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Goyas Geister 2006

Spanien, 1792. Die Inquisition verbreitet Angst und Schrecken. Ins Visier gerät auch Inès, die Muse des Malers Goya. Als sie vor ein Tribunal einbestellt wird, wenden sich die verzweifelten Eltern an Goya um Hilfe. Er soll seine Kontakte spielen lassen, um ihre Tochter vor dem Kerkertod zu bewahren. Widerwillig kontaktiert Goya den skrupellosen Pater Lorenzo, der im Hintergrund die Fäden zieht.

Darsteller:
Javier Bardem, Natalie Portman
Laufzeit:
1 Stunde, 49 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Historienfilm
Regie Milos Forman
Hauptdarsteller Javier Bardem, Natalie Portman
Nebendarsteller Stellan Skarsgård, Randy Quaid, Michael Lonsdale
Studio Tobis
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Milos Forman inszenierte 2006 eine bizarre Geschichte. Spanien 1792: Der Mönch Lorenzo (Javier Bardem) nimmt Goya (Stellan Skarsgard) gegenüber der Inquisition in Schutz, indem er fordert, nicht der Kritiker sei zu bestrafen, sondern das Objekt seiner Kritik: die Ungläubigen. Schon hier zeigt sich Lorenzos grandioses Missverständnis Goya gegenüber, der ja den heuchlerischen Klerus karikiert und nicht die vermeintlichen Abweichler und lediglich Aufträge des Hofes und der Geistlichkeit entgegennimmt, um genügend Freiraum für seine kritischen Arbeiten zu haben. Lorenzo fordert die Wiedereinführung der "peinlichen Befragung" (=Folter). Er ist kein religiöser Eiferer, er nutzt seine Stellung innerhalb der Inquisition, um die vermeintliche "Judaisiererin" Ines (Natalie Portman), eine Bürgerstochter, die Goya gelegentlich Modell steht, in seine Gewalt zu bekommen und sie im Gefängnis zu missbrauchen. Ihre Familie erpresst Lorenzo, um Ines aus der Haft zu befreien. Doch der flieht ins revolutionäre Frankreich, um 1808 mit den Napoleonischen Truppen als Besatzer wieder zurückzukehren. Seine vorgebliche "Fürsorge" für Ines zeigt die Abgründe seines Charakters.
Etwas zu plakativ reiht der Film Schrecken an Schrecken. Die Wut steigt über die Verhältnisse ohne Rechtssicherheit, in denen das einzelne Menschenleben fast nichts gilt. Der Schrecken der Inquisition wird vom Schrecken der französischen Truppen abgelöst. Glücklicherweise ist Forman ein versierter Regisseur, der die Darstellung des Grauens nie voyeuristisch werden lässt. Besonders beeindruckend empfand ich Michael Lonsdale als Großinquisitors.
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Format: DVD
Zugegeben- der Titel "Goyas Geister" mag zunächst etwas irreführend sein, beschreibt dieses Meisterwerk aus der Schmiede Milos Formans ( Oscar für Amadeus) doch vielmehr die Epoche, in der der Namensgeber des Films wirkte - und dies auf grandiose Weise.

Als Inés, Tochter eines reichen Händlers, sich von Francisco de Goya portraitieren lässt, ahnt sie nicht, dass sie schon bald darauf von der spanischen Inquisition vorgeladen und schließlich gefoltert und aufgrund altjüdischer Praktiken eingesperrt wird. Bald ist sie nicht länger nur die Obszession des Künstlers Goya, sondern auch die eines der Ordensbrüder...

Natalie Portmans schauspielerische Leistung in diesem kleinen aber feinen Film ist dabei von ungeheurer Schlagkraft und ringt Bewunderung ab. Eine wunderbare Abhandlung über eine der wohl düstersten Zeiten der Spanischen Geschichte - und des Christentums, die unter die Haut geht.

Trotz weniger, aber hinnehmbarer, Längen: 5 Sterne
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Über den Inhalt und der filmischen Qualität ist in den vorliegenden Rezensionen
schon mehr als ausführlich geschrieben worden, aber noch keine Wort über
Bildqualität der Blu-ray!
Im Gegensatz zu der 2007 erschienen DVD, konnte ich leider nicht die erwartete
Steigerung der Bildqualität feststellen!
Ich habe mir beide Ausgaben mit meinem Beamer auf einer 2,80 m breiten Lein-
wand sehr sorgfältig angesehen und gleichzeit viele Einstellungen gegen-
einander direkt verglichen und konnte keineswegs die sonst bei Blu-Ray Aus-
gaben so deutliche bessere Auflösung feststellen! Schade!
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Format: DVD
Ines ist die Muse des Malers Goyas Ende des 18 Jahrhunderts in Spanien. Die Inquisition beherrscht das Land und Ines wird eines ihrer Opfer. Der Vater von Ines bittet Goya sich für seine Tochter einzusetzen. Goya nimmt vorsichtig Kontakt zu dem mächtigen Pater Lorenzo auf. Aber seine Bitten scheitern. Erst durch den französische Eroberungskrieg gelangt Ines wieder zu Freiheit. Doch die Jahre im Gefängnis haben ihre Spuren hinterlassen. Sie spricht wirr und sucht nach ihrer Tochter, die man ihr im Gefängnis wegnahm. Goya nimmt sich ihrer an und recherchiert. Das geübte Auge des Malers findet auch die Tochter von Ines. Aber der jetzt unter der französischen Schirmherrschaft stehende Intrigant Pater Lorenzo greift erneut ein und verhindert ein Zusammenkommen von Mutter und Tochter.

Der Film erzähl ein düsteres Kapitel Spanischer Kirchengeschichte. Die mitspielenden Gestalten könnten Goyas Werk entnommen sein. Die erzählte Geschichte dient mehr als roter Faden. Es sind die pittoresken Bilder jener Zeit, die den Film aus der breiten Masse heraus heben.
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Format: Amazon Video Verifizierter Kauf
Meine Freundin hatte mich zu diesem film überredet und ich bin wirklich begeistert. Ein durchgehend gut gemachter und höchst interessanter Film, der meiner Meinung nach die Zeit der spanischen Inquisition gut und plausibel nachzeichnet.
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Format: DVD
Vom Titel her steht die geschundene und gequälte menschliche Kreatur im Mittelpunkt des Films. Deswegen sehen wir gleich in der Anfangszene viele Zeichnungen von Goya, die das veranschaulichen und werden außerdem in die Problematik der Inquisition mir ihrer hochnotpeinlichen Befragung, üblicherweise auch Folter genannt, eingeführt. Forman entwickelt einen prallen Bilderbogen der Gewalt, mit Anleihen an der Geschichte Europas um 1800. Teils um fiktive Figuren, teils um historische Größen herum entwickelt er seine dramatischen Bilder.
Daneben bilden noch zwei Hauptfiguren das zentrale Trio: vor allem Natalie Portman- bis zur Unkenntlichkeit verhässlicht - beeindruckt in einer Doppelrolle, die die unendliche Fortsetzung des Elends darstellt, sowie Javier Bardem als zynischer Opportunist, der vom Priester zum Vergewaltiger mutiert und erst am Ende wegen seiner Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wird. Nie langweilig, ohne erhobenen Zeigefinger hinterfragt der Film Fanatismus und das Recht auf Glück im Wandel historischer Ereignisse.
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