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Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion Gebundene Ausgabe – 1. Dezember 2005

3.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch von Dahm ist ein gut gemeinter Einstieg in das Gebiet der Mensch-Computer-Interaktion.

Der Bogen beginnt mit einer Motivation in den zwei ersten Kapiteln und setzt sich über einige grundlegende wahrnehmungs-, kognitions- und handlungspychologische Aspekte fort. Die Weiterführung in Konzepte der Mensch-Computer-Interaktion, der Autor nennt den zweiten Teil des Buchs "Umsetzung", ist dann eine Ansammlung von Themen ohne erkennbare Struktur. Das Hauptproblem des Buchs ist aber die lockere und oberflächliche Art mit Quellen, Konzepten und Abstraktionen umzugehen, die in bekannten Publikationen anderer Fachleute vor Jahren erschienen sind. Der Text ist ohne jegliche Literaturreferenz verfasst, lediglich am Schluss findet sich eine Leseliste und ab und zu wird ein Autor im Text namenlich genannt, aber nicht ordentlich referenziert. Damit disqualifiziert sich das Buch für jeden wissenschaftlichen Kontext, somit auch für jedes wissenschaftlich fundierte Studium. Wie will man Studierende und junge Wissenschaftlicher zu ordentlicher Literaturarbeit motivieren, wenn die Lehrbücher es selbst nicht zeigen.

Übrig bleibt ein nett geschriebenes Buch für interessierte Laien und Praktiker, die es nicht zu genau wissen wollen. Manche nennen das populärwissenschaftliche Literatur. Dies ist angesichts der Arbeit, die sich der Autor und der Verlag gemacht haben, sehr schade. Es hätte leicht besser werden können.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Buch als Grundlage für eine Vorlesung in der Uni gekauft.
Da auch die Vorlesung zum Teil auf diesem Buch basierte, war dieses Buch für mich im Allgemeinen natürlich sehr nützlich.
Dennoch muss ich auch sagen, dass die behandelten Themen sowohl interessant, als auch sehr gut nachvollziehbar beschrieben sind.
Manchmal sind diese allerdings nur Oberflächlich beschrieben. Dies ist schade, aber von einem Grundlagen Buch kann man wohl auch nicht mehr verlangen. Dennoch von mir ein Stern abzug.

Mein Fazit: Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem, der sich mit dem Thema gerne auseinandersetzen möchte oder eben muss. Sehr lesenswert !
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Format: Gebundene Ausgabe
Markus Dahm hat hier ein in erster Linie interessantes Buch vorgelegt. Er hat sich allerdings zu sehr auf die gedanklichen Grundlagen bezogen und geht zu wenig auf das "Machen" ein. Auch wenn die Mensch-Computer-Interaktion gerne bevorzugt theoretisch behandelt wird, ist dies vorrangig ein praxisbezogenes Thema. Der Mensch im Sinne eines wahrnehmenden und gestaltenden Wesens kommt bei diesem Buch zu kurz.

Der Autor ist zwar in der Informatik tätig, aber gerade das Thema Mensch-Computer-Interaktion ist die Schnittstelle schlechthin zwischen Gestaltung und Programmierung. Um so mehr vermisse ich hier eine angemessene Einführung in die Gestaltung der hier betitelten Interaktion.

Es ist natürlich nachvollziehbar, dass der Autor nicht über etwas schreiben kann, was er selber nicht praktiziert. Eine Co-Autorenschaft mit einem Designer wäre hier wünschenswert, zumal das Buch von Markus Dahm grundsätzlich ja in Ordnung ist. Hier muss zwangsläufig auf ergänzende Bücher zurückgegriffen werden, die sich mit der Gestaltung von Interfaces und Interaktionsabfolgen beschäftigen und sich zudem auf Gestaltungsgrundlagen beziehen.

Der Schreibstil von Markus Dahm ist leider nicht besonders unterhaltsam, was es zudem schwierig macht, dieses manchmal recht trocken gehaltene Buch tatsächlich für die Lehre zu empfehlen. Wenn man bedenkt, in welchem Kontext die Mensch-Computer-Interaktion stattfindet, ist es nun wirklich weder notwendig, noch sinnvoll, dieses Thema fern ab von Unterhaltung, Spass und Kommunikation zu formulieren. Hier fehlen geeignete Projektbeispiele und eine umfassende Beschreibung von Produktionsabläufen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch gibt einen interessanten, auf den ersten Blick gut strukturierten Überblick über Kernfragen der Mensch-Maschine-Interaktion. Seine Haupt-Zielgruppe sind Studierende in der ersten Studienphase, und leider merkt man ihm dies auch an:

Für die Vorbereitung auf eine Prüfung im 1. Studienabschnitt mögen Verständnisfragen und Info-Kästen als Zusammenfassung der wichtigsten Punkte angebracht sein. Leider fehlt darüber hinaus jedoch jeder innere Zusammenhang zwischen den vorgestellten Konzepten und Teilaspekten. Dadurch wird die Lektüre ermüdend, da sie sich wie eine Aneinanderreihung unzusammenhängender Fakten anlässt. Somit wird das Buch als "Lernunterlage" für etwas komplexere Fragestellungen auch insofern unbrauchbar, als sich die Teilaspekte nur mit Mühe in einen verstehbaren Gesamtzusammenhang bringen lassen. Als Beispiel sei hier die Auflistung typischer Fehlerarten bei der MMI genannt. Diese knüpft an eine bekannte Theorie der Handlungsregulation (Rasmussen) an, die aber im Buch mit keinem Wort erwähnt, geschweige denn erläutert wird.

Kurz gesagt erfüllt das Buch inhaltlich nicht die Erwartungen, die es mit seiner auf den ersten Blick ansprechenden Gestaltung weckt. In der MMI würde man dies "Schnittstellen-Kosmetik" nennen: eine ansprechende Oberfläche verdeckt konzeptionelle Schwächen.

Wer sich allerdings erst einmal "einlesen" möchte, ein wirkliches "Lehrbuch" sucht und wer gern mit anschaulichen Beispielen lernt, ist hier auf eines der besseren Bücher zum Thema MMI gestoßen.
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