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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 13. März 2008
"Gregor und der Fluch des Unterlandes" ist der vierte Teil der Unterland-Chroniken oder der Gregor-Reihe, wie man sie auch immer nennen möchte, das nur als Information voraus. Um die Bücher wirklich genießen zu können, rate ich Ihnen, mit dem ersten Band anzufangen!

Darum geht es: Nachdem Gregors Mutter im letzten Band aufgrund einer Infektion mit dem Pestvirus im Unterland bleiben musste, besuchen er und Boots sie nun regelmäßig in Regalia. Bei einer Unterrichtsstunde mit Ripred trifft Gregor den Fluch aus dem 2. Band wieder, dessen Leben er damals verschont hatte und der nun ein (fast) ausgewachsener Kolloss ist. Kurz darauf verschwinden Ripred und der Fluch jedoch spurlos; außerdem erhält Luxa eine beunruhigende Nachricht von den Huschern. So brechen Gregor, Luxa, Howard, Boots, Hazard, Ares, Aurora, Nike, Temp und Thalia heimlich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen ... und den Rest dürfen Sie selber lesen.

Ähnlich wie beim zweiten Teil rate ich, den nächsten schon bereit zu halten. Denn das Buch lässt seine Handelnden Personen in einer alles andere als befriedigenden Situation zurück.
Trotzdem ist "Gregor und der Fluch des Unterlandes" alles andere als nur eine Fortsetzung, so begegnet man zum Beispiel einer neuen Luxa und einer etwas älteren Boots. Schlachten bestimmen diesmal eher weniger das Bild, allerdings überkommt einem beim Lesen unwillkürlich das Bild einer eigenen, grausamen Unterland-Diktatur.

Wieder ein packendes Abenteuer, das absolut lesenswert ist!
(... nur Temp kommt leider viel zu wenig vor. Hoffen wir auf den fünften Band! =)
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am 23. März 2008
Wieder ein toller Band der absolut empfehlenswerten, aussergewöhnlichen Serie um Gregor. Kaum verschleiert geht es in diesem Band um den Holocaust. Da auch Vergasung relativ intensiv thematisiert wird, nicht unbedingt ein Buch für kleine Kinder. Auch andere Themen wie Verführbarkeit, "Krieg Ja oder Nein", Umgang mit anderen Kulturen sind Themen, die herausfordernd.
Leider hört dieser Band mitten in der Geschichte auf, daher ein Punkt Abzug
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am 7. Oktober 2011
So langsam neigt sich die Buchreihe um Gregor dem Ende zu. Mit dem 4. und damit vorletzten Teil hat Suzanne Collins wieder genau an die vorangegangene Handlung angesetzt und den Leser mit unheimlich viel Spannung auf das große Finale hingeführt.

Zum Inhalt: Als Gregor seine Mutter im Unterland besuchen will, hört er von rätselhaften Ereignissen. Alle Huscher sind auf einmal spurlos verschwunden. Gemeinsam mit Luxa, die sich besonders viele Sorgen um ihre Mäusefreunde macht, begiebt sich Gregor auf die Suche. Schon bald befindet er sich wieder im Kampf: mit Riesenskorpionen und den gefährlicher werdenen Ratten, die dem Fluch inzwischen widerspruchslos folgen. Doch der Fluch hat einen grausamen Plan und als Gregor ihn versteht, ist es schon fast zu spät für das Unterland...

Der 4. Teil ist das erste Buch dieser Reihe, das zum Ende hin offen endet. Normalerweise war jeder Teil immer recht abgeschlossen und endete damit, dass Gregor zurück nach Hause kommt. Hier ist das Ganze erstmals anders, das Buch endet praktisch direkt vor dem Kriegsbeginn, sodass es unmöglich ist hier aufzuhören ohne sich das letze Buch schnellstmöglich zu besorgen.
Dazu kann ich allerdings auch gleich sagen: Wer den ersten Teil von Gregor damals gut fand, der wird sowieso nicht mitten drin aufhören können zu lesen. Die Teile sind für mich alle bisher auf sehr hohem Niveau. Wer Teil 1 nicht mochte, wird eh nicht weiterlesen, alle anderen müssen sich drauf einstellen, dass sie alle 5 Teile kaufen werden wollen / müssen.

Dieses Buch ist genau wie die Vorgänger wieder spannend und ebenso überraschend, da man trotz der Bezeichnung "Kinder- / Jugendbuch" die Handlung eigentlich nie voraussehen kann.
Die Charaktere aus den vorherigen Büchern tauchen alle wieder auf. Ich habe sie allesamt total in mein Herz geschlossen, eben weil man sie nun auch schon beim 4. gemeinsamen Abenteuer begleitet. Der Schreibstil ist einfach aber trotzdem absolut passend für so ein Fantasybuch.

Ich habe es schon 3x zuvor gesagt, aber ich sage es auch hier wieder: Gregor ist kein Kinderbuch! Es geht um Krieg, Verrat und Töten. Viele der geliebten Charaktere finden auf den Reisen ihr Ende, teilweise auf recht schreckliche Art. Selbst mich als Erwachsene hat es immer wieder stark mitgenommen, vor allem wenn es Charaktere waren die so sehr ans Herz gewachsen sind.
Ich kann daher nur empfehlen: Lest die Bücher, bevor ihr sie nichtsahnend euren Kindern gebt! Eine genaue Altersempfehlung möchte ich nicht aussprechen, da Kinder mit solchen Themen ja ganz unterschiedlich umgehen. Ich hätte es vielleicht so ab 14 vertragen, aber darauf möchte ich mich wirklich nicht festsetzen.

Insgesamt kann ich also nur sagen: Teil 4 ist für uns Gregor Fans die ideale Vorbereitung auf den abschließenden Krieg im 5. Teil. Das Niveau bleibt hoch und als Fan war ich überhaupt nicht enttäuscht.
Wer Gregor noch nicht kennt: Fangt mit Teil 1 an, sonst werdet ihr die komplette Handlung nicht richtig verstehen können!
Für mich eine wirklich tolle Fantasygeschichte für Erwachsene! Nur empfehlenswert!

#1 Gregor und die graue Prophezeiung
#2 Gregor und der Schlüssel zur Macht
#3 Gregor und der Spiegel der Wahrheit
#4 Gregor und der Fluch des Unterlandes
#5 Gregor und das Schwert des Kriegers
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am 12. Februar 2016
Wir erinnern uns alle an das kleine süße Rattenbaby, das Gregor Gott sei Dank nicht getötet hat. Nun stellt sich heraus, dass der Fluch erwachsen geworden ist. Ziemlich labil, weil er eine sehr schlimme Vergangenheit hatte, aber gefährlich. Böse Ratten umschwärmen ihn, flüstern ihm ihre eigenen finsteren Gedanken ein und der Fluch gibt sich denen leider hin.

Das finde ich ziemlich traurig und enttäuschend :(
Vor allem weil ich noch die ganze Zeit im Kopf habe, dass er eigt noch ein kleines Baby vor kurzem war und nun plötzlich ein Monster aus ihm wird.

Das Buch bricht mir schon so ein bisschen das Herz und es stirbt auch wieder jemand, bei dem es sehr traurig ist.
Das Buch macht es einem nicht leicht, trotzdem gefällt mir die Reihe um Gregor natürlich auch weiterhin, auch wenn ich mir doch eine etwas andere Wendung der Geschichte gewünscht hätte.
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am 23. April 2008
Insgesamt wird in diesem vierten Band der Reihe das Konzept ganz überzeugend fortgeführt.
Die Geschichte ist spannend und lässt sich gut lesen, die Personen entwickeln sich plausibel weiter und auch die Grundidee, in einem Kinderbuch aktuelle oder historische Grundfragen des menschlichen Miteinanders zu thematisieren finde ich nicht schlecht.
Aber man sollte wissen, dass in diesem Buch eine Massenvernichtungsszene geschildert wird, die deutliche Assoziationen zu den Gaskammern des 3. Reiches weckt.
Das verpackt nicht jedes Kind und sollte bei jüngeren Kindern in jedem Fall durch die Eltern begleitet werden. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 10 Jahren und das ist auch im Prinzip o.K., aber insbesondere diese Szene kann auch zehnjährige überfordern.
Unsere Kinder haben das nicht sehr gut verarbeitet und träumen manchmal immer noch schlecht.

Was zudem gar nicht geht, ist das Buch so enden und den Spannungsbogen so plötzlich komplett abreißen zu lassen! Für mich ist es schlicht nicht zu Ende geschrieben. Ich finde diese Methode, bei Harry Potter hatte man das ja in Ansätzen auch, dem Leser gegenüber unfair.
Das kann man bei Fortsetzungsromanen in Zeitschriften machen, aber nicht bei diesem Format.
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Gregor freut sich auf den Besuch des Unterlandes. Er wird seine Mutter wiedersehen, die sich dort noch immer von den Folgen der Pesterkrankung erholt. Seine Schwester Lizzie, die sich niemals in den Abflussschacht trauen würde, der im Keller des Hauses zu den unterirdischen Gebieten führt, wird die Ferien in einem Jugendcamp verbringen. Nur die dreijährige Boots kommt natürlich mit, denn ihr Vater fühlt sich nicht gesund genug und bleibt diesmal zu Hause. Zum Glück umsorgt ihn solange Mrs Cormaci, die Gregor vor Monaten, als er nicht mehr ein noch aus wusste, in das Familiengeheimnis eingeweiht hatte.
Im Unterland herrscht Frieden. Die Folgen der Pest sind zwar noch nicht überwunden und viele der Ratten hegen noch einen großen Groll gegen die Menschen, doch scheint niemand an einer erneuten Auseinandersetzung interessiert zu sein. Gregor genießt die gemeinsame Zeit mit Luxa, der Thronfolgerin der Unterlandmenschen. Dass sie in vier Jahren bereits über die Unterlande herrschen soll, kann sich der Junge gar nicht vorstellen, so unbeschwert und nett gibt sich Luxa.
Nur sein Ultraschalltraining mit Ripred macht Gregor zu schaffen. Er kann die zynische, verletzende Art der alten Wüter-Ratte einfach nicht ausstehen und sieht nicht ein, warum er selbst im Dunkeln lernen soll, sich zu verteidigen. Doch da auch er ein Wüter, also ein geborener Kämpfer, ist, trainiert er wohl oder übel mit ihm. Diesmal aber hat Ripred eine Überraschung für Gregor im Ärmel. Aus einem der dunklen Tunnel taucht plötzlich eine riesige, weiße Ratte auf. Gregor kann gar nicht glauben, dass dieser Fleischberg vor ihm "Der Fluch" sein soll, die niedliche, kleine Ratte, die er vor wenigen Monaten töten sollte, um eine Prophezeiung abzuwenden, die die Unterland-Menschen bedrohte. Auch diesmal verlangt Ripred von Gregor, die weiße Ratte zu töten. Seiner Meinung nach plant "Der Fluch" schreckliches und scheint komplett verrückt geworden zu sein.
Doch als Gregor eine Woche später zu dem vereinbarten Attentat in der Höhle unter Regalia, der Hauptstadt der Menschen Unterlandes, erscheint, ist Ripred fort und auch vom "Fluch" fehlt jede Spur. Dafür stehen ihm plötzlich drei gefährliche Ratten gegenüber, die ihn töten wollen. Und obwohl Gregor ein Wüter ist, sieht er sich plötzlich in größter Gefahr, denn das Licht verlöscht während des gnadenlosen Kampfes.

Der vierte Teil der "Unterland-Chroniken" der amerikanischen Autorin Suzanne Collins beginnt mit einem Paukenschlag. "Der Fluch" ist zu einem wahren Untier herangewachsen und erweist sich als große Gefahr für Gregor, Luxa und sämtliche Menschen des Unterlandes. Auch die Huscher, wie die Mäuse in den unterirdischen Höhlensystemen des Unterlandes genannt werden, scheinen der Auslöschung durch die Ratten entgegen zu gehen.
Dank einiger weniger Sätze und Bemerkungen findet man sich schnell in die Geschichte ein und erhält einen kurzen Überblick über die Ereignisse der ersten drei Bände. Im Prinzip lässt sich dieses Buch auch ohne Kenntnis der Vorgänger lesen, nur die Charaktere erscheinen zunächst etwas farblos und ungenau beschrieben. Dies ändert sich jedoch im Laufe der nächsten ein- bis zweihundert Seiten. Denn diese Geschichte konzentriert sich schnell auf die kleine Schicksalsgemeinschaft, die aus den Menschen Luxa, Gregor, Boots, Hazard und Howard, den Fledermäusen Thalia, Aurora, Ares und Nike, dem Kakerlak Temp und dem Huscher Cartesian besteht.
Und was das für eine Geschichte ist. Es geht spannend, ja, hochdramatisch zu, dem Leser wird einiges abverlangt. Sogar ein grausamer Massenmord wird beschrieben, der den beispiellosen Hass der Ratten auf Huscher und Menschen verdeutlicht. Vor allem aber die Wirkung eines Verführers, Tyrannen und charismatischen Tribuns wird beleuchtet und begründet. Die Gefahr, erst zu handeln, kämpfen zu wollen, Krieg zu führen, und dann erst zu denken und zu überlegen, wie es auch ohne Gewalt gehen könnte, wird auf eindringliche Art und Weise vermittelt.
Die Botschaft könnte nicht klarer ausgedrückt werden, als im Zwist zwischen Gregor und Luxa, die verschiedener nicht sein könnten und sich doch über unüberschreitbare Grenzen hinweg mögen, ja vielleicht sogar lieben. Denn bei aller Dramatik und Härte des Kampfes und aller Ausweglosigkeit der Geschehnisse, gibt es immer wieder Momente der Besinnung, der Diskussion und tiefgründigen Verständigung zwischen den Gefährten, die soviel trennt und soviel vereint.

"Gregor und der Fluch des Unterlandes" ist im Gegensatz zu den ersten drei Bänden nicht die Abarbeitung einer Prophezeiung und damit ein quasi schicksalhaftes Tun, sondern eben gerade das Gegenteil. Allen Charakteren wird eine Entscheidung abverlangt. Sie müssen im vollen Bewusstsein der Tragweite ihrer Handlungen und der daraus resultierenden Folgen Stellung beziehen und erkennen, dass eine Wahl, warum auch immer man sie getroffen hat, nicht schicksalhaft ist und für die Ewigkeit bestehen muss, sondern immer wieder überdacht werden kann.

Einziges, nicht unerhebliches Manko dieses Buches ist sein abruptes, völlig überraschendes Ende. Keine einzige Frage wird beantwortet, nichts scheint gelöst, die Zukunft düster und blutig. Fast deprimiert, in jedem Fall aber vor den weiteren Ereignissen zitternd, wird sich der Leser gedulden müssen, bis der fünfte Teil der Chroniken erscheint. Und dass man diesen erwerben wird, ist nach vier durchlittenen Bänden keine Frage - Gregor und Luxa muss man einfach "wiedersehen".

Ein Wort zum Layout: Hier setzt Oetinger Maßstäbe. Nicht nur die Qualität des Druckes und der feste Einband, vor allem die das in Hochglanzoptik aufgelegte Bild der Fledermaus mit dem auf ihr reitenden Gregor beeindruckt nachhaltig. Dieses von Joachim Knappe gemalte Bild, wie auch die Vignetten im Inneren des Buches, verstärken die Wirkung, die diese Unterland-Chroniken mittlerweile weltweit entwickelt haben.

Stefan Erlemann
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am 31. März 2013
Bei „Gregor und der Fluch des Unterlandes“ handelt es sich um den vierten Band um die Abenteuer des New Yorker Jungen Gregor in der Unterwelt. Die Handlung knüpft direkt an den dritten Band („Gregor und der Spiegel der Wahrheit“) an - Gregors Mutter muss sich von den Folgen der Pest noch erholen und darf sich bis dahin nicht zurück nach New York begeben. Vielmehr muss sie im Unterland bleiben, wo sie regelmäßig von Gregor und seiner Schwester Boots besucht wird.

Als Luxa erfährt, dass ganze Kolonien der mit ihr befreundeten Mäuse verschwinden, macht sie sich gemeinsam mit ihren Freunden heimlich auf die Suche nach ihnen. Dabei stellen sie fest, dass sich der Fluch - die weiße Ratte, deren Leben Gregor in Band zwei („Gregor und der Schlüssel zur Macht“) verschont hatte, sich zum Herrscher der Ratten aufgeschwungen hat und die Mäuse komplett ausrotten will. Das Ganze läuft ähnlich wie bei beim Völkermord der Nazis an den Juden im Dritten Reich ab: Die Ratten lehren bereits ihren Kindern, die Mäuse zu hassen. Die Mäuse sollen komplett ausgelöscht werden. Man lässt sie aber in dem Glauben, dass sie „nur“ aus ihrer Heimat vertrieben werden. Statt dessen werden sie vergast und anschließend lässt man ihre Körper komplett verschwinden. Eine dieser Vernichtungsaktionen ist in „Gregor und der Fluch des Unterlandes“ recht ausführlich beschrieben. Ihr voraus geht eine Hasstirade des Fluchs, in der er die Ratten darauf einschwört, als Starke das Heft in die Hand zu nehmen und das Schicksal der Schwachen, also der Mäuse, zu besiegeln. Angesichts dieser sehr detaillierten Auseinandersetzung mit dem Genozid und der faschistischen und Hitler ähnelnden Figur des Fluchs bin ich der Meinung, dass es sich um kein Buch für Kinder ab zehn Jahren handelt - zumindest sollte man sie als Erwachsener beim Lesen des Buchs begleiten.

Für die Lektüre sollte man die drei ersten Bände gelesen haben, da die Handlung aufeinander aufbaut. Waren die ersten drei Bände noch in sich abgeschlossen, so hat „Gregor und der Fluch des Unterlandes“ ein offenes Ende und leitet den nachfolgenden Band fünf „Gregor und das Schwert des Kriegers“ ein. Luxa hat den „Eid für die Toten“ ausgesprochen, also den Ratten für den Mord an den Mäusen ewige Vergeltung geschworen und ihnen den Krieg erklärt. Um diesen Krieg wird sich voraussichtlich der letzte Band der fünfteiligen Reihe drehen.

Auch der vierte Band war wieder sehr spannend zu lesen, gleichzeitig war er wegen des beschriebenen Inhalts auch der mit Abstand am düstersten zu lesende Band der Reihe. Gut fand ich, dass diesmal erstmals nicht von Anfang an eine Prophezeiung im Vordergrund stand, sondern diese erst am Schluss - etwas durch die Hintertür - eingeführt wurde . Einzig die Figur der inzwischen dreijährigen Boots, die wieder einmal mit auf eine lebensgefährlichen Reise genommen wird, ohne etwas zu deren Gelingen beitragen zu können, hat mich sehr genervt. Ihr kindliches Geplapper vor dem Hintergrund der vielfachen Morde fand ich sehr störend.

Gespannt bin ich, wie sich die Beziehung zwischen Gregor und Luxa im nächsten Band weiter entwickeln wird. Nachdem sie sich während des gesamten vierten Bandes beständig angefeindet haben, gestehen sie sich gegen Ende hin doch ein, dass sie aneinander deutlich Gefallen gefunden haben. Daher freue ich mich auf das Finale.
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am 16. August 2014
Unser Sohn liebt diese Buchreihe!! Mittlerweile hat er sie bereits 2mal durchgelesen. Alle Bücher sind spannend geschrieben und auch leicht verständlich! Wobei ich dazu sagen muss das unser Sohn schon immer gern gelesen hat.
Aber ich glaube das auch Lesemuffel durchaus ihren Spaß an diesen Büchern haben werden.
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Mit dem mittlerweile vierten Teil ist die Saga um Gregor und das Unterland in eine heiße Phase getreten. Suzanne Collins hat mit der Saga um das Unterland und ihren Protagonisten Gregor eine tolle und wunderschöne Geschichte erschaffen. Meilen unter New York tobt ein Kampf um Leben und Tod und Gregor soll diese Welt stabilisieren.

Die Geschichte um den FLUCH DES UNTERLANDS zielt auf die weiße Ratte ab, welcher sich zum Herrscher aufschwingen will und dabei buchstäblich über Leichen geht. Musikalisch wieder einmal schön und doch düster unterlegt, gerät die Geschichte diesmal doch ein wenig trübe und schwer.

Gregor sieht sich damit konfrontiert, das der Fluch alle Huscher (Mäuse) töten will, doch erst die Grausamkeit mit der dies geschieht fröstelt weinen, denn die Huscher sollen vergast werden.

Am Ende steht Gregor ohne Lösung dar und das Unterland verwandelt sich in einen brutalen Kriegsschaulatz.

So richtig genießen konnte ich diesen Teil nicht, obwohl er gut gemacht ist, zu schwer lastet das Thema und die Ausführung auf mir als Zuhörer - für Kinder wird es schwer diesem zu folgen.

Fans der Serie werden es verzeihen, denn der Teil Fünf rückt wieder alles in besseres Licht.

Dennoch eine schöne Ausführung, trotz der vielen hundert Toten.

Empfehlenswert!
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am 3. Dezember 2014
wie jeder einzelne Roman von Suzanne Collins. Ich kann keines der Bücher mehr aus der Hand legen, sie schafft einen Spannungsbogen mit dem nächsten zu übertreffen und das von Buch zu Buch. Einfach klasse! KAUFEN!
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