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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
214
3,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 11. Februar 2016
Ganz sicher keine Strandlektüre, daher wohl auch die signifikante Anzahl von Verrissen hier, möglicherweise verursacht durch Fehlkäufe oder -schenkungen. Denn: „Grabesgrün“ ist definitiv nicht nur ein Krimi. Das herkömmliche Suspend-Release-Muster gibt es hier nicht und wer das Buch in der Erwartung eines solchen zu lesen beginnt, dürfte dann auch tatsächlich enttäuscht sein - oder positiv, überaus positiv, überrascht.

Ich habe das Buch heute Morgen zu Ende gelesen, trotz Vollbeschäftigung nach nur wenigen Tagen. Tana French schreibt in einer Liga weit oberhalb dieser Gone Girls und GOTTs (Girl On The Train). Sie hat den großen Gedanken, eine Vision und verarbeitet diesen in einer intim erzählten Geschichte. Ihre Sprache ist von einigem Niveau und verlangt entsprechende Aufmerksamkeit, daher: nichts für den Strand (s.o.). Die intime, detaillierte und atmosphärisch dichte Erzählweise führte für mich als Leser zwar nie zu einer Identifikation mit den Hauptpersonen bzw. der Erzählfigur, doch sie zog mich häufig in die geschilderten Situationen hinein. So war ich gelegentlich versucht, den Detectives von außen zuzurufen: „Mensch, trinkt nicht so viel!", oder auch: „Achtet doch mal auf eure Work-Life-Balance!". So in etwa lief das für mich ab.

Der Kriminalfall an sich ist zwar keinesfalls nebensächlich, als zentral würde ich jedoch das Psychopathen-Motiv ansehen, das sich durchaus auch auf den Erzähler anwenden lässt. Und das Ende, das so viele bemängeln? Ich für meinen Teil hatte befürchtet, dass irgendwann doch noch ein bis dahin unentdeckter Grizzlybär auftaucht und für die alte Geschichte verantwortlich gemacht wird, zu oft gab es halt dieses „Da war was!" im Wald. Aber wie flach wäre das denn gewesen? Genau so, wie das Ende ist, ist es richtig und gut!

Zu Weihnachten bekam ich „Geheimer Ort" geschenkt, das fünfte der Bücher von Tana French, mein erstes von ihr. Hier hatte ich bei einigen Passagen den Eindruck, echte Literatur in den Händen zu halten. „Grabesgrün" ist da noch nicht ganz so weit, aber nahe dran. Tana French entwickelt sich halt auch noch und es ist interessant, das zu beobachten.

Alles in allem: Klarer Fall von fünf Sternen!
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am 4. September 2017
Schon im ersten Absatz des Prologs hatte ich eigentlich schon keine Lust mehr. Ich habe bisher dieses "Adjektive sind böse" ja nie so recht kapiert bzw. war nicht dieser Meiung, aber jetzt verstehe ich es. Aufgeblähte Beschreibungen, die eigentlich die Atmosphäre des Sommers vermitteln sollen, aber einfach nur schwierig zu lesen sind, weil sie in Adjektiven, ungewöhnlichen Wortwahlen und blumigen Umschreibungen geradezu ertrinken. Und zudem völlig überflüssig, da es ist für die Geschichte völlig uninterssant ist, wie dieser Sommer war. Letztlich nur dazu da, um die letzten Vorkommnisse im Prologs noch schrecklicher wirken zu lassen, was aber einfach nur plump wirkt.
Da mich aber die Geschichte bzw. deren Auflösung interessierte, habe ich dennoch weitergelesen und es wurde ein klein wenig besser. Manche Abschnitte waren ok, manche langweilig. Insgesamt immernoch zu viele Beschreibungen und uninteressante Gedankengänge des Protagonisten über seine Vergangenheit (die alle die Geschichte nicht weiter bringen und auch zum Verständnis des Charakters des Protagonisten nicht taugen).
Wieder habe ich überlegt, ob ich abbrechen soll und habe mir deshalb dann die Rezensionen hier durchgelesen - glücklicherweise. Denn nun war es das für mich mit dem Buch

Spoiler: Da die Geschichte um die Kinder aus dem Prolog offenbar nicht aufgelöst wird, habe ich nun wirklich jegliches Interesse verloren. Ich bin so froh, dass ich mich nicht durchgequält habe. Daher vielen Dank an die Rezensienten, die das erwähnt haben.

Vielleicht kein schlechtes Buch, aber ich fand es furchtbar (ich breche nur sehr selten Bücher ab).
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Mai 2015
Ich muss gestehen, dass mich Bücher auf der Bestsellerliste eher abschrecken als anziehen. Zu oft habe ich schon festgestellt, dass die dort Genannten kaum das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden (wie ich finde). Doch ab und zu gibt es auch Ausnahmen: dieser Kriminalroman ist einer davon.
Erzählt wird das Ganze in Ichform von der Hauptfigur Detective Rob, der als Kind mit zwei Freunden verschwand und alleine mit blutigen Füßen wieder auftauchte. Niemand weiß, was geschah und Rob kann sich an nichts erinnern. Alle Ermittlungen verliefen ins Leere und so muss er mit dieser ständigen Ungewissheit weiterleben. Als an dem Ort des damaligen Verbrechens ein totes Mädchen aufgefunden wird, gerät Rob in Bedrängnis. Zum einen weiß ausser seiner Kollegin niemand von seiner Vergangenheit und zum andern drängt Vieles von früher zurück ins Bewusstsein - nur das Entscheidende nicht: Was geschah damals?
Rob und seine Befindlichkeiten stehen klar im Mittelpunkt dieser Geschichte. Seine Ängste, die wiederkehrenden Erinnerungen, seine Gefühle zu seiner Kollegin und der Umgang mit ihr werden derart überdeutlich und intensiv dargestellt, dass man förmlich mit ihm lebt. Die Sprache mag nicht so ganz der Vorstellung eines Detectives der Mordkommission entsprechen, bildhaft, gefühlvoll und teilweise sogar poetisch, doch umso mehr der eines Menschen mit einem tiefen Empfinden, der seine innere Zerrissenheit kennt und zeitweise nicht mehr ein noch aus weiß. Genau wie er wollte ich wissen, wer der Täter ist und warum, doch das Handeln seiner Figur interessierte mich ebenso.
Ist das Alles nun ein richtiger Kriminalroman oder nicht? Gut, es geht um ein ermordetes Kind und die Suche nach dem Mörder und den Hinterleuten. Es gibt ja sogar dieses zweite Verbrechen, dass vor langer, langer Zeit geschah und immer wieder in die aktuellen Geschehnisse hineinreicht. Doch so eine richtige Mörderjagd mit womöglich noch weiteren Untaten ist diese Lektüre definitiv nicht.
Alles in allem meine ich eher, es ist das Psychogramm eines Detectives mit einer grausamen Vergangenheit, der einen Mord aufzuklären hat. Wie man so ein Genre nennen sollte? Hm, tja, da bin ich auch gerade überfragt ;-) Aber an alle KrimiliebhaberInnen: Wer lieber 'reine' Krimis liest, könnte bei diesem Buch vielleicht nicht auf ihre/seine Kosten kommen.
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am 18. August 2012
Irgendwie habe ich eine gespaltene Meinung zu diesem Buch:
Wirklich gut fand ich die Verknüpfung des alten Falls aus Robs Kindheit mit dem aktuellen Fall: dem Tod der 12jährigen Katy und ihre Aufbahrung auf dem Opfertisch einer Ausgrabungssstätte. Auch dass die Aufklärung des Falls viele Kurven und Schlenker macht, viel versprechende Spuren dann doch im Sand verlaufen, während scheinbar unwesentliche Informationen zur Lösung beitragen, hat mir gefallen.
Nicht immer leicht fand ich die Sprache, vor allem zu Anfang des Buches war ich fast geneigt dieses wieder weglegen, auch am Ende ging es mir so, während zwischendurch das Lesen ganz einfach war.
Schwierigkeiten hatte ich mit der Hauptfigur Rob und seiner Rolle. Ich mag so Verknüpfungen von Päckchen aus der Vergangenheit mit aktuellen Ereignissen, aber irgendwie scheint mir das hier nicht immer gelungen, Rob hat für mich zu viele Gesichter. Vor allem die ganze Freundschaft zu Cassie (und deren Ende) passen irgendwie nicht ins Bild, wenn das nicht gewesen wäre, hätte das Buch auch um locker 200 Seiten dünner sein können.
Ich bin hin und her gerissen, vielleicht muss ich Teil 2 lesen, um Teil 1 besser verstehen zu können.
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am 2. Februar 2015
auf hohem Sprachniveau total daneben. Spätpubertierende, alberne Ermittler um die dreißig, die sich mal ab und zu um den Fall eines ermordeten Mädchens kümmern. Sich aber mit der Aufarbeitung ihrer eigenen Lebensgeschichte beschäftigen.
Man hofft auf eine spannende Auflösung eines alten Falles, in dessen Mittelpunkt der Ermittler, der sich an nichts mehr erinnert, selbst steht. Am Ende hat er sogar die wenigen Zusammenhänge, die ihm wieder ins Gedächtnis kamen, wie praktisch, - auch noch vergessen.
Mein Eindruck, der Autorin fehlte die Fantasie für ein spannendes und schlüssiges Ende. Die Handlung selbst ist der reinste Flickenteppich mit großen Löchern dazwischen.
Drei Punkte für die Sprache!
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am 11. Januar 2011
... bin ich bei diesem Buch.
Anfangs war es sehr reizvoll und spannend. Der Ich-Erzähler wirkt sehr lebensnah, jemand, dem man morgen über den Weg laufen könnte - abgesehen von seinem eigenen, kleinen, düsteren Geheimnis, das niemand herausfinden soll, insbesondere nicht sein Chef.
Der Schreibstil ist gut gelungen, manches Abschweifen und komplizierte Formulierung, wie schon mehrmals erwähnt wurde, dient meiner Meinung nach nur dazu, den Ich-Erzähler glaubhafter zu machen. Das Buch wirkt fast, als würde er selber alles noch einmal nachvollziehen, wie es gewesen ist, versucht uns (den Lesern) seine Sichtweise und Handlungsweise zu erklären. Das gelingt auch im ersten Teil hervorragend. Es ist ein stimmungsvolles, melancholisches Werk, das so manche innerliche Zerrissenheit offenbart.
Hauptgeschichte ist die Ermittlung im Mordfall eines jungen Mädchens mit einer seltsamen Familie. Dieser Mordfall wird verknüpft mit einem Jahrzehnte zurückliegenden, weiteren Mordfall an zwei Kindern in derselben Stadt. Und dieser alte Mordfall ist der wirklich Interessante an diesem Buch. Wie gebannt blättert man die Seiten um, sucht in den Zeilen nach Hinweisen...
und zurück bleibt Enttäuschung.
Ich war entsetzt, als das Buch vorbei war. Die letzten Seiten entpuppten sich als Vorschau auf das zweite Buch. Der vordergründige, erste Mordfall wird zwar auf nachvollziehbare Art aufgelöst, in sich ist es zumindest größtenteils logisch, obwohl die Auflösung arg abrupt erscheint. Nur dieser alte Mordfall passt so überhaupt nicht dazu. Wieso setzt uns Frau French vor so eine Lösung? Hatte sie keine Lust mehr - konnte sie ihren Abgabetermin nicht einhalten?? Frustrierend, dass der alte Mordfall zu so einem Ende kommt. Warum dann überhaupt diese massive Verknüpfung der beiden Mordfälle? Immer wieder wird von Jamie und Peter erzählt. Man kommt immer wieder darauf zurück. Und das alles soll für nichts sein? Wie unglaubwürdig.

Abschließend lässt sich wohl sagen, dass ich das Buch eigentlich ganz gelungen finde. Das Ende jedoch bricht dem ganzen Buch das Genick. Zwar ist es schön, dass sich nach der Auflösung nicht alles wie im Märchen abspielt (Der Böse wird bestraft, die Guten spazieren glücklich bis an ihr Lebensende in den Sonnenuntergang), trotzdem hätte ich mir da doch wesentlich mehr erhofft - und auch erwartet.

Daher 3/5 Punkten. Und bei dem zweiten Buch von Tana French überlege ich mir noch, ob ich es mir hole.
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am 21. Mai 2015
Ein absolut spannender und grandios konstruierter Thriller , der gerade durch die sprachgewaltigen Szenen der amerikanischen Autorin Tana French zu begeistern weiß . Nicht nur die einzelnen Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter , auch die ausgefeilte Charakterdarstellung der Protagonisten, ist für ein Buch aus dem Spannungsgenres einzigartig !
Wer einen gehobeneren Thriller lesen möchte , der durch den wortgewaltigen Sprach und Erzählstil der Autorin zu begeistern weiß , wird an Tana Frenchs Grabesgrün nicht vorbeikommen !
Grabesgrün ist ein großartig geschriebener Thriller, der eher mit den klassischen Mitteln des Genres spielt und den leser auf eine atmosphärisch dichte Art zu fesseln weiß!
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am 19. Oktober 2009
...und eigentlich habe ich den Krimi von T. French geradezu verschlungen. Die erzeugte Stimmung hat mich fasziniert, ein wenig mystisch und wie gesagt: unglaublich spannend. Dass nicht alles restlos aufgeklärt wird, wußte ich schon vor Lesebeginn aus den hier veröffentlichten Rezensionen und ich fand es im Nachhinein auch vollkommen in Ordnung, sehr realistisch.
Aber. Der Ich-Erzähler ist in meinen Augen so unglaublich bescheuert (wenn auch realistisch bescheuert) und unsympathisch, dass man es kaum ertragen kann. Und das Ärgerlichste: Man ahnt von Anfang an, wer das arme Mädchen getötet hat. Schade. Denn ansonsten hat mir das Buch ausnehmend gut gefallen. Dennoch sind die beiden negativen Punkte so schwerwiegend, dass ich zwei Sterne abziehen möchte. Ich freu' mich aber trotzdem schon darauf, den Nachfolgeband zu lesen.
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am 23. März 2015
Spannende Geschichte, sympathisches Ermittlerduo, und trotzdem, überzeugt hat mich der Plot nicht. Zu viele Fragen bleiben offen, bei einer Seitenanzahl von über 600 sollte es doch möglich sein, alle losen Fäden zu verknüpfen.
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am 26. November 2008
Entgegen der Meinung anderer Rezensionen finde ich das Buch nicht zu lang. Es hat auch keine Längen, sondern ist interessant und kurzweilig geschrieben. Das Ermittler-Duo Cassie/Rob ist sympathisch und mir fiel es leicht, mich in die beiden hineinzuversetzen. Allerdings gewinnt die Geschichte erst in den letzten 150 Seiten richtig an Tempo und überrascht mit unerwartetem Ende...Buchstäblich "vom Hocker gerissen" hat mich das Buch jedoch nicht, deshalb nur 3 Sterne. In englischer Sprache ist mittlerweile schon ein Nachfolge-Roman ("The Likeness") herausgekommen, den ich vielleicht lesen werde.
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