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Hacker

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Produktinformation

  • Audio CD (26. April 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Psi49net (EFA)
  • ASIN: B0000658R4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.340.650 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Produktbeschreibungen

Rezension

Das neue Album des wohl wichtigsten und bekanntesten Elektro-Erneuerers Deutschlands und Väth-Intimus protzt zunächst mit einem überkandidelten Intro, das mit seinem (echten? gefaketen?) Nachrichtentext über dramatischen FfM-Flächen-Sequenzen mir doch etwas zu sehr mit der "Konzeptalbum"-Keule droht. Natürlich geht es auf dem Album um eine in der angestrebten Konsequenz durchaus beeindruckende Fahrt mitten durch die Themenkomplexe "Mensch-Maschine", "Cyberrealität" und "Hackertum", nichts Neues unter der Sonne also, zumal Rother selbst auch schon auf "Simualtionszeitalter" dieses Feld beackert hat. Der Unterschied zu seinem letzten Album besteht hier aber in seiner verstärkten Ausrichtung auf den Floor und den geringeren Einsatz von Vocals, was bei mir zunächst mal Dankbarkeit hervorruft. Denn diese Tracks sind an sich kühl-kickende, von einem lakonische Melancholie ausstrahlenden Sounddesign getragene, geschickt dramatisierte und arrangierte Tanzbodenfüller, die eben nicht, wie der etwas verbrämte Überbau nahelegen würde, einen Old-School-Futurismus á la UR transportieren, sondern ganz klar in der Tradition von Rothers Heimatstadt Frankfurt verortet sind, so etwa das seine Trance-Sozialisation abstrahierende "Dualis" oder die Arpeggios in "Model SM". Die Stimme stört dann nur noch. In der falschen Stimmung berührt einen das mitunter sogar peinlich, wenn zum Beispiel das dunkel-zickige "Die Macht" mit seinen modulierten Flächen-Bassläufen ein Break mit dem von einer B-Movie-Robot-Stimme vorgetragenen Slogan "Hier...spricht...die...Macht!" einleitet. Puuuh... Aber wie gesagt: Halten wir Rother mal zugute, dass er diesmal wesentlich zurückhaltender mit solchen Elementen arbeitet. Denn produktionstechnisch und musikalisch ist das alles ausgereift wie nur was, und mit Abstrichen auch außerhalb des Clubs als Album goutierbar.

Stitch / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Format: Audio CD
Nach dem vorhergehenden Referenz-Album "Simulationszeitalter", kann man das Neue nur mit diesem vergleichen. Simulationszeitalter hatte diese allzu seltene Gratwanderung geschafft mit "alten" klassischen Elementen, in diesem Fall vor allem von Kraftwerk, etwas Neues und doch Bekanntes zu schaffen. Hör-Erfahrungen gepaart mit Frische und einer Prise Frechheit, das ganze über allen Zweifeln erhaben produziert. Nicht alles perfekt - aber eben die Mischung zur Referenz.
"Hacker" geht das Thema insgesamt anders an. Man hat sehr viel mehr das Gefühl, dass einzelne Kompositionen zusammengstellt wurden. Damit kommt mehr Abwechslung, aber auch weniger innere Koherenz auf. Die Songstrukturen wurden komplexer, die Produktions- und Soundqualität noch ein Stück höher geschraubt. Persönlich fehlt mir die Homogenität des Vorgängers, aber "Hacker" birgt beindruckende Überraschungen: "Dualis" ist intelligente Elektro pur - druckvoll, klever. "Model SM" hat eben das gewisse Etwas das A.Rother ausmacht. "Leben" errinnert noch am ehesten an Simulationszeiten, gefällt auf Anhieb, aber die weibliche Stimme klingt wie ein Auschnitt eines Amateurdemobandes. "Justitia" ist wie "Leben" eher im Downbeat angesiedelt, basierend auf einem klasse verschachteltem Rythmus. "Nerthus" - mehr als ein Augenzwinckern zu Kraftwerk, und "Futurist" schon fast ein Popsong.
Das ganze hat Pep, Klasse und Druck, kling oft genial - aber ist in der Gesamtheit eine Klasse unter "Simulationzeitalter".
Trotzdem ohne Rückhalt jedem Electroanhänger zu empfehlen!
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