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Great Recordings Of The Century - Beethoven (Fidelio) Doppel-CD

4.4 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Doppel-CD, 10. Juli 2000
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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (10. Juli 2000)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: EMI Classics (EMI)
  • ASIN: B00004U0C4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 287.835 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Fidelio (Gesamtaufnahme, deutsch. ges.) - Ludwig Christa, Vickers Jon


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Top-Kundenrezensionen

Über diese berühmte Aufnahme ist schon viel Lobendes gesagt worden, das ich nicht wiederholen möchte. Mit ihrer granitartigen Wucht hat sie fünf Sterne verdient, die ich ihr gerne gebe.

Dennoch bleibt sie hinter manchem zurück, was der Dirigent Otto Klemperer selbst zuvor geleistet hat. Das gilt für viele seiner um 1960 in London für EMI eingespielten Aufnahmen. Klemperer schätzte die Studioarbeit mit ihren vielen Schnitten und Manipulationen überhaupt nicht und hat den Plattenvertrag nur angenommen, weil ihm zugesichert wurde, die im Rahmen der Aufnahmearbeit sorgfältig geprobten Werke anschließend in Konzerten mustergültig aufführen zu können.

Beim Fidelio war es umgekehrt: Klemperer dirigierte 1961 Aufführungen im Opernhaus Covent Garden und führte auch selbst Regie. Sein Talent als Regisseur dürfte sich in Grenzen gehalten haben, aber musikalisch waren das gewiss Jahrhundert-Aufführungen. In Anbetracht des großen Erfolgs bot der Produzent Walter Legge ihm dann an, das Werk aufzunehmen. Klemperer wollte eigentlich die Besetzung der Hauptrollen von Covent Garden übernehmen: Sena Jurinac als Leonore, Jon Vickers als Florestan, Gottlob Frick als Rocco und Hans Hotter als Pizarro. Legge akzeptierte aber nur Vickers und Frick und ersetzte die Jurinac durch Christa Ludwig und Hotter durch Walter Berry.

Mit Fidelio hat Klemperer 1927 die Berliner Kroll-Oper eröffnet - das modernste Musiktheater der Weimarer Republik, das leider ein Experiment von kurzer Lebensdauer blieb. Der Philosoph Ernst Bloch kommentierte die Aufführung mit den Worten: "Nirgends brennen wir genauer.
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Eine der großen Aufnahmen des Fidelio nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor allem die beiden hauptrollen sind sehr gut besetzt. Christa Ludwig beeindruckt durch ihren üppigen Mezzosopran, der auch in der Höhe weniger scharf klingt als viele Soprane. Steht an Ludwigs darstellung die stimmliche Pracht im Vordergrund, so ist Vickers vor allem durch darstellerische Energie bemerkenswert. Wahrlich einer der überzeugendsten Florestans. Die Nebenrollen sind zum Großteil solide besetzt, eine kleine einschränkung ist bei Ingeborg Hallstein zu machen, deren Stimmchen allzu dünn für Marzelline klingt, vor allem im Vergleich mit Seefried oder Schwarzkopf. Klemperer hebt den sakralen Ton des Werkes hervor. Bei "Mir ist so wunderbar" wird dem Hörer tatsächlich wunderbar zumute.
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Von Ein Kunde am 22. Januar 2003
Otto Klemperers Fidelio-Aufnahme von 1962 gilt allgemeim als die beste Einspielung der Oper überhaupt. Sie wurde u. a. mit dem "Grand Prix du Disque" ausgezeichnet, das Hermes-Opernlexikon urteilt: "Eine bisher unübertroffene, vielleicht sogar die bisher beste Aufnahme. Die Ludwig, Vickers und Berry bieten akustisch aufregendes, wohlklingendes Musiktheater. Klemperer hat den großen Atem für diese Musik und glättet niemals ihre rauhen Stellen."

Meine Aufnahme ist es trotzdem nicht:

Klemperers Tempi sind mir zu langsam. Im Vergleich etwa zu Furtwängler oder Bernstein, die auch nicht (viel) schneller waren, fehlt mir die emotionale Zuspitzung, die dort für Innenspannung sorgt. Das Klangbild der Aufnahme entspricht dem typischen EMI-Ideal jener Zeit: Weich, warm, aber auch etwas wattig und mulmig. Mir wäre da die eher trockene Akustik von Aufnahmen der Deutschen Grammophon, die Klarheit der Decca-Aufnahmen lieber gewesen.

Die Sänger sind insgesamt gesehen sehr gut:

Christa Ludwig hat die Leonore nicht lange gesungen. Die sehr hoch liegende Rolle war für die Mezzo-Sopranistin eine Grenz- und Angstpartie. Umso wichtiger, dass sie sie in Bestform im Studio eingesungen hat - zart, ausdrucksvoll, mit warmer, leuchtender Stimme und traumwandlerischer Sicherheit. Wenn etwas fehlt, dann vielleicht gerade jene Risikobereitschaft, jenes "ums-Leben-singen," das Sena Jurinac (live unter Klemperer 1961), Gundula Janowitz (
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Von K.H. Friedgen TOP 500 REZENSENT am 3. Februar 2007
Als Otto Klemperer im Frühjahr 1962 Beethovens "Fidelio" in der Londoner Kingsway Hall aufzeichnete, neigte sich seine überaus fruchtbare und lange Jahre ungetrübte Zusammenarbeit mit dem großen englischen Produzenten Walter Legge dem Ende zu. So ist es lebhaft zu begrüßen, daß diese bedeutende Aufnahme vor dem bedauernswerten Zerwürfnis noch realisiert werden konnte.

In vielerlei Hinsicht ist nämlich die Klemperer/Legge-Produktion bis heute Maßstab für alle folgenden Aufnahmen geblieben. Das beginnt gleich bei der Besetzung: Christa Ludwig in der Titelpartie war ein umstrittenes Experiment, das im Vorfeld der Produktion zu ausgedehnten Diskussionen zwischen Dirigent und Aufnahmeleiter führte. Im Rückblick kann man nur von einer Traumbesetzung sprechen. Keine andere Darstellerin, selbst nicht Martha Mödl in der legendären Furtwängler-Aufnahme von 1953, hat die mörderische Rolle so überzeugend und gleichzeitig traumhaft schön gesungen. Da muß für meine Begriffe selbst die von mir hochgeschätzte Gundula Janowitz (bei Bernstein) ein wenig auf der Strecke bleiben, trotz ihres wunderbaren Gesanges. Bei Christa Ludwig ist es eben die Einheit von Gesang u n d Darstellung, was ihre Leistung so einmalig und unübertrefflich macht. Den Florestan singt, wie später auch bei Karajan (EMI, 1970), der Kanadier Jon Vickers. Über sein spezielles, ein wenig gewöhnungsbedürftiges und auch rauhes Timbre kann man durchaus geteilter Meinung sein, aber darstellerisch schlägt er seine Konkurrenten glatt aus dem Felde.
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