Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone
  • Android

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Kindle-Preis: EUR 3,99
inkl. MwSt.

Diese Aktionen werden auf diesen Artikel angewendet:

Einige Angebote können miteinander kombiniert werden, andere nicht. Für mehr Details lesen Sie bitte die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Promotion.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Der Golem: Roman (Fischer Klassik Plus) von [Meyrink, Gustav]
Anzeige für Kindle-App

Der Golem: Roman (Fischer Klassik Plus) Kindle Edition

4.3 von 5 Sternen 66 Kundenrezensionen

Alle 74 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Kindle Edition, 21. November 2011
EUR 3,99
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
EUR 9,80

Länge: 288 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

Unsere Schatzkiste
Entdecken Sie monatlich Top-eBooks für je 1,99 EUR. Exklusive und beliebte eBooks aus verschiedenen Genres stark reduziert.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Zusammen mit Hanns Heinz Ewers und Karl Hans Strobl bildete Gustav Meyrink zur Zeit der Weimarer Republik das berühmte "Dreigestirn" von Verfassern unheimlicher Fantastik in Deutschland, deren auflagenstarke Bücher man heute "Bestseller" nennen würde. Während Strobls Werk mittlerweile (zu Unrecht) weitgehend vergessen ist und Ewers' Kotau vor dem Nationalsozialismus seine Wiederentdeckung nach dem Zweiten Weltkrieg erschwert hat, erfreuen sich die Geschichten und Romane von Gustav Meyrink eines anhaltenden Interesses.

In Der Golem, einem Schlüsselroman des Expressionismus in Deutschland, träumt ein anonymer Erzähler von allerlei wunderlichen Ereignissen. Athanasius Pernath ist sein Name, er lebt als Gemmenschneider im jüdischen Getto von Prag und wird in zahlreiche Intrigen verwickelt und von Halluzinationen und Wahnvorstellungen heimgesucht. Durch ein Komplott des Trödlers Aaron Wasserturm gerät er unter Mordverdacht, muss ins Gefängnis, wo er dahinsiecht und alle Hoffnung aufgibt, bis er unerwartet entlassen wird und mit ansehen muss, wie das Getto abgerissen wird. Seine Freunde von einst sucht er vergebens, bis er schließlich abstürzt -- und erwacht, um festzustellen, dass er keine Stunde geschlafen hat. Doch können all seine Erlebnisse wirklich nur ein Traum gewesen sein? Pernaths Spurensuche liefert Indizien, die auf das Gegenteil schließen lassen.

Die Vorarbeiten zu Der Golem begann Gustav Meyrink (eigentlich: Meyer) bereits 1907, doch der Roman erschien erst 1913/14, zunächst in Fortsetzungen in der Zeitschrift "Die weißen Blätter", 1915 dann in Buchform. Obwohl der Titel auf die alte jüdische Legende vom aus Ton geschaffenen Menschen anspielt, hat der Roman selbst damit nur am Rande zu tun. Für Meyrink ist der Golem ein Symbol für den Geist des Prager Judengettos, das in seiner anthropomorphen Architektur detailliert und mit expressionistischer Sprachgewalt heraufbeschworen wird. Daneben zeigt das Buch eine Neigung zum Okkultismus, die in späteren Romanen Oberhand gewinnt -- was den Büchern nicht zum Vorteil gereicht. Der Golem ist bis heute Meyrinks bekanntester Roman geblieben -- verdientermaßen. Er erlebte seit seinem Ersterscheinen unzählige Neuausgaben und Auflagen. --Joachim Körber

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Golem
OA 1915 Form Roman Epoche Moderne
Der Golem von Gustav Meyrink zählt zu den wenigen Meisterwerken fantastischer Literatur in deutscher Sprache.
Inhalt: Ein namenloser Erzähler, zu Besuch in Prag, fällt in seinem Hotelzimmer nach der Lektüre eines Buchs über das Leben des Buddha Gotama in einen unruhigen Halbschlaf. Sein schwindendes Bewusstsein entlässt ihn in einen Traum, in dem er sich als der Gemmenschneider Athanasius Pernath im geheimnisvollen Labyrinth des Prager Gettos wiederfindet. In dessen gespenstischer Atmosphäre voller Liebe und Leidenschaften, Intrigen, Hass und Verbrechen, Angst und Grauen begegnet »Pernath« dem Golem, der als Doppelgänger des Menschen erscheint. Seine Begegnungen mit dem Golem gipfeln im Wunsch und in der Hoffnung, ein erlöstes, unsterbliches Ich zu erlangen. Als der Erzähler wieder erwacht, findet er einen verwechselten Hut mit dem Namen Athanasius Pernath. Bei seinen Nachforschungen entdeckt er weitere Spuren des Geträumten in der so genannten Wirklichkeit. Der Schluss, in dem der Erzähler sich selbst, d. h. seinem geträumten Ich als Doppelgänger begegnet, lässt ihn – und mit ihm die Leser – im Ungewissen über den Wirklichkeitscharakter des Erlebten.
Aufbau: Der Roman zehrt stofflich von den weit verbreiteten jüdischen Legenden um den Wunderrabbi Löw aus Prag, der eine Menschenfigur aus Lehm, den Golem, geschaffen und ihn zum Leben erweckt habe. Damit verbindet Meyrink religiöse und mystische Erlösungsmotive verschiedener Herkunft. Literarisch orientiert er sich an Romantikern wie E. T. A. R Hoffmann und Edgar Allan R Poe; man kann seinen Roman als Nachklang der Schauerromantik lesen, aber auch als Vorläufer der modernen Traum- und Angst-Literatur – mit Franz R Kafka und seinem deutsch-jüdischen Umkreis war Meyrink in Prag gut bekannt.
Die Struktur der Handlung ist zunächst antithetisch; der alltäglichen Weltsicht steht eine spirituell-fantastische gegenüber, die sich im Lauf des Geschehens immer stärker durchsetzt, so dass Figuren, Erzähler und letztlich auch der Leser sich schließlich in einer geschlossenen fantastischen Welt wiederfinden.
Wirkung: Der Golem wurde eines der Erfolgsbücher seiner Zeit. Dies liegt gewiss nicht nur an der effektvollen Kombination spektakulärer und rätselhafter Motive oder an der geschickten Balance zwischen »hoher« und »trivialer« Literatur. Unverkennbar war bei den Zeitgenossen von Meyrink, deren gesicherte Ordnung im Ersten Weltkrieg zusammenbrach, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Heilsbotschaften und Erlösungsversprechen aller Art vorhanden. Der Golem spiegelt insofern sowohl die Brüchigkeit der empirischen Welt wie die Sehnsucht nach einer alternativen Wirklichkeit. Die epochale Brisanz des Golem-Stoffs wurde wenige Zeit nach diesem Roman durch die Filmfassung von Paul Wegener (Der Golem wie er in die Welt kam, 1920) ebenso bekräftigt wie durch die Neuausgabe der zu Grunde liegenden jüdischen Legenden durch Chajim Bloch (Der Prager Golem, 1920). J. V.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 766 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 288 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006BPBKQ6
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 66 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #385.709 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Pia am 8. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
von Anfang bis Ende ein interessantes und fesselndes Buch- mit überraschenden Erkenntnissen. In diese Richtung sollte man auf jeden Fall mal gedacht haben
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
ob ich dieses Buch ein zweites Mal lese. Aber ich bin froh, dass es mir von einem Freund empfohlen wurde. Es ist beunruhigend, teilweise düster, teilweise magisch. Es ist nicht in einem einzigen Satz fröhlich, obwohl auch gelacht wird. Es zeigt menschliche Züge ganz und gar unmenschlich und hoffnungslos. Wie der Beginn einer Kathastrope, die man auf sich zukommen sieht und der man nicht ausweichen kann.Die einzige Hoffnung bleibt die Phantasie und die Magie.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
... den Golem!

Es ist die Zeit um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Meyrink führt uns mit "Der Golem" mitten ins alte Prag, ins jüdische Ghetto mit seinen verwinkelten, engen, schmutzigen Gassen, dunklen Räumen - hinein in ein Labyrinth der Schatten, Halluzinationen und Wahnvorstellungen, wo sich Traum, Fantasie und Wirklichkeit geheimnisvoll und fast undurchschaubar vermischen und den Leser in eine Welt von ganz eigenem düsteren Flair entführen.

Der anonyme Erzähler der Geschichte, zu Besuch in Prag, hat vor dem Zu-Bett-Gehen in einem Buch über das Leben Buddhas gelesen, fällt in einen unruhigen Schlaf, der ihn in eine Traumwelt gleiten lässt, in der er Ereignisse, die sich vor mehr als 30 Jahren im Prager Judenviertel zugetragen haben, erneut durchlebt.

"Der Golem" will "erlesen" und erfahren werden. Liebhaber von tiefgründiger phantastischer Literatur mit einer Prise Schauerroman, einem Hauch Okkultismus und einer gehörigen Prise Mystik (deren manchmal surreale und häufig auch bedrohliche Szenen an Kafka erinnern) kommen mit diesem Roman voll auf ihre Kosten.

"Der Golem" ist im wahren Sinne ein Klassiker der phantastisch-mystischen Literatur und neben Meyrinks Der Engel vom westlichen Fenster etwas vom Besten, was es in dieser Sparte gibt!
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Der Erzähler schläft beim Lesen ein und träumt davon, der Gemmenschneider Athanasius Pernath zu sein. Dieser lebt im Prager Ghetto Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Fremder taucht bei ihm auf und lässt einen Folianten zurück mit dem Auftrag, das "I" des Kapitels Ibbur (Seelenschwängerung) zu restaurieren. Danach ist nichts mehr wie zuvor, denn Pernath wird in Intrigen verwickelt und kann nicht immer zwischen Halluzination und Wirklichkeit unterscheiden. Schließlich taucht der Golem wieder auf, der früher bereits das Viertel in Angst und Schrecken versetzt hatte. Pernath gerät unter Mordverdacht und verstrickt sich noch weiter in seine unsteuerbaren Traumwelt.

Der Golem ist ein Klassiker der phantastischen Literatur und schwer zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten. Nun kann man sich fragen, ob man bei solch alten und bekannten Werken überhaupt die Spannung nehmen kann, aber auch Rezensionen über diese Bücher sollen ja zur Lektüre ermutigen. Gustav Meyrink hat mit dem Golem ein Genre bedient, das man heutzutage als festen Bestandteil jeder Buchhandlung finden kann, was zu Zeiten der Entstehung, ca. 1913, nicht der Fall gewesen ist. Phantastische Literatur war aber bereits damals ein Begriff und keinesfalls ein Novum. Wer auf den Grusel der neueren Bücher hofft, wird allerdings enttäuscht. Meyrink setzt sich mit anderen Dingen auseinander und macht grandiose Ausflüge in die Philosophie und religiöse Anschauungen. Vielleicht macht das Buch dem ein oder anderen Leser auch Lust, sich ein bisschen mehr mit Ibbur, Kabbala und dem Judentum zu beschäftigen. Wenn man sich alleine auf die Spuren des Golem-Mythos begibt, findet man viel weiterführende Literatur und Hinweise.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Sondereinband
Ein Bestseller zu seiner Zeit, dann vom wetterwendischen Zeitgeist etwas in den Hintergrund gedrängt, aber immer wieder dem Sumpf des Vergessens entrissen durch ein neu aufflammendes Interesse an seiner tiefgreifenden Mystik sowie an seinem latenten Okkultismus, der in Meyrinks späteren Werken immer breiteren Raum einnehmen sollte. Wie die Titelfigur des Romans, der Golem, immer wieder durch die engen Gassen des alten Prager Judenviertels geistert, so erlebte und erlebt dieses Buch Auflage um Auflage. Und dies völlig zu recht, wie ich meine. Die atmosphärische Dichte des Romans fasziniert immer wieder; Magie, Mystik und Gnosis geben sich auf seinen Seiten ein befruchtendes Stelldichein. Meyrink beschwört den Geist einer zauberischen Romantik herauf, die den Leser seltsam anrührt.
Meyrinks Sprache vermag selbst toten Gegenständen auf wundersame Weise Leben einzuhauchen, angefangen vom Mond und den Steinen Anfang des ersten Kapitels bis hin zu den "mißfarbigen Häusern, die wie verdrossene alte Tiere im Regen nebeneinanderhockten."
Das vorherrschende Motiv im Golem ist das Bewußtsein der Einkerkerung des Menschen in eine Welt des Begrenzten, und sein Bestreben, diese Grenzen zu überschreiten; seiner eigenen Existenz sowie seiner Rolle in der wahrgenommenen wie auch in der unwahrgenommenen Welt neue Facetten abzugewinnen. So steht das alte Prager Judengetto auch für Meyrinks inneres Getto, dem er Zeit seines Lebens trachtete, zu entfliehen.
Mich hat dieses Buch immer wieder von Neuem fasziniert und ich möchte es denen empfehlen, die einen Hang zum Mystischen, Gespenstischen, zur dunklen Seite der Romantik haben und es dennoch nicht kennen sollten.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 45 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

click to open popover