, hatte er die Sympathien der Komintern und damit der Sowjetunion verspielt, was vor allem die Handlungsmöglichkeiten von Husseinis Parteigängern nach 1945 stark einschränken sollte.
Die problematische Verquickung von Antikolonialismus, Antisemitismus und Islamismsu bezeugt Izz al-Din al-Qassams, der als Nationalheld zu Ruhm gelangt ist. Als Imam in Haifa erklärte er den Djihad zur Pflicht eines jeden Gläubigen und verkündete das Ideal des Märtyrers (Shahid), der sich für die Sache des Islam aufopfert und dafür im Paradies entschädigt wird. 1935 gingen er und einige Anhänger in die Berge, um sich zu organisieren. Doch in Folge der Ermordung eines jüdischen Polizisten wurden Qassam und seine Anhänger von einer britischen Patrouille gestellt und erschossen. Seine Beisetzung wurde zum Triumphzug, das Grab zur Wallfahrtsstätte. Viele Legenden von damals wirken bis heute nach, die Idee vom Befreiungskampf gegen Zionisten und Kreuzfahrer wurde damals aktuell und mit dem Pan-Arabismus verbunden, der sich nach dem Zerfall des osmanischen Reiches zu entwickeln begann, während Nationalbewegungen und Parteien ihren Aufstieg feierten, die nur in ihren generellen Zielen Einigkeit fanden, sicher jedoch aufgrund unterschiedlicher Führungsansprüche selten zu gemeinsamen und langfristigen Vorgehen durchringen konnten.
Im Kampf für ihre Ziele erhielten sie Unterstützung und Anerkennung von Nazi-Deutschland, dass sich daraus eine Schwächung der Großmachtstellung des Britischen Empire erhofften. Dass dem Terror auch Araber und vor allem viele Kaufleute zum Opfer fielen, die um Lösegelder erpresst wurden und ihre Geschäfte verloren, wenn marodierende Gruppen durch die Straßen zogen, wurde in Kauf genommen, solange man durch diese Zurschaustellung von Macht durch Gewalt Juden wie Briten treffen konnte. Durch Zugeständnisse versuchten sich die Briten die Neutralität der Araber zu erkaufen und ihre wichtige Landbrücke nach Indien zu halten, doch mit Appeasement ließ sich der Konflikt nicht lösen und die Nazis befanden sich als bewunderte Neutrale im Konflikt auf der vorteilhafteren Seite.
Die Bewunderung für die Ablehnung der Pariser Vorortverträge und die wirtschaftliche wie militärische Aufrüstung Deutschlands brachten Hitler Anerkennung ein, die sich durch gezielte Propaganda und die Tatsache dass man im Nahen und Mittleren Osten nie aktiv als Kolonialmacht aktiv war, direkt in politischen Einfluss ummünzen ließ. All das ging zeitweise soweit, dass Hitler als Personifizierung des 12. Imams dargestellt wurde, um Schiiten gewinnen zu können und somit den frühen Dschihadismus mit brauner Ideologie zu verbinden. Die Keimzelle des Islamismus liegt in Palästina, doch es war Hassan al-Banna, ein Freund des Mufti, dessen 1936 nur 800 Mitglieder zählende Moslembruder in nur zwei Jahren auf 200.000 Anhänger kam, denn (S. 45) "Motor dieses Aufstiegs war die Mobilisierung für den Aufstand in Palästina, in der die judenfeindlichen Passagen des Koran mit den antisemitischen Kampfformen des Dritten Reiches verwoben wurden und Judenhaß seine Umformung in den Djihad erlebte."
Die Rolle des nationalsozialistischen Deutschen Reichs war zunächst zwiespältig, wie die Autoren beschreiben. (S. 68) "Zwar förderte man die illegale jüdische Auswanderung aus dem deutschen Machtbereich nach Palästina noch bis ins Jahr 1941 hinein, doch die Prioritäten verschoben sich um so deutlicher, je näher der Weltkrieg rückte. Die Rücksichtnahme auf Großbritannien schwand zusehends, gleichzeitig wuchs die Parteinahme für die Araber gewissermaßen täglich. Das Dritte Reich sah in den Juden Palästinas erbitterte Feinde im kommenden Waffengang, während man die arabische Welt immer mehr als Aktivposten einschätzte." Der Mufti selbst hatte bereits 1933 Kontakt zum deutschen Generalkonsul in Jerusalem geknüpft und eine Zusammenarbeit vorgeschlagen, bei dem sein Prestige für Vorhaben genutzt werden konnte, wie die Gründung von muslimischen Freiwilligenverbänden für die SS und Propaganda in Nordafrika, der Sowjetunion und auf dem Balkan. Im Gegenzug erhofften sich der Mufti und seine Anhänger schlussendlich die Sicherung ihrer politischen Machtansprüche, doch als im Irak 1940-41 Nazi-Sympathisanten an die Macht gelangten, zeigte man sich zögerlich, dem Feind des Feindes zu Hilfe zu eilen.
Fazit:
Ein Standardwerk über die Nahost-Ambitionen des Dritten Reichs und dessen tödliche Folgen, die bis heute ihren Nachhall im scheinbar endlosen Nahost-Konflikt gefunden haben.
- Bewertet in Deutschland am 9. Januar 2024Formatieren: Gebundenes BuchAufgrund seines Urteils, kann ich mir den Kauf ja sparen, denn die
übliche Hetze brauche ich mir nicht geben.
