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Gullivers Reisen Gebundene Ausgabe – 17. August 1999

3.9 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Gullivers Reisen
OT Travels into several remote nations of the worldOA 1726 DE 1728 Form Roman Epoche Klassizismus
Mit seinem 1726 erschienenen Roman Gullivers Reisen schuf Jonathan Swift einen Klassiker der englischen Literatur und eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Dass Gullivers Reisen in einer gekürzten und redigierten Fassung auch zu einem Kinderbuch-Klassiker wurde, ist auf die Märchenhaftigkeit der mit großer Fantasie entwickelten Geschichten zurückzuführen, täuscht jedoch über den abgründig satirischen Charakter des Werkes hinweg.
Inhalt: Der Roman erzählt in vier Büchern von den abenteuerlichen Reisen des englischen Schiffsarztes Lemuel Gulliver. Im ersten Buch bricht Gulliver 1699 zu einer Schifffahrt in die Südsee auf. Als die Mannschaft Schiffbruch erleidet, kann er sich an den Strand der Insel Liliput retten. Während er schläft, wird er von den Bewohnern Liliputs, die um ein Vielfaches kleiner sind als er, gefesselt. Gullivers Aufgeschlossenheit für die Gepflogenheiten seiner Gastgeber und seine Bereitschaft, ihnen in einer kriegerischen Auseinandersetzung mit der verfeindeten Monarchie Blefuscu zu helfen, lassen ihn bald zu einem Helden werden. Durch eine Intrige verliert Gulliver schließlich das Vertrauen des Kaisers und sieht sich gezwungen, nach England zurückzukehren.
Bald tritt er seine nächste Reise an, von der im zweiten Buch berichtet wird. In der Nähe von Madagaskar gerät sein Schiff in einen Sturm. Als die Mannschaft eine Insel entdeckt, machen sich Gulliver und einige Matrosen auf, um dort Wasser zu besorgen. Zu spät erkennen sie, dass die Insel, Brobdingnag genannt, von Riesen bewohnt wird. Allein zurückgelassen, gerät Gulliver in die Hände eines Bauern, der ihn auf einer Reise durch Brobdingnag als Attraktion zur Schau stellt und an den Königshof verkauft. Er gewinnt die Gunst des Königs, mit dem er Gespräche über England führt. Nach einigen Abenteuern wird er von einem Adler in die Lüfte entführt und über dem Meer fallen gelassen. Die Besatzung eines Schiffs rettet ihn und bringt ihn im Juni 1706 zurück in die Heimat.
Trotz der erlittenen Gefahren beschließt Gulliver erneut auf Reisen zu gehen. Im dritten Buch wird er von Piraten gefangen genommen und landet auf der fliegenden Insel Laputa. Deren Bewohner befassen sich fast ausschließlich mit Mathematik, Musik und Astronomie, pflegen jedoch kaum mehr zwischenmenschliche Beziehungen. Er verlässt die Insel, um auch das zur laputischen Monarchie gehörende Festland Balnibarbi und seine Hauptstadt Lagado kennen zu lernen. Dort besucht er eine Akademie, in der an absurden Projekten wie etwa der Gewinnung von Schießpulver aus Eis oder der Mischung von Farben durch Blinde gearbeitet wird. Später gelangt Gulliver nach Japan und von dort aus zurück nach England.
Im vierten Buch des Romans sticht Gulliver als Kapitän eines Schiffes in See. Nachdem seine Leute sich gegen ihn verschworen und ihn über längere Zeit in seiner Kajüte festgehalten haben, setzen sie ihn am Ufer eines unbekannten Landes aus. Auf seinem Weg ins Landesinnere begegnet er den ersten Houyhnhnms und Yahoos. Während die affenartigen Yahoos als Sinnbilder des Irrationalen von äußerster Hässlichkeit sind, erscheinen die tugendhaften Houyhnhnms in ihrer schönen Pferdegestalt als Inkarnationen des rein Rationalen. Von den Yahoos als Houyhnhnm und von den Houyhnhnms als Yahoo betrachtet, bemüht sich Gulliver um die Gunst der Houyhnhnms, die ihn jedoch des Landes verweisen. Nach seiner Rückkehr flieht Gulliver seine Mitmenschen, wird zum Menschenfeind und verbringt fortan seine Zeit in der Gesellschaft von Pferden.
Struktur: Zahlreiche Passagen in dem Bericht Gullivers enthalten mehr oder weniger verhohlene, bissig-humorvolle Anspielungen auf die sozialen und politischen Zustände in England. Durch den satirischen Charakter der Erlebnisschilderungen wird die eher von Zweifeln überwiegende Haltung des Autors gegenüber der Utopie deutlich. Gleichzeitig beleuchtet der Roman die Relativität aller menschlichen Werte.
Wirkung: Obwohl das satirische Werk zu den meistgelesenen der abendländischen Literatur zählt, stieß es auch auf Kritik: Schriftstellerkollegen wie Sir Walter R Scott oder William Makepeace R Thackeray sahen in der Figur des Gulliver den Verfasser Swift und warfen diesem pathologische Misanthropie vor; noch George R Orwell wollte in dem Werk Swifts politisch unfortschrittliche Gesinnung aufgrund seines konservativen Republikanismus erkennen. B. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Der Verlag über das Buch

Swifts glänzend erzählte Fahrten des Kapitän Gulliver in der meisterhaften Übersetzung von Kurt Heinrich Hansen. Mit den klassischen Illustrationen von Grandville zu der Ausgabe von 1838. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Gullivers Reisen gehört zu den Klassikern der Weltliteratur und ist einer der ersten - und besten! - Fantasyromane überhaupt. Der Roman erhählt in vier Büchern von abenteuerlichen Reisen des englischen Schiffsarztes Lemuel Gulliver. Auf seinen Reisen lernt er die Inseln Liliput, Brobdingnag, Laputa sowie das Land der Hoyhnhnms kennen. Zahlreiche Passagen in diesem Klassiker sind mehr oder weniger verhohlene, satrische Anspielungen auf die sozialen und politischen Zustände in England zur Zeit von Königin Anna. Das Werk erschien erstmals 1726. Es zeigt den Skeptizismus Swifts gegenüber jeglicher Art von Utopie.
Das Verdienst dieser Ausgabe ist es, alle vier Reiseabenteuer Gullivers erneut - ungekürzt - vorzulegen. Die Ausgabe ist sehr preiswert. Leider enthalten die meisten kindgemäßen Ausgaben lediglich die Reisen Gullivers zu den Liliputanern und den Riesen. Die anderen beiden Reiseabenteuer, die Bücher 3 und 4, werden leider weggelassen. Dabei ist es doch interessant zu erfahren, dass die Internet-Suchmaschine Yahoo ihren Namen von den Menschen der vierten Inselstation Gullivers hat. Die Yahoos sind Menschen, die den Pferden (Houyhnhnmms) untergeordnet sind. Die Gründe, die viele Herausgeber alternativer Verlage dafür anführen, die beiden letzten Reiseabenteuer Gullivers in ihre Sammlungen nicht aufzunehmen, überzeugen letztlich nicht. Daher ist es das Verdienst dieser Ausgabe, die vier Reiseabenteuer Gullivers - versehen mit witzigen Zeichnungen - dem Leser wieder zugänglich gemacht zu haben. Das Buch stellt im übrigen eine gute Ergänzung zu dem kürzlich erschienen Hörbuch von "Gullivers Reisen" mit Rufus Beck dar, welches ebenfalls wärmstens - als Ergänzung - empfohlen werden kann.
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Von Ein Kunde am 28. Juni 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mit dem Original von J.Swift nichts zu tun. Die Herausgeber/Übersetzer übersetzen ungenau und lassen nach eigenem Gutdünken wichtige und umfangreiche Passagen einfach aus, OHNE AUF DEM EINBAND ODER DER KURZBESCHREIBUNG darauf hinzuweisen, daß es sich um eine geküzte Fassung handelt. Lediglich im Nachwort wird die IGNORANZ o.g. Personen deutlich: "Auf die Wiedergabe der anderen Reisen wird ...meist verzichtet, weil die Erzählung in diesen beiden Teilen ... schwer verständlich und deutlich weniger spannend ist." Vielen Dank Frau Herausgeberin Dr. Freya Stephan-Kühn, daß Sie für uns unmündigen Leser entscheiden, was zu verstehen wir in der Lage sind und zu was nicht. Auch bei einem Buch das in einer Kinderbuchreihe erscheint, sollte klar und unmissverständlich darauf hingewiesen werden, daß es sich um eine gekürzte Fassung handelt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Gulliver aus dem Jahr 1726 hat bei seinen Reisen neben Liliput auch viele andere Märchenwelten entdeckt, darunter das Land der Riesen, die fliegende Insel, das Land der Zauberer, die Unsterblichen oder die Houyhnhnms, bei denen die Pferde die Herrscher sind und die Menschen Arbeitstiere.
Für uns heute ist interessant, wie Gulliver seine Entdeckungen und die jeweiligen Gesellschaften immer wieder mit seiner englischen Heimat vergleicht. Dadurch erfährt man viele Details aus dem Alltagsleben von 1700. Und natürlich passieren viele lustige und auch dramatische Dinge, die besonders Kinder erfreuen werden (man stelle sich nur vor, wie er in Liliput auf's Klo muss :-). Doch Gulliver bzw. Swift, eigentlich überzeugter Monarchist, wird zum Ende hin recht ernster: im Land der Geister im Gespräch mit verstorbenen berühmten Persönlichkeiten stellt er erschreckt fest, wie sehr Geschichtsschreiber die Fakten verfälscht haben. Und bei den friedlichen und glücklichen Pferden erkennt er die Unart der Menschen, sich mit Kriegen und Korruption stets selbst ihr Unglück bereiten. Botschaft dieser Passage: moralisch stehen die Pferde weit über den Menschen! Als er von dieser letzten Reise nach England zurückkehrt, muss er sich erst mühsam und widerwillig wieder an die Menschen gewöhnen.
Das Buch, das sich laut Swift an junge, englische Aristokraten richtet, ist eine geschickt verpackte Gesellschaftskritik. Anstatt gegen England zu schreiben, stellte er dem damaligen Leser unverbindlich alternative Gesellschaftsformen und Lebensweisen vor. Und mit dem zukünftigen "Führungsnachwuchs" sprach er die richtige Zielgruppe an. Meine Ausgabe war mit über 400 Radierungen fast auf jeder Seite geschmückt, ein Aufpreis, der sich lohnt. Gulliver eignet sich hervorragend als Vorlesegeschichte für viele lange Abende!
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Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 9. September 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Weil Gulliver nämlich gar nicht nur eine Geschichte für kleine Kinder ist, sondern zugleich eine hochironische Satire auf gesellschaftliche Zustände, ist es auch in fortgeschritteneren Lebensstadien immer wieder einmal interessant, einen genaueren Blick auf die im Prinzip bekannte Gulliver-Geschichte zu werfen - ganz gleich ob in deutsch oder in englisch. Wer ein bisschen Einblick in psychologisches Denken hat, wird zudem entdecken, dass im riesengroßen Gulliver, mit dem sich der kindliche Leser oder Zuhörer bei der ersten Begegnung natürlich identifiziert, - dass dieser Gulliver dabei hilft, die Umgebung als klein und unwichtig zu empfinden: eine wunderbare Umkehrung des alltäglichen Schreckens aller Kinder, die scheinbar ewig Kleinen, Hilflosen, Machtlosen am unteren Rang der gesellschaftlichen Einfluß-Skala zu sein und womöglich zu bleiben. Die Gulliver-Gestalt versöhnt mit den Machtlosigkeitsgefühlen der Kindheit. Als Jonathan Swift diesen Stoff schrieb, war es um die Situation der Kindheit in Europa allerdings auch noch erheblich schlechter gestellt als heute - obwohl, Irland - dort scheint immer noch nicht alles im Lot.Lesen Sie weiter... ›
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