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Goat's head soup (1973)

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Produktinformation

  • Audio CD
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  • Label: Columbia
  • ASIN: B00005LU9I
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Produktbeschreibungen

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Top-Kundenrezensionen

Von Toby Tambourine TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. Mai 2009
Format: Audio CD
Eins vorab: die neuen 2009er Stones-Remasters klingen wirklich etwas differenzierter als die '94er Auflage (mit der ich auch schon gut leben konnte) - erstaunlich, was aus den Bändern noch alles rauszuholen ist. Auf der anderen Seite sind die Songs nun noch stärker komprimiert als bisher, was okay sein mag beim Autofahren oder im Fitnessstudio, aber zu Lasten der Dynamik geht. Geschmackssache. Bei dieser Ausgabe fällt Star Star auf, das mir von den US-Bändern übernommen zu sein scheint. Ich hatte immer von einer für die US-LP zensierten Version gelesen, und der "John Wayne" in der Zeile "I'm makin' bets that you gonn' get John Wayne before he dies" wurde leicht, vor allem aber wurde die Zeile "I bet you keep your pu**y clean" deutlich hörbar verfremdet (was den Fokus natürlich umso mehr auf diese Zeile lenkt) - CD-Premiere!

Ihr Status als Steuerflüchtlinge hatte die Stones '71 für die Aufnahmen zu "Exile on Main St" nach Frankreich geführt und Ende '72 für "Goat's Head Soup", das letzte von Jimmy Miller produzierte Stones-Album (und das letzte für lange Zeit, auf dem die Bläsersätze eine feste Größe waren), nach Jamaika. Auf den Vorwurf hin, die Qualität der Stones-Songs ließe langsam nach, räumte Keith später ein, es sei auch schwer, gute Songs zu schreiben, wenn der Songschreibepartner (anders als in den Sechzigern) den größten Teil des Jahres in einem anderen Land verbringe.

Jahrelang empfand ich den Sound des Albums als etwas muffig und manche Songs als leicht unfertig; mit der Zeit hat "Goat's Head Soup" bei mir aber einen Reifeprozess durchlaufen und ist gewachsen.
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Format: Audio CD
Im allgemeinen wird dieses Album als der "Beginn der musikalischen Abstiegs der Stones" gesehen. Warum dies so ist, habe ich allerdings nie verstanden. "Goats Head Soup" ist meiner Meinung nach das musikalisch abwechslungsreichste Album der Stones und begeistert mich nachwievor. Zu den einzelnen Nummern

1) Dancing with Mr. D: naja, diese Nummer ist zugegebeneremaßen recht schwach. Irgendwie düfte man da das Thema von "Sympathy for the Devil" nochmals aufgegriffen haben, wobei aber Melodie und Text banal und langweilig sind.

2) 100 years ago: Fantastische Nummer! Die Nummer steigert sich allmählich von einem behäbigen "Mary and I, we would sit upon a gate - Just gazin' at some dragon in the sky" zu einem "You're gonna kiss and say good-bye, oh Lord, I warn you" unterlegt von Taylors Gitarrenspiel und förmlich gepfaucht von Jagger.

3) Coming down again: Richards ist diesmal dran und überrascht mit "richtigem", einfühlsamen Gesang. Ich mag die Stimmung des Songs und die recht einfache, aber schön getragene Melodie

4) Doo Doo Heartbreaker: gut strukturierter, von Bläsern getragene Rocksong von Jagger perfekt rübergebracht. Fetzt!

5) Angie: immer schon ein "umstrittener" Stones-Song. Den Hardcore-Fans ist er zu schmalzig.
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Format: Audio CD
Wenigstens für meinen Geschmack wurde und wird GOATS HEAD SOUP gar ein bisschen streng begutachtet - auch von bekennenden Stones-Freunden!

Logisch: EXILE... hatte ein großes Vakuum hinterlassen, das beim besten Willen nicht mit einem Schlag auszufüllen war. Und dennoch beinhaltet GHS genügend Lässigkeit und (ich glaube BEWUSSTE) Abgebrühtheit, um die ewige Forderung nach einem 2. EXILE... gleich im darauffolgenden Jahr verstummen zu lassen (auch, wenn das damals nicht ganz so geklappt hat).

Es sind doch wirklich ein paar hübsche Songs auf der Platte. Und ich meine damit keineswegs etwa "Angie", das meist ohnehin nur Oberflächen-Stones-Fans als "Superhit" bezeichnen (von den Verkaufszahlen der Single mal abgesehen).
Und was bitteschön ist so schlecht an "Dancing With Mister D", dem ungezwungenen spielfreudigen Eröffnungstrack, oder was ist mit "Doo Doo Doo (Heartbreaker)", das mit einem herzerfrischenden Gitarrenpart, der an frühe Computerspielmelodien erinnert, eröffnet wird?
Oder: "100 Years Ago" - eigentlich ein Ohrwurm zum Immerwiederhören. Oder: "Hide Your Love" und "Winter", die, wenn sie auf EXILE... erschienen wären, heutzutage wohl auch Kultstatus besäßen.
Oder: der Skandalsong "Star Star", der ja eigentlich mit "Starf*****" betitelt worden war? Ein schmutziger Stones-Rocker vom Feinsten!
Da ist z.B. die vielgelobtge Zugabe der aktuellen EXILE-Deluxe-Version um einiges schwächer ausgefallen, wie ich finde!

Mag sein, dass Keith ausgelaugt und müde und nicht so richtig bei der Sache war. (Wie viele Interpretationen der Album-Cover-Rückseite, wo er u.a.
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