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Der Golem. 2 CDs Audio-CD – Audiobook, 1. August 2004

4.2 von 5 Sternen 67 Kundenrezensionen

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Zusammen mit Hanns Heinz Ewers und Karl Hans Strobl bildete Gustav Meyrink zur Zeit der Weimarer Republik das berühmte "Dreigestirn" von Verfassern unheimlicher Fantastik in Deutschland, deren auflagenstarke Bücher man heute "Bestseller" nennen würde. Während Strobls Werk mittlerweile (zu Unrecht) weitgehend vergessen ist und Ewers' Kotau vor dem Nationalsozialismus seine Wiederentdeckung nach dem Zweiten Weltkrieg erschwert hat, erfreuen sich die Geschichten und Romane von Gustav Meyrink eines anhaltenden Interesses.

In Der Golem, einem Schlüsselroman des Expressionismus in Deutschland, träumt ein anonymer Erzähler von allerlei wunderlichen Ereignissen. Athanasius Pernath ist sein Name, er lebt als Gemmenschneider im jüdischen Getto von Prag und wird in zahlreiche Intrigen verwickelt und von Halluzinationen und Wahnvorstellungen heimgesucht. Durch ein Komplott des Trödlers Aaron Wasserturm gerät er unter Mordverdacht, muss ins Gefängnis, wo er dahinsiecht und alle Hoffnung aufgibt, bis er unerwartet entlassen wird und mit ansehen muss, wie das Getto abgerissen wird. Seine Freunde von einst sucht er vergebens, bis er schließlich abstürzt -- und erwacht, um festzustellen, dass er keine Stunde geschlafen hat. Doch können all seine Erlebnisse wirklich nur ein Traum gewesen sein? Pernaths Spurensuche liefert Indizien, die auf das Gegenteil schließen lassen.

Die Vorarbeiten zu Der Golem begann Gustav Meyrink (eigentlich: Meyer) bereits 1907, doch der Roman erschien erst 1913/14, zunächst in Fortsetzungen in der Zeitschrift "Die weißen Blätter", 1915 dann in Buchform. Obwohl der Titel auf die alte jüdische Legende vom aus Ton geschaffenen Menschen anspielt, hat der Roman selbst damit nur am Rande zu tun. Für Meyrink ist der Golem ein Symbol für den Geist des Prager Judengettos, das in seiner anthropomorphen Architektur detailliert und mit expressionistischer Sprachgewalt heraufbeschworen wird. Daneben zeigt das Buch eine Neigung zum Okkultismus, die in späteren Romanen Oberhand gewinnt -- was den Büchern nicht zum Vorteil gereicht. Der Golem ist bis heute Meyrinks bekanntester Roman geblieben -- verdientermaßen. Er erlebte seit seinem Ersterscheinen unzählige Neuausgaben und Auflagen. --Joachim Körber -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Der Verlag über das Buch

Ein Roman, dessen »Gänsehaut erzeugendem Sog man sich bis heute nicht ganz entziehen kann.« Nordwest Zeitung

»Die Legende vom künstlichen Gehilfen aus Lehm, der einst in Prag von Rabbi Loew erschaffen wurde, zählt zu den Klassikern der fantastischen Literatur. Gustav Meyrinks „Der Golem“ hat das Thema aufgearbeitet.« Rhein-Zeitung

»In einer Zeit, in der zahllose Wahrheiten neben- und ineinander existieren, in der die rationale Weltsicht auf tönernen Füßen steht, kann man sich noch besser in die ver- und berückende Welt des Fantastischen einfügen. Sehr empfehlenswert.« bn. bibliotheksnachrichten -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Pia am 8. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
von Anfang bis Ende ein interessantes und fesselndes Buch- mit überraschenden Erkenntnissen. In diese Richtung sollte man auf jeden Fall mal gedacht haben
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
ob ich dieses Buch ein zweites Mal lese. Aber ich bin froh, dass es mir von einem Freund empfohlen wurde. Es ist beunruhigend, teilweise düster, teilweise magisch. Es ist nicht in einem einzigen Satz fröhlich, obwohl auch gelacht wird. Es zeigt menschliche Züge ganz und gar unmenschlich und hoffnungslos. Wie der Beginn einer Kathastrope, die man auf sich zukommen sieht und der man nicht ausweichen kann.Die einzige Hoffnung bleibt die Phantasie und die Magie.
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Format: Taschenbuch
... den Golem!

Es ist die Zeit um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert. Meyrink führt uns mit "Der Golem" mitten ins alte Prag, ins jüdische Ghetto mit seinen verwinkelten, engen, schmutzigen Gassen, dunklen Räumen - hinein in ein Labyrinth der Schatten, Halluzinationen und Wahnvorstellungen, wo sich Traum, Fantasie und Wirklichkeit geheimnisvoll und fast undurchschaubar vermischen und den Leser in eine Welt von ganz eigenem düsteren Flair entführen.

Der anonyme Erzähler der Geschichte, zu Besuch in Prag, hat vor dem Zu-Bett-Gehen in einem Buch über das Leben Buddhas gelesen, fällt in einen unruhigen Schlaf, der ihn in eine Traumwelt gleiten lässt, in der er Ereignisse, die sich vor mehr als 30 Jahren im Prager Judenviertel zugetragen haben, erneut durchlebt.

"Der Golem" will "erlesen" und erfahren werden. Liebhaber von tiefgründiger phantastischer Literatur mit einer Prise Schauerroman, einem Hauch Okkultismus und einer gehörigen Prise Mystik (deren manchmal surreale und häufig auch bedrohliche Szenen an Kafka erinnern) kommen mit diesem Roman voll auf ihre Kosten.

"Der Golem" ist im wahren Sinne ein Klassiker der phantastisch-mystischen Literatur und neben Meyrinks Der Engel vom westlichen Fenster etwas vom Besten, was es in dieser Sparte gibt!
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman um eine Sage im Ghetto von Prag zählt zu den Meisterwerken der phantastischen Literatur in deutscher Sprache.

Bühne der Geschichte ist eine Traumwelt, sie ist der einzige Ort, an dem der Golem auftritt. Der Traumheld dringt in das innere Zimmer ein, das für eine zugemauerte Krankheit steht, und setzt sich mit seiner Vergangenheit auseinander. "Ich schlafe nicht und wache nicht, und im Halbtraum vermischt sich in meiner Seele Erlebtes mit Gelesenem und Gehörtem, wie Ströme von verschiedener Farbe und Klarheit zusammenfließen." So beginnt der Roman "Der Golem". Der namenlose Ich-Erzähler befindet sich in einem Hotelzimmer in Prag. Nach der Lektüre über das Leben des Buddha Gotame, verfällt er in einen quälenden unruhigen halluzinierenden Dämmerschlaf und kann nicht mehr unterscheiden, ob er wirklich wach ist oder träumt.

Der anonyme Ich-Erzähler schlüpft im Traum in die Identität des Gemmenschneiders und Antiquitätenausbesserers Athanasius Pernath Der lebte circa dreißig Jahre vor der Erzählung im alten jüdischen Ghetto von Prag. Auch seine Geschichte wird in der ICH-Form erzählt. So wirken seine Erfahrungen intensiver, existenzieller. Der Golem übergibt Athanasius Pernath ein geheimnisvolles hebräisches Buch. Er bekommt den Auftrag die beschädigten Initialen "I" des Kapitels "Ibbur" (Die Seelenschwängerung) auszubessern. Ab da gerät sein Leben aus den Fugen.

Der Golem steht in der jüdischen Kultur für etwas "Ungestaltetes".
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Erzähler schläft beim Lesen ein und träumt davon, der Gemmenschneider Athanasius Pernath zu sein. Dieser lebt im Prager Ghetto Ende des 19. Jahrhunderts. Ein Fremder taucht bei ihm auf und lässt einen Folianten zurück mit dem Auftrag, das "I" des Kapitels Ibbur (Seelenschwängerung) zu restaurieren. Danach ist nichts mehr wie zuvor, denn Pernath wird in Intrigen verwickelt und kann nicht immer zwischen Halluzination und Wirklichkeit unterscheiden. Schließlich taucht der Golem wieder auf, der früher bereits das Viertel in Angst und Schrecken versetzt hatte. Pernath gerät unter Mordverdacht und verstrickt sich noch weiter in seine unsteuerbaren Traumwelt.

Der Golem ist ein Klassiker der phantastischen Literatur und schwer zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten. Nun kann man sich fragen, ob man bei solch alten und bekannten Werken überhaupt die Spannung nehmen kann, aber auch Rezensionen über diese Bücher sollen ja zur Lektüre ermutigen. Gustav Meyrink hat mit dem Golem ein Genre bedient, das man heutzutage als festen Bestandteil jeder Buchhandlung finden kann, was zu Zeiten der Entstehung, ca. 1913, nicht der Fall gewesen ist. Phantastische Literatur war aber bereits damals ein Begriff und keinesfalls ein Novum. Wer auf den Grusel der neueren Bücher hofft, wird allerdings enttäuscht. Meyrink setzt sich mit anderen Dingen auseinander und macht grandiose Ausflüge in die Philosophie und religiöse Anschauungen. Vielleicht macht das Buch dem ein oder anderen Leser auch Lust, sich ein bisschen mehr mit Ibbur, Kabbala und dem Judentum zu beschäftigen. Wenn man sich alleine auf die Spuren des Golem-Mythos begibt, findet man viel weiterführende Literatur und Hinweise.
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