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Gran Torino [dt./OV] 2008

Auf Prime erhältlich

Nach dem Tod seiner Frau igelt sich Koreakriegsveteran Walt ein und zieht sich zurück auf seine Veranda. Das Fass zum Überlaufen bringt der Nachbarsjunge der verhassten Hmong-Familie, der auf Geheiß einer Gang Walts 72er Gran Torino stehlen soll. Als die Tochter der Nachbarn belästigt und deren Sohn eines Nachts von einer Gang angegriffen wird, schlägt sich Walt auf deren Seite. Genug ist genug...

Darsteller:
Clint Eastwood, Ahney Her, Bee Vang
Laufzeit:
1 Stunde, 56 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller
Regie Clint Eastwood
Hauptdarsteller Clint Eastwood, Ahney Her, Bee Vang, Cory Hardrict
Nebendarsteller Cory Hardict, Geraldine Hughes, Dreana Walker, Brian Haley, Doua Moua
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Sprachen Deutsch, Englisch
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Clint Eastwood als rassistischer Korea-Veteran, der in einem heruntergekommenen Stadtviertel inmitten von eingewanderten Asiaten und Straßengangs die Stellung hält, fand ich bemerkenswert gut. Wenn Eastwood sich in verbrecherische Gang-Aktivitäten mit Sprüchen wie dem obigen einmischt, kommt echt Freude auf. Das ist Eastwood, wie man ihn seit Jahren gerne gesehen hätte, aber nach >Dirty Harry< nicht mehr zu sehen bekam. >Gran Torino< ist ein fast zwei Stunden langer Spielfilm von Regisseur und Produzent Clint Eastwood mit sich selbst als Hauptdarsteller, den ich in einem Zug und ohne Pause angesehen habe. Und dies kann ich heute nur noch von extrem wenigen Filmen sagen, weil mich nur noch wenige Filme von der Konstruktion und dem Spannungsbogen überhaupt länger bei der Stange halten können. Bei acht von zehn Filmen ertappe ich mich inzwischen dabei, dass er nach kurzer Anlaufphase keine Lust mehr hat, den angefangenen Film überhaupt zu Ende zu sehen. Bei >Gran Torino< war das anders. Eastwood wandelt sich durch den Kontakt mit seinen asiatischen Nachbarn vom verbitterten und einsamen Rassisten zum mitfühlenden Menschen, der Freunde hat und Mitmenschen nicht nur als lästige Schmeißfliegen sieht. Und dies kommt glaubhaft und menschlich anrührend beim Zuschauer an. Die schauspielerischen Leistungen gefielen mir. Ich fand den Film ingesamt wirklich gut, werde ihn bestimmt noch ein weiteres Mal ansehen und kann ihn weiter empfehlen.
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Format: DVD
Bambusfresser, Schlitzaugen... Eastwood fährt wirklich alles auf an political incorrectness gegenüber den Asiaten, die jetzt sein Viertel bevölkern - wiewohl er als "Walt Kowalski" auch nicht gerade einen uramerikanischen Rollennamen hat. Es geht in "Gran Torino" um das Altern, um Veränderungen der Zeit, um einen Zusammenprall von Lebensentwürfen und von Generationen, um die Bekehrung eines Rassisten, um die Rettung eines alten Mannes und eines Teenagers aus der Isolation, um Selbstvertrauen, am Rande auch um Gewalt - also nahezu das ganze Eastwoodprogramm, und darin wird der Mann, der nun schon auf die 80 zugeht, immer besser! Angesichts der genannten Skizze ist vielleicht gar nicht zu erwarten, wie viel Humor dieser Film doch hat. Er hat zwar einen ernsten Hintergrund, ist aber erstaunlich oft zum Schieflachen, sicherlich keine alberne Komödie, aber von einer augenzwinkernden Schnodderigkeit, hinter der immer auch noch ein bißchen mehr steckt, aber die irgendwie schon unglaublich Laune macht. Allein wie Stoneface Eastwood seine Mundwinkel verzieht, als ihm die Verwandtschaftsblase ein Telefon mit extra großen Tasten und einen mechanischen Greifarm schenkt, weil das das Leben doch so viel leichter mache (und darauf hinweist, dass das alles bei betreutem Wohnen noch viel, viel angenehmer wäre...), ist ein Ur-Eastwood-Moment, der dreierlei ist: Selbstreferenziell (Eastwood ist längst Kult), dabei dennoch von berührender Wahrheit und Würde, vor allem aber saukomisch. Solche Momente gibt es wirklich viele, sie alle zu nennen, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Worum geht es eigentlich? Kowalski ist der Ur-Ami, der im Koreakrieg gekämpft und danach für Ford Autos zusammengebaut hat, jahrzehntelang.
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Wer einen Film bestellt, wo Clint Eastwood drauf steht, erhält einem Film, in dem Clint Eastwood drin ist. Punkt. Konservativ bis auf die Knochen, aber kein Rassist. Zumindest nicht, was die braven Hmong betrifft, die einst in Vietnam und anderswo in Asien für die CIA und die USA gearbeitet haben und nun zur Belohnung dort leben dürfen. Das sind die Guten, was Held Kowalski, ein katholischer Prolet mit polnischen Wurzeln, Fließbandarbeiter bei Ford in Rente und ehemaliger Koreakämpfer, erst in einem langen Entwicklungskampf mit sich und seinen Vorurteilen erfahren muss. Es sei denn, sie überamerikanisieren sich und bilden böse Gangs, dann gibt es Zoff mit dem Alten. Die geliebte Ehefrau ist tot und steht als Foto im Wohnzimmer, der irische junge Pfarrer nervt mit weltfremden Sprüchen und die Kinder und Enkel sind ein widerliches herzloses Pack, das auf Opas Haus und Gran Torino lauert. Doch abgerechnet wird zum Schluss.....

Eastwood ist darstellerisch saugut wie immer und er kann ja als einziger Hollywoodstar wirklich selber gute und erfolgreiche Filme machen. Und das im hohen Alter. Dafür Respekt. Aber der Film hier war mir doch etwas arg klischeebeladen und vom Skript her zu unausgegoren. Vor allem die Zeichnung der Kinder und Enkel war extrem überzogen. Warum sie so sind, wie sie sind, nämlich einfach widerlich, wird in keiner Sekunde erklärt, begründet oder zumindest ansatzweise erfragt. Denn die Kinder sind ja nicht nur dem Vater entfremdet, was vorkommt, sie sind charakterlich unterste Schublade. Warum? Keine Ahnung. Die Hmong hingegen sind, bis auf dem misratenen Cousin und seine Gang, alle lieb miteinander.
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