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Der Große Fall Gebundene Ausgabe – 19. März 2011

3.4 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Aber all das ist eingesponnen in eine Sprache, die geschaffen ist, um – wie im Märchen – unterschiedlichste Dinge in einer Empfindung zusammenzubringen. Von der eben lässt sich nicht bestimmen, ob sie eine des fortwährenden Erschreckens oder der unverlierbaren Zugehörigkeit zu dieser Welt ist. … Handke scheint zu den frühesten Motiven seines Schreibens zurückgekehrt zu sein.«
Jürgen Busche, FOCUS 14.03.2011

»Allmählich, und darin liegt des Erzählers Kunstleistung, weiten sich die durchstreiften Gefilde von den Stadträndern bis ins Zentrum zu einer Weltlandschaft, so wie die alten Meister à la Brueghel sie imaginierten: Ein Panorama voll konturhart gezeichneter, äußert merkwürdiger Wesen.«
Ulrich Weinzierl, DIE WELT 12.03.2011

» … ein lässiges, ziemlich cooles Buch, vorgetragen in einem beinahe homerischen Sound.«
Andreas Rosenfelder, WELT am SONNTAG 13.03.2011

»In solchen Litaneien inniger Verdichtung und zugleich Entzerrung im Echoraum, im vorantreibenden und zugleich auf der Stelle schaukelnden Wiederholungen, hallt, dröhnt, sirrt und schwingt sich der Klang der Sätze zur großen Handke-Melodie auf.«
Sabine Vogel, Frankfurter Rundschau 15.03.2011

»Peter Handke schickt seinen zartkomisch-spinösen Helden auf einer phänomenologische Donquichotterie voller Epiphanien des Zufalls und Aventüren der Innerlichkeit.«
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung 28.03.2011

»Handke macht es sich nicht leicht, eine aus den Fugen geratene Welt einmal mehr in der Schrift zu retten – er tut es kraft der Imagination und eines genauen Hinschauens auf Zwischenräume und -töne, für die keiner sonst die rechten Worte hat …«
Jan Röhnert, Der Tagesspiegel 05.05.2011

»Bei diesem Buch sei dem Leser geraten: Nimm Deinen Stock, stecke Dir, wie der Held des Großen Falls, eine Feder an den Hut und folge. Es ist zu Deinem Besten, und Du wirst es nicht bereuen … Ohne Peter Handke ist die deutsche Literatur gar nicht vorstellbar.«
Thomas E. Schmidt, DIE ZEIT 07.04.2011

»Peter Handkes neue Erzählung Der Große Fall ist in ihrer Weltwut und Zärtlichkeit ebenso gegenwärtig wie märchenhaft surreal.«
Daniela Strigl, Frankfurter Allgemeine Zeitung 09.04.2011

»Was immer dieses Buch an hellsichtigem Geheimnis birgt – es markiert ... die Rückwendung zu einer Gesellschaft, der jede Mitte und jedes Maß abhandengekommen sind. Der Große Fall leistet eine dichte Beschreibung der geistigen und seelischen Verwahrlosung der Epoche, ohne den Anspruch erheben zu wollen, dem Zerfall etwas entgegensetzen zu können.«
Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung 12.04.2011

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht Handke das Gymnasium in Tanzenberg (Kärnten) und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt am Main in der Regie von Claus Peymann.

Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfaßt, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970), Wunschloses Unglück (1972), Der kurze Brief zum langen Abschied (1972), Die linkshändige Frau (1976), Das Gewicht der Welt (1977), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre der Sainte-Victoire (1980), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Versuch über die Müdigkeit (1989), Versuch über die Jukebox (1990), Versuch über den geglückten Tag (1991), Mein Jahr in der Niemandsbucht (1994), Der Bildverlust (2002), Die Morawische Nacht (2008), Der Große Fall (2011), Versuch über den Stillen Ort (2012), Versuch über den Pilznarren (2013). 

Auf die Publikumsbeschimpfung 1966 folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt am Main uraufgeführt, Kaspar. Von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee 1971), Die Unvernünftigen sterben aus (1974), Über die Dörfer (1981), Das Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (1990), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992), über den Untertagblues (2004) und Bis daß der Tag euch scheidet (2009) über das dramatische Epos Immer noch Sturm (2011) bis zum Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez (2012) zu Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße (2016).

Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy.

Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.«


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Von Spaddl TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
...Aber man hatte sich an sie gewöhnt. Sie würde nie enden." (S. 169f.)
Dieser Satz beschreibt die Grundstimmung in Peter Handkes neuestem Roman "Der Große Fall" kurz und bündig. Der Leser erlebt eine Welt, in der sämtliche Normalitäten aus den Angeln gehoben wurde und die Apokalypse im Vormarsch ist. Erzählt wird die Geschichte des namenlosen Schauspielers, der morgens bei einer Frau - ebenfalls namenlos bleibend - aufwacht und sich auf den Weg durch den Tag macht, dabei viele Gestalten und mehr oder weniger menschenähnliche Wesen trifft.

"Jener Tag, der mit dem Großen Fall endete" (S.7) wird stream-of-consciousness-artig, beinahe assoziativ beschrieben. Peter Handke ist dabei unglaublich sprachgewaltig, die Variationen in der Syntax und die vielfältige Nutzung von Satzzeichen lassen einen Satz ausufern, über ganze Absätze hinweg erstrecken und erfordern Aufmerksamkeit vom Leser. Ganz klar: "Der Große Fall" ist schwere literarische Kost und nichts für Anfänger. Konzentration und Mitdenken werden von Peter Handke vorausgesetzt.

Der Schauspieler wechselt von Gedanke zu Idee, von Erinnerung zu Gefühl. Die Themenvielfalt ist enorm: Peter Handke lässt Themen wie Liebe, Lust, aber auch Religion und Materialismus vom Protagonisten ansprechen, diskutieren und überdenken. Die Sequenzen, die sich mit dem Leben und dem Tod, in Form von Krieg und Selbstzerstörung, befassen, haben dabei eine ungemeine philosophische Wucht.
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Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 6. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Peter Handke (Jg. 1942) ist einer der produktivsten Autoren des deutschsprachigen Literaturbetriebs. Fast im Jahrestakt meldet er sich mit einem neuen Buch zu Wort. Nur wenige Monate nach seinem Dramatext und der Familientragödie "Immer noch Sturm", in dem sich Handke mit seinen slowenischen Wurzeln auseinandersetzte, liegt nun ebenfalls im Suhrkamp Verlag mit "Der Große Fall" die Geschichte eines müßiggängerischen Schauspielers vor.

Der Prosaband erzählt dessen Tagesablauf vom frühen Morgen bis tief in die Nacht. Der bewusste Tag beginnt mit einem Morgengewitter und der Mann, von dem die 280 Seiten berichten, verlässt das Haus der Frau, das in der Peripherie der Stadt liegt. Hier hat er übernachtet. Zu Fuß macht sich der Schauspieler querfeldein auf den Weg, durchstreift gemächlich den Stadtwald und die Grenzgebiete einer fiktiven Stadt, die an Paris erinnert.

Unterwegs begegnen ihm eine Reiterin, eine Polizeipatrouille, ein Priester, eine Prostituierte und sogar der Staatspräsident, der mit seinem Tross auf dem Rückweg zum Regieren ist. Doch der einsame Schauspieler ist mit sich und seinen Gedanken an die Vergangenheit beschäftigt.

Mit seinen Filmen war er zum Star geworden. Sein Gesicht kennt man jedoch nur von der Leinwand, auf der Straße dagegen kennt ihn niemand. Sein Gehen ist eine Spielart des Erzählens. "Nur sollte sich das im Lauf jenes Tages, welcher schloss mit dem großen Fall, noch ändern." Je näher der Einsame dem Stadtzentrum kommt, desto endzeitlicher und entrückter werden seine Fantasien, desto dichter wird das Netz seiner Gedanken und Anspielungen. Sein Spaziergang wird immer mehr zu einer Erkundung des Inneren.
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Format: Gebundene Ausgabe
...mit Handke komme ich irgendwie nicht zurecht. Ich habe kein Problem mit sperrigen Texten, mit experimentellen, mit kodierten und hintergründigen. Im Gegenteil - ich mag es, solche Literatur zu entschlüsseln, auch wenn es Mühe bereitet. Aber das war nicht mein erster Handke, mit dem ich mir schwer tat. Ich weiß nicht so recht, woran es liegt, aber auf mich wirkt der Text irgendwie selbstüberschätzt. Vielleicht sind es ja bewußte literarische Manöver, aber ich habe Probleme damit, wenn sich der Protagonist die Krawatte bindet, zwei Seiten nachdem er in sein penibel beschriebenes, kragenloses Hemd beschlüpft ist, wenn der Himmel bläulich bläut und die Jugendlichen ihre "Basketballschläger" gefährlich schwingen. So manche Metapher mag durchaus interessant sein, auch eine gewisse Art von Humor ist zu erkennen, aber insgesamt kommt mir die Erzählung viel zu sehr von oben herab daher, überheblich auch irgendwie und aus diesem Grund tue ich mir schwer, mich über Passagen wie die beschriebenen nicht zu ärgern. Selber schuld - klar - aber hier geht es ja nicht um die Beurteilung ob gut, oder schlecht, sondern um persönliche Meinung und individuelles Miss/Vergnügen. Ich hatte keinen sonderlichen Spaß!
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Format: Gebundene Ausgabe
Peter Handke
Der Große Fall

Ein Stück Weltliteratur über den intensiven Zauber des Augenblicks

Ein Schauspieler verlässt am Morgen das Haus einer Frau, 'die ihm gut war', wandert durch eine idyllischen Wald in den Tag hinein und gelangt in der Absicht, eine ihm zugedachte Ehrung nicht anzunehmen, in das Zentrum einer Metropole. Er trifft dabei auf Läufer, einen Obdachlosen, zahlreiche Paare, einen Priester und Polizisten. Sie alle wecken in ihm Gefühle, die zwischen Aggression und Hilfsbereitschaft pendeln.
Peter Handke bringt in seine Erzählung viel Wissen als Theaterautor und häufiger Kinobesucher mit ein. Von Robert Bresson und John Ford ist da die Rede, darüber hinaus werden die darstellerischen Anforderungen an einen Bühnen- und Filmschauspieler genau analysiert. 'Der Große Fall' ist fast eine Autobiographie des Autors. Die Begeisterung für stundenlanges Gehen und das Sammeln von Pilzen, die Wut auf gesellschaftliche Zustände und minutiöse Naturbeschreibungen sind zentrale Elemente des Buches, das den Leser bis zum Schluss über den Sinn des Titels im Unklaren lässt. Aus dem Vollen schöpft Handke, wenn er scheinbar nebensächliche Dinge beschreibt. Auch wenn es nur ein Schwarm Ameisen ist, der durch ein undichtes Fenster ins Haus kommt.
'Der Große Fall' überzeugt durch große Sprachgewalt, ist aber keine leichte Kost.
Ein Buch, das viele Fragen offen lässt, gerade deswegen aber lange nachwirkt.

Johannes Preßl
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