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Great Recordings Of The Century - Wagner (Der fliegende Holländer) Doppel-CD

4.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Doppel-CD, 10. Juli 2000
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Produktinformation

  • Audio CD (10. Juli 2000)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B00004U0CC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.134 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Der Fliegende Holländer - Adam Theo, Silja Anja,


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Diese Aufnahme ist und bleibt der Klassiker unter den Aufnahmen des "Holländers". Das hat ganz entschieden mit der einmaligen Auffassung Otto Klemperers zu tun, der die Oper nicht verzärtelt, sondern ihren dramatisch-dämonischen Charakter voll erfasst. Dabei entlockt er besonders seinem Orchester die düstersten Klänge, stachelt aber auch seine Sänger zu Höchstleistungen an. So begeistert Theo Adam mit einem depressiven Holländer, aber auch der viel zu früh verstorbene Martti Talvela als profitgieriger Daland überzeugt. Anja Silja gibt eine kühn entschlossene Senta - kein ätherisches Kindchen, das einer Laune folgt. Nicht genug loben kann man auch den BBC Chorus, der besonders zu Beginn des 3. Aktes im "Sängerkrieg" der beiden Mannschaften glänzt. Insgesamt wählt Klemperer moderate Tempi, beonders in der Ouvertüre und im "Steuermann"-Chor, was dem ganzen aber keinen Abbruch tut. Vielmehr intensiviert sich auf diese Art und Weise die brachiale Gesamtdarstellung, die auch noch nach fast 40 Jahren begeistern kann.
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Mit Abstand die beste Holländereinspielung (wer den „Erlösungsschluss“ hören möchte, soll nicht weiterlesen). Klemperer entscheidet sich für die „Urfassung“ Wagners, jedoch nicht mit Ballade in Originalhöhe (wie sie Anja Silja unter Sawallisch, 1962, sang). Klemperer wählt die Fassung mit jeweiligem Aktschluss (durchkomponiert mit Zwischenspielen ist sie unter Woldemar Nelsson zu hören. Sawallisch hingegen lässt selbst das Vorspiel zum dritten Akt weg). Das euphorische, fast hysterische Finale des zweiten Akts („bis in den Tod gelob ich Treu“) ist ungekürzt wohl nur hier und bei Nelsson (dessen Aufnahme besonders in der Besetzung der Senta problematisch ist) zu hören und stellt eine der mitreißendsten Passagen des „Holländers“ dar, besonders unter Klemperers Dirigat – die langsamen Tempi stören erstaunlicherweise nicht, sie „vergrößern“ eher.
Den einzigen Schwachpunkt der Aufnahme dürfte eine leichte Überforderung Theo Adams mit der Titelpartie darstellen. Da er die Rolle trotzdem besser singt als die meisten Konkurrenten und Hervorragendes in der Textgestaltung leistet, ist dies zu verschmerzen. Alle übrigen Rollen sind mit Anja Silja, Ernst Kozub, Martti Talvela und Gerhard Unger bestmöglich besetzt. Selbstverständlich sollte man Franz Crass oder George London unter Sawallisch) als Holländer gehört haben.
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Von Ein Kunde am 16. Dezember 2001
Es heisst "Great Recordings of the Century" und es ist der Fall. Gibt es überhaupt eine andere Einspielung die man mit Dieser vergleischen kann?
Von der erste Minute an, ist man im Sturm dabei ... Klemperer schafft mit seinem Philarmonia solche Geräusche (!) das mein kein Bild braucht (kein DVD!!) um sicht das Drama vorzustellen.
Wie bei den meisten Aufnahmen die von EMI unter Klemperer's Führung produziert wurden, sind die Sänger die Besten die man Welltweit finden konnte. Und wer kann heutzutage so Wagner singen ?
Kein besserer Höllander in Sicht!
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Von K.H. Friedgen TOP 500 REZENSENT am 15. Februar 2007
Als Otto Klemperer 1968 in den berühmten Londoner Abbey Road Studios seine Produktion von Richard Wagners genialem Frühwerk "Der fliegende Holländer" verwirklichte, war er 82 Jahre alt. Es war beileibe nicht seine erste Beschäftigung mit dem Werk, und das ist der grandiosen Aufnahme auch anzumerken. Klemperers Auffassung ist symphonisch, analytisch klar und werktreu bis ins letzte Detail, die nachkomponierte Erlösungs-Apotheose läßt er allerdings weg. Das schadet seinem Gesamtkonzept aber keineswegs, vielmehr unterstreicht es seine visionäre Auffassung vom wahren Wesen dieses genialen Frühwerkes Richard Wagners. Der große Dirigent kann mit einer durchweg erfreulichen Sängerbesetzung aufwarten.
In der Titelrolle ist Theo Adam zu hören, der die Figur sehr glaubhaft und stimmlich in guter Verfassung verkörpert. Er deutet die Sagengestalt des Holländers zwar nicht so schwermütig wie George London in der berühmten Dorati-Einspielung von 1961, aber sein Porträt zeugt insgesamt von großer Reife. Als Senta ist die junge Anja Silja aufgeboten, die schon vorher in Bayreuth in der Rolle geglänzt hatte. Ihre Stimme hat womöglich noch an Beweglichkeit und Reife gewonnen, sie singt schlank und biegsam, und ihre berühmte Ballade wird zu einem Glanzpunkt der Aufführung. Martti Talvela gibt der Figur des Daland mit seiner tiefen Baßstimme das nötige Gewicht, und die übrigen Rollen sind mit Ernst Kozub (Erik), Annelies Burmeister (Mary) und Gerhard Unger (Steuermann) gut und treffsicher besetzt. Die prachtvollen Chöre, besonders im 1.
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