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Grimms Albtraum: Annette von Droste-Hülshoff: Romanbiografie Taschenbuch – 29. Juni 2015

4.0 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Germanistin und Diplom-Psychologin Esther Grau wuchs in der Nähe von Münster in Westfalen auf. Nach dem Studium siegte die Liebe zur Sprache – seitdem arbeitet Esther Grau als Autorin und Werbetexterin. Nach einer Station in Freiburg/Breisgau führte sie der Ruf der Kreativität mittlerweile nach Leipzig. Bislang sind von ihr ein Kinderbuch (Per E-Mail ins Traumland) sowie Gedichte und Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien erschienen. Mehr von der Autorin gibt es im Blog unter www.esthergrau.de.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Januar 1797
Die Frau des Webers schrak zusammen, als die Tür des Kottens aufsprang. In einem Wirbel aus Schneeflocken stürzte eine vermummte Gestalt herein. Catharina riss ihren Säugling aus dem Körbchen neben dem Webstuhl, presste ihn schützend an die Brust und starrte zur Tür.
"Was willst du?"
Die gebückte Gestalt murmelte unverständlich durch das Wolltuch, das sie sich tief ins Gesicht gezogen hatte. Sorgsam sperrte sie den Winter aus, der draußen ein hartes Regiment führte. Trotzdem fraß sich die Kälte weiter durch die Ritzen im Ziegelwerk des Weberkottens. Die Ziege im Verschlag nebenan meckerte, als fürchtete sie um ihr karges Futter. Endlich wandte sich der Eindringling der Webersfrau zu und nestelte sich das Gesicht frei.
"Ach, du bist es", seufzte Catharina, als sie die Bückersche, eine Verwandte aus Schonebeck, erkannte. "Ist etwas passiert?"
"Und ob! Ich bin gekommen, um dich zu holen. Man braucht deine Hilfe."
Die Bückersche klopfte sich auf der Deele den Schnee von den Kleidern. Wangen und Nase glühten ihr vor Kälte; die flachsfarbenen Haarsträhnen klebten durchnässt an den Ohren. Eilig folgte sie Catharina zu dem kleinen Ofen in den Webraum, der die staubgesättigte Luft spärlich wärmte.
"Wem soll ich helfen?"
"Bei den Drostes auf Hülshoff ist das Kleine angekommen, aber sie fürchten, der arme Wurm überlebt es nicht."
"Die gnädige Frau ist jetzt schon niedergekommen?"
"Ja, vor der Zeit. Gestürzt ist sie auf dem Eis der Gräfte und jetzt ist das Siebenmonatskind so zart, dass alle um sein Leben fürchten. Es trinkt wohl nicht."
"Aber wie kommst du auf mich?"
"Na, sie suchen eine Amme. Der Pfarrer in Roxel hat es von der Kanzel verkündet und da habe ich gleich an dich gedacht. Du hast mir doch selbst gesagt, du hättest Milch für zwei. Deshalb bin ich gleich zu euch nach Altenberge aufgebrochen."
"Wie stellst du dir das vor? Joan Bernard ist kaum sieben Wochen alt und mein Mann hustet sich die Seele aus dem Leib." Wie aufs Stichwort ertönte heiseres Husten aus der Upkammer, das gar nicht mehr aufhören wollte. "Er ist zu schwach zum Weben, also muss ich das Leinen fertigmachen."
"Mit dem Kind an der Brust schaffst du die Arbeit doch nicht und wirst am Ende auch noch krank. Die Stelle als Amme ist ein Glücksfall für dich - sie werden dich gut entlohnen."
"Ich mache es nur, wenn ich meinen Kleinen mitbringen kann."
"Natürlich. In einer Stunde ist die Kutsche aus Hülshoff hier."
"Du hast schon zugesagt?"
"Glaub mir, etwas Besseres kann euch gar nicht passieren."
Catharina nickte zögerlich, legte ihren Sohn zurück ins Körbchen und stieg in die Upkammer hinauf. Ohne die Erlaubnis ihres Ehemannes würde sie nicht gehen.
Als sie nach wenigen Minuten zurückkehrte, trug Catharina bereits ein Wäschebündel unterm Arm. Sie brauchte nicht lange, um ihre wenige Habe zu packen. Zum Schluss wickelte sie ihren Säugling in zwei Wolldecken und umschlang das unförmige Bündel mit beiden Armen.
"Bekommt er noch Luft?"
"Besser nicht zu viel, eisig, wie sie draußen ist."
Dass Catharina ihr Neugeborenes für ein anderes der winterlichen Kälte aussetzen musste, gefiel ihr ganz und gar nicht. Wenigstens stand die Familie von Droste auf Burg Hülshoff im Ruf, großzügig zu sein. Seit fast vierhundert Jahren lebte sie hier als Gut- und Grundbesitzer. Die Bauern zahlten ihnen Abgaben, luden sie aber auch - wie alle Nachbarn - zu ihren Hochzeiten ein. Solange Catharina auf Burg Hülshoff blieb, wären sie und ihr Kind gut versorgt. Ammen bekamen beste Nahrung, um bei Kräften zu bleiben, und sobald ihre Dienste nicht mehr vonnöten waren, kehrte sie mit mehr Geld heim, als sie in der Zwischenzeit am Webstuhl verdienen konnte. Catharina blieb keine Wahl: Sie musste gehen.
"Hoffentlich stirbt mir's nicht weg."
Als sie Pferdegetrappel vor dem Weberkotten hörten, stapften Catharina und die Bückersche durch den Schnee zur Kutsche. Das Gespann kam in der widrigen Witterung nur lan


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Top-Kundenrezensionen

Von Sursulapitschi TOP 500 REZENSENT am 9. November 2015
Format: Taschenbuch
Wer war Annette von Droste-Hülshoff? Hier lernt man sie kennen.
Anschaulich und einfühlsam erzählt Esther Grau Annettes Lebensgeschichte von der Geburt 1797 bis zu ihrem Tod 1848. Nur 51 Jahre hat sie gelebt, war immer sehr zart und kränklich, aber auch gleichzeitig voller Fantasie, Originalität und Schaffensdrang, vielseitig begabt, gebildet und vielseitig interessiert.

Hier erlebt man mit, wie ein aufgewecktes, träumerisches Mädchen in einer Zeit aufwächst, in der zu viel 'Witz' bei Frauen nicht erwünscht war. Schon als Kind eckte Annette an mit ihrer ungewöhnlichen Art, hatte auch später stets Probleme, ihre Individualität mit dem herrschenden Frauenbild in Einklang zu bringen.
Man kann hier sehr gut nachvollziehen, wie jemand zum Dichter wird. Ein wenig sieht man die Welt mit Annettes Augen. Die Ideen ihrer Werke entwickeln sich aus ihrer aktuellen Lebenssituation und so bekommen wir viele ihrer Gedichte mit deren Entstehungsgeschichte serviert. Das macht großen Spaß.

Durch spürbar sensible Recherche wird in diesem Buch das Biedermeier lebendig. Revolution ist ein Thema in ganz Europa und stört womöglich die Reisepläne adliger Damen. Annette ist viel gereist, erlebte beispielsweise die Anfänge des Kölner Karnevals und die Entdeckung der Homöopathie. Sie hatte auch viele illustre Freunde und Bekannte, die uns hier begegnen, wie Adele Schoppenhauer, die Gebrüder Grimm, Clara und Robert Schumann oder Levin Schücking, bisweilen verliert man fast den Überblick, so umfangreich ist das Personal. Da wäre ein Personenregister hilfreich gewesen.
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Format: Taschenbuch
"Grimms Albtraum" von Ester Grau ist ein mit liebe zum Detail gestaltete Nacherzählung des Lebens der Annette von Droste-Hülshoff. Das Buch beginnt mit der Geburt von Annette als Frühchen, das schnell zur Amme kam. Nicht nur das Leben der Amme Maria Catharina Plettendorf wurde verändert, auch prägte diese gerade mit ihren Geschichten auch Annette. Das erste Kapitel, geschrieben aus der Kindheit/Jugend von Annette, liest sich schnell weg und zeigt ganz viel aus der Zeit um 1800, die Stände, die unterschiedlichen Lebensweisen und die Rolle der Frau.

Cover: Das einzige, was ich aus dieser Zeit für Frauen schön finde, sind die Kleider. Das Cover zeigt eine halbe Frau in einem schönen Kleid.

Schreibstil: Erst schrieb Ester Grau recht locker und zog dann an. Viele historische Daten, Personen und Zusammenhänge ließen mich das eine oder andere Mal im Netz nachforschen und mich darüber staunen, wen Annette alles kannte oder mit wem sie im Laufe der Zeit Freundschaft schloss.

Ein Personen-Zeitregister hätte etwas mehr Licht ins Dunkel des 19. Jahrhunderts gebracht. Auch hätte ich bei dem Titel mehr an die Brüder Grimm gedacht, nur kamen diese, besonders Wilhelm, eigentlich mehr im Zusammenhang mit Jenny, der Schwester von Annette, vor, da diese auf einen Heiratsantrag von Wilhelm hoffte.

Das Buch zeigt auch die Geschichte einer Frau, die versucht, sich durchzusetzen. Annette wurde schulisch gefördert, hatte dann aber bitte ihrem Stand zu entsprechen: heiraten und Kinder bekommen. Annette sah das aber ganz anders. Sie schrieb und wollte die Bücher auch unter ihrem Namen veröffentlichen - eine zu damaliger Zeit einem Skandal gleichkommende Unmöglichkeit.
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Format: Taschenbuch
Annette von Droste-Hülshoff gehört zu den wichtigsten deutschen Dichterinnen aller Zeiten. Eine der ersten, die mit ihren Werken einen Schritt in die Welt der Literatur wagten, die bis dahin eher den Männern gehörte. Die Frauen hatten für den Haushalt zu sorgen und durften höchstens bei den Teekränzchen ihre künstlerischen Talente zeigen. Die Öffentlichkeit als Ort, an dem man sich präsentieren konnte, blieb für sie ein Tabu. Er gehörte sich nicht, dass eine Frau bzw. eine Dame vom Stand ihre Stimme erhob, sich zeigte. Genau in dieser Zeit beginnt Annette Gedichte zu schreiben und erobert Schritt für Schritt die Öffentlichkeit, wird zu einer Berühmtheit, deren Name seit fast 2 Jahrhunderten vielen Lesern ein Begriff ist.

Das Interesse am Leben und Schaffen der Dichterin, Schriftstellerin und Komponistin schein auch heute groß zu sein, was unter anderem die neu aufgelegten und neu erscheinenden Biografien, biografische Romane und Sammlungen Annettes Werke nachweisen. Eines von den neusten Büchern, die sich mit Annettes Leben beschäftigen, ist Esther Graus biografischer Roman „Grimms Albtraum: Annette von Droste-Hülshoff“, der beim acabus-Verlag erschienen ist. In diesem Roman versucht die Autorin, Annette von Droste-Hülshoff vor allem als eine Persönlichkeit im sozialen Kontext darzustellen. Es werden zahlreiche Beziehungen der Dichterinnen zu verschiedensten Personen skizziert: zu den nächsten und weiteren Familienmitgliedern, FreundInnen und Künstlern jener Zeit.
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