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Gottes Eifer: Vom Kampf der drei Monotheismen Gebundene Ausgabe – 30. September 2007

4.2 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Den drei in ihrer Wurzel abrahamitischen, monotheistischen Religionen -- Judentum, Christentum und Islam -- ist, neben allem, was sie ganz zweifellos voneinander trennt und ihre Glaubensinhalte unterscheidet, eines gemein: der grundsätzlich „eifernde“ und „einwertige“ Charakter ihres in der einen oder anderen Ausprägung messianisch-aktivistischen Wahrheitsanspruches. Die Konkurrenz dieser einwertigen Wahrheitsansprüche muss, wie der Sprachspieler Sloterdijk ebenso überzeugend wie kenntnisreich darlegt, zwangsläufig in eine konfrontative Grundkonstellation führen, die aufgrund der ihr zugrundeliegenden Triebdynamik nur schwer zu kontrollieren sei.

Da andererseits Religion ganz offenbar zu den anthropologischen Grundkonstanten gerechnet werden muss, besteht die sich aus dieser explosiven Konstellation für die Kulturwissenschaft ergebende Frage darin, ob und gegebenenfalls wie die Religionen auf einen gemeinsamen „zivilisatorischen Weg“ geführt werden können. Auf diesem allein nämlich ließe sich nicht nur das ihnen innewohnende Konfliktpotential einhegen, sondern, wenn überhaupt, so böte sich zugleich auch nur hier die Chance, das geistige Potential der Religionen zu heben und für die zivilisatorische Entwicklung nutzbar zu machen.

Mit Gottes Eifer hat Sloterdijk nicht nur eine überzeugende Fortführung seiner in Zorn und Zeit vorgetragenen Religionsphilosophie vorgelegt, der Band ist zugleich auch ein gelungener Auftakt für das Programm des neuen „Verlags der Weltreligionen“. -- Andreas Vierecke

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Beim Lesen eines Buches habe ich es mir mittlerweile angewöhnt immer einen Bleistift zur Hand zu haben, um wichtige Textstellen markieren zu können. Bei besonders wichtigen Aussagen umkringele ich auch die Seitenzahl, um die entsprechende Stelle später beim schnellen Durchblättern problemlos wiederentdecken zu können. Nun ist das Problem jedoch, dass bei Peter Sloterdijks "Gottes Eifer - Vom Kampf der drei Monotheismen" so viele bemerkenswerte Dinge und rhetorische Bonmots enthalten sind, dass nun nahezu jede Seite markiert ist, was das obligatorische Schreiben einer Rezension, die ja bekanntlich eine kurze und präzise Zusammenfassung samt subjektiver Bewertung bieten soll, erschwert. Das ist natürlich kein Hinderungsgrund, sondern stellt vielmehr eine neue Herausforderung dar.

Zunächst einmal: Was ist die Kernthese der Darstellung? Dazu muss erwähnt werden, dass Sloterdijk Religionen und alle anderen Weltanschauungen als durch unterschiedliche Faktoren motivierte menschliche Konstrukte ansieht. Diese Faktoren analysiert er im ersten Kapitel unter der Fragestellung "Wie entsteht Transzendenz?" (18) Allein die präzise Analyse der sieben für Sloterdijk entscheidenden Voraussetzungen für Transzendenz (Verkennung des Langsamen; Verkennung des Heftigen; Verkennung der 'Unerreichbarkeit des Anderen'; Verkennung der Immunitätsfunktionen; Fähigkeit des Menschen, sich Intelligenz vorstellen zu können; die Endlichkeit des menschlichen Lebens; die Frage nach dem 'Woher' einer bestimmten Botschaft) ist Grund genug, dieses Buch zu kaufen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Keine Angst. Ich werde in meiner Kurzrezension die Ausführlichkeit meiner Vorredner nicht erreichen, unterstütze dennoch vorbehaltlos die meissten Kommentare. Ein wichtiges Buch, brilliant analysiert und eine scharf geführte Klinge bei der Sezierung des montheistischen Eiferertums. Soweit ein Volltreffer! Keine 5 Sterne also? Nein - drei mal unterstrichen. Warum? Ganz einfach Sloterdijk ist ein kommunikativ-semantisch-syntaktisches Wollknäuel. Das Buch könnte mächtig sein, 10000ende von Lesern finden, international für Furore sorgen, ein Meilenstein der Geistesgeschichte werden, all das - dennoch es wird ihm verwehrt bleiben, weil es sich in einer (für Sloterdijk sehr typischen) Sprache verfängt, die vom Leser immer eine gewisse Dechiffrierung erfodert. Ich könnte mir gut vorstellen, daß ein religiöser Eiferer nach der Lektüre des Textes nicht mal empört aufspringt - hat er es wirklich verstanden? Warum wollen manche wissenschaftlichen Abhandlungen immer stilistische Kapriolen schlagen, warum soll ein philosophischer Text sich sprachlich verkünsteln, wenn die Thematik doch so mächtig ist? Wir wissen es nicht, aber wir wollen auch nicht anfangen zu eifern,....
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Größe dieses Buches besteht in einer strukturellen Innenansicht dessen, was man als die dogmatisch-absolutistische, rein traditionelle, soziozentrische oder auch ethnozentrische Bewusstseinsebene der drei Religionen Christentum, Judentum und Islam bezeichnen könnte. Sloterdijk gibt den Lesern einen tiefen Einblick, und durch die bildhafte Ausdrucksstärke seiner Sprache auch einen einfühlsamen Eindruck des Lebensgefühls und der Denkweise dieser Bewusstseinstruktur und -Ebene, insbesondere ihrer pathologischen Ausdrucksformen.

Gleichzeitig, und darin sehe ich die Grenzen dieses Buches, beschränkt sich Sloterdijk bei seiner Erörterung von Religion auf die negativen Ausprägungen von "Eiferkollektiven", so dass der (fatale) Eindruck entstehen kann, dass damit bereits alles was Judentum, Christentum und Islam ausmachen erschöpft wäre. Absolutistische Religion ist
e i n e Ebene von Religion, aber sicher nicht d i e Religion. In einem Entwicklungsspektrum von (in der Terminologie Jean Gebser) archaisch zu magisch zu mythisch zu rational zu pluralistisch zu integral gibt es auf jeder Entwicklungsebene ganz unterschiedliche Arten der innerlichen wie auch der institutionalisierten äußerlichen Praxis und Religionsausübung, und zwar in jeder der drei Weltreligionen. Diese werden jedoch bei Sloterdijk auf die mythisch-absolutistische Ebene reduziert.
Durch das Fehlen der Entwicklungsperspektive auf die drei genannten Weltreligionen bleibt die Thematik insgesamt flach, trotz der sehr bildhaften Sprache.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es macht immer wieder Freude, wenn die eigenen Vorstellungen, die sich in langjährigen Studien mit Steuerungsprozessen der Kultur gebildet haben, durch heftige Bewegungen zu neuen und interessanten Bildern geformt werden.
Diesen Kaleidoskop-Effekt verursacht Sloterdijks Betrachtungen der drei Offenbarungsreligionen mit dem reflexiv gesehen tiefdeutigen Titel "Gottes Eifer".
Viele Ansätze der Religions- und Kulturkritik aus vergangener und aktueller Kulturbetrachtung einbeziehend, analysiert der Wissenschaftler und Literat Strukturen und Inhalte der Monotheismen sowie ihrer "eifernden" Vertreter. Er schafft für diese Kulturen ein mögliches und teilweise sehr überzeugendes Flussdiagramm, so dass die heutigen religiösbedingten Kulturkonflikte als transparent und logisch erkannt werden können.
Offenbarungsreligionen als Vermittler psychologischer Nestwärme, Frustrationsausgleich und Welterklärung, die sowohl entmündigend als auch agitierend auf ihre Anhänger wirken und in ihrem absolutistischen Machtanspruch als Inhaber der alleinigen ewigen Wahrheit nicht nur zu Gewalt und Machtmissbrauch, sondern auch zu Entmündigung als zwingende Folge der bedingungslosen Unterwerfung führen müssen. Die Strukturen und Inhalte des Kommunismus, als gescheiterter Versuch einer profanen Ideologie, sieht Sloterdijk als schlüssige Folge dieser "Parodie der Religionsgeschichte", da auch jener durch seine Hohenpriester als Machtmittel zu Erreichung unumstößlicher menschlicher Wahrheit missverstanden und missbraucht wurde.
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