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Höhenrausch: Die wirklichkeitsleere Welt der Politiker Taschenbuch – 1. August 2005

3.8 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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"Der Eintritt in die Politik ist der Abschied vom Leben, der Kuss des Todes" hat Hans Magnus Enzensberger einmal gesagt. Der Journalist Jürgen Leinemann sieht das nicht anders. Seit mehr als vierzig Jahren beobachtet der 1937 geborene Chronist den politischen Betrieb, der in Vielem eindeutig die Züge eines Suchtprozesses trägt. Und wie alle Abhängigen machen sich diejenigen, die der Droge Politik, und das heißt vor allem: der Droge ihrer eigenen Wichtigkeit verfallen sind, lange Zeit vor, sie hätten alles im Griff. Dabei entgleitet ihnen ihr Ich ebenso, wie die Wirklichkeit, in der das wahre Leben sich abspielt. Leinemann hat dies bei vielen Politik-Junkies über Jahre aus nächster Nähe beobachten können. Er hat gesehen, "wie die Macht sie verändert, wie sie sich einmauern in Posen von Kompetenz und Zuversicht, während die öffentliche Verachtung wächst" -- und insgeheim auch die Selbstzweifel.

"Eine Weile", berichtet der Autor, habe er sich in seiner Beobachterposition auf der sicheren Seite gewähnt -- bis er merkte, dass er "als Journalist keineswegs nur Zuschauer war, der auf der Tribüne des Geschehens saß und cool protokollierte". Er geriet selbst in die Suchtfalle, entwickelte "einen unersättlichen Hunger nach Anerkennung und Bestätigung" und sah sich "bald nicht nur auf der Erfolgsleiter, sondern zugleich auf der Flucht vor der immer unangenehmer werdenden Realität aus Selbstzweifeln, Furcht vor dem Scheitern und quälenden Fragen nach dem persönlichen Preis für die Karriere." Leinemann weiß also, worüber er schreibt. Das unterscheidet sein Buch sehr angenehm von thematisch verwandten Publikationen, die sich gerne in platter Politiker-Schelte erschöpfen.

Höhenrausch ist eine kluge Sucht-Analyse, die ohne Häme den Ursachen für den Realitätsverlust nachspürt, der bei vielen Politikern unübersehbar ist. -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Jürgen Leinemann war drei Jahrzehnte der Bonner und Berliner Republik ganz nahe und bewahrte sich doch stets kritische Distanz zu ihren Repräsentanten. Nun hat er ein Buch geschrieben, das sich als ein Stück Politikbeschreibung von literarischem Rang erweist." (Stern)

Ein schauriges, notwendiges Aufklärungswerk, mit Menschlichkeit und ohne Häme geschrieben." (Sächsische Zeitung)

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Format: Gebundene Ausgabe
Mit Kurt Biedenkopf beginnt Jürgen Leinemann und mit Cem Özdemir hört er auf. Dazwischen liegen 459 Seiten mit 7 Kapiteln (Berliner Republik, Die Weimarer, Die Soldaten, Die Kriegskinder, Die Trümmerkinder, Die Ostdeutschen, Die Hoffnungsträger) in denen Jürgen Leinemann die jeweiligen Politiker und ihre Welt beschreibt. Er kennt sie alle, die einem selbst so vertraut sind, weil man sie so viele Jahre lang erlebt, bekämpft und manchmal auch bewundert hat.
Wer im eigenen (lokalen und regionalen) Umfeld mit offenen Augen sieht, wie sich Persönlichkeiten verändern, denen Macht (und damit Aufmerksamkeit und Lebenssinn) zufällt, der ahnt, was der Höhenrausch in den Menschen an der Macht (und denen drumherum) bewirkt.
Leinemann begleitet sie einfühlsam und geht dabei verständnisvoll mit seinen eigenen Vorurteilen um. Kohl in seiner Dummheit und Selbstbezogenheit wird zu dem, was er immer war und was manche seiner Wähler bis heute nicht sehen wollen, während Menschen wie Theo Weigel in der Darstellung Leinemanns näher scheinen und ihre persönlichen Entwicklungen authentischer. Joschka Fischer kommt auch hier nicht gut weg: Der beliebteste deutsche Politiker (aller Zeiten?) reizt Journalisten, Gegner, Bewunderer und Freunde zu ganz eigenen Zerrissenheiten. Dass ihm die Deutschen 5 Ehen (oder nur 4?) und Prügelszenen mit der Polizei verzeihen, sein miesepetriges Gesicht und seine knarzenden inhaltslosen Beschreibungen hinnehmen und in ihm den authentischsten aller Politiker sehen, das kann auch Leinemann nicht nachvollziehen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der langjährige Spiegel-Reporter Jürgen Leinemann hat seine Eindrücke aus fast vierzig Jahren Washingtoner, Bonner und Berliner Politik in diesem dicken Buch zusammengefasst. "Höhenrausch" ist aber mehr als eine (auch so äußerst gelungene) Sammlung von Politikerporträts; es zeichnet ein tiefgehendes Psychogramm heutiger und vergangener Politikertypen und -charaktere. Leinemanns pessimistischer Einschätzung der "Gefahren" von Politik und ihres "Suchtpotenzials" kann wohl jeder nachvollziehen, der schon mal über längere Zeit parteipolitisch aktiv war.
Man kann dem Autor zwar vorhalten, arg schematisch vorzugehen: je nach Geburtsjahr werden die jeweiligen Politiker ziemlich schnell "katalogisiert" und ein oft etwas grobschlächtiges Porträt einer angeblichen Politikergeneration skizziert (Kapitel für Kapitel hangelt sich der Autor so von den "Weimarern" zu den "Ostdeutschen"). Dennoch: Leinemanns Einfühlsamkeit, seine Aufgeschlossenheit gegenüber der Politik und ihren Repräsentanten, seine Fairness gegenüber anderen, seine Ehrlichkeit gegenüber seiner eigenen Sücht, seine pointierten Beobachtungen: All das hebt dieses Buch ab von der Masse der politischen Sachbücher.
Wohltuend ist auch, dass Leinemann nicht dem oft arroganten Duktus seiner Spiegel-Kollegen und anderer vermeintlich so viel intelligenteren Journalisten verfällt. Das Buch spart zwar nicht mit Kritik - aber es lobt auch einzelne Personen. Ob man nun Leinemann folgt und Weizsäcker, Thierse und Willy Brandt als positive Beispiele für den Typus des deutschen Politikers hält, dagegen aber Kurt Biedenkopf, Joschka Fischer, Helmut Kohl und andere eher kritisch sieht, überlässt der Autor sicher gerne dem Leser. Er schreibt bewusst subjektiv - aber gerade das macht dieses Buch so lesenswert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Titel dieses Buches - besonders der Untertitel - ist meiner Ansicht nach etwas unglücklich gewählt. Denn anders als der Titel suggeriert, findet der Leser hier keine Analyse, wie der politische Betrieb auf die Psyche der Handelnden einwirkt. Sind es wirklich nur die Fernsehbilder und der Applaus, die die Leute verändern? Oder gehören die einflussreichen Lobbyisten der Großkonzerne etwa nicht zu den Protagonisten in der Scheinwelt im Umfeld unserer Regierenden?
Besonders die Frage, warum die inhaltlichen Positionen der Politiker während ihrer "Sozialisation" im parlamentarischen Raum zunächst verschwimmen und dann verschwinden, wird nicht beantwortet. Ohnehin werden die politischen Inhalte von Herrn Leinemann komplett vernachlässigt, da er sich - wie er selbst schreibt - seit vielen Jahren auf die Beschreibung politischer Persönlichkeiten spezialisiert hat. Soweit so schade, denn bei der vorliegenden Thematik wäre es hochinteressant für uns Wähler gewesen, zu erfahren, warum unsere Anliegen bei der Gesetzgebung zu wenig berücksichtigt werden und stattdessen die Interessen der Unternehmen so stark überbewertet werden. Der Autor hat dies nur kurz angeschnitten (die Konzerne drohen mit Arbeitsplatzabbau im Wahlkreis der Abgeordneten), aber keine Analyse nachgeliefert. Das ist mir so zu dürftig, ich will wissen, welche Mechanismen Politiker dazu bringen, die Nöte der so genannten kleinen Leute zu verdrängen und sich den Bossen anzubiedern.
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