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Der Golem der Forschung Gebundene Ausgabe – 1. September 1999

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Können wir die Welt so erkennen, wie sie ist? Oder ist unser Weltbild immer das Ergebnis eines äußerst subjektiven Interpretationsprozesses? Schon seit Platon zerbrechen sich Philosophen darüber den Kopf. Und auch in der Wissenschaftsgemeinde lodert diese Debatte immer wieder auf, besonders zwischen Geistes- und Naturwissenschaftlern. Gerade letztere neigen zu einem von erkenntnistheoretischen Zweifeln kaum angekränkelten Selbstverständnis. Da wird frisch drauflosgeforscht, als sei ein Experiment eine klare Frage an die Natur, die diese ebenso klar mit Ja oder Nein beantwortet (siehe dazu Eleganter Unsinn, der erfrischende Beitrag zweier Naturwissenschaftler zu dieser Diskussion).

Harry Collins und Trevor Pinch sehen das völlig anders. Sie sind auch keine Naturwissenschaftler, sondern beobachten deren Treiben durch die Brille des Wissenschaftssoziologen bzw. des Technologiehistorikers. Der Untertitel des Buches ist allerdings irreführend -- und zudem eine Erfindung des deutschen Verlags. Collins und Pinch kratzen zwar am naturwissenschaftlichen Nimbus der Exaktheit und Objektivität. Aber im Grunde geht es ihnen vor allem um einen erhellenden Blick in das unbekannte Innere des Wissenschaftsbetriebes. Wie entsteht eigentlich aus den vielgestaltigen Forschungsbemühungen allgemein anerkanntes naturwissenschaftliches Wissen? Dazu unternehmen die Autoren sieben kurzweilige Ausflüge in verschiedene Forschungsbereiche, von der kalten Kernfusion, über Sonnenneutrinos und Gravitationsstrahlung bis zum Gedächtnis von Würmern und Mäusen.

Diese Blicke hinter die Fassaden des Wissenschaftsbetriebes -- auf dessen menschliche Seite -- grenzen ans Satirische, diese Scharmützel und gegenseitigen Angriffe in Fachpublikationen, wenn beispielsweise Biologen jahrelang verbissen über gewisse Aspekte im Sexualleben einer exotischen Echsenart streiten.

Collins und Pinch haben sich zum Beweis ihrer Thesen allerdings mit Absicht Forschungsfelder ausgesucht, in denen es noch keine gesicherten Ergebnisse, aber dafür umso mehr Kontroversen gibt. Was sie aber auf jeden Fall und ungemein überzeugend bewiesen haben: Daß man über das Treiben von Naturwissenschaftlern äußerst unterhaltsame Geschichten erzählen kann. --Christian Stahl

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Format: Gebundene Ausgabe
Die Autoren versuchen mit ihrem Buch "Der Golem der Forschung", die Wissenschaft zu entmystifizieren. Ausgangspunkt ist die weit verbreitete Annahme, dass in der Forschung alles Geschaffene einem hohen Anspruch an Rationalität und Wahrheit entspricht. Die Naturwissenschaft baut sich schichtweise auf Erkenntnissen und Modellen auf. Von den meisten wird angenommen, dass diese zuverlässig, beziehungsweise sorgfältig überprüft worden sind. Tatsächlich können einige Beispiele gefunden werden, in denen die Erkenntnissicherheit weit geringer ist als allgemein angenommen.
Die Beispiele sind sowohl für den wissenschaftlichen Laien wie auch für Wissenschaftler verständlich geschrieben und inhaltlich spannend. Sie umfassen sowohl Kernelemente der modernen Physik, wie auch Randbereiche.
Wer das Buch in guter Erinnerung behalten möchte, sollte sich das Nachwort sparen. Hier greifen die Autoren die Reaktionen auf ihre erste Auflage auf und versuchen dem Buch einen höheren Stellenwert in der Wissenschaftsdiskussion zu geben als dieses von der Substanz her erreichen kann.
Das Buch bleibt eine unterhaltsame Lektüre und kann als dieses empfohlen werden.
Der Band ist der Vorläufer zu dem Buch "Der Golem der Technologie".
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