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Der Goalie bin ig: Roman (edition spoken script) Taschenbuch – 2. April 2010
| Pedro Lenz (Autor) Finden Sie alle Bücher, Informationen zum Autor und mehr. Siehe Suchergebnisse für diesen Autor |
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe192 Seiten
- SpracheSchweizerdeutsch
- HerausgeberDer gesunde Menschenversand
- Erscheinungstermin2. April 2010
- ISBN-103905825171
- ISBN-13978-3905825176
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Produktinformation
- Herausgeber : Der gesunde Menschenversand; 1. Edition (2. April 2010)
- Sprache : Schweizerdeutsch
- Taschenbuch : 192 Seiten
- ISBN-10 : 3905825171
- ISBN-13 : 978-3905825176
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 305,891 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Der Goalie ist mir zwielichtig angekommen. Die Geschichte nimmt seinen Lauf mit der Rückkehr von ihm in seine Umgebung. Sein Leben scheint sich gut zu entwickeln. Den Drogen hat er abgesagt, befüllt dies zwar mit Alkohol, aber belässt es dabei. Er hat eine Wohnung und dann einen Job, den er auch gewissenhaft ausführt. Sein Umgang mit den alten Kollegen ist zwar da aber distanziert. Und mit der Regi hat er eine Frau, für die wirbt. Sein ganzer Umgang ist meist locker und fast schon geht es einem auf die Nerven, wie sich dieser Vorzeige Ex Junkie Darstellt. Mich interessieren vor Allem die Charaktere, deren Zusammenspiel und Entwicklung und dies ist hier richtig interessant in diesem Buch. Denn auf ein mal ist mir aufgefallen, dass sich da was verändert. Ganz langsam aber immer stetig. Der Goalie verändert sich und leitet damit seinen Absturz selbst ein. Beispiele: Umgang mit seinem "besten" Freund Ueli: Erst ermahnt er ihn zum Arzt zu gehen. Als Ueli eine Therapie beginnt unterstützt ihn der Goalie nur noch halbherzig (trotz der Bitte von Vater und Frau) zu Schluss bricht der Kontakt komplett ab. Umgang mit Drogen: Zuerst bleibt er diesen fern, spätestens in der Spanien Ferien beginnt er wieder mit weichen Drogen. Zuletzt nimmt er "kontrolliert" wieder Gift, wie er sagt. Umgang mit Regi: Entzückt er sie erst mit schlauen Antworten, seinem Lebenswandel und auch der einten oder anderen Verrücktheit, so ändert sich dies später. Er erzählt Geschichte um Geschichte, langweilt sie, interessiert sich eigentlich gar nicht für sie sondern nur für sich selbst. Jetzt merkt man: Der Goalie ist kein Strahlemann.. nein, er ist einer, der davonläuft, einer, der sich selbst gerne in der Opferrolle sieht, einer der von sich plaudert aber nicht zuhört (siehe Gespräche mit Regi), einer, der sein Glück nicht packen kann. Es ist von da her eigentlich nur konsequent was passiert. Zwar erreicht er für einmal die Liebe von Regi, doch dann lässt er sie einfach sein, zieht weg, in der Hoffnung, sie würde nach etwas Bedenkzeit nachziehen. Natürlich macht sie das nicht, wer will schon jemandem Folgen, der sich davonmacht? Sein gewonnenes Auto (was wie ein Trostpreis wirkt gegen die verlorene Liebe von Regi) fährt er ein. Er hat zwar einen Job "bei der Schule" als Aushilfsabwart aber irgendwie wurde ihm der Job zugetragen. Und nicht zuletzt: Er kann zwar den Fall um seinen unverschuldeten Gefängnisaufenthalt klären, lässt sich aber dann immer noch auf der Nase rumlaufen und unternimmt nichts, obwohl ihm dazu geraten wird.
Nein, dieser Goalie weckt in mir nicht die gleichen Gefühle wie sie sonst hier beschrieben sind. Es ist eher traurig die Verwandlung zu sehen. Andererseits ist das vielleicht gerade die Stärke in diesem Buch.
Die Hauptfigur Goalie - in Ich-Form gehalten - vermag schnell die Sympathie des Lesers zu gewinnen. Während des Lesens fiebert man mit ihm und seinen Geschichten mit - wenn er um Regula wirbt (gelingt es, sie zu gewinnen?), wenn er versucht, von den Drogen wegzubleiben (als Ersatz greift er kräftig zur Flasche). Wichtig sind seine Erzählungen, weniger vom Inhalt her als solchem, als vielmehr, wie er sie angeht, wie er sie entwickelt. Das ist vom Autor ungemein spannend gemacht, denn oft hat man bei diesen Geschichte das Gefühl, man stecke in einem Labyrinth, wisse nicht, wo es hingehe. Man eilt dem gelesenen Buchstaben voraus, möchte um die nächste Ecke spähen, bevor man sie erreicht hat. Das Buch nimmt fast ein Happy-End, da der Goalie seine Regula bekommt (allerdings nur für eine Nacht), die Wahrheit über seine Verhaftung erfährt, den Drogenabsturz vermeiden kann und zum Schluss sogar noch einen Ford Fiesta gewinnt in einem Wettbewerb. Man ist erleichtert, dass es dem Goalie nun so gut geht. Das letzte Kapitel temperiert dann allerdings alles wieder etwas ab (der Ford Fiesta wird in einen Baum gefahren, Regula zieht wieder mit ihrem ehemaligen Freund zusammen) und findet zur "coolen" Mitte zurück, die den ganzen Roman durchläuft.
Der Roman ist aber vor allem eines: ein Meisterwerk in sprachlicher Hinsicht. Es ist im Berner Dialekt geschrieben, genauer: in dessen oberaargauisch-langenthalerischen Variante. Die feinen Unterschiede zwischen dieser Variante und dem (Stadtberner?) dialectus bernensis communis sind perfekt eingefangen. Ich habe als Kind einige Zeit in Langenthal verbracht, und es war für mich, als ob ich mit dem Roman eine Zeitmaschine bestiegen hätte. So genau die Sprache, die dort gesprochen wird, mit den 29 Buchstaben, die uns das deutsche Alphabet zur Verfügung stellt, klanglich-lautmalerisch widerzugeben, da kann man nur sagen: Chapeau! Und das macht dann aus diesem Roman ein Buch, das man eigentlich nicht leise für sich, sondern laut für alle lesen sollte.
