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TOP 500 REZENSENTam 18. Mai 2014
Der von Lampenfieber geplagte Ausnahme-Pianist Tom Selznick hat nach Jahren der Abwesenheit wieder einen Auftritt.
Zuletzt scheiterte er mit einer als unspielbaren geltenden Symphonie seines Mentors.
Nach dessen Tod möchte er nun selbigen Ehren und einige andere Stücke von ihm spielen.
Aber es kommt anders als gedacht.
Ein Mann gibt ihm via Nachrichten in der Partitur und später via In-Ear Ohrhörer Anweisungen.
Befolgt er selbige nicht wird Tom's Frau, die auch im Publikum sitzt, erschossen.
Nun muss Tom sich etwas einfallen um ihr Leben zu retten und dabei muss er unter anderem darauf achten keine Note falsch zu spielen denn das ist die Hauptforderung des Mannes.
Zu allem Überfluss muss er dann auch noch die unspielbare Symphonie spielen........

Naja...dieser Thriller erinnert in weiten Teilen an "Nicht Auflegen" mit Colin Ferrell.
Nur das Grand Piano zu keinem Zeitpunkt die Klasse und den Thrill von diesem erreicht.
Das ganze ist etwas zäh und langatmig geraten.
Die Dialoge wirken etwas hölzern und die ganze Story konstruiert und lahm.
Es fehlt einfach das gewisse etwas und schöne klassische Musik alleine trägt den Film leider nicht.
Mit dabei sind u.a.: Elijah Wood, John Cusack und Dee Wallace.
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am 2. Januar 2016
Nun, wer Klavier spielt, wird wissen das das so nicht funktioniert. Noten lesen und gleichzeitig lesen, bei einem Konzert mit extremer Angst vor auftritten.

Davon abgesehen ist der Film spannend und interessant, und auf jeden Fall es wert gesehen zu werden.
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[Starke Spoiler – wenn das bei einem solchen Film überhaupt möglich ist]

Ein Pianist, der während eines Konzertes merkt, daß er im Fadenkreuz eines geheimnisvollen Killers ist, und der gezwungen wird, ein angeblich unspielbares Stück fehlerfrei herunterzuspielen, weil ansonsten er oder seine Frau von einer Kugel niedergestreckt wird … Das klingt erst einmal wie eine gute Idee, doch wie in der Kunst der Musik kommt es auch beim Film auf die Ausführung an, und die hat der spanische Regisseur Eugenio Mira, der für seinen Berufsstand immerhin einen vielversprechenden Namen trägt, in seinem Thriller „Grand Piano“ (2013) völlig in den Sand gesetzt.

Das fängt schon mit dem MacGuffin an. Wie man vom Altmeister des Suspense, Alfred Hitchcock, lernen kann, kommt es nicht darauf an, daß ein MacGuffin wirklich wichtig ist. Wen interessiert schon die geheimnisvolle Formel in „The 39 Steps“, wo uns Hitchcock doch auf eine atemberaubende Verfolgungsjagd schickt, in deren Verlauf das Pärchen auf allerlei skurrile Nebenfiguren trifft? Und auch der Inhalt des Koffers, den Vincent Vega und Jules Winnfield für ihren Arbeitgeber wiederbeschaffen, kann uns völlig egal sein. Wichtig ist doch nur, daß der MacGuffin die Handlung motiviert. Und gerade dies tut er in „Grand Piano“ nicht! Hier – und jetzt nehme ich die Auflösung vorweg! – geht es um den Schlüssel zu einer ungeheuren Erbschaft, die ein Komponist in seinem Konzertflügel versteckt hat und der aus dem Instrument herausfällt, sobald man ein als unspielbar geltendes Stück fehlerfrei heruntergeklimpert hat. Das klingt geheimnisvoll und originell, ist aber ziemlich dumm. Denn warum sollte der Killer den umständlichen und auch gefährlichen Plan umsetzen, das Stück auf der Bühne vom weltbesten Pianisten spielen zu lassen, wenn er doch auch einfach in das Anwesen des verstorbenen Pianisten einbrechen und den Flügel in seine Einzelteile zerlegen könnte? Es ist doch nicht davon auszugehen, daß der Schlüssel zu Staub zerfällt, wenn man ihn mit Gewalt aus dem Konzertflügel holt. Ein Einbruch dürfte – bei all den Sicherheitsvorkehrungen – immer noch die bessere Alternative gegenüber dem Verfahren sein, das der Schurke in „Grand Piano“ wählt. Und wie hätte er sich den Schlüssel denn geholt, wenn er mitten auf der Bühne, vor den Augen Tausender Zuschauer, nach der letzten Note des Stückes auf das Holzparkett gefallen wäre?

Hier stimmt schon einmal gar nichts. Doch auch in den Details macht „Grand Piano“ einen Fehler nach dem anderen. Ohne einer der von Hitchcock zu Recht verachteten Wahrscheinlichkeitskrämer zu sein, möchte ich doch die Frage stellen, was passieren würde, wenn während eines Konzertes der Solist für mehrere Minuten die Bühne verließe. Würde das Orchester wohl einfach munter weiterspielen? Auch habe ich bislang noch keinen Klaviersolisten gesehen, der während einer Aufführung vom Blatt spielt, doch Miras Solist muß dies tun – aus dem einzigen Grunde, daß der Killer seine Anordnungen in die Noten gekritzelt hat –, und das, wo er doch ein so gefeiertes Genie ist!

Naja, wir wollen ja auch keine Doku über den Alltag eines Konzertpianisten sehen, sondern einen Thriller. Ein solcher verlangt aber, daß man mit dem Protagonisten mitfiebern kann. Und dazu muß dieser dem Zuschauer sympathisch sein, darf ihn nicht kalt lassen. Jimmy Stewart mit eingegipstem Bein, hilflos an seinen Stuhl gefesselt, während der mörderische Nachbar in seine Wohnung eindringt, um ihn zum Schweigen zu bringen? Check! Cary Grant auf einsamer Landstraße, über ihm das todbringende Flugzeug? Check! Henry Fonda, der eines Tages nach Hause kommt, nur um zu erfahren, daß die Polizei ihn als Mörder sucht? Check! Aber die Hobbit-Heulsuse Elijah Wood mit dem patentierten Dackelblick? Tut mir leid, da verspüre ich Null Empathie.

Dem ewigen Konfirmanden Wood zur Seite gestellt wurde nicht etwa ein Zehnerpack Taschentücher, sondern ein Haufen austauschbarer Schauspieler mit den glattgebügelten Gesichtern, die für unsere Zeit leider so typisch geworden sind, und einzig John Cusack verpflichtet, beim Ansehen des Filmes die Augen offen zu halten. Im doppelten Sinne allerdings, denn Cusack selbst hat nur wenige Minuten Leinwandpräsenz und hält ansonsten allein mit seiner Stimme den geplagten Pianisten in Atem.

Wenn man sich dann noch daran erinnern kann, daß im Jahre 2002 Joel Schumacher in „Phone Booth“ die gleiche Ausgangssituation nutzte, die er mit professionellem Timing umsetzte, und daß er für seinen Film auch richtige Schauspieler heranzog, dann kann man „Grand Piano“ zum Klavierstimmer zurückschicken und statt dessen Colin Farrell in der Telefonzelle zusehen.
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am 31. Mai 2014
Man muss Regisseur Eugenio Mira zugute halten, dass die Grundidee seines Films zumindest recht einfallsreich ist. Da soll ein Pianist mittels Bedrohung des eigenen Lebens bzw. dem seiner Frau dazu gezwungen werden, ein nahezu unspielbares Musikstück fehlerfrei zu spielen. Darauf muss man erstmal kommen. Wenn allerdings der nur mäßig begabte Drehbuchschreiber Damien Chazelle ("The last Exorcism 2") die Vorlage zu diesem Pseudo-Thriller liefert, kommt dabei kein wirklich gelungener Film raus, prominenter Cast hin oder her. "Grand Piano" ist eine spanisch/englische Produktion, die den geneigten Seher damit in die Irre führt, hier neben Elijah Wood auch den großartigen John Cusack zu sehen zu bekommen. Dass dieser aber erst in den letzten 15 Minuten des Films zu sehen sein wird, muss man dann enttäuscht selbst herausfinden. Mal wieder ein typischer Fall cineastischen Etikettenschwindels.

Ausstattung der Blu Ray: Annehmbares, aber nicht überragendes Bild und zu leise ausgesteuerter Ton in deutsch und englisch mit deutschen Untertiteln. Die Extras sind ein Witz: Trailer des Films in deutsch und englisch und drei weitere Trailer. Die Mehrausgabe für die Blu Ray lohnt sich ergo weder inhaltlich noch ausstattungsmäßig. Im Übrigen kommt der Film nicht auf die angegebenen 90 Minuten Laufzeit, denn bereits nach 78 Minuten läuft der Abspann an, der keine 12 Minuten dauert. Aber das nur nebenbei.

Tom Selznick (Elijah Wood, "Herr der Ringe") ist ein gefeierter Konzertpianist und gilt als Ausnahmetalent. Leider wird er von übermäßigem Lampenfieber geplagt und hat deswegen eine Auszeit genommen, die mittlerweile fünf Jahre andauert. Seine als Schauspielerin überaus erfolgreiche Frau Emma (Kerry Bishé, "Scrubs", "Red State") drängt ihn, wieder auf die Bühne zurückzukehren, und als Tom ein Angebot erhält, wieder aufzutreten, überwindet er seine Angst und sagt zu. Auf seinen Notenblättern muss er dann aber eine Nachricht entdecken, die besagt, dass er oder seine Frau sterben werden, wenn Tom nicht ein ganz bestimmtes und eigentlich unspielbares Stück seines verstorbenen Mentors spielt, bei dem er keinen einzigen Fehler machen darf. Irgendwo im Konzertsaal sitzt ein Killer (John Cusack, "2012") mit einer Waffe, die er auf Tom richtet. Doch warum will der Mann, dass Tom genau dieses Stück spielt? Noch keinem Pianisten ist es gelungen, es fehlerfrei zu spielen und Tom scheint mit der Angst um sich und seine Frau im Nacken plus immensen Lampenfiebers nicht gerade der geeignete Kandidat zu sein, dem Killer seinen Wunsch zu erfüllen. Außerdem, was soll das bringen? Fragen, denen Tom anfangs überhaupt nicht auf die Spur kommt, während ihm der Angstschweiß auf die Tasten tropft…

"Grand Piano" spielt fast ausnahmslos in einem Konzertsaal, was an sich ja nicht schlimm wäre, wenn es Regisseur Mira gelungen wäre, aus Chazelles Script etwas Spannendes zu machen. Leider gelingt ihm das aber so gut wie gar nicht, so dass selbst die lediglich 78 Minuten Laufzeit ziemlich zäh daherkommen. Irgendwann im letzten Drittel wird zwar klar, warum Tom dieses Stück auf dem Klavier spielen soll, dennoch wirkt das Ganze ziemlich konstruiert und unglaubwürdig und der Aufwand, den der Killer hier in aller Öffentlichkeit betreibt, erscheint waghalsig bis schwachsinnig, wenn man bedenkt, dass er das alles auch viel einfacher hätte haben können, wenn er Tom still und leise entführt und dann seine Forderungen an ihn herangetragen hätte. Somit steht die ganze Idee des Films auf ziemlich wackligen Beinen und Miras träge und wirre Inszenierung trägt nicht dazu bei, es dem Zuschauer leichter oder spannender zu machen.

Nach einem kurzen Intro geht es auch schon ab in den Konzertsaal, wo man dann beobachten kann, wie schwer Tom sich mit seinem Auftritt tut. Dann tritt auch schon der Killer (zumindest akustisch) auf den Plan und flüstert Tom seine Anweisungen ins Ohr… und noch einiges Uninteressantes mehr. Tom fügt sich widerwillig in die ihm zugewiesene Aufgabe, versucht aber immer wieder, die Situation doch noch in den Griff zu bekommen. Zwangsweise treffen dabei irgendwann Täter und Opfer aufeinander, woraus aber ebenfalls kaum Spannung generiert werden kann. Und dann ist es ganz plötzlich auch schon vorbei mit "Grand Piano" und der zu erwartende Schlussakkord verpufft genauso sang- und klanglos wie dieser seltsame Film. Viel mehr als einen in die Tasten hauenden Elijah Wood, ein steriles Opernhaus-Setting und eine naiv dreinblickende Kerry Bishé hat man in "Grand Piano" nicht zu sehen bekommen. John Cusack war vermutlich ebenso wenig überzeugt von diesem Film wie der Zuschauer, weswegen er seinen Auftritt auf wenige stereotype Minuten am Ende des Films beschränkt hat und bis dahin nur als Stimme aus dem Off in Erscheinung getreten ist.

Überhaupt sind die Darstellerleistungen bestenfalls routiniert. Die Charaktere sind so oberflächlich wie uninteressant, in keinen bekommt man auch nur einen im Ansatz tiefgründigen Einblick. Wer hier gewinnt oder verliert, ist einem also schlussendlich herzlich egal. Und da der Film nur aus Klavierspielen, wirren Dialogen und absurden Motiven besteht, kommen hier nie wirklich Spannung oder Interesse auf. Wood, Cusack und Bishé liefern drehbuchgerecht ab, und das sagt dann eigentlich auch schon alles.

"Grand Piano" fehlt es an einer clever ausgetüftelten Story, Suspense, Nachvollziehbarkeit und Tempo. Aber ein von Ängsten zerfressener und gleichwohl ziemlich bockiger Klimperfritze mit uninteressanter Frau an seiner Seite plus einem durchgeknallten Killer mit ziemlich blödem Plan, der die ganze Zeit irgendwelches dünnsinnige Zeug vor sich hinfaselt, können all dies nicht gewährleisten. Ergo ist "Grand Piano" eine mehr als laienhafte Fingerübung von Eugenio Mira, die man sich getrost schenken kann. Somit nur eins von fünf Klavierstücken, die einem Ohrenschmerzen verursachen.
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am 13. August 2014
Das Thema des Films ist wirklich interessant und irgendwie war meine
Erwartungshaltung so in Richtung "Nicht auflegen".
Im Gegensatz zu dem Thriller mit Colin Farrell konnte mich dieser Film
überhaupt nicht fesseln, geschweige denn begeistern.
Die Handlung, die Schauspieler und die Dialoge wirken merkwürdig hölzern
und konstruiert.
Ich kann es schwer beschreiben, aber wenn es mir in einem Film egal ist,
ob nun diese oder jene Figur gemeuchelt wird................dann wars
einfach nicht mein Film ! :-)
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am 18. Januar 2015
Elijah Wood kann nicht nur einen Hobbit spielen.
Er stellt, für mich überzeugend, einen Pianisten dar. Der von einem verrückten (John Cusack) erpresst wird, ein unspielbares Stück auf dem Klavier zu spielen, das er bis jetzt noch nie fehlerfrei gespielt hat. Wenn er sich verspielt oder weigert wird seine Frau erlegt. Wozu das Ganze? Dafür müsst ihr schon den Film schauen.
Der Film wird komplett von dem Schau- und Klavierspiel von Elijah Wood getragen. John Cusack hat sehr wenig Zeit auf der Leinwand und bevor er richtig anfangen kann zu spielen, ist er auch schon wieder weg, schade, da wäre mehr drin gewesen.

Trotz allem ist es ein solider Thriller, der die gesamte Spielzeit spannend bleibt.
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am 3. April 2014
In "Grand Piano" lernt Elijah Wood was es heißt, Lampenfieber auf der Bühne zu haben. Eigentlich schade dass es "Grand Piano" nur in wenige Kino’s, und auch hierzulande nicht in die Kino’s geschafft hat. Den "Grand Piano" ist das beste Beispiel dafür, wie man eine simple Story clever, effektiv und mit Stil umsetzen kann.

Der Film handelt von Tom Selznick (Wood), der nach 5 Jahren wieder einen großen Auftritt plant. Der leidenschaftliche Konzertpianist ist sichtbar nervös und das zurecht; im Publikum sitzt nämlich ein bewaffneter Unbekannter, der von Tom verlangt eines der schwierigsten Stücke zu spielen. Macht er einen Fehler, stirbt seine Frau. Beim zweiten Fehler soll der Pianist selbst dran glauben. Wohin das ganze führt, erfahren wir erst in letzter Sekunde…
Zugegeben, die Handlung erinnert ein wenig an "Phone Boot" (2002). Hier wird der Terror aus der Telefonzelle in einem Theater, voll mit klassischen Musikliebhabern, übertragen. Regisseur Eugenio Mira punktet auch diesmal wieder mit Optik. Kinematographie, Schnitt und Kameraführung sind ein wahrer Augenschmaus und sorgen im allgemeinen für Spannung. Auch die passende (meist klassische) Musik trägt zur düsteren Stimmung bei. Wenn z.B in einer Mordszene von einer eingesetzten Waffe plötzlich nach einem speilenden Instrument geschnitten wird, wirken die morden fast schon künstlerisch inszeniert. Viel Blut oder Leichen gibt es zwar nicht, aber Bild und Sound sind aussagekräftig genug.

Loben muss ich auch die Dialoge, die mit ihren Andeutungen, den Film einen leicht Schwarzhumorigen Unterton verleihen, was der Unterhaltung nur zum guten kommt.
Elijah Wood gibt als Pianist alles. Auch John Cusack, Kerry Bishé und andere Nebendarsteller wirken in ihren Rollen überzeugend, und tragen somit am Spannungsbogen bei.

"Grand Piano" erinnert an Hitchcock oder Brain de Palma. Filme wie sie heute nur seltener gemacht werden.
Auch wenn ich selber kaum Ahnung von klassischer Musik habe, konnte mich der stilvolle Thriller fesseln und unterhalten.

Neben guten Kritiken, war das Publikum bis jetzt geteilter Meinung. Vielleicht weil der Film in einigen Foren und VOD-Diensten als Horror eingestuft wurde. Teils zurecht, aber - wie ein Vorredner schon gesagt hat - könnte man den Film besser als klassischen Thriller beschreiben. Für wen sich dass jetzt zu langweilig anhört, sich aber doch für einen musikalischen Horrorfilm interessiert, könnte das Slasher-Musical "Stage Fright" (2014 - kein Remake von "Deliria") eine nette Alternative bieten. Dennoch würde ich von diesen spannenden und unterhaltsamen Thriller nicht abraten.
"Grand Piano" zeigt mir wieder, das nicht nur ein guter Plot einen Film ausmacht, sondern auch die Umsetzung. Und alles wurde hier Visuell, Musikalisch und Schauspielerisch toll umgesetzt.

4/5 Sternen: Ein "klassischer" Thriller im wahrsten Sinne des Wortes.
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am 25. Oktober 2015
Hab den Film bei Turkish Airlines gesehen, weil andere in deutscher Synchronisation nicht liefen. Stellenweise hab ich Wood die Angst abgenommen, aber irgendiwe passt es nicht. Ich hab die Musik gemocht, war aber nicht mitgerissen - also wenn es nichts anderes gibt, wie bei diesem Turkisch Airlines Flug kann man ihn schauen, aber wenn ich Alernativen hätte ...
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am 21. Dezember 2014
Ich erspare mir die Kritik und werde einfach hintereinander weg die Fehler des Filmes aus der Sicht eines Musikers aufführen:

*Ein Solist spielt nie nach Noten, es sei denn es handelt sich um Kammermusik, einen Liederabend oder ein wirklich komplexes modernes Stück wie einer Boulez-Sonate zb. Aber selbst die werden heutzutage ohne Noten aufgeführt!

*Sollte der Pianist nach Noten spielen, hilft ihm ein Umblätterer.

*Es ist in jeder Hinsicht verboten mit einem funktionierenden Handy auf die Bühne zu gehen. Es darf auch nicht vibrieren!

*Es ist ebenfalls nicht möglich etwas auf dem Handy zu tippen, während man vermeintlich virtuos mit einer Hand! weiterspielt. Ganz besonders dumm ist das, wenn man deutlich hört, dass zwei Hände spielen.

*Wenn der Solist aufsteht und hinausläuft, hört das Orchester auf zu spielen. Ganz besonders bei einem Klavierkonzert, da ja hier Instrument und Orchester miteinander verquickt sind.

*Ein Dirigent richtet sich nie verbal an das Publikum. Und er scherzt auch nicht mit jenem.

*Ein Zuhörer, der derart dreist während eines Konzertes telefoniert, wird des Saales verwiesen.

*Es ist nicht möglich ein komplexes Solowerk für Klavier auf ein Programmheft zu schreiben. Schon gar nicht, wenn man nur einen Bassschlüssel und einen! Akkord hinschreibt.

*Es ist unmöglich während eines Konzertes ein Headset zu tragen und dabei mit dem "Killer" zu sprechen. Und obendrein noch dabei fehlerfrei zu spielen.

*Die Bewegungen des Pianisten passten in keiner Weise zu dem musikalischen Verlauf der Stückes.

*Zugaben werden niemals vom Dirigenten angekündigt, da Selbiger meistens gar nicht weiß, was der Solist als Zugabe spielen wird.

*Die im Film gezeigte Musik hat nichts mit sog. "klassischer Musik" zu tun. Auch waren die darin enthaltenen technischen Schwierigkeiten durchaus spielbar. Ganz besonders für einen Konzertpianisten.

*Die abstruse Geschichte mit dem Schlüssel ist eine Beleidigung für jeden mündigen Bürger dieser Erde!
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. April 2015
Ein höchst laienhaft inszeniertes Kabinettstück. Ein Solist, der während seines Auftritts mal die Bühne verlässt und während seines Spiels sogar SMS tippen kann... Widersprüche quasi in jeder Filmminute. A propos Minute: John Cusack hat einen vielleicht grade mal 2minütigen Auftritt - und wirkt dabei auch noch wie schlecht hineinkopiert.

Musikalisch wäre das ganze streckenweise sicher reizvoll, wenn Erpresser und Pianist nicht ständig via headset dazwischenquasseln würden.

Schlußendlich muss ich feststellen, dass ich schon jahrelang keinen so schlechten Film mehr gesehen hab – teuer besetzt oder nicht.
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