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am 8. April 2017
DAs Buch erschien als Fortsetzungsroman in unserer Zeitung. Ging mir zu langsam! Das Schöne an den Romanen von Ingrid Noll ist, dass die Atmosphäre so hübsch und ausgeglichen scheint und dabei einfach schwärzeste Dinge geschehen...
Ein typischer Noll eben!
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am 18. Mai 2017
Gut geschrieben, kuriose Story.
Mir war die Geschichte mit zu vielen unglaublichen Ereignissen gespickt.
Abgesehen davon gute und bekannte Qualität!
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Misstrauen scheint die Frau im Blick zu haben, die da auf dem mittelalterlichen Porträt zu sehen ist, welches das Cover des Romans „Hab und Gier“ von Ingrid Noll ziert. Und wäre sie Karla Pinter, die Protagonistin dieses Romans, dann hätte der Leser Verständnis für dieses Misstrauen, denn Karlas Tun bleibt nicht unbemerkt und Mithilfe war nötig. So ist es nicht verwunderlich, wenn sie nun selber angreifbar ist und daher besser ihre Mitstreiter im Blick behält. Doch das ist erst eine Folge der Entwicklungen im Laufe der Geschichte.

Der sterbenskranke Witwer und frühere Bibliothekar Wolfram Kemper lädt seine ehemalige Kollegin Karla zu sich nach Hause ein. Karla ist selbst ebenfalls Rentnerin. Sie ist früh geschieden, alleinstehend, lebt in einer kleinen Wohnung und kann sich von ihrer bescheidenen Rente nicht mal mehr ein eigenes Auto leisten. Sie war noch nie bei Wolfram zu Hause. Der Witwer hat einen besonderen Grund für die ungewöhnliche Einladung. Er hat einen letzten Wunsch in seinem Leben. Wenn Karla sich bis zum Lebensende um ihn kümmert erhält sie die Hälfte seines Vermögens, wenn sie ihn aber auf die von ihm gewünschte Art und zu dem von ihm gewünschten Zeitpunkt ermordet, erbt sie alles. Sicher ein lukratives Angebot für Karla, aber ist es auch ehrenwert? Und dann hat Wolfram auch noch einen ergänzenden Wunsch, zu der sie die sehr viel jüngere Bibliothekarin Judith einweihen muss. Doch wie integer ist Judith, kann sie sich auf ihr Schweigen verlassen?

Es war mir ein großes Vergnügen dieses Buch zu lesen. Die Protagonistin Karla konnte meine Sympathien für sich gewinnen, obwohl ihr Ansinnen und ihr Tun nicht unbedingt gesetzestreu sind. Ingrid Noll versucht stets mit einem sarkastischen Unterton das Handeln von Karla zu erklären. Erzählt wird die ganze Geschichte von Karla selbst, was dem Leser auch Einblicke in deren Denken ermöglicht und es vor allem dann zum Amüsement wird, wenn Karla zuletzt ihre Zukunft auf den Prüfstand stellt. Die Charaktere sind auch in den Nebenrollen durchweg etwas Besonderes, sei es die neugierige Nachbarin, der Hausgehilfe mit dubioser Vergangenheit oder die junge, forsche und entschlossene Bibliothekarin Judith.

Ein unbescholtenes Leben führen und nicht über Leichen gehen um an Besitz zu gelangen, das sind sicher die Grundeinstellungen fast jeden Lesers. Doch die Autorin führt ihm vor Augen wie leicht es ist, seine Bedenken über Bord zu werfen, wenn das Vermögen so greifbar nah gerückt ist. Dabei skizziert sie das Dilemma von Karla mit leichter Feder, bleibt unterhaltsam und wird nicht tiefgründig moralisierend. „Hab und Gier“ ist herrlich bitterböse und auch irgendwie eine Geschichte wie das Leben sie schreiben könnte. Sehr gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2015
Ich habe bereits einige Ingrid Noll Bücher gelesen und habe diese in guter Erinnerung. Allerdings ist das schon ein paar Jahre her, es waren die ersten Bücher ("Kalt ist der Abendhauch", "Der Hahn ist tot", etc.). Jetzt wieder ein Ingrid Noll Buch zu lesen, war ein spontaner Entschluss. Aufgrund der guten Rezensionen habe ich mich für "Hab und Gier" entschieden. Den Inhalt werde ich hier nicht noch einmal nacherzählen, das haben andere bereits getan.

Leider kann ich mich den vielen positiven Stimmen nicht anschließen. Ich fand die Figuren fast von Anfang an sehr oberflächlich, unglaubwürdig und auch durch die Bank unsympathisch. Sowohl die Hauptfigur Klara als auch die Nebenfiguren zeichnen sich nicht durch eine interessante Psychologie aus, sondern werden fast durchgängig auf simpelste Weise direkt charakterisiert. Vielleicht liegt es an der Ich-Persepktive, die vielleicht einfach unpassend war. Die Stimmungsumschwünge der Figuren sind durchweg übertrieben. In einer Sekunde sind sie auf 180, in der nächsten sind sie wieder ganz neutral, plötzlich weinen sie vor Rührung, etc pp. Keine Zwischentöne, ich kam mir vor wie in einer Soap.
Ein weiteres Problem ist der Fortgang der Handlung. Der Plot wird die meiste Zeit durch Lösungen, die vom Himmel fallen, vorangetrieben. Mich hat es sehr genervt, dass jede Hürde, die mal interessante Komplikationen hätte hervorrufen können, einfach durch ein, zwei Sätze gelöst wird.
Deus ex machina auf praktisch jeder Seite. Dazu kommt eine immer wieder ziemlich krude Küchenpsychologie, die zum Teil nach den Ereignissen als mögliche Erklärung drangeklatscht wird, so zum Beispiel die Konkurrenzsituation zwischen den Schwestern. Das hätte man auch während des Romans nach und nach entwickeln können. So habe ich das Gefühl, mir wird eine Zaunpfahl ins Gesicht geknallt, auf dem dick "Erklärung für alles" steht.

Es gab zwar ein paar lustige Momente, aber insgesamt bin ich doch sehr enttäuscht. Sowohl sprachlich als auch von der Konstruktion des Plots und der Figurenzeichnung war der Roman einfach nur langweilig und schlecht. Ich werde wohl so schnell keinen weiteren Ingrid Noll Roman lesen.
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am 26. Februar 2014
Als eine noch nicht von von Ingrid Noll-Werken überflutete Gern-Krimi-Leserin und angelockt durch den Fortsetzungsroman einer Zeitung, die "Hab und Gier" druckte, ließ ich mich zum Kauf verführen und muss sagen, dass ich dieses Buch sehr gerne gelesen habe, und zwar von Anfang bis Ende. Ingrid Noll schreibt sehr gefällig aus der Sicht ihrer Hauptperson Karla mit manchmal köstlichem Humor, oft auch sehr ernsten Passagen und viel Bissigkeit, aber man kann ihr alles ohne weiteres abnehmen und erschrickt bei dem Gedanken, was vielleicht jetzt gerade eben in der Nachbarschaft passieren könnte, ohne dass jemand es merken würde. Wenn ich auch nicht vor Spannung die Hände ins Buch krallen musste oder meine Fingernägel abgeknabbert habe, und auch, wenn die letzten Seiten des Buches "nur" noch die Ausschmückung eines Happy Ends (wenn es das bei Krimis mit vertuschtem Mord gibt) ausfüllen, bleibt doch das angenehme Gefühl, ein gutes Buch gelesen zu haben, das man ohne weiteres verschenken und weiterempfehlen kann.
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am 28. Februar 2014
Wer Ingrid Noll kennt, weiß dass Ihre Bücher immer spannend sind. Man will immer wissen wie es weitergeht. Die Handlung ist so beschrieben, dass irgendwann alle Fäden zusammen kommen und das Ende dennoch unerwartet ist. Habe mich gleichzeitig köstlich amüsiert und gestaunt, zu welchen Handlungen Menschen fähig sind. Man muss es gelesen haben.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Februar 2015
Inhalt:
Die berentete Bibliothekarin Karla erhält eine Einladung von ihrem ehemaligen Kollegen Wolfram. Dieser lebt nach dem Tod seiner Frau allein in einer Villa und ist todkrank. Er schlägt Karla vor, dass sie einen großen Teil seines Vermögens erben wird, wenn sie sich bis zu seinem Tod um ihn kümmert und die Beerdigung organisiert. Falls sie ihn jedoch zu gegebener Zeit umbringt, soll sie sein ganzes Vermögen erben. Während Karla noch mit ihrem Gewissen hadert, ist ihre Freundin Judith schnell zu allen Schandtaten bereit.

Mein Eindruck:
Ich kenne den Rhein-Neckar-Kreis sehr gut und habe vor fast 20 Jahren mein erstes Ingrid Noll-Buch gelesen, als ich nach Heidelberg gezogen bin. Seitdem verbinde ich Nolls Romane immer mit dieser Zeit und dem Gefühl, wie ich mich in dieser Region eingelebt und wie ich sie erkundet habe. Irgendwann habe ich keine Romane mehr nachgekauft, da die Geschichten immer gleich waren. Durch einen Zufall hatte ich dann jedoch 'Hab und Gier' in die Hände bekommen und war gespannt auf die Lektüre.

Wie von Ingrid Noll gewohnt liest sich 'Hab und Gier' sehr flott und flüssig, ist von Anfang bis Ende unterhaltsam, aber recht vorhersehbar, wenn man das Strickmuster der Autorin bereits kennt. Die Protagonisten sind allesamt unsympathisch und recht altbacken, Lokalkolorit findet man eher wenig. Nichtsdestotrotz macht die Lektüre Spaß und hat mir ein paar nette Lesestunden beschert.

Mein Resümee:
Eine leichte und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.
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am 1. November 2016
Sehr schöne Geschichte um eine ungewöhnliche „Heldin.“ Eine interessante Geschichte mit teilweise schönem schwarzen Humor. Leichte Lektüre und kein Buch von dem viel hängenbleibt, aber lesenswert.
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Die Rentnerin Karla ist äußerst überrascht, als sie von ihrem ehemaligen Kollegen Wolfram eine Einladung zum Gabelfrühstück erhält. Nach einigem Zögern nimmt sie an. Sie trifft Wolfram in seiner großen Villa, wo er ihr mitteilt, an einem inoperablen Tumor zu leiden und bald sterben zu müssen. Daher macht er ihr ein Angebot: Kümmert sie sich um ihr Grab, erhält sie ein Viertel seines Vermögens. Pflegt sie ihn bis zum Tod, die Hälfte. Und bringt sie ihn um, wobei er Zeitpunkt und Todesart selbst auswählen will, ist die die Alleinerbin. Karla ist entsetzt und weiht ihre ehemalige Kollegin Judith ein. Die scheint weniger Skrupel zu haben. Gemeinsam entwickeln sie einen Plan, der bald zum Selbstläufer wird und ungeahnte Konsequenzen nach sich zieht…

Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit einem Gabelfrühstück zwischen alten Kollegen. Als Witwer sucht Wolfram nach jemandem, der sich nach seinem Tod um sein Grab kümmert – kein ungewöhnlicher Wunsch. Die Aussicht auf eine großzügige Entlohnung lässt Karla gleich zusagen. Karla beginnt zu überlegen, wie hoch genau wohl ihr Erbe ausfallen wird und spekuliert darüber gemeinsam mit ihrer Freundin Judith. Bis zu diesem Zeitpunkt wirkte das Handeln der Personen völlig alltäglich.

Wolframs ungewöhnliche Alternativangebote sind es, die den Stein schließlich ins Rollen bringen und Karla in eine Zwickmühle bringen: Begnügt sie sich mit der Hälfte des Vermögens? Oder wirft sie ihre Moral über Bord und sichert sich alles? Hier beobachtete ich erstaunt die Interaktionen zwischen ihr und ihrer ehemaligen Kollegin Judith. Diese wittert als „gute Freundin“ ebenfalls das große Geld und animiert Karla zu fragwürdigem Verhalten. Schließlich weiht Judith auch noch ihren Ex-Freund Cord in die Pläne ein, womit das unfreiwillige Trio komplett ist.

Was folgt, ist eine bitterböse Geschichte, in dessen Zentrum die Frage steht, wie weit man für Geld und Besitz geht. Karla, Judith und Cord verstricken sich bald so tief in die Geschichte, dass ein Ausstieg unmöglich scheint. Die Konsequenzen ihrer Handlungen scheinen nicht mehr aufhaltbar zu sein. Dabei legen die Charaktere Argumentationen an den Tag, die beim ersten Lesen nachvollziehbar sind, bei genauerem Nachdenken aber zeigen, dass den Charakteren jede Moral abhanden gekommen ist. In leisen Tönen wird die Geschichte immer unglaublicher. Als Leser stellt man sich die Frage, inwiefern man die Charaktere für die einzelnen Schritte ihres Handelns verurteilen kann – sind sie scheinbar eine notwendige Reaktion auf die vorangehenden Ereignisse.

Ingrid Noll hat mit „Hab und Gier“ einen perfekt durchdachten Roman verfasst. Als Leser kann man sich vom schwarzen Humor, den verdrehten Moralvorstellungen der Charaktere und dessen Konsequenzen unterhalten lassen. Wer will, kann sich gedanklich aber auch intensiver mit dem Material auseinandersetzen – zahlreiche Szenen laden sicherlich zu allerlei kontroversen Diskussionen ein. Ich kann das Buch daher uneingeschränkt weiterempfehlen!
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am 1. Februar 2014
...wenn man die letzte Seite gelesen hat. Das Buch ist ein sehr vergnüglicher Ausflug zu Hab und Gier! Auf der einen Seite gewinnt die Hauptperson Karla die Sympathien, doch wenn man sich vor Augen führt, was alles geschehen ist....stehen wirklich die Haare auf. Ein tolles Lesevergnügen, nicht nur für Krimiliebhaber.
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