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am 2. Februar 2005
Dieses Buch trägt enorm dazu bei, den christlichen Glauben insbesondere demjenigen zu verdeutlichen, der wie Lewis selbst auch, die Neigung hat, sehr mit dem Verstand an die Sache herangehen zu wollen. Zitat dazu: "Zum Schluß muß ich hinzufügen, daß meine eigene Arbeit oftmals unter meinem unverbesserlichen Hang gelitten hat, alle Fragen mit dem Verstand anzugehen.". Direkt dahinter folgt: "Der einfache, herzliche Aufruf: 'Komm zu Jesus!', hat noch immer seine Wirkung. Diejenigen aber, denen das wie mir nicht liegt, sollten es lieber nicht versuchen." (S.113).
An ganz anderer Stelle führt Lewis überzeugend aus, dass es einen Spagat gibt zwischen erfahren und analysieren. Eines seiner Beispiele: man kann während man den Bauch vor lauter Lachen halten muss nicht über das Lachen an sich reflektieren (S.51). Und so ist es auch mit dem christlichen Glauben.
Ausführlich bezieht Lewis auch Stellung zu Wundern in der Bibel, die er im Wesentlichen akzeptiert und verteidigt.
Leider ist der Titel des Buches meines Erachtens unglücklich übersetzt worden. Eine direktere Übersetzung aus dem Englischen wäre sicherlich besser: "Gott im Trockendock". Denn Gott "sitzt" in diesem Buch nicht auf der Anklagebank. In den verschiedenen Aufsätzen (die man in beliebiger Reihenfolge lesen kann) wird über Gott, Jesus und Glaube reflektiert, und zwar so, dass "es" einleuchtet. Eines der Aufsätze trägt auch den gleichen Titel wie das Buch selbst, und auch hier betrifft es lediglich eine Analyse.
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am 30. August 2004
Walter Hopper hat 12 Artikel von C.S. Lewis gesammelt und in dieser Sammlung zusammengefasst.
Zwei davon sind Predigten, die C.S. Lewis hielt, die anderen sind in den verschiedenen Zeitschriften oder Traktaten veröffentlicht wurden. Eines ist allen gemein: der scharfe, anaylitische Verstand von C.S. Lewis, der mit einem großen Wissensschatz an die verschiedenen Fragen geht.
Die Themen lauten:
- Wunder
- Christliches Dogma und naturwissenschaftliches Weltbild
- Der alte Mythos vom sterbenden Gott
- Glaube und Wissenschaft
- Naturgesetz oder Gottes Wille?
- Das große Wunder
- Mensch oder Kaninchen?
- Wenn nur "X" sich ändern würde!
- Was sollen wir mit Jesus Christus anfangen?
- Pastorinnen in der Kirche
- Gott auf der Anklagebank
- Wir haben kein Recht auf Glück
Einige sind sicher im heutigen Blick etwas anders zu lesen, hat sich die Zeit doch gewandelt - so sprach C.S. Lewis in "Pastorinnen in der Kirche" einige Bedenken aus, die so nicht in Erfüllung kamen.
Das Glanzstück ist meines Erachtens "Glaube und Wissenschaft", das sich auch vom Schreibstil unterscheidet. Es wurde in Dialogform verfasst, so dass man sich wirklich dabei fühlte.
C.S. Lewis ist herausfordend. Er fordert Christen und Nichtchristen heraus. Denn er ist ehrlich und verschleiert seine Haltung nicht.
Gerade deswegen ist das Buch empfehlenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2015
„Gott auf der Anklagebank“ ist eine Übersetzung von 12 Aufsätzen aus dem berühmten Essayband „God in the dock“.

Als kleinen „Teaser“ habe ich jeweils ein Zitat pro Aufsatz zusammengestellt. Sie sprechen für sich.

1. Wunder: „Göttliche Wirklichkeit könnte mit einer Fuge verglichen werden: Keine von Gottes Taten ist gleich wie die andere, aber sie alle harmonieren zusammen wie die Reime eines Gedichts oder wie Ruf und Echo. Gerade darum ist es so schwierig, über das Christentum etwas Allgemeingültiges zu sagen.“
2. Christliches Dogma und naturwissenschaftliches Weltbild: „Wir gehen mit Gott um, wie die Polizei mit einem Mann umgeht, den sie verhaftet hat: Er kann tun, was er will – es wird zu seinen Ungunsten ausgelegt. Unser Denken selbst ist so geprägt, dass wir uns durch die Wirklichkeit, wie immer sie auch sein mag, in jedem Falle vor den Kopf gestossen fühlen.“
3. Der alte Mythos vom sterbenden Gott: „Millionen von Laien, Frauen und Männer, stellen sich (zum Christentum) und nehmen Verachtung, Unbeliebtheit, Verdächtigung, ja politische Verfolgung und Feindschaft von ihren eigenen Familien in Kauf. Wie soll man sich das erklären?“
4. Glaube und Wissenschaft: „(Die Wissenschaft befasst sich) mit der Erforschung der Natur. Und unsere Frage ist ja, ob es noch irgend etwas neben der Natur gebe – irgend etwas 'ausserhalb'. Wie willst du das herausfinden, wenn du einfach die Natur erforschst?“
5. Naturgesetz oder Gottes Wille? „Ein Naturgesetz ist wie ein vorgegebenes Programm, dem ein Ereignis entsprechen muss – vorausgesetzt, dass es von irgendwoher den Anstoss bekommt, überhaupt zu geschehen.“
6. Das grosse Wunder: „Wie schockierend anders ist die christliche Botschaft: Ein Volk wird aus allen Völkern der Erde auserwählt. Dieses Volk wird durch und durch geläutert und geprüft. Manche kommen in der Wüste um, ehe sie das Gelobte Land erreichen; manche bleiben in Babylonien; manche werden gleichgültig. Der Kreis der Auserwählten wird kleiner und kleiner, bis er schliesslich zu einem Pünktlein zusammengeschrumpft ist, winzig wie eine Nadelspitze: Ein jüdisches Mädchen beim Beten! Alle anderen Möglichkeiten der menschlichen Natur sind ausgeschlossen worden, bis in dieser unscheinbarsten von allen die Menschwerdung Gottes Tatsache wurde.“
7. Mensch oder Kaninchen: „Wenn das Christentum nicht wahr ist, dann wird kein aufrichtiger Mensch daran glauben wollen, auch wenn es noch so nützlich wäre. Ist es aber wahr, dann wird jeder aufrichtige Mensch daran glauben wollen, selbst wenn es ihm überhaupt nichts nützen sollte.“
8. Wenn nur 'X' sich ändern würde: „Eine Einschränkung sollte jeder von uns sich selbst auferlegen: Verzichte auf alles Nachdenken über die Fehler anderer Leute, es sei denn deine Pflichten als Lehrer oder als Vater oder Mutter erfordern es.“
9. Was sollen wir mit Jesus Christus anfangen? „In Wirklichkeit geht es nicht darum, was wir mit Jesus Christus anfangen sollen, sondern was er mit uns anfangen möchte.“
10. Pastorinnen in der Kirche: „Es ist vernünftig, nicht immer und überall nur auf die Vernunft zu bauen, und je vernünftiger ein Mensch ist, umso besser weiss er das.“
11. Gott auf der Anklagebank: „Für den modernen Menschen sind die Rollen vertauscht: Er ist der Richter – Gott sitzt auf der Anklagebank.“
12. Wir haben kein Recht auf Glück: „Eine Gesellschaft, in der eheliche Untreue geduldet wird, muss auf lange Sicht immer eine Gesellschaft sein, in der die Frauen benachteiligt sind.“

Durch mehrere Aufsätze – insbesondere „Pastorinnen in der Kirche“, „Wenn nur 'X' sich ändern würde“ und „Wir haben kein Recht auf Glück“ - habe ich nicht nur Denkfutter, sondern lebensverändernde Anstösse erhalten.
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am 28. März 2004
"Gott auf der Anklagebank" (God In The Docks) ist eine gewohnt intelligente, sprachlich sehr schöne Sammlung von Essays über "Gott und die Welt" - wörtlich zu verstehen. ;)
Egal, ob Lewis über Wunder, Dogmatik oder Glaube kontra Wissenschaft schreibt, es bleibt, was seine Leser an ihm schätzen: Verständlichkeit, ohne banal zu werden; zwingende Logik und sprachliche Souveränität.
Vielleicht nicht ein Standardwerk von "Jack", aber für "fortgeschrittene" Leser sehr lohnend. Unterhaltsame und erkenntnisreiche Lektüre ist garantiert!
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am 2. September 2010
Eine Sammlung verschiedener Essays zum Thema Wunder, Dogma und Wissenschaft, Der sterbende Gott, Glaube und Wissenschaft, Naturgesetz oder Gottes Wille u.a. Der Titel will nicht einmal für den gleichnamigen Essay passen. Ich fand die Beiträge ziemlich halbfertig. Sie hören mitten drin auf, aber leider nicht immer mitten im Sitz des Lebens. Trotzdem ist das meiste lesens- und überdenkenswert. Man stellt fest, dass nachfolgende Generationen von christlichen Autoren manchen Gedanken von Lewis, wenn auch in abgehandelter Form übernommen zu haben scheinen.
"Wir hätten uns nie ein Bild über das Wesen der Natur machen können, wenn wir selbst nicht stillschweigend einen Standort außerhalb oder über ihr bezogen hätten!"
Oder hat Lewis von Vorgängern geschöpft? Es ist einerlei, man kommt nicht umhin den Schriften von Lewis eine noch weitere Verbreitung zu wünschen. Aber gewarnt sein sollte der Leser doch. Vieles was der Autor schreibt ist leicht verständlich und die Gedanken sind nachvollziehbar, aber mitunter dürfte der Normalkoster überfordert sein.
Lewis blickt immer weit über den Tellerrand des gewöhnlichen Denkens hinaus, so wenn er behauptet, dass alle Wunder Jesu nur eine andere, verkürzende, kulminierende Ausprägung der tagtäglichen Wunderkraft Gotte ist, die in der Natur bis ins Kleinste wirkt:
"Die wunderbare Vermehrung der Fische offenbarte nun endlich den wirklichen Genius, genauso wie das Weinwunder den wirklichen Bacchus offenbarte, das Brotwunder die wirkliche Ceres und die Heilungswunder den wirklichen Apollo: sie alle sind ein und derselbe."
Lewis huldigt nicht etwa dem Polytheismus sondern sagt, man solle sich nicht wundern, dass die Menschen schon immer eine Ahnung von den göttlichen Mächten hatten und sie in den Naturvorgängen wirken sahen. Das Besondere am Christentum ist die Feststellung, dass hinter jedem nicht verschiedene Götter stehen, sondern der eine und einzige. Und Jesus hat in seinem menschlichen Wirken genau das gezeigt. Überhaupt ist die christliche Glaube ganz anders als die Religionen, die nichts überraschende s bieten.
"Das ist das erste, worüber ich beim Lesen der Evangelien erstaunt war: die christliche Botschaft schien in einer so besonderen Art mit der Natur in Einklang zu stehen, dass sie mich zu einem weit tieferen Naturverständnis führte, als ich es bisher gehabt hatte; und dabei stand sie selbst völlig außerhalb und über den Naturreligionen." Auch die Gegenüberstellung von Materialismus und Christentum ist aufschlussreich:
"Den Materialisten müssen Einrichtungen wie Staat, Klasse, Kultur wichtiger sein als der Mensch, denn das Individuum lebt nach seiner Auffassung nur etwa siebzig Jahre, während soziale Gruppierungen Jahrhunderte überdauern können. Dem Christen hingegen ist der einzelne Mensch wichtiger, denn er lebt ewig; Rassen, Zivilisationen und dergleichen sind daneben Eintagsfliegen." Ob ihm dabei bewusst ist, dass er damit Munition für die liefert, die in fundamentalen Christen eine Gefahr für die Volksgemeinschaft sehen? Das kann man allerdings nur, wenn man das Christentum nicht richtig versteht.
Die Klarsicht von Lewis ist mitunter erfrischend: "Um zu beweisen, dass es keinen Gott gibt, so sollten wir doch ebenfalls eine klare Vorstellung haben, wie das Universum aussehen müsste, wenn es einen Gott gäbe! Aber haben wir das?" Die einen sagen nämlich das Weltall sei unendlich, die anderen sagen es sei endlich. "Und seltsam: sowohl die eine als auch die andere Hypothese wird als Grund herangezogen, um das Christentum abzulehnen."
Das erinnert irgendwie an den populären Volksaberglauben, der bereit ist an alles mögliche zu glauben, was sich irgend welche Geschäftemacher ausgedacht haben, aber sehr kritisch gegenüber dem christlichen Glauben sind, obwohl dieser auf historischen Tatsachen beruht. Aber es sind eben unbequeme Tatsachen. Und das macht Lewis auch in diesem Buch deutlich. Dabei bleibt er immer höflich und selbstkritisch. Mitunter ist Lewis auch ein Querdenker. Er bezeichnet das Christentum als Mythen teilhaftig. Aber nur, weil er darin das Bleibende sieht, wohingegen das zeitgemäße nichtmythische Denken vergänglich ist. Das Zeitliche ist das was mit der Zeit in die Vergänglichkeit flieht. Ist es nicht merkwürdig, dass Got auf der Anklagebank sitzt? Er hat doch die Menschen frei gesprochen. Ist es nicht besser, er ist der Richter?
Atheisten seien gewarnt. Der Inhalt der Schriften von Lewis ist nicht harmlos. "Gott auf der Anklagebank" Ein gutes Buch, zweifellos. Aber es ist dennoch ein bisschen dünn ausgefallen. Der Verlag wollte wohl nicht mehr zwischen die beiden Buchdeckel hineinpacken. Ich vermute, aus kommerziellen Gründen.
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am 22. Oktober 2010
Auch wenn der Titel größtenteils nicht wirklich passt, ist es absolut lesenswert und teilweise sogar erschreckend, wie sehr C.S.Lewis mit seiner vernunftbetonten Art argumentiert und ihm die letzten 60 Jahre recht geben. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es einem ganz neue Argumente liefert, das eigene Denken hinterfragt und zugleich sehr geeignet ist, seinem Glauben einen gewissen Tiefgang zu geben.
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am 7. Februar 2010
Für jeden der Gott anklagen möchte und sich Zeit nimmt über die Aussagen des Autors nachzudenken eine sehr empfehlenswerte Lektüre.
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am 2. November 2013
Wenn es einen Gott gibt, was fuer eine Rolle spielt er in meinem Weltverstaendnis? Wo ist meine Perspektive von Gott unlogisch oder fragwuerdig? Ein sehr guter Anstoss zum weiteren Nachdenken!
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