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Die Gruner + Jahr Story Gebundene Ausgabe – 2000

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In der Gruner und Jahr Story spielte der Autor eine Hauptrolle, als Journalistenlehrer. Damals predigte er seinen Schülern kritische Distanz. Jetzt schreibt er über sich selbst, über alte Freunde, über Kollegen und Konkurrenten. Der Journalist schreibt über eine Firma -- im Auftrag der Firma.

Beschönigen, versichert Schneider, sollte er nichts. Denn das "liberale Image des Unternehmens könnte dadurch nur beschädigt werden". Tatsächlich beschreibt er in seinem Buch (übrigens in herkömmlicher Rechtschreibung) nichts so ausführlich wie den Fehler, der das Unternehmens-Image am stärksten beschädigte: den STERN-Untergang mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern. Die "größte journalistische Fehlleistung aller Zeiten", wie das G+J-Flaggschiff danach selbst schrieb.

Schneider wühlt wieder und wieder in dieser Wunde. Er zitiert zum Beispiel seitenlang eine interne Versammlung, bei der Henri Nannen seine eigenen Leute "Ratten" nennt, brutal beschimpft und aus dem Saal geworfen wird, am Ende weint. Nicht nur ein Desaster -- auch ein Drama. Doch die G+J-Story hat hauptsächlich Akte positiver Art, weil sie wahrlich eine Erfolgs-Story ist, die in Superlativen beschrieben werden darf. Schneider schreibt sie so spannend auf, wie er es in seinen Stilkritiken fordert.

400 Seiten wäre die Story jedoch kaum wert, wenn sie vielen Lesern gefallen soll. Der Bestsellerautor pickt erfreulicherweise nur Höhepunkte heraus -- und füllt jede dritte Seite so, wie man es nicht erwartet: mit pointierter Zeitgeschichte, mit Geschichten auch über Augstein, Springer und das Mediengeschäft, mit texthandwerklichen Analysen und Anekdoten. So macht der 76-jährige einen Report rund, der auch viele Ratschläge birgt. Ausgerechnet seinem eigenen Ratschlag "Es lohnt sich immer zu prüfen, ob hinten abgeschlossen ist" folgt Schneider aber schlecht: Der abschließende Blick ins Internet gerät zur schwächsten Stelle.

Doch die Zukunft der G+J-Story schreiben sowieso Andere. Insgesamt hat Schneider etwas Seltenes geschaffen: eine dicke Firmenchronik, die man lesen mag, wirklich eine "Story". "Etliche der Akteure habe ich gut genug kennen gelernt, um mir ein Urteil über sie zu erlauben" -- unter dem Strich ein toller Vorteil, auch wenn der Vorsatz kritischer Distanz nicht immer gewahrt bleiben kann. --Frank Rosenbauer

Pressestimmen

»Ein Standardwerk der deutschen Pressegeschichtsschreibung.« Frankfurter Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die Verlagsbranche, erwiesenermaßen die Industrie, in der die meisten Wortdopmteure zu Hause sind, ist natürlich auch die best-dokumentierte von allen. Zahlreiche Firmenchroniken, -profile und Verlegerbiographien sind die Folge. Nicht immer schaffen es solche Werke aber das Interesse von Lesern außerhalb der Industrie zu finden. Dieses hätte sie verdient.

Wolf Schneider hat mit seiner "Story" des größten Zeitschriftenverlags Deutschlands von dessen Gründung 1965 bis 2000 nicht nur eine lesenswerte Chronik des Hauses Gruner + Jahr vorgelegt sondern auch des Unternehmens Bundesrepublik Deutschland. Kurzweilig, gut recherchiert und geschrieben gibt es kleine Abstriche nur deshalb weil des Autors Vergangenheit (er war erst Chef vom Dienst beim Stern, dann Leiter der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg) gelegentlich eben doch sein Urteil trübt. Außerdem will dem Autor kein Schluss gelingen, der Tempo und Qualität des Buches bis dahin würdig wäre.

Dramatischer Höhepunkt der Geschichte ist natürlich der Skandal um die gefälschten Hitlertagebücher von 1983. Wie in einem guten Kriminalroman werden die Geschehnisse schon ab Kapital 1978 (das Buch ist in überschaubare 5 bis 10-Seitenhäppchen nach Jahren unterteilt) und enden in einem fulminanten Dreiakter, in dem die Zukunft des Zugpferdes des Hauses, des Stern, auf dem Spiel steht. Großes (wahres) Kino, spannend erzählt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Buch geschrieben von einem Journalisten, der selbst seit 1966 in Diensten von G+J steht. Nun denkt man als stets zweifelnder Leser natürlich selbst ersteinmal: "Da wollen die sich also nach all den Jahren des Aufschwungs und Erfolges endlich mal gebührend selbst feiern; bringen so eine Art Festzeitschrift und eigene Gebetsfibel heraus (welche bei einem Verlag von Welt selbstverständlich über 400 Seiten füllen muß), um darin über die "Pressegeschichte" im Zeichen des STERNs philosophieren zu können." Trotzdem schafft es dieser Wolf Schneider einen tiefgründigen und dazu wirklich unterhaltsamen Rückblick über ein Verlagshaus zu geben, welches in ihrer ganzen Historie immer zwischen Gut und Böse stand, zwischen SPIEGEL und BILD, Henri Nannen und Gerd Heidemann.
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Von Ein Kunde am 19. August 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Nun, Wolf Schneider hat es geschafft, mich zu fesseln. 400 Seiten in drei Tage - das gab es bei mir selten. Der Stoff ist dicht und spannend erzählt, Zusammenhänge werden klar und nachvollziehbar. Dennoch kein hundertprozentiges Lob. Spart Schneider in den ersten Jahren nicht mit kritischen Anmerkungen, die eh längst bekannt sind, wird es Ende der 90er Jahre ein bißchen zu positiv. Es fehlen entscheidende Pleiten wie "XXLiving" oder "Konr@d" und auch im Online-Geschäft sah und sieht es für G+J bei weitem nicht so unwidersprochen rosig aus. Schade. Dadurch verliert das Buch zum Ende hin.
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Von Ein Kunde am 26. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Kurzweilig, unterhaltsam und informativ ist dieses Buch. Nicht nur die Firmengeschichte und die Persönlichkeiten werden beschrieben, sondern auch die Geschichte unserer Republik. Und das ganze in einem so brillianten Stil, dass das Buch schon aufgrund der Schreibe lesenswert ist.
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