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Haie und kleine Fische Taschenbuch – 1998

4.4 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Endlich ein deutsches Kriegsbuch, das seinem literarischen Standort nach sogar den Vergleich mit Norman Mailers “Die Nackten und die Toten” aushält. Darüber hinaus: wahrscheinlich die erste epische Monographie der letzten deutschen Kriegsmarine. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sie hausten im Mannschaftslogis, ihre Kojen waren auf der Backbordseite, Stollenberg hatte die Koje über Teichmann, und er hängte seine Beine über den Kojenrand und zog seine Socken an, seine Füße waren sauber und seine Socken waren gestopft. Teichmann sagte, er solle seine Schweißfüße wegtun. Stollenberg setzte einen Fuß auf die Kante von Teichmanns Koje, stieg runter und setzte sich auf die Bank vor den Kojen.

Teichmann sah, wie er die Kakerlaken aus seinen Seestiefeln schüttelte, mit der Hand in die Stiefel reinfuhr und sich vergewisserte, daß keine mehr drin waren, die Stiefel anzog, zum Brotspind ging und sich vom härtesten Laib eine Scheibe abschnitt, mit dem Messer die Kakerlaken aus der Marmeladedose fischte, einen dicken Haufen rotgefärbten Jams auf seiner Stulle verteilte und reinbiß.

Teichmann drehte sich zur Wand um. »Komm, Kartoffelschälen 's ist gleich acht«, sagte Stollenberg mit vollem Mund. Teichmann blieb liegen. »Komm schon hoch, Hans, wenn's auch schwerfällt«, sagte Stollenberg. Teichmann blieb liegen. Er ärgerte sich über Stollenbergs Diensteifer: vor nem halben Jahr saß er noch neben mir auf der Schulbank, und wenn er drankam und steckenblieb, sagte ich ihm ein, er sagte mir auch ein, wenn ich steckenblieb, aber ich sagte ihm öfter ein und vor allem richtiger, er war keine Leuchte, bestimmt nicht, und jetzt tut er so, als sei er hier zu Hause und »Komm hoch, Seemann, du mußt pissen«, sagte Heyne und stieß ihn ins Kreuz.

Die seemännische Besatzung stand an Oberdeck in Lee und schälte Kartoffeln. Pitt spuckte in die Luft, und der Wind nahm die Spucke und trug sie über Bord. Als Teichmann zwei Tage an Bord und seekrank gewesen war, hatte er in die Luft gespuckt, der Wind war von vorn gekommen, und... .


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wolfgang Ott schildert die Geschichte einer großen Freundschaft, die mit der Fortdauer des Krieges zerbricht. Vier Freunde, die gemeinsam in die Marine eintreten um ihren Mut, ihre Entschlossenheit und die jugendliche Abenteuerlust unter Beweis zu stellen, scheitern schnell an der schonungslosen Grausamkeit des Seekrieges. Träume und Ideale zerplatzen wie Seifenblasen und zurück bleibt menschliches Strandgut. Den Schreibstil dieses Romans kann man als genial bezeichnen, denn die prägnante, humorvolle Ausdrucksweise wechselt mit schwerer menschlicher Tragik ständig ab. Ott führt einen durch ein Wechselbad menschlicher Gefühle, und außerdem läßt das Buch an keiner Stelle an seinem hohen, marine - technischen Sachverstand zweifeln. Ein Meisterwerk !
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Format: Taschenbuch
Das (für mich als Nichtbeteiligter) authentischste Buch über den Zweiten Weltkrieg. Ott schildert den Kriegsalltag von drei Rekruten, die sich zu Kriegsbeginn freiwillig zur Kriegsmarine melden. Kein Anflug von Hurra-Patriotismus beherrscht das Buch, kein Sterben für's Vaterland, keine heroischen letzten Worte, wie diesbezüglich inFilmen so gerne eingesetzt - nur das tägliche Grauen im Kampf um's eigene Überleben, in dem selbst der Tod des Kameraden nur am Rande wahrgenommen und sofort wieder verdrängt wird. Otts fast nebensächliche Schilderung des Sterbens lässt einen frösteln und ein Happy-End gibt es für keinen der beteiligten Soldaten, auch wenn die zwischenzeitlichen Aspekte, das Leben in der dienstfreien Zeit auch zu LEBEN, teilweise recht amüsant beschrieben sind. Kein Buch für Leser mit nervösem Magen, denn beim Schildern der täglichen Gräuel wird klar, was Ott von der "Dulce et decorum..."-Philosophie der "neuen Herren" gehalten hat - nichts. Und das ist auch gut so. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das meiner Meinung nach Buchheims "Boot" übertrifft.
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Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch per Zufall vor längerer Zeit auf einem Flohmarkt erstanden;dabei handelte es sich um die Erstausgabe von 1954,weswegen diese Rezension auch diese Ausgabe behandelt.
Zum Inhalt:
Die Protagonisten dieses Buches-Hans Teichmann,Emil Stollenberg und Gerd Heyne-sind zu Anfang der Story (welche am 2.9.1939 beginnt...)drei 17-jährige Jugendliche,die von der Schule geflogen sind und sich nun als Leichtmatrosen auf einem Heringskutter durchschlagen.
Die Sitten dort sind rauh und der Beginn des Krieges verschlechtert die Situation noch weiter.Als einziger Ausweg bleibt eine Karriere als Offiziersanwärter bei der deutschen Kriegsmarine.Doch schnell wird deutlich,daß die drei Protagonisten die Schrecken und das Grauen des Seekrieges unterschätzt haben...
Meine Meinung:
Wolfgang Ott schildert hier ohne Schönfärberei das Leben und Sterben während des Krieges.Zuerst müssen die drei Protagonisten auf einem Minenräumer(...kleine Fische)ihren Dienst ableisten.Später werden sie zur U-Boot-Waffe (Haie...) versetzt.Wer sich mit den Fakten des Seekrieges ein wenig auskennt weiß,was den drei jungen Fähnrichen blüht...
Zwar sind einige Ausdrücke aus dem Seefahrerjargon etwas schwer verständlich,jedoch verfügt das Buch über eine Worterläuterung im Anhang.
Durch die lebhafte Schilderung des Humors und der Sprache der Seefahrer wird dieses Buch noch viel lebendiger und auch wenn das Buch aus den fünfziger Jahren stammt,fallen doch so einige deftige Seefahrersprüche.
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Von Oehler VINE-PRODUKTTESTER am 25. April 2014
Format: Taschenbuch
In diesem Kriegsroman (durchaus vergleichbar mit dem Bestseller „Das Boot“ von Lothar-Günther Buchheim) geht es um vier Freunde, die gemeinsam zur Kriegsmarine gehen. Der Autor beschreibt dabei auf eine sehr authentische und schonungslose Weise sämtliche Grausamkeiten jenes brutalen Seekrieges. Zugegeben, an einigen Stellen bedient er sich dabei schon eines recht harten Tobaks und als „Landratte“ waren mir auch nicht alle seemännischen Ausdrücke geläufig, aber das Buch ist trotzdem sehr gut geschrieben. Im Mittelpunkt stehen dabei vier junge Männer, die in einer extremen Zeit ihren Mut, ihre Entschlossenheit und auch ihre jugendliche Abenteuerlust unter Beweis stellen wollten. Für mich persönlich überzeugte dieser Roman vor allem durch seine schonungslose Offenheit, denn der Autor schilderte sehr authentisch die Brutalität und Unerbittlichkeit die in diesem Krieg vorherrschte. Die Gesetze der See sind ja von jeher kein Zuckerschlecken, aber der Kampf zwischen U-Booten, Geleitzügen und Flugzeugen im Zweiten Weltkrieg, war an Grauen kaum zu überbieten und wurde, ich wiederhole mich da wirklich gern, vom Autor sehr authentisch in seinem Roman wiedergegeben. Er zollt in seinem Buch dem Heroismus und der Kameradschaftlichkeit seine Anerkennung und das finde ich auch keineswegs anrüchig. Für mich ist dieser Roman jedenfalls einer der besten Kriegsromane die ich bisher gelesen habe und deshalb bekommt er auch fünf von möglichen fünf Sternen.
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