Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 3,29
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Gottesstreiter: Roman Gebundene Ausgabe – 1. November 2006

4.1 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 3,29
14 gebraucht ab EUR 3,29

Die vier Jahreszeiten des Sommers
Entdecken Sie jetzt den neuen Roman von Grégoire Delacourt Hier klicken.
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Schon der Narrenturm, der erste Teil der Trilogie, stieß bei nicht wenigen Lesern auf geteilte Aufnahme. „Sehr verwirrend“, „viele Daten, wenig Story“, lauteten nur einige der Urteile. Auch beim langerwarteten zweiten Mosaikstein des Dreierpacks, erweist sich der geschichtsmächtige Pole Andrzej Sapkowski als ebenso penibles wie sperriges Erzähltalent. Wer sich also auf die kommenden Abenteuer des jungen Medicus Reinmar von Bielau im Sturm der böhmischen Hussitenkriege einlässt, sollte sich unbedingt mit begleitendem historischen Material ausstatten, will er nicht der Gefahr erliegen, in einer unüberschaubaren Daten- und Namensflut hoffnungslos zu ertrinken.

Was 1415 mit der Verbrennung des tschechischen Reformators Jan Hus auf dem Konzil zu Konstanz begonnen hatte, findet nun seine Fortsetzung. Nach dem berühmten Prager Fenstersturz fügen auf Böhmens Schlachtfeldern die reformatorischen Hussiten den böhmischen Königen eine Niederlage nach der andern zu. Um die Vormacht der Ketzer einzudämmen, ruft Papst Martin gar zum Kreuzzug gegen die Hussiten auf. In diese komplizierte politische Gemengelage aus hussitischen Splittergruppen, kaiserlichen und päpstlichen Gotteskriegern, verpflanzt Sapkowski seinen Helden Reinmar/Reynevan. Das Prag des Jahres 1427 war ein regelrechter Forschungsstandort. Allerlei Alchimisten suchten nach dem sagenhaften Stein des Weisen, wieder andere trachteten danach, aus stinkigem Moldauschlamm einen Golem zu formen. Kreise, von denen sich der smarte Reynevan magisch angezogen fühlte. Was ihn der Inquisition naturgemäß höchst verdächtig machte.

Sapkowskis nimmermüde Aufzählungen unaussprechlicher Ortsnamen, lokaler Kriegshelden, dazu sein Hang zu lateinischen Einsprengseln und slawischem Liedgut, dies alles vorgetragen in einer historisierend ziselierten Sprache, erfordern allerhöchste Konzentration. In den Kriegswirren kehrt Reynevan dem blutgetränkten Prag den Rücken um in Schlesien auf Rache für seinen ermordeten Bruder zu sinnen. Auch soll Kumpel Samson endlich von seinem Zauberspruch erlöst werden (Sapkowskis notorisches Faible für Fantasyelemente!) -- schließlich wartet noch die süße Nicoletta auf ihren Medicus. Kein kleines Programm inmitten tobender Glaubenskriege. Und wahrlich kein leichtes Programm für den Freund historischer Thriller. --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andrzej Sapkowski, geboren 1948, ist Literaturkritiker und Schriftsteller. Er lebt in Łódź. Seine Hexer-Sage erreicht weltweit Millionen-Auflagen. Höchst erfolgreich ist auch seine Mittelalter-Trilogie um den Medicus Reinmar von Bielau. 2008 wurde Andrzej Sapkowski mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Łódź ausgezeichnet.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Narrenturm" führte der polnische Autor Andrzej Sapkowski seine Leser zum ersten Mal in die Hussitenkriege, die Anfang des 15. Jahrhunderts in Böhmen plus Umgebung zwischen den Anhängern des Reformators Jan Hus und der Kirche ausgefochten wurden. Mit Folter, Mord, Verbrennung, Pfählung, Vergewaltigung, Raub. Aber:

"Gottesstreiter", der zweite Band seiner Trilogie, ist mindestens ebenso gut - Superthrill, Gruseln und Grausen in hoher Dosis, zärtliche Liebe zwischen dem jungen Medicus, Ritter und Magier Reynevan von Bielau und seiner schönen Nicoletta, Witz, Komik und bitterer Humor machen das Buch unwiderstehlich, sobald man die ersten Seiten gelesen hat.

Die historisch überlieferten Schlachten, Einzelduelle, Grausamkeiten jener Zeit schildert der Autor ebenso exakt wie ihre Mythen und Legenden. Wassermänner treten so selbstverständlich auf wie ein Fledermausdämon und seine Haschisch-Ritter. Hexen hexen tatsächlich mehr oder minder erfolgreich. "Held" Reynevan, als Spion der hussitischen Generäle unterwegs in Böhmen und Schlesien, verlässt sich beim Heilen auf Magie, benützt "telepathische" Talismane und Lichtzauber.

Das Besondere daran: Im 15. Jahrhundert glaubten fast alle Menschen tatsächlich an die Kraft der Magie. Die besten Wissenschaftler waren aus Überzeugung Alchimisten und damit Magier. Die einfachen Menschen waren wie die gebildeten Kirchenfürsten ganz selbstverständlich der Meinung, dass es Hexen, Wassermänner, Waldschrate, Gnomen, den Rübezahl und, ab und an, auch hilfreiche Engel gibt. Sapkowski verbindet beides, Geschichte wie Geistermythen, mit einem sehr modernen Witz.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Der 2te Band der Trilogie um den schlesischen Medicus Reinmar ist seinem Vorgänger sogar etwas überlegen. Man kennt Charaktere und Land und der Autor muss keine so detaillierten Erklärungen zu Familienverhältnissen und Herrschergruppen mehr abgeben. Es bleibt mehr Zeit für die einzelnen Schicksale unserer Helden.

Der Erzählstil bleibt anspruchsvoll, aber das sollte nicht abschrecken. Die Geschichte selbst gibt sicherlich nicht nur mir zu denken. Viele Themen lassen sich auf unsere Zeit umlegen, und wieder erkennt man, wie wenig der Mensch durch durch seine Vergangenheit gerlernt hat und lernt.

Alles in Allem eine packende Erzählung, mit fantastischen Elementen, epischen Schlachten, aber auch (Galgen)Humor und erotische Liebesgeschichten kommen nicht zu kurz.

Selten dass mich ein Buch so sehr gefesselt hat. Ich erwarte sehnsüchtig den dritten Teil der Saga!

!Unbedingt den ersten Teil (Narrenturm) vorher lesen!
Kommentar 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Beim Band "Gottesstreiter" handelt es sich um die Fortsetzung des Romans "Narrenturm". Während erste Band frech, humorvoll, witzig in das Szenario der Hussitenkriege einführte, in welchem sich der Medicus und Magier Reinmar von Bielau in den Wirren der Zeit verheddert, kämpft sich der Protagonist im zweiten Band weiter.
Auch der Leser muss sich weiter kämpfen, denn es wird kaum mehr Neues eingeführt, der Wortwitz flacht ab (vielleicht ist man auch einfach vom ersten Band zu sehr verwöhnt) und die Handlung nimmt keine spektakuläre Wendungen mehr. Ein Rätsel bleibt auch - im weitesten Sinne -, weshalb der Autor immer stärker auf Lovecrafts Cthulhu-Universum bezug zu nehmen beginnt (Im "Narrenturm" gab es nur Anspielungen auf das Necronomicon, in "Gottesstreiter" wird er wesentlich deutlicher).
Der Krieg als solcher wird sehr drastisch dargestellt: Gewalt, Blut, Brandschatzung ist etwas Alltägliches. Vielleicht nicht zu drastisch, aber indem sich solche Szenen aneinander reihen, wird der Eindruck eines fortwährenden Schlachtens evoziert, auch wenn sich die Handlung über mehr als ein Jahr erstreckt.
Wenn man jetzt die vorhergehenden Worte liest, stellt sich die Frage, warum ich diesem Roman trotzdem vier Sterne gab. Die Antwort ist banal: Es handelt sich trotz allem um ein hintergründiges, amüsantes Werk, das leicht zu lesen ist. Vor allem distanziert es sich angenehm von anderen historischen Romanen, wo ohne Ironie Historizität suggeriert wird und die Welt ganz klar in Gut und Böse unterteilt wird. In diesem Sinne überflügelt "Gottestreiter" die meisten Werke, die auf dem Markt sind.
Kommentar 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
1427. Ganz Böhmen ist von den Hussiten besetzt.

Ganz Böhmen?

Ja, ganz Böhmen. Denn die Anhänger Huss wissen wie man die Ritter des deutschen Kaisers und die Anhänger der katholischen Kirche draußen hält. Für Reinmar und seine Freunde Scharley und Samson läuft es auch nicht schlecht. Sie sind hochstehende Mitglieder in der Armee der Streiter Gottes und die Lebensumstände könnten nicht besser sein. Doch Reinmar verzehrt sich nach seiner geliebten Katarina (Adele ist ja seit Band 1 passé) und außerdem hat er ja noch den Tod seines Bruders zu rächen. Das Schicksal scheint es auch gut mit dem jungen Medicus zu meinen, denn schon bald ergibt sich die Gelegenheit Nachforschungen bezüglich Peterlins Tod anzustellen (Reinmar Bruder), seine Geliebte wieder zu treffen und auch für seine neu gefundenen Ideale zu streiten. Doch wie immer gibt es kein klares schwarz und weiß im Leben und eine der Lektionen die unser junger Schelm lernen muss ist, dass der Krieg einen letztendlich verändert und das nicht zum Guten, mögen die eigenen Ideale auch noch so edel erscheinen.

Der zweite Band der "Hussiten-Trilogie" ist auch dieses Mal wieder ein dickes, flott geschriebenes Buch, in dem alle Zutaten enthalten sind, die auch schon das erste Buch auszeichneten. Soll heißen, es wird weiterhin mit lateinischen Phrasen, Verweisen auf historische Ereignisse, Magie, Philosophie und Religion um sich geworfen, während die Charaktere diskutieren, sich duellieren, kopulieren und natürlich auch fluchen, als gäbe es kein morgen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Ähnliche Artikel finden