Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
  • Alle Preisangaben inkl. USt
Nur noch 13 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Cafe Größenwahn. Es gesch... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden

Lieferort:
Um Adressen zu sehen, bitte
Oder
Bitte tragen Sie eine deutsche PLZ ein.
Oder
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Verkauft von MEDIMOPS
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Alle 2 Bilder anzeigen

Cafe Größenwahn. Es geschah in Berlin ...1912. Kappes zweiter Fall Taschenbuch – Mai 2007

4.0 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

Alle 2 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
Taschenbuch
EUR 7,95
EUR 7,95 EUR 1,51
28 neu ab EUR 7,95 11 gebraucht ab EUR 1,51 2 Sammlerstück ab EUR 8,49
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Taschenbuch-Empfehlungen des Monats
    Entdecken Sie monatlich wechselnde Thriller, Krimis, Romane und mehr für je 6,99 EUR.

  • Amazon AusLese: Jeden Monat vier außergewöhnliche eBook-Neuerscheinungen für je nur 2,49 EUR und Taschenbuch-Neuerscheinungen für je 7,99 EUR. Erfahren Sie hier mehr über das Programm oder melden Sie sich gleich beim Amazon AusLese Newsletter an.
  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

  • Entdecken Sie die Empfehlungen des Amazon Buchteams: eine ausgewählte Auswahl an Romanen, Krimis, Kinderbüchern, Kochbüchern, Ratgebern, Biografien und englischsprachiger Bücher. Hier klicken

Wird oft zusammen gekauft

  • Cafe Größenwahn. Es geschah in Berlin ...1912. Kappes zweiter Fall
  • +
  • Kappe und die verkohlte Leiche: Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1910)
  • +
  • Der Ehrenmord: Kappes dritter Fall
Gesamtpreis: EUR 23,85
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Darker - Fifty Shades of Grey
Gefährliche Liebe von Christian selbst erzählt Hier bestellen

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sybil Volks, geboren 1965 in Rheine, lebt als freie Lektorin und Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Kurzgeschichten sowie Lyrik in Zeitschriften und Anthologien und erhielt mehrere Preise und Stipendien.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Geldbote ist gegangen, lebendig, mit seiner Tasche. Nun haben
sie beide drei Tage gewonnen, der Bote Butterweck und er selbst. Eugen
zieht die Vorhänge auf und schaut aus dem Fenster des Hotel Adlon. Warum
hat er ihn bloß nach seinem Namen gefragt? Es tötet sich leichter, wenn der
Mensch namenlos bleibt. Und dann dieser Name! Es scheint schon wieder eine
Farce zu werden, sein Drama. Vielleicht sollte er die Aufführung abblasen.
Noch ist es nicht zu spät.

Von Unruhe ergriffen, verlässt Eugen mittags das Hotel. Im Foyer herrscht
Trubel. La belle Otéro, die weltberühmte Tänzerin, zieht mit ihrem Gefolge
ins Adlon ein, und zu diesem Gefolge gehören neben achtunddreißig Koffern
und ihren Kammerzofen auch ein Papagei, ein Perlhuhn, zwei Möpse und eine
siamesische Tempelkatze. Die Otéro wird das Personal des Adlon in den
kommenden Tagen in Atem halten, denkt Eugen, ebenso gut wie Kaiser oder
Zar, ein mittleres Erdbeben oder eine Revolution. Und das kann ihm nur
recht sein.

Ohne Ziel spaziert Eugen durchs Brandenburger Tor in den Tiergarten. Er
biegt in die Siegesallee ein, die flankiert von zweiunddreißig weißen
Hohenzollern-Standbildern auf die Siegessäule zuläuft. In der
Frühlingssonne sind am Samstag vor Ostern viele Spaziergänger unterwegs,
Familien, Mütter und Ammen mit hochrädrigen Kinderwagen, junge Paare, die
Arm in Arm über die Wege schlendern. Ein Fahrradfahrer kurvt um sie herum
und singt Puppchen, du bist mein Augenstern ...

Frühling ist eine ungeeignete Jahreszeit für einen Mord, geht es Eugen
durch den Kopf. Im November, da kommt es einem fast natürlich vor.
Vielleicht sollte er warten bis zum Herbst, den Sommer mit Maxi genießen.
Und einen anderen Boten wählen. Er ist noch so jung, dieser Emil
Butterweck, kaum älter als er selbst. Lebenslustig ist er und
liebenswürdig. So lustig und liebenswürdig, wie er es nie sein wird.

Am Ostersonntag fällt die Morgensonne im Hotel Adlon auf das bronzene
Bettgestell. Obwohl die Versuchung groß ist, lässt Eugen sich das Frühstück
nicht aufs Zimmer bringen. Die Hotelangestellten sollen ihn so wenig wie
möglich zu Gesicht bekommen. Um so weniger werden sie sich später an ihn
erinnern. Er holt sein Manuskript Geldboten aus dem Koffer, greift nach dem
Füllfederhalter und schreibt: Keine Postanweisung, keine Spur. Keine
Pistole, kein Blut. Dann notiert er: Methoden, lautlos zu töten: ?
Während er grübelnd im Zimmer hin und her geht, erinnert sich Eugen daran,
wie er vor dem ersten Überfall das Fesseln und Knebeln geübt hat. Das Töten
kann man nicht üben. Vielleicht wird es leichter, wenn man es schon einmal
hinter sich gebracht hat. Das erste Mal muss man es einfach tun. Er holt
sich ein Glas Wasser und trinkt einen Schluck. Es tut gut, das eiskalte
Glas in den Händen zu halten. Er hat doch schon zwei Menschen getötet, sagt
er sich, wenn auch unbeabsichtigt. Das hilft ihm jetzt bei seinem Vorhaben,
wenn er daran denkt. Ich bin ein Mörder, schreibt er auf das weiße Blatt.
Es gibt kein Zurück. Dann notiert er unter Methoden, lautlos zu töten:
vergiften. erwürgen. erdrosseln.
Nicht nur möglichst lautlos, auch möglichst schnell muss es gehen. Zweimal
unterstreicht er erdrosseln. Und hat nun auch eine Idee, wie man es üben
kann. In seinem Koffer liegen mehrere Schnüre verschiedener Stärke. Eugen
wählt eine dünne, feste Schnur und knüpft eine Schlinge. Er muss den
speziellen Knoten, der sich mit einem Ruck zuziehen lässt, immer wieder
üben. Als er das Gefühl hat, den Knoten im Schlaf zu beherrschen, stellt er
die Gipsbüste des Kaisers in Reichweite. Es ist eine kleinere Ausgabe der
Büste, die auf dem Hallenkamin im Foyer des Hotels steht: Wilhelm II. nach
Art der römischen Imperatoren. Der Kopf des Gipskaisers ist nur etwas
kleiner als der eines Menschen aus Fleisch und Blut.
Eugen stellt sich etwa drei Meter hinter der Kaiserbüste auf und wirft. Er
postiert den Kopf auf der Blumensäule, der Kommode, probiert in
unterschiedlicher Höhe und aus unterschiedlichen Entfernungen immer wieder
den richtigen Wurf. Eugen übt so lange, bis er vierzig Mal, ohne Ausnahme,
trifft. Liegt die Schlinge dem Kaiser sauber auf den Schultern, zieht er
sie mit einem Ruck zu. Mehrmals poltert die Büste auf den Teppich herab,
doch Wilhelm II. erweist sich als hartnäckig. Nur von Wilhelms berühmtem
Es-ist-erreicht-Schnurrbart bricht auf einer Seite die Spitze ab.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Alle 16 Kundenrezensionen anzeigen

Top-Kundenrezensionen

am 18. Juni 2007
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Oktober 2009
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. Juni 2007
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?