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The Good Shepherd - Der gute Hirte

3.3 von 5 Sternen 91 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Matt Damon, Angelina Jolie, Alec Baldwin, Tammy Blanchard, Billy Crudup
  • Komponist: Marcelo Zarvos
  • Künstler: Tom Nelson, Robert Richardson, Amanda Mackey Johnson, Jane Rosenthal, Eric Roth, Francis Ford Coppola, Tariq Anwar, Ann Roth, Jeannine Oppewall, Cathy Sandrich Gelfond, Guy McElwaine, James G. Robinson, Robert De Niro, David C. Robinson, Howard Kaplan, Chris Brigham
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: German (Dolby Digital 5.1), English (Dolby Digital 5.1), Spanish (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Bulgarisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 28. Juni 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 161 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen 91 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000OCXJX4
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wilson ist Student in Yale. 1939 wird er vom FBI berufen bei den Ermittlungen gegen seinen Professor zu helfen. Dies ist Wilsons Einstieg in seine Geheimdienstkarriere. Er arbeitet für die OSS und ist später einer der Gründungsmitglieder der CIA. Sein Beruf nimmt zunehmend Einfluss auf sein Leben. Ein Beruf, bei dem Täuschung zum Alltag gehört schafft zunehmend Misstrauen in Wilsons Leben. Nicht einmal seine Frau und sein um alles geliebter Sohn können ihn von der negativen Entwicklung seiner Persönlichkeit abbringen.

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Robert de Niros zweite Regiearbeit wartet mit einem Überangebot an Hollywoodstars auf. Dabei ist Der gute Hirte vor allem ein leiser Film, eine gut recherchierte Auseinandersetzung mit der Geschichte der CIA.

Die CIA ist eigentlich seit ihres Bestehens legendär. Man hat sie für vieles verantwortlich gemacht, mit Hohn und Spott nie gegeizt. Dabei war die „Agency“ lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln, Bestandteil wilder Verschwörungstheorien und romantisierender Agententätigkeiten. Das leicht ausufernde Drehbuch von Eric Roth (The Insider), der Film hat eine Spiellänge von knapp drei Stunden, versucht so tief als möglich in die Materie einzudringen. Ein ambitioniertes Vorhaben und sicher mit ein Grund für die Tatsache, dass gut 12 Jahre lang kein Produzent den Stoff anrühren wollte. Ausgerechnet Robert de Niro hat den Mut aufgebracht und legt mit Der gute Hirte nach The Bronx Tale (1993) seine zweite Regiearbeit vor.

Es wird die Geschichte von Edward Wilson (Matt Damon) erzählt, einem priviligierten Yale Absolventen, der während des zweiten Weltkriegs nach London geht, um unter seinem Mentor Dr. Fredericks (Michael Gambon) dem OSS (Office of Strategic Services) zu dienen. Später wird unter Wilsons kräftiger Mithilfe aus dem OSS die CIA werden. Es ist kein Geheimnis, dass Wilsons Figur auf CIA-Mitbegründer James Angleton beruht, dessen Karriere in der Folge des Schweinbucht Skandals ebenso kompromittiert wurde wie die CIA selbst. Unter diesem Gesichtspunkt ist es deshalb nur konsequent, den Film in Flashbacks an eben diesem Zwischenfall vor Kuba auszurichten. Dazwischen, davor und danach wird Wilsons Figur näher beleuchtet, sein Privatleben in Beziehung gesetzt zu seiner Charakterentwicklung, die seiner Rolle, im wahrsten Sinne des Wortes, als Spion Vorschub leistete.

Um Zuschauerschichten anzusprechen, die sich nicht allzu sehr für die geschichtliche Aufarbeitung aussenpolitischer Entwicklungen interessieren, hat man nicht nur ein absolutes Staraufgebot engagiert (es spielen unter anderem Angelina Jolie, Robert de Niro, William Hurt, Alec Baldwin, John Turturro), sondern sich auch mit der Entscheidung schwer getan, worauf man den Akzent legen soll. Am Ende wirkt Der gute Hirte ein wenig unentschieden. Handelt es sich nun um einen Thriller im Stile John Le Carrés, der vor dem Hintergrund geschichtlich verbriefter Ereignisse stattfindet, oder ist der Film in erster Linie eine kritische Auseinandersetzung mit US-amerikanischer Aussenpolitik, aufgepeppt durch Intrigen und Abenteuer? Es ist aber vielleicht ein unlösbares Problem, dass dem gewählten Thema immanent ist. Unabhängig davon bleibt Der gute Hirte für jeden, der de Niros Leidenschaft an dem Stoff teilen kann, absolutes Pflichtprogramm und möglicherweise das herausragende Filmerlebnis schlechthin. Für alle anderen könnten sich die drei Stunden ein wenig in die Länge ziehen. Thomas Reuthebuch

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Der fast 3-stündige Film erzählt in ausführlicher, aber dennoch nicht langweiliger Weise über einen Zeitraum von knapp 40 Jahren von der Gründung der CIA. Von den Anfängen in den 20er Jahren bis hin zur fehlgeschlagenen Schweinebucht-Invasion auf Kuba in den 60ern. Durch die vielen Rückblenden ist es besonders zu Beginn nicht ganz einfach, die Handlung lückenlos zu verfolgen, außerdem ist es hilfreich, zumindest ein wenig historisches und politisches Interesse mitzubringen, um nicht durcheinander zu kommen.

Matt Damon spielt die Rolle des berechnenden und schweigsamen CIA-Mitbegründers, der letztlich sogar bereit ist, seinen Beruf über seine Familie zu stellen, sicher nicht oscarreif, aber durchaus überzeugend. Das übrige, bis zur kleinsten Nebenrolle beeindruckende Star-Aufgebot braucht man wohl nicht mehr zu erwähnen.

Warum der Film derart in den Dreck gezogen wird, ist mir ein Rätsel. Robert de Niro kann vermutlich tatsächlich besser schauspielern als Regie führen, trotzdem handelt es sich hier durchaus um einen sehenswerten Film. Die Atmosphäre des Kalten Krieges überzeugt genauso wie die Darstellung der bis heute andauernden amerikanischen Paranoia vor dem Rest der Welt.
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Format: DVD
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen!
Wenn man sich auf ihn einlässt und akzeptiert, dass der Film von den Dialogen lebt, dann kann man einen großartigen Film genießen, der eine wirklich überragende Story bietet und groartige Schauspieler! Damon trägt diesen Film und wird perfelt von John Turturro unterstützt!

Wer Filme wir JFK, München und Syriana mag, der wird von der Machart dieses Filmes auch begeistert sein!!

Die Geschichte wird leise und langsam erzählt, ja manchmal wirkt er zu kompliziert, aber man versteht irgendwann alles!

Dieser Film ist nicht für Freunde des PopcornKinos!

Ganz großer Film, der das Zeug hat, später einmal ein Klassiker zu werden!
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Format: DVD
Ein richtiger Thriller ist das eigentlich nicht, was Robert de Niro da in Szene gesetzt hat. Seltsam verschachtelt und mit zahlreichen Sprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, fordert die Story dem Zuschauer von Anfang an höchste Konzentration ab. Rechte Spannung will nicht aufkommen, dennoch entfaltet der Film einen sonderbaren Sog, der sich in erster Linie den exorbitant guten darstellerischen Leistungen verdankt. Jeder Part ist hochkarätig und glänzend besetzt, von Matt Damon über Angelina Jolie bis hin zu den Nebenrollen, allen voran Robert de Niro als zuckerkranker Geheimdienstler. Die Geschichte lässt das unheilvolle Geflecht aus Geheimbünden und Geheimdienstlern, Spionage und Gegenspionage aus den Tagen des Kalten Krieges nur erahnen, während sich das, was Stück vor Stück vor dem Zuschauer entsteht, eigentlich eher als die Geschichte eines Scheiterns entpuppt - das abschnittweise erzählte Leben eines pflichtbewussten Mannes, der für ein von ihm förmlich vergötztes Ideal - sein Vaterland - alles opfert, einschließlich seiner eigenen Emotionen.
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Format: Blu-ray
Das Spionagegenre bot in Krisenzeiten wie dem Kalten Krieg mit viel Exotik und Plots die sich in Abstrusität ständig überboten, eine Möglichkeit zur Realitätsflucht, wobei authentisch wirkende Darstellungen wie The Spy Who Came in from the Cold (Martin Ritt, 1965) die Ausnahme bildeten. In den vergangenen Jahren scheint jedoch diese von John le Carré gepflegte Wirklichkeitsnähe den früheren Eskapismus und lautes Spektakel beiseite zu drängen. Bemerkenswert auf dieser realistischen Ebene sind historische Thriller wie Breach (2007) von Billy Ray, der den wahren Fall des FBI-Agenten Robert Hanssen schildert und Syriana (2005) von Stephen Gaghan als weitverzweigter geopolitischer Thriller angelegt. Aber auch im klassischen Genre des Crime Thrillers bemüht man sich um sachliche Kompetenz, wie Traffic (2000) von Steven Soderbergh zeigt.

Mit The Good Shepherd drückte Drehbuchautor Eric Roth (Oscar für Forrest Gump) nach eigener Aussage seine langjährige Faszination für die CIA und die Welt der Geheimagenten aus. Ursprünglich wollte er das unterschätzte und mittlerweile in Vergessenheit geratene Buch "Harlot's Ghost" von Norman Mailer in die Kinos bringen, weshalb strukturelle und narrative Ähnlichkeiten offenbar sind. Wie bei Mailers Saga handelt es hier um die teilweise fiktionalisierte Entstehungeschichte und die ersten fünfzehn Jahre der CIA, wobei die Väter und Söhne Konflikte das menschliche Drama schildern und der fiktive Grund für den missglückten Invasionsversuch Cubas in der Schweinebucht als Rückgrat der Handlung dient.
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Format: DVD
Ich bin durchaus ein großer Fan von Bond, Bourne und Ethan Hunt. Aber auch von Herr der Ringe und STAR WARS und irgendwo dort in der Nähe ist auch der Realismus der Erstgenannten zu finden.

Der gute Hirte geht deutlich in eine andere Richtung und zeigt Agentenarbeit so wie sie höchstwahrscheinlich ist: Es dauert viele Jahre um Strukturen und Netze aufzubauen, manche Fallen schnappen erst nach Jahrzehnten zu und einmal aufgedeckt, ist die Karriere zu Ende.

Jeder der sich nur annähernd für Geheimdienste interessiert sollte sich diesen Film auf jeden Fall ansehen. Alle die aus Flugzeug fallende Autos sehen möchten, holt Euch etwas anders.
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