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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
19
Good News for People Who Love Bad News
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,74 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 9. März 2006
Was müssen Modest Mouse nicht alles für Vergleiche über sich ergehen lassen: Talking Heads, Bright Eyes, Pavement, Wilco, Franz Ferdinand um nur einige zu nennen. Tatsächlich vermag man auf diesem Werk einiges an Zitaten auszumachen: Der epische und doch fragile Opener „The World at Large" könnte auch von Connor Oberst stammen, „Float on" setzt das Eingangsthema dann gekonnt fort und transformiert es in eine stampfende Electro-Pop Nummer. Ebenso wie das treibende „The View" erinnert es an Talking Heads und die Flaming Lips. Lässt man die verspielten Keyboards weg, würde es auch auf einem Franz Ferdinand-Album Platz finden. „Ocean Breathes Sky" beginnt ganz in der Tradition des Britpop, flirtet dann mit rhytmusgebendem Stakatogesang mit dem HipHop. „Dance Hall" und „Bury me with it" fügen dem dann noch die ein oder andere Dissonanz dazu . „Bukowski" und „Workday" könnten auch von einem Tim Burton-Soundtrack stammen. Fast entspannt gibt sich dagegen die ruhig fließende Folk Nummer „Blame it on the Tetons"
Allen diesen Vergleichen ist eins gemein: Sie werden der vielschichtigen und spannenden Musik dieser Band nur zum Teil gerecht. Modest Mouse klingen wie Modest Mouse. Sie verweben gekonnt den frühen Intelektuellen-Pop der Talking Heads mit dem verqueren Elektro-Pop a la Flaming Lips (die auf diesem Album reichlich Unterstützung leisten). MM schafft den Brückenschlag vom Neo Folk der Bright Eyes und Wilco zum urbanen Rock der jungen englischen Generation. Crossover im besten Sinne.
Die Musik von Modest Mouse ist beileibe keine Wohlfühldecke, kein gute Stube in die man sich wohlig zurückzieht. Zusammen mit den zynischen Texten gleicht sie einer alten Villa, in der es an jeder Ecke durch schiefe Fenster zieht, es aber auch viel spannendes zu entdecken gibt, wenn man sich darauf einlässt.
22 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. April 2012
das Album bereits auf CD besitzend mußte ich es auch auf Vinyl haben.
Glücklicherweise gabs davon noch eines.

Meinem Empfinden nach ist es eine meiner bestklingendsten Platten .
Läuft bei mir auf nem REGA P1 mit Audiotechnica 120 und NAD PP2 Vorverstärker.

Klingt oft sehr "studionah" .

Wer was von Modest Mouse auf Vinyl sucht : Zuschlagen wenn noch vorhanden !
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am 7. August 2013
Ich hatte den Vorteil (manchmal ist Ignoranz tatsächlich hilfreich) Modest Mouse sehr spät zu entdecken und so die verschiedenen Phasen der Band relativ zeitgleich anzuhören.
Ja, mir gefallen ihre früheren Sachen auch, aber richtig groß ist die Band mMn geworden, als sie sich dem Pop zuwandte.
Was mich zu diesem Album bringt, das ein fast unglaublicher Volltreffer ist wie er nur wenigen Bands jemals gelingt. Ein Album zumindest für das Jahrzehnt. Jeder einzelne Song eine Perle, sowohl von den extrem "catchy" Melodien als auch von den Texten. (Mein Liebling bei den Lyrics ist "Bukowski" mit seinen theologischen Betrachtungen, die mit augenzwinkender Logik einhergehen - wenn Gott so mächtig ist, stellt sich immer noch die Frage wer schon so ein control-freak sein möchte - ich finde so etwas lustig)
Dazu kommt noch, dass die einzelnen Songs sich quasi die Hand reichen und das gesamte Album vom Hornintro bis zu "The good times are killing me" ein gelungener flow ist.
Diese Platte weist tatsächlich keinen einzigen Schwachpunkt auf, wenn man nicht gerade Popmusik generell ablehnt oder ein Problem mit der Stimme des Sängers hat (in diesem Punkt gibt's kein gut oder schlecht nur persönlichen Geschmack, denn singen kann der Mann) wird man ihr unweigerlich verfallen. Ein Meisterwerk.

10/10
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 6. Mai 2004
"Good News For People Who Love Bad News" - allein der Titel spricht schon mehr Bände, als der Durchschnittsmensch je schreiben könnte. Modest Mouse sind zurück und das aber gewaltig. "Float On" heißt die Vorabsingle und ist getrost in der Schublade "Perfekte Popsongs" abzulegen. Diese Leichtigkeit, die auch der stampfende Rhythmus nicht unterdrücken kann, begsietert schon einmal. "And we'll all float on OK." Aber kann der Rest des Albums da mithalten?
Nach einem Anhören ist klar: Die obige Frage ist lächerlich. "Float On" ist keineswegs die erste Übersingle aus einem sonst nicht mehr als netten Album, sondern fügt sich wie ein Puzzleteil in das Gesamte ein. Nach 10 Sekunden Hörngebläse ertönt "The World At Large" und macht klar, dass "Float On" kein Einzelgänger ist. Frühling und Sommer sind gerettet. Verträumt schwebt der Song im Raum, bis die Drums von "Float On" einsetzen. Und es hört noch nicht auf: "Ocean Breathes Salty" schlägt in die gleiche Kerbe und geht mit den anderen Songs zusammen ins Ohr. Der große Song folgt auf dem Fuß: "Bury Me With It". Wer bis hierhin meinte, das sei alles nur Weichspül-Kram, der sollte jetzt verstummen. Mit Shouts und Riffs beweisen Modest Mouse, dass sie auch ordentlich die Wände wackeln lassen können.
Es wäre wohl abnormal, wenn nach den grandiosen Songs am Anfang die Qualität nicht etwas abfallen würde. So finden sich im späteren Verlauf nur noch wenige Überhammer wie "This Devil's Workday" (Tom Waits lässt grüßen) oder das zynische "The View". Dennoch ist bemerkenswert, dass sich kein einziger Ausfall unter den 13 Songs (+ 3 Zwischenspiele) befindet. Dabei wird Vielfalt großgeschrieben: Balladen ("Blame It On The Tetons"), groovige Rhythmusmonster ("Dance Hall") oder einfache geniale Popsongs ("The Good Times Are Killing Me"): Modest Mouse haben alles.
Erwähnt werden sollten hier außerdem noch die Lyrics: Mal schön poetisch (besonders schön: "My thoughts were so loud I couldn't hear my mouth" aus "The World At Large"), angefressen oder mit tiefschwarzem Humor: Alle sind durch die Bank weg grandios. Besonders "Bukowski" mit seinem Text über großartige, aber arrogante Künstler und "Bury Me With It" mit seinem scharfen Zynismus gehören hier zu den Höhepunkten.
"Good News For People Who Love Bad News" ist ein weiterer Beweis dafür, dass Pop nicht nur seelenloses Plastik sein muss, sondern auch zu einem echten Meisterwerk geformt werden kann. Die bisher beste Platte in diesem Jahr und ganz klar ein Album, das man haben muss.
Highlights: The World At Large | Float On | Bury Me With It | This Devil's Workday
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Februar 2006
Obwohl ich dieses Album schon länger besitze, hat es doch nicht auf Anhieb den Weg in meinen Gehörgang gefunden. Als ich dann vor ein paar Wochen ihm mehr zufällig eine neue Chance gegeben habe (eine Freundin wollte es bei mir hören), war ich genauso schockiert wie überrascht. Schockiert, weil ich dieses Meisterwerk so lange geschmäht hatte und überrrascht, weil es auf einmal Peng machte und sich mir die Genialität dieser Platte erschloss.
Modest Mouse sind keineswegs nur irgendeine gehypte Indie-Band sondern liefern ganz großes Kino ab. Eine Bandbreite an musikalischen Facetten und etliche Überrraschungen reihen sich aneinander zu einem großartigem musikalischem Erlebnis.
Einziges Manko: Die Qualität der Sngs lässt zum Ende hinetwas nach, aber auf welcher Platte mit 15 Stücken (+ 3 Interludes)ist das nicht so?
Anspieltipps: The World at Large, Float On, Dance Hall,Black Cadillacs
PS: Und auch auf die Lyrics achten! Hier waren Poeten am Werk.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. April 2004
...erwies sich als kein fehler. das album bietet auch jenseits der singel "float on", die fast den eindruck erwecken lässt, dass modest mouse doch auf sanften spuren unterwegs sind, ganz viel power und guten, durchdachten indie-rock. vor allem die lyrics fielen mir ins auge ("And it's true we named our children after towns that we've never been to. And it's true that the clouds just hung around like black Cadillacs outside a funeral.") aber auch die stimme des sängers (z.B. im refrain des obigen "black cadillacs" oder im "devils work day", einer antwort auf emir kusturicas "devil in the business-class") sind elemente, die sich mit ihrem ausgefeilten songwriting gut verbinden.
ich kenne nur wenige ältere sachen von modest mouse, kann also diesbezüglich keine vergleiche anstellen, aber dieses album ist in meinen augen sehr berührend und kraftvoll. und die positive grundstimmung ist vielleicht doch ein zeichen für "sanfte spuren"... :)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 24. Dezember 2004
Nach zwei herausragenden Alben - "the lonesome crowded west" (1997) und "the moon & antarctica" (2000) - sind Modest Mouse mit einem absolut perfekten Meisterwerk zurück.
Dabei scheint dieses Indie-Pop/Rock Album anfangs nicht besonders spektakulär zu sein, sogar fast etwas zu eingängig und gesichtslos. Doch etliche Durchläufe lassen eine unglaubliche Sogwirkung entstehen, die vor allem an folgenden Gründen liegt:
1) Die Songs sind sehr gut auf den Punkt gebracht, aber auch das Album als Ganzes weist keine unnötigen Längen auf.
2) Das Album ist sehr abwechslungsreich, jeder Song hat eine eigene Identität.
3) Dennoch hat das Album einen roten Faden, d.h. anfangs optimistisch, im Mittelteil düster und vor Verzweiflung berstend, bevor Isaac Brock im letzten Drittel doch noch kompromissbereit zu sein scheint.
4) Das Album hat exzellente Lyrics, die direkt aus dem Leben gegriffen sind. Und Isaac Brock hat wirklich was zu sagen, das er im zynisch-sarkastischen Float on eindrucksvoll unter Beweis stellt: "and we'll all float on OK" als positiver Anheizrefrain, um im dazugehörigen Video mit ansehen zu müssen, wie ein Zeichentrick-Schaf nach dem anderen zur Schlachtbank geführt wird. Aber auch "My thoughts were so loud I couldn't hear my mouth" (The world at large) oder "I'm just a box in a cage, I'm just a box of mistakes" (One chance) sind brilliante Lyrics, um nur einige Zitate zu nennen.
5) Der wichtigste Punkt: Das Album bleibt auch nach dem 100.-mal Hören interessant, vielschichtig und einfach genial, d.h. absolut abnutzungsresistent!
Fazit: "Good news for people who love bad news" ist sicherlich eines der besten Alben, für mich persönlich sogar das beste Album des Jahres 2004!
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Mai 2005
Ach ja, Modest Mouse... Diese Band verzaubert einfach immer wieder und man kann dieser Art von Musik nicht entrinnen, man muss einfach hinhören. Nicht für jeden Geschmack ist dieses Prachtstück von CD, aber ganz bestimmt ein Meisterwerk für Indie-Fans und für die Menschen, die die Liebes-Pop-Plastik-Songs nicht mehr hören können. Isaac Brock's Stimme ist extrem faszinierend, die Texte und die Rhytmen passen einfach perfekt zusammen. Sowas hat man noch nie gehört! Nichts ist vergleichbar. Diese CD rockt und regt die Fantasie dermaßen an, dass man sie nicht mehr aus der Anlage rausnehmen kann und will (evtl. vielleicht für andere MM-Alben). Das ist keine 0815 Mucke, sondern ECHTE Musik die was aussagt. Float on hatte mich angeregt diese CD zu kaufen, vorher hatte ich keine Ahnung wer oder was Modest Mouse sind. Diese CD macht einem zum Fan, ob man will oder nicht. Also Ihr lieben Leut, nicht mehr zögern und schnell diese CD kaufen! Es lohnt sich! Und wem's nicht gefällt hat nicht richtig hingehört, Basta!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Juni 2004
Da haben wir es wieder, wie schwer diese Band und deren Musik einzuordnen ist. Beim erstmaligen Hören sind mir sämtliche Gesichtszüge entgleist. Denn was mir da aus den Boxen entgegenkroch, erinnerte mich doch schon schwer an "Ugly Casanova", dem Nebenprojekt von Modest Mouse Sänger Isaac Brock. Zwar gab es auf dem 2002 erschienenen "Sharpen your teeth" genug für den Indie-Fan zu finden, um die Wartezeit bis zum nächsten MM-Longplayer zu überbrücken. Doch dummerweise war dieses Album extrem schwer eingängig und teilweise so verschroben, dass selbst ich, als selbsternannter Hardcorefan, den ein oder anderen Track beim Hören ohne schlechtes Gewissen überspringen kann. Umso grösser die Freude als angekündigt wurde, dass nun ein neues Modest Mouse Album für Abwechslung in der heimischen Hitliste sorgen sollte.
Wenn man nämlich den ersten Track, also die ersten zehn Sekunden des Albums, und dessen Horn-Tröterei ohne ernstlichen Schaden überstanden hat, folgt der erste eigentliche Song des neuen Werkes, der mit spärlicher Instrumentierung und "babababa"-Chor prompt an die "hässlichen Casanovas" erinnert. Und endlich mit "Float on", bekommt man genau das, auf was man so lange gewartet hat, Modest Mouse at its best, leicht schräge Gitarren treffen auf Banjos, Akkordeons und Glockenspiele, um nur einige der ungewöhnlichen Instrumente, die auf diesem Album zum Einsatz kommen zu nennen. Dies alles gepaart mit dem eher rauhen Gesang von Frontmann Isaac ergibt die typische Bastardmischung bestehend aus Musikstilen aller vier Himmelsrichtungen, in epischer Grösse, die schon immer das Geheimnis der "grauen Mäuse" ausgemacht hat.
Achso, a propos Epik. Was viele stören wird, ist die Tatsache, dass die Jungs jetzt bei "Epic" untergekommen sind und somit ihren Undergroundstatus (sofern man in den USA überhaupt noch davon sprechen kann) aufgeben. Gross verändert hat sich ihr Konzept jedoch nicht und der einzige Punkt an dem sich die Veränderung bemerkbar macht, ist der, dass die Aufnahmequalität ziemlich gut ist. Was kann also daran falsch sein.
Abschliessend bleibt nur zu sagen, dass den "Mäusen" nicht unbedingt der Höhepunkt ihrer Karriere geglückt ist, aber den Blick für schöne Geschichten und den dazu passenden Melodien haben sie nicht verloren. Und diese Tatsache macht diese Band zu etwas ganz besonderen
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 8. Mai 2004
...für Leute, die gute Musik schlecht finden: Die neue Modest Mouse ist da!
Obwohl die neue CD von dieser Band eigentlich die erste für mich ist. Die Vorgängeralben habe ich beharrlich ignoriert, da ich dank Mouse on Mars das Wörtchen "Mouse" immer mit elektronischer Musik asoziiert habe. Also nehme ich mal an, dass 5 geniale Alben einfach an mir vorbeigezogen sind ohne das ich was davon gemerkt habe. Naja, stattdessen trifft mich jetzt das 6. Werk wie ein Hammer, denn anstatt pluckernder Elektronik treffe ich auf schönste Gitarrenmusik die sich irgendwo im Kosmos zwischen The Bright Eyes mit Humor und der letzten Platte von The Promise Ring tummelt.
Aber fangen wir doch nocheinmal ganz von Vorne an. Also: REWIND <<
Ich lege die CD in den CD-Player, schalte ein und das erste was mir durch die Ohren gewirbelt wird ist ein 10 Sekündiges, äusserst penetrantes Trompetensolo. Leicht verwundert höre ich dann mit "The world at large" das erste richtige Lied des Albums an und spätestens bei der Textzeile "ah-ah baby I ain't got no plan" wusste ich, dass ich gerade im Begriff bin ein großes Album zu hören und eine neue Band gefunden habe, die ich endlich wieder mit ganzem Herzen toll finden kann.
Aber dann geht es erst richtig los. "Float on" ein Hit. "Ocean breathes salty" ein Hit. Und so geht es weiter bis zum Ende der CD. Der einzige Ausrutscher, das ultrahysterische "Dance Hall", bei dem ich mir nicht so ganz sicher bin was mir der Künstler damit sagen möchte, wird schnell wieder verziehen. Und eh man sich versieht, hat man, nach dem, von den Flaming Lips miteingespielten Rausschmeißer "The good times are killing me" schon die Repeat Taste gedrückt nur um zu erkennen, dass das Album, das man beim ersten Anhören schon toll fand immer und immer besser wird.
Also von wegen "unsägliches, blutleeres Geplänkel". Vielleicht kommt es auch auf die Erwartungshaltung des Käufers an. Ich habe beim Kauf nichts erwartet und habe meines Erachtens das (bisher) beste Album des Jahres 2004 erhalten. Wer da die Messlatte noch ein wenig höher legen möchte, der muss sich kräftig anstrengen.
28 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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