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am 24. Mai 2017
Das perfekte Geschenk für Kinder die gerne lesen. In diesem Fall war es der Wunsch meines Neffen dieses Buch der Gregor Kollektion zu bekommen.
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am 30. Mai 2013
INHALT

Gregor konnte mit Boots, Ares, Hazard und der Maus Cartesian zurück nach Regalia entkommen, doch Luxa, Howard, Ripred und die Anderen sind in den Feuerländern geblieben, um die übrigen Huscher zu suchen und in Sicherheit zu bringen. Gregor wurde die Aufgabe übertragen, die Menschen vor der Rattenarmee zu warnen, die unter dem Fluch bedrohliche Ausmaße annimmt und immer näher an Regalia heran rückt. Doch zunächst muss er erfahren, was die Prophezeiung der Zeit über ihn besagt, denn keiner seiner Freunde wollte ihm die Wahrheit enthüllen - zu Recht, wie er herausfindet, denn laut der Prophezeiung wird Gregor den Kampf gegen den Fluch nicht überleben. Zu seinem Entsetzen muss er feststellen, dass seine Mutter wieder schwächer geworden ist und seine ganze Familie in Gefahr ist. Denn Solovet, Luxas Großmutter, verlangt von ihm zu kämpfen. Und sollte er sich ihren Befehlen nicht beugen, so würde seine Familie das Unterland nie mehr verlassen dürfen.

MEINE MEINUNG

Anders als die anderen Bände der Reihe knüpft Gregor und das Schwert des Kriegers nahtlos an seinen Vorgänger Gregor und der Fluch des Unterlandes an. Während sonst zwischen den Bänden oftmals mehrere Wochen oder gar Monate lagen, beträgt die Zeit hier nur wenige Augenblicke. Gregor war seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr oben in New York und ist durch die grausamen Ereignisse in den Feuerländern arg mitgenommen und geschwächt.

Während es in den anderen Bänden immer wieder nur kleine Scharmützel mit den Ratten gab, so bricht in diesem Band der Krieg endgültig aus und schon ganz zu Beginn des Buches zieht Gregor in den Kampf und kann dadurch seine Freunde unterstützen, die in den Feuerländern geblieben sind. Doch Gregor führt nicht mehr nur Krieg gegen die Ratten, sondern auch einen persönlichen Krieg gegen Solovet, die kaltblütig und berechnend ist und Gregor für ihre Zwecke missbrauchen will. Hier wird wieder sehr gut deutlich, dass es nicht nur die Feinde sind, die sich Gregor in den Weg stellen und das Böse verkörpern, sondern auch Personen aus den eigenen Reihen, womit auch ganz klar Gesellschaftskritik an Menschen im Allgemeinen ausgeübt wird. Solovet besitzt möglicherweise den kühlen Kopf, der in einer solchen Situation nötig ist, dennoch sind ihre Mittel unmoralisch und verwerflich und bringen Gregor in ernsthafte Bedrängnis, denn wenn er nicht tut, was sie sagt, hat nicht nur er unter ihren Strafen zu leiden. Seine Familie gerät immer tiefer in die Gefahr des Krieges und Gregor versucht alles, seine Schwestern und seine Mutter zu schützen. Erstaunlicherweise ist gerade im letzten Band Boots von eher unwichtiger Bedeutung und Gregors Schwester Lizzie, die in den anderen Bänden immer ein wenig untergegangen ist, hält nun eine bedeutende Position inne. Lizzie mochte ich auch sehr gerne, da sie so ganz anders ist als andere Kinder und besonders zu Ripred eine enge Verbindung aufbaut, was dazu führt, dass man auch über ihn noch das ein oder andere Geheimnis erfährt, die ihn nahbarer und somit auch "menschlicher" machen.

Insgesamt wird im letzten Band der Ton noch ernster als er im Band davor war und auch die Charaktere, allen voran Gregor, sind sich der Gefahr und ihres möglichen Todes bewusst. So erreicht auch die Beziehung zwischen Gregor und Luxa eine neue Ebene, die wieder mal sehr einfühlsam und sanft beschrieben ist. Mir hat es gefallen, dass die Autorin klar macht, dass die beiden zwar noch sehr jung sind, der Krieg und die Gefahr sie aber dazu bewegt, Wagnisse einzugehen, bevor es zu spät ist. Dennoch ist das Buch niemals kitschig oder albern und man merkt, dass die Liebe zwischen den beiden zwar für ihr Alter sehr erwachsen, aber immer noch unschuldig ist.

Die Kämpfe und Schlachten nehmen doch recht brutale und grausame Ausmaße an und Gregor wird sehr übel mitgespielt. Mehrmals verzweifelt er an der Situation, da er weiß, dass Krieg nie die Lösung ist und er mit der Vorstellung nicht zurecht kommt, dass er den Fluch töten muss, dessen Leben er einst verschonte. Der Fluch als Gegner ist in diesem Band übrigens auch sehr faszinierend, da man schnell merkt, dass er nur eine willenlose Marionette ist und er sich selber kaum zügeln kann. Besonders eindrucksvoll ist es, dass er einen absolut unberechenbaren Feind darstellt und somit außerordentlich gefährlich ist, da er oftmals gar nicht weiß, was er tut. Was neben den Kämpfen jedoch auch noch wichtig und in diesem Band nun völlig neu ist, sind die Codes, die Gregor und seine Freunde knacken müssen, um die Botschaften der Nager zu entschlüsseln und ihnen damit den Wind aus den Segeln zu nehmen. So gibt es im Buch auch ein Alphabet mit den Codes und einige Sätze können vom Leser selber entziffert und decodiert werden. Das hat mir sogar wirklich Spaß gemacht und ich könnte mir vorstellen, dass gerade jüngere Leser ihren Spaß daran haben.

Warum ich diesem Band dann nicht doch die volle Punktzahl vergebe? Wegen des Endes. Ich habe zwar schon mehrmals gesagt, dass ich kein kitschiges Happy End brauche, aber doch ganz gerne in sich abgeschlossene Enden habe. Und hier ist das Ende mehr als schwammig. Es ist absolut offen und für mich dadurch nicht hundertprozentig befriedigend. Tatsächlich beschäftigt mich seit gestern Abend das Ende in einer Tour und ich kann kaum an etwas anderes denken, da ich so nämlich nicht mit der Reihe abschließen kann. Wird Gregor ins Unterland zurückkehren? Wird er Luxa und die Anderen jemals wieder sehen? Zieht seine Familie nun nach Virginia oder bleiben sie in New York? Alles Fragen, die unbeantwortet bleiben und den Leser somit im Unklaren zurücklassen. Insgesamt ist das Ende einfach auch so ernst, dass ich ganz klar sagen muss, dass ich es für Kinder nicht geeignet halte. Dennoch wird eindrucksvoll und authentisch geschildert, dass Gregor nun ein Kind zweier Welten ist und sich nirgendwo mehr zu Hause fühlt, dass er sein ganzes Leben lang an den Ereignissen im Unterland zu knabbern hat und die erlebten Grausamkeiten ihn verändert haben. Auch der Tod eines sehr liebgewonnenen Charakters hat mich sehr erschüttert und mitgenommen und ich fand es schade, dass er sterben musste.

FAZIT

Der Abschluss der Gregor-Reihe ist, wie die gesamte Reihe an sich, sehr gelungen und hat mich von der ersten Seite bis zu letzten völlig mitgerissen und gepackt. Ich habe zusammen mit Gregor gefiebert, getrauert, gehofft, gerätselt und gezweifelt. Die Welt, die Suzanne Collins dort erschaffen hat, ist, ebenso wie die Charaktere, atemberaubend und fesselnd. Besonders der letzte Band besticht durch epische Schlachten und viel Gesellschaftskritik. Leider hat mich das Ende ein wenig unglücklich zurückgelassen, auch wenn es für das Buch wahrscheinlich perfekt ist. Trotzdem hätte ich es mir einfach ein wenig anders gewünscht, um guten Gewissens mit der Reihe abschließen zu können. So wird sie mich auf jeden Fall noch eine Weile nachdenklich stimmen, was vielleicht auch so von der Autorin gewollt ist. Ich vergebe Gregor und das Schwert des Kriegers 4 Sterne!
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am 5. Mai 2015
Ich habe die ersten Bände heiß geliebt und konnte es kaum erwarten, zu erfahren wie die Geschichte endet. Im Nachhinein muss ich leider sagen, daß dies eine der Buchreihen ist, bei der ich mir das Ende lieber erspart hätte. Ich schwanke zwischen ein oder zwei Sternen. Den zweiten Stern gibt es aber eher dafür, daß ich die Welt, die hier erschaffen wurde liebe.
Für meinen Geschmack ist das Ende (der Serie) einfach zu realistisch für eine Fantasyserie. Im Gegensatz zu den meisten Märchen und Fantasybüchern ist es tatsächlich realistisch, daß Freunde und Gefährten am laufenden Band sterben oder verkrüppelt werden, wenn man in den Kampf zieht und daß die Liebe, die sich zwischen zwei Menschen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund bildet kein glückliches Ende nimmt. Ja, Krieg fordert Opfer, Krieg ist nicht "heroisch" und es gibt im Krieg (eigentlich im ganzen Leben) nur selten "die Guten" gegen "die Bösen".
Aber das ist schlicht und ergreifend nicht das, was ich lesen möchte, wenn ich ein FANTASYbuch in die Hand nehme. Die Gewalt, die Traumata, die Entteuschungen und Verletzungen, Die Trauer und die Hoffnungslosigkeit, das alles bietet die Realität zur genüge. Ich persönlich mag soetwas einfach nicht in Fantasybüchern (welche ich unter anderem auch lese, um die Realität auszusperren). Ich bin ein Träumer. Ich MAG es, wenn "die Guten" gewinnen, ich MAG "Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage".
Mit den ersten Bänden hat Frau Collins eine wundervolle phantastische Welt erschaffen. Es hat wirklich Spaß gemacht Gregor und seine Gefährten zu begleiten. Dieser letzte Band hingegen wird vollkommen von der Moralkeule, die Frau Collins plötzlich zückt erschlagen. Ich kann zwar nachvollziehen, was sie uns damit sagen möchte, aber für meinen Geschmack übertreib sie es zu sehr mit der "SEHT IHR!?! Krieg ist S*******!!!" Botschaft, die sie so penetrant in diesen letzten Band hineinprügelt, daß ich kotzen möchte. Wirken die ersten Bände noch wie eine stimmige Fantasygeschichte hatte ich in diesem Band das Gefühl, als wäre die Geschichte auf biegen und brechen um diese "Botschaft" herum konstruirt worden, was leider, zumindest für mich, sehr auf kosten des Lesevergnügens geht.

Ein weiterer großer Minuspunkt ist, daß sich die Geschichte für mich nicht richtig abgeschlossen anfühlt. Der Leser wird mit einem Ende mit etlichen losen Fäden und dem Gefühl von "Und das wars jetzt? DAS ist das Ende der Geschichte?" zurückgelassen.

In einer anderen Rezension schrieb jemand "Wer ein Happy End will soll halt nicht Suzanne Collins lesen". Genau diesen Rat werde ich in Zukunft beherrzigen und lieber einen großen Bogen um Bücher dieser Autorin machen.
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am 24. Juli 2017
Dieses Buch ist spannend aber sehr fantasie reich .Ich finde es ist ein Buch was kleine wie als auch große Kinder lesen können.
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am 19. Dezember 2015
Genau wie in den anderen vier teilen konnte man vor lauter spannung das Buch nicht weglegen.Sehr spannend und sehr gut geschrieben.
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am 21. Oktober 2008
"Gregor und das Schwert des Krieges" ist nun also der fünfte und letzte Band der Unterland-Chroniken. Mein Bruder, meine Mutter und ich waren natürlich gleichermaßen auf das Ende gespannt und so haben wir dieses Buch alle wieder ungefähr gleichzeitig gelesen.

Ich fasse mich diesmal kurz. Darum geht es: Gregor erfährt endlich, was an der letzten Prophezeiung so schrecklich ist, und wie nicht anders erwartet sagt sie seinen Tod vorraus. Was dann folgt, ist vor allem Unterland im Krieg, viele schöne kleine Szenen und vor allem viele, viele traurige. Aber Suzanne Collins ist der Realität nie etwas schuldig geblieben, also auch in diesem Band nicht ... sagen wir es so, das Ende ist nicht das, was sich das eigene Herz für die Charaktere wünschen würde, es ist der bittere Geschmack der Wirklichkeit.

Nichtsdestotrotz ist auch das letzte Unterland-Buch wunderbar. Vor allem Gregor und Ripred rühren einen beinahe zu Tode, wenn sie sich um Luxa bzw Lizzie kümmern. Ach, und Solovet landet nun endgültig auf der Liste der Unsympathischen.

Da der fünfte Band unmittelbar an den vierten anknüpft, ist es vielleicht keine schlechte Idee, die beiden direkt hintereinander zu lesen. "Gregor und das Schwert des Kriegers" ist eine geballte Ladung Moral und Nachdenklichkeit, aber das mindert weder Spannung noch den Unterhaltungsgrad.
Nur Temp kommt leider zu kurz. Schade.

Insgesamt ein Buch für alle Generationen, wunderbar, packend und aufrüttelnd bis zur letzten Seite. Lesen, lesen, lesen!
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Januar 2015
Die jugendlichen Leser von ›Gregor‹ werden natürlich (und vollkommen zurecht) wissen wollen, wie die Geschichte denn nun ausgeht. Ungeklärte Fragen gab es am Ende von Band 4 reichlich. Der erwachsene Leser, der über mehr Distanzierungsvermögen verfügt, wird sich vielleicht außerdem noch fragen, ob Autorin Suzanne Collins es schafft, den Klischeefallen zu entgehen, die bereitstehen, wenn es darum geht, solch ambitionierte Mehrteiler zu einem vernünftigen Ende zu bringen.

Um es vorwegzunehmen: Collins macht ihre Sache sehr gut, auch wenn nicht alles vollständig überzeugt. Ein Hauptproblem löst die Autorin souverän: In den vorangegangenen Bänden hatte sie – ganz unüblich für Fantasy-Romane – das Kämpfen und Töten durchweg problematisiert. Die letzte Prophezeiung – die ›Prophezeiung der Zeit‹ – allerdings und auch der Titel des vorliegenden Buches schienen nun darauf hinzudeuten, dass die Geschichte am Ende doch in das übliche ausführliche Schlachtengetümmel einmündet, aus dem der Held schließlich als ruhmreicher Sieger hervorgeht.

Doch Collins bleibt bei ihrem Kurs. Zwar gibt es Krieg, und es wird auch sehr gewalttätig und blutig, doch nirgends erliegt die Autorin der Versuchung, den Krieg bzw. die Gewalt zu glorifizieren. Krieg wird durchweg als das geschildert, was er unvermeidlich ist: Als etwas, das die Lebensgrundlagen aufs Spiel setzt und unzählige Opfer auf Seiten der Zivilbevölkerung kostet. Auch die bequeme Simplifizierung, die darin liegt, den Krieg als Auseinandersetzung zu schildern, die nur aus ritterlichen Zweikämpfe besteht, macht Collins nicht mit. Kriegsführung ist hier einerseits eine Sache von Spezialisten, die nicht die angenehmsten Charaktere sind, und andererseits ist die kriegsentscheidende Leistung schließlich keine körperliche, sondern eine intellektuelle (mehr sei hier nicht verraten). Für Collins ist das zudem eine weitere Gelegenheit, die Geschlechterklischees des Fantasy-Genres aufzubrechen.

Gregors Coming-of-Age vollzieht sich nicht als der übliche Übergang vom schwachen, unsicheren Jungen zum starken, selbstbewussten Kämpfer. Gregors entscheidende Entwicklungsschritte bestehen vielmehr in einem enormen Zuwachs an moralischer Souveränität: Er lernt zu durchschauen, weshalb das, was ihm intuitiv falsch vorkommt, tatsächlich nicht richtig ist, und er lernt, gemäß dieser Einsichten zu handeln. Dazu kommt ein Zweites, das ein Gegengewicht zur Souveränität bildet: die Erfahrung der Liebe.

Die Autorin nimmt sich schließlich noch ein zentrales Erzählelement der Fantasy-Literatur vor: die legendäre weise Gründergestalt und deren Prophezeiungen, die noch lange nach dem Tod ihres Urhebers das Denken und Handeln der Gemeinschaft bestimmen. Collins macht sich entschlossen daran, diese Erzählelemente zu dekonstruieren. Die Dinge sind nicht das, was sie zunächst zu sein scheinen. Ohnehin verfolgt Collins mit großer Entschlossenheit aufklärerisch-emanzipatorische Absichten. Die Bestätigung pubertärer Regressionsphantasien ist ihre Sache nicht.

Fazit: Ein Lesevergnügen, bei dem die Story extrem fesselnd ist und der Verstand trotzdem an keiner Stelle beleidigt wird. Sehr zu empfehlen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Februar 2012
Was für ein Buch! Was für eine unglaublich spannende, aufwühlende, witzige, herzerreißende Buchserie, die Suzanne Collins hier geschaffen hat! Was für wunder-, wunderbare Figuren!
Wie unschwer zu erkennen ist, bin ich wirklich schwer begeistert von den "Gregor"-Büchern, obwohl ich mit meinen bald vierundzwanzig Jahren nicht einmal mehr der Zielgruppe entspreche. Den kritischen Rezensenten, die der Meinung sind, das Buch sei nichts für Kinder, kann ich mich nicht anschließen. Suzanne Collins Romane beschreiben nun mal das Leben in all seinen Facetten, von Schönheit und Fröhlichkeit bis hin zu Trauer und Tod, aber sie tun es durchaus mit Fingerspitzengefühl. Deshalb sollte mal sie Kindern meiner Meinung nach nicht vorenthalten. Ich jedenfalls kann aus meiner Sicht sagen, dass ich die Bücher als kleines Kind sicherlich genauso geliebt hätte, wie ich es jetzt tue. Ähnlich wie bei "Harry Potter" sind sie sowohl witzig, als auch spannend und mit Herz erzählt - der Vergleich hinkt aber insofern, als dass die "Gregor"-Bücher etwas ganz Eigenes sind. Die Figuren sind allesamt liebenswert und sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Außerdem haben sie mir ein bisschen die Angst vor Ratten, Kakerlaken und Spinnen genommen ;)
Mein Fazit: Die Bücher und insbesondere der letzte Band sind unbedingt lesenswert und nicht nur etwas für Kinder, sondern durchaus auch für Erwachsene!
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am 23. Juli 2012
Ich bin vor einigen Monaten über die Buchreihe gestolpert, habe innerhalb von 2 Wochen Band 1-4 Gelesen gehabt, und wartete auf dieses Buch.

Nach langem Nachdenken über das Buch weiß ich nicht wirklich was ich davon halten soll. Die Geschichte auf ihrem Hochpunkt so aprupt zu beenden ist nicht ganz mein Stil, vorallem nachdem was bis dato geschehen ist, aber dennoch sehr gelungen.

Prinzipiel hätte ich mich für ein anderes Ende entschieden, denn es ist doch sehr unbefriedigent, wenn man auf das Happy end hinsehnt, und es dann so erkennt wie es ist. Es kommt einem so vor als sei auf den letzten Metern die Luft rausgewesen.
Nichts desto trotz, Frau Collins bringt mit diesem Buch diese traumhafte Reihe zuende und ich würde mich freuen wenn man mal wieder was von Grefor und Luxa hören würde.

Matthias Heidl
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am 12. August 2009
Vom abschließenden Teil der Gregor-Reihe wurde ich regelrecht aus den Socken gehauen. Zwar hat Suzanne Collins die Wiederholungen im Wortfeld "sagen" nicht beseitigt, aber das spielt im letzten Teil absolut keine Rolle mehr. Eigentlich dachte ich, dass dieser 5.Teil ein ganz normaler Jugendroman ist, wie die vorhergegangenen Teile auch, aber nein, er ist richtig wertvoll! Wie in den anderen Teilen ist der Spannungsbogen zum Zerreißen gespannt, aber das ist nicht das was diesen wunderbaren Abschluss der Gregor-Reihe ausmacht. Die letzten Seiten vermitteln wichtige moralische Werte und lassen einem gleichzeitig das Herz richtig schwer werden, denn man weiß, dass Gregor auch in Zukunft ein sehr schwieriges Leben führen und eigentlich nie glücklich sein wird. Die Geschichte und die Charaktere sind sehr authentisch und im Gegensatz zu Harry Potter ist das Ende nicht kitschig, sondern sehr originell und traurig. Also eine geballte Ladung Originalität und Melancholie. Das Ende hat mich noch lang beschäftigt, ich konnte nicht einschlafen. Gleichzeitig ist das Buch eigentlich für Kinder verständlich geschrieben, auch wenn es sprachlich etwas origineller ist das die Vorgänger.
Ich würde die Gregor-Reihe Eltern ans Herz legen, die ihren Kindern gute Bücher kaufen wollen, weil "Gregor und das Schwert des Kriegers" einfach moralisch so wertvoll ist!

Und noch ein Sympathiepunkt: Meine Lieblingsfigur im Buch (Ripred die Ratte) hat im Gegensatz zu meinem Liebling in "Harry Potter" am Ende nicht den Löffel abgegeben.

Noch kurz zur gesamten Reihe: es gibt viele liebenswerte Personen, die durchwegs authentisch sind, und die Geschichte stellt sehr glaubwürdig die harte Realität im Krieg dar. Leider könnten alle Teile sprachlich besser sein, was im 5.Teil aber einfach egal ist. Da ist der Inhalt einfach zu gut.

WER NICHT GERN LIEST ENTDECKT IN DEN TEILEN 1-4 DEN SPASS AM LESEN UND IM 5.TEIL BEKOMMT ER RICHTIG WAS ZUM NACHDENKEN.
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