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Gravity The Seducer

4.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 9. September 2011
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. White Elephant
  2. Mirage
  3. White Gold
  4. Ace Of Hz (Album Version)
  5. Ritual
  6. Moon Palace
  7. Altitude Blues
  8. Ambulances
  9. Melting Ice
  10. Transparent Days
  11. 90 Degrees
  12. Aces High

Produktbeschreibungen

motor.de

Töne zu Pinseln und Klänge zu Farben! Auf Gravity The Seducer" leben sich Ladytron assoziationsgewaltig zwischen Klangmalerei und Pop-Songwriting aus. Eine Dekade Bandgeschichte ist für Ladytron bereits geschrieben. Seit Anfang des Milleniums kristallisiert sich das Quartett sich aus einem wachsend leidvoll überstrapazierten Genre heraus – dem Synthie-Pop. Nun erscheint die fünfte LP der Liverpooler, das sich im Hörerleben wie ein Gemälde vor einem inneren Auge ausbreitet und in wörtlicher Beschreibung unweigerlich zum blumigen Ausholen zwingt. Derart lebendige Bilder wecken die bisweilen unergründlich scheinenden illustrativen Klangschichten, sodass man "Gravity The Seducer" fast als konzeptuelle Ohrenreise begreifen könnte. Im Kontrast stehen jedoch jene griffigen Themen, die sich aus den distanzierten Hallsphären immer wieder in den Vordergrund schleichen und dem Album einen selbstbewussten Pop-Appeal verleihen. Dennoch unterscheidet sich das Werk deutlich von der wachsenden Schar radioformatierter Kollegen, deren scheinbar einziges Ziel es ist, mitgrölbare Hooklines beatverziert, tanzbar zu machen. Nicht nur mit drei rein instrumentalen Stücken hebt es sich von einer plattfüßigen Masse ab und entschwebt in eine klingende Parallelwelt. Ladytron - "White Elephant" Mehr Videos gibt's auf tape.tv Ladytrons Nummer fünf folgt der Tradition der Gruppe, spielt mit Düsternis und fällt an mancher Stelle tiefer hinein, als man es gewohnt ist. Der Sound erlebt eine Evolution, wirkt aber trotzdem nicht fremd und auch die satiniert-weiche Stimme von Mira Aroyo macht ihre Werke unverwechselbar. Klänge werden zu Stimmungsbildern, Melodien zu Erzählsträngen. Eine deutliche Narrative entsteht darin jedoch nie, es bleibt auf intuitiver und abstrakter Ebene. Der Opener "White Elephant" stellt das Prinzip des Albums treffend vor: Ein warmer, brummender Bass, streicherinspirierte Teppiche und Pizzikato-artige Strukturen verwandeln sich einmal gehört in eine weite, verwaschen geschwungene Landschaftskulisse. Ein Leitthema erklingt in verschiedenen Stimmen und schließlich im Gesang und die Kulisse erblüht. Oktavversetzt doppelt eine männliche Stimme die vokalen Linien, wodurch ein ungeheuer volles Timbre entsteht. Das Stück wallt auf und präsentiert sich am Ende mit Bläser-Ideen und Paukenschlägen vollends orchestral. Überhaupt lehnen sich die synthetischen Flächen stets an natürliche Instrumente an, was alles noch einmal ungreifbarer macht und den Gedanken wie im Rausch echten Halt verwehrt. So erinnern die begleitenden, hauchenden Töne in "Mirage" an Flöten. Vielerlei Einflüsse verschiedenster elektronisch geprägter Genres finden sich auf "Gravity The Seducer". Das wandlungsreiche "White Gold" zum Beispiel weckt mit seinen vertrackt stolpernden Rhythmen und schallenden Sphären zunächst Gedanken an Trip-Hop, um nach zwei Minuten wirklich loszubrechen und mit pulsierenden Beats gespaltene Assoziationen hervorruft, irgendwo zwischen Krautrock und NDW. Letztere Erinnerung verstärkt sich auch im instrumentalen, finsteren "Ritual", das sich als dunkle Nachtszene visualisiert und mit treibenden, kraftvollen Rhythmen eine langsame melodische Metamorphose durchlebt. In "Moon Palace" kommt gerade im Gesang ein Touch okkulter Genres wie Gothic durch. Das Stück hüllt sich in Grusel-Atmosphäre, badet in schabenden Soundeffekten und anmutigem Piano. "Transparent Days" zeigt sich schließlich mit einer rein instrumentalen Kombination aus bratzigen Synthesizern und Glockenklängen, wodurch eine skurille, fast sakrale Atmosphäre entsteht, in der sich so distanziert wie hinter Glas Melodien tummeln. Ladytron - "Gravity The Seducer" (Albumstream) Nahtlos fließend bewegen sich die Kompositionen jedoch in ihrem jeweils eigenen Flair, sodass kaum mehr Pole auszumachen sind. Jeder Song steht geschlossen für sich und seine eigene surreale Szenerie. Auch die textlichen Inhalte rücken sie nicht aus dem Traumland heraus, was sie auch nicht zu wollen scheinen: "I don't know where you've been, out in the sand with medusa / and not busy with fighting gravity, the seducer" heißt es in "Ninety Degrees". Gerade durch diese schwebende Entrücktheit sind die zwölf Stücke auf verschiedenste Weise wahrnehmbar: Als weicher, hintergründiger Dream-Pop, als zurückgelehnte Tanzmusik oder als experimentelles Bilderbuch, das mit der Unbeschwertheit eines Kindes durch eine Blumenwelt tänzelt, in der hinter jedem Busch der Albtraum hervorspringen könnte, was am Ende nicht geschieht. Vor allem jedoch ist "Gravity The Seducer" ein sehr sinnlich geratenes Werk, das am Ende ein Gefühl verwunschener Befremdlichkeit vermittelt. Zugrunde liegt eine selbsttreue und spielerische Weiterentwicklung, die sich in keine Richtung verschließt.


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... aber ich muss den einhelligen lobeshymnen über 'gravity the seducer' leider ein wenig widersprechen. und das tut mir weh, denn ich mochte die electro-coolness der frühen ladytron-alben genauso wie die bombastische melodienvielfalt von 'velocifero'. 'gravity the seducer' hingegen hinterlässt bei mir einen etwas schalen beigeschmack, weil es nicht so recht weiß, wo es hinwill: ganz in die vergangenheit zurück sicher nicht, in die 'velocifero'-zeiten aber auch nicht, denn dazu fehlen, schlicht gesagt, die zündenden songideen und melodien. klar, 'ace of hz' ist ein guter, nein ein sehr guter song, aber nicht sooo spannend, dass man ihn in einer schlechteren alternativversion am ende des albums noch einmal verwursten müsste ('aces high'). die zwei weiteren singles, 'mirage' und 'white elephant' bleiben auf einer gefälligen ebene stehen, die man als 'okayish' bezeichnen könnte: schon in ordnung, aber man möchte die tracks nicht sofort noch einmal hören, wenn sie verklungen sind. und dieses gefühl der mittelmäßigkeit und auch der richtungslosigkeit macht leider einen großteil der songs auf dem album aus. frühere rezensenten sprachen von der gefahr, dass 'gravity...' auf die dauer etwas seicht werden könnte; genau diesen eindruck hinterlässt es bei mir schon nach den ersten hördurchgängen. glücklicherweise bestätigen ausnahmen die regel: 'white gold' legt v.a. gegen ende gewaltig zu, 'ambulances' hört man sich auch gerne öfters an und 'melting ice' ist der stärkste song auf dem album, der auch tatsächlich so etwas wie wegweisend für zukünftige ladytron-werke sein könnte.Lesen Sie weiter... ›
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Von McLarsen am 25. Dezember 2011
Format: Audio CD
Bevor ich von U2, Big Country, The Church, Simple Minds oder Waterboys mit Gitarren erleuchtet wurde, fand ich durchaus großen Gefallen an der damals noch recht neuen Welt des Synthesisers und wippte den Fuß vorsichtig zu den Takten von Soft Cell, OMD, Tears For Fears, Human League, Depeche Mode und Heaven 17, allessamt ja durchaus Vertreter der Musiker, die auch in der Lage waren, gute Songs zu kreieren. Mit der Entdeckung der Gitarre ca. 1983 verschwand mein Interesse zur elektronischen Musik in einer gut versteckten Schublade, welche lange geschlossen blieb, nur selten öffnete ich sie mal, z.B. in den 1990ern, als Saint Etienne mal vorbei schauten, oder seit 10 Jahren ab und zu, wenn es was neues von der Band gab, die dieser Musik, die sich heutzutage ja wieder größter Beliebtheit erfreut, stets die Fahne hochgehalten hat, auch zu Zeiten, als das niemanden interessierte : Ladytron.

Gravity The Seducer ist das 5. Studioalbum in 10 Jahren der Band, die sich nach einem frühen Roxy Music Lied benannten. Das schottisch-bulgarisch-englische Quartett mit Hauptsitz Liverpool belebt die eher minimalistische Elektronik der frühen 1980er Jahre, nicht alles finde ich genial, aber einige große Songs sind immer dabei, die es verdient hätten, in der einen oder anderen Hitparade abzuräumen, ganz oben mit dabei : Tomorrow vom letzten Album Veloficero. Die Hitsingle gibt es dieses mal gleich zu Beginn : White Elephant ist ein wunderbarer Popsong der eigentlich dringend in die Charts gehört, aber wie es immer so ist, den Ruhm stecken andere Künstler ein, auch wenn sie gaga sind... Ich hoffe nur, das genug von den Erlösen der Platte übrig bleibt, das es in zwei Jahren wieder neue Electropophits der angenehmen Art gibt... L.P.
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Format: Audio CD
Obwohl dieses Album doch ungewohnt ruhig daherkommt, ist einfach nur schön !!!
Ansonsten kann ich mich den Schreibern vor mir voll anschliessen !
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Von P. H. am 13. Oktober 2011
Format: MP3-Download
Ein unglaubliches Album von Ladytron!

Mag mag ihm vielleicht fehlende Schnelligkeit, fehlende "Härte" vorwerfen, falls man bereits die vorangegangenen Alben des Quintetts lieben gelernt hat. Aber das spielt alles keine Rolle mehr, wenn Gravity the Seducer eingeschlagen hat.
Die Musik ist Electronic im intensivsten Hochfrequenzbereich und dennoch leicht wie eine Feder. Es berührt das Herz und zugleich den Gehörgang. Es reinigt und erschafft im gleichen Zug neu.
Bei manchen Titeln bekomme ich feuchte Augen - aber selbst (oder gerade) Androiden würden bei dieser stimmigen Verschmelzung aus Flow, Ambient, Stromstärke und purer Elektrifizierung so manche Tränen verdrücken.

Auch wenn der ein oder andere Titel nicht mit den Knallern auf diesem Album mithalten können, die großartigen Ace of Hz, Ambulances, White Elephant und weitere tragen die beschriebene Stimmung von Anfang bis Ende. Und die ist meiner Ansicht nach unvergleichlich - auch nicht mit vorherigen Ladytron-Alben.

Kauf es! Liebt es! Ich kann mich dessen "Schwerkraft" jedenfalls nicht mehr entziehen.
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