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Glaube - Wahrheit - Toleranz: Das Christentum und die Weltreligionen Gebundene Ausgabe – 19. März 2003

4.4 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Joseph Kardinal Ratzinger, Präfekt der römischen Glaubenskongregation und Vorsitzender des Kardinalkollegs, werden nicht eben viele Menschen Toleranz in Sachen des Christentums und Glaubens unterstellen. Was man ihm nicht absprechen kann, sind sein tiefer Glaube und die Suche nach der Wahrheit, zumindest in seinem Verständnis. Zudem ist Ratzinger einer der herausragendsten katholischen Theologen seiner Zeit, mit dessen komplexem, ebenso breiten wie tiefen Wissen, schwer zu konkurrieren ist.

Im vorliegenden Buch greift er ein ihm seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil als Assistent von Kardinal Frings vertrautes Thema auf, das ihn immer wieder -- vor allem in den Auseinandersetzungen mit Leonardo Boffo, aber auch im Zusammenhang mit der Protestantischen Kirche, dem Judentum und verschiedenen Ausprägungen der katholischen Religion -- beschäftigt und bewegt hat. Zentrale Punkte sind dabei die Stellung des christlichen Glaubens, wie er von der römisch-katholischen Kirche gelehrt und praktiziert wird, und das Selbstverständnis der römischen Kirche als allein rechtmäßige Verkörperung christlichen Glaubens und Hüterin der absoluten religiösen Wahrheit. Wie bereits kurz nach dem Zweiten Vaticanum und der Kehrtwende Ratzingers hinsichtlich der Akzeptanz und Respektierung abweichender, wenn auch theologisch begründbarer Auffassungen, stehen der Kulturpessimismus und die Ablehnung gesellschaftlicher Veränderungen und Entwicklungen im Zentrum der auch hier formulierten strikt konservativen und dogmengetreuen Ausführungen.

Diese beginnen mit der Einheit des Christentums und der Vielfalt der Religionen, führen weiter zur Wahrheitsfrage in den Religionen, den Krisen unter den Gläubigen und deren Ursachen (Theologie der Befreiung, Hinwendung zu östlichen Religionen, New Age, Orthodoxie und differierende Praxis in den Gemeinden) und schließlich zur Wahrheit des Christentums. Maßgebend sind hier die Einordnung des Glaubens zwischen Emotion und Ratio, die kulturellen Gegensätze der Religionen, die Fokussierung auf den einen Gott statt der Zerfaserung auf mehrere, für jede Gelegenheit passende Götter und die Problematik der Freiheit in Verbindung mit Wahrheit und Glauben.

Ratzingers Stellungnahme ist scharf, unmissverständlich und wie stets auf hohem sprachlichen und intellektuellen Niveau. Sein Standpunkt wird dabei für viele Menschen besonders in der Kirche immer ein Streitpunkt bleiben. Insofern bietet die Zusammenfassung seiner über Jahre gesammelten Erkenntnisse eine wirkliche Herausforderung und den "state of the art", von dem aus es gilt weiter zu diskutieren für einen wirklich toleranten Umgang der katholischen Kirche mit anderen internen Glaubensinterpretationen und auch mit anderen Religionen. --Osseline Kind

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joseph Ratzinger, geb. am 16.4.1927 in Marktl am Inn; Studium der katholischen Theologie und Philosophie an der Philosophisch-theologischen Hochschule Freising und an der Universität in München; Priesterweihe 1951, 1953 Promotion zum Dr. theol., 1957 Habilitation, theologische Professuren in Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg, Konzilsberater des Erzbischofs von Köln, Josef Kardinal Frings, Peritus, 1977-1982 Erzbischof von München und Freising, 1977-2005 Kardinal, 1981-2005 Präfekt der Glaubenskongregation, Präsident der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission, 2002-2005 Dekan des Kardinalskollegiums, seit dem 19.4.2005 Papst Benedikt XVI., Autor des Weltbestsellers „Jesus von Nazareth".

Joseph Ratzinger, geb. am 16.4.1927 in Marktl am Inn; Studium der katholischen Theologie und Philosophie an der Philosophisch-theologischen Hochschule Freising und an der Universität in München; Priesterweihe 1951, 1953 Promotion zum Dr. theol., 1957 Habilitation, theologische Professuren in Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg, Konzilsberater des Erzbischofs von Köln, Josef Kardinal Frings, Peritus, 1977-1982 Erzbischof von München und Freising, 1977-2005 Kardinal, 1981-2005 Präfekt der Glaubenskongregation, Präsident der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission, 2002-2005 Dekan des Kardinalskollegiums, seit dem 19.4.2005 Papst Benedikt XVI., Autor des Weltbestsellers „Jesus von Nazareth".


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Format: Gebundene Ausgabe
Ratzinger liefert in diesem Buch engagierte Auseinandersetzungen mit modernen theologischen und anderen 'Trends' wie Theologie der Befreiung, Relativismus, New Age. Zwei Aspekte sind es, die dieses -wie auch andere Bücher des Verfassers- so lesenswert machen: zum einen sein glasklarer Stil (man vergleiche damit etwa den Verbalnebel Drewermanns oder des globalen Gutmenschen Küng), zum anderen die Fähigkeit, alle von ihm kritisierten Positionen zunächst sachlich, ja überzeugend darzustellen. Das Buch ist ein Modellfall für redlichen intellektuellen Diskurs mit der Öffentlichkeit - und das von jemandem, den man in Deutschland -zu Unrecht- als eine Art modernen Inquisitor zu diffamieren pflegt! Und: ein Buch über ein Thema, nein, d a s Thema Nr. 1: Deutung und Sinn unseres Lebens, in dem immer wieder die Schönheit christlichen Glaubens aufscheint.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die vorige Bewertung von nur einem Stern wird diesem Buch wirklich nicht gerecht. Die Beitraege dieses Buches sind sicherlich teils aelteren Datums, aber sie sind hoechst aktuell und garantiert nicht veraltet.
Was mich fasziniert hat ist die differenzierte Darstellung Ratzingers. Seine Darstellung der verschiedenen Ansaetze, Denkweisen und Religionen zeigt, dass er sich wirklich mit diesen beschaeftigt hat und versucht hat sich ganz in diese hineinzuversetzen. Er praesentiert auch Positionen mit denen er sich nicht einig zeigt sachlich, objektiv und ohne jede Polemik. Die katholische Position ist auf unheimlich gute und klare Weise dargestellt.
Von all den Buechern zum interreligioesen Dialog ist dies eines der herausragenden. Wirklich empfehlenswert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch verwende ich praktisch ganz für meine Diplomarbeit. Es ist eine sehr gute Zusammenfassung des Denkens von Joseph Ratzinger und geht um viele aktuelle, wichtige Themen - religiösen Pluralismus, das Verhältnis von Glauben und Vernunft, die Frage nach Wahrheit und Freiheit, usw. Ich fürchte nur, dass das Buch teilweise kompliziert sein kann, besonders für diejenige, die wenig kontakt mit Philosophie und Theologie haben. Es ist nicht ein "akademisches" Buch, aber Ratzinger argumentiert durchaus mit der Philosophie, der Bibel und deren Sprache.

Ich würde trotzdem allen empfehlen, die sich dafür interessieren, was der Hintergrund von Papst Benedikt ist und offen sind, seine Meinung über die heutige Welt zu kennen.
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Von Jaroschek TOP 1000 REZENSENT am 10. Juli 2012
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ratzinger: Glaube-Wahrheit-Toleranz
Ratzinger, der Fels
Jesus bezeichnete seinen ersten Nachfolger Petrus als Felsen, auf dem er seine Kirche errichten wolle. Dieser Satz aus dem Matthäus-Evangelium ziert die Kuppel von St. Peter in Rom. Dieses bemerkenswerte Buch Ratzingers ist sehr anspruchsvoll. Ratzinger hat es aus vielen Vorträgen und Aufsätzen zusammengestellt, die er im Laufe der Jahre verfasst hatte. Es erschien im Jahre 2003, also zwei Jahre bevor er selbst zum Nachfolger gewählt wurde. Er war in seinen späten Jahren als Theologe, als Chef der Glaubens-Kongreation umstritten, und er ist es auch heute. In seinem Denken befasste er sich mit vielen der Themen, die ihn zum Ziel von Angriffen macht und auch heute noch macht.
Seinen Kritikern sei empfohlen, Ratzingers Auslassungen über den Relativismus zu lesen. Für ihn gibt es im Hinblick auf die Religion nur eine Wahrheit, der Pluralismus in seiner radikalen Form leugnet danach die Einheit der Menschheit und die Dynamik der Geschichte, die ein Prozess der Vereinigung ist. In der Politik ist Relativismus angebracht, mit dem Glauben aber ist er nicht vereinbar.
Vor diesem Hintergrund lehnt er auch eine Demokratisierung der Kirche ab, hält auch die Befreiungstheologie für einen Irrweg, der sich als offensichtlich herausstellte, als die marxistisch inspirierten Regierungssysteme zusammenbrachen. Wir leben in einer äußerst schnelllebigen Zeit, was gestern galt, wird heute als überholt angesehen. Ratzingers Buch weist nach, dass es aber unverrückbare Wahrheiten gibt. Und das trifft nicht nur auf Fragen der Religion, des Glaubens zu.
Immer stärker aktuell wird die Frage nach der Willensbildung jedes Einzelnen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der ehemalige Kardinal Ratzinger trägt wenige Jahre vor seiner Wahl zum Papst Benedikt XVI. seine aus früheren Vorträgen stammenden Überlegungen zum Thema „Verträglichkeit der Kulturen“ und wie die Religionen „im Frieden zueinanderstehen und zur ‚Erziehung des Menschengeschlechts‘ auf den Frieden hin beitragen können“ in einer Ganzschrift zusammen. Indem er gegensätzliche religionsphilosophische Standpunkte diskutiert, stellt er somit auch einen interreligiösen Dialog her zwischen dem Christentum und den anderen Weltreligionen. Das Buch ist also gerade in heutiger Zeit von brennender Aktualität.

Im ersten von zwei Teilen widmet er sich der Begegnung des christlichen Glaubens mit anderen Religionen und Kulturen. Ich greife im Folgenden das erste Kapitel heraus, das überaus lohnenswerte Perspektiven eröffnet. Es handelt sich um den religionsgeschichtlichen Vergleich und die Bestimmungsversuche der drei Formen von Erkenntniswegen, die er als Ausbrüche aus den mythischen Religionen (etwa der Antike) bezeichnet, die bis heute Glaube und Vernunft prägen: die Mystik, die monotheistischen Religionen und die Aufklärung. Alle drei bestehen aus einem jeweils charakteristischen, absolut gesetzten Kerngedanken. Die Mystik errichtet „die Absolutheit des unnennbaren Erlebnisses“ des Mystikers, die „monotheistische Revolution“ im Judentum behaupte „die Absolutheit des im Propheten ergehenden göttlichen Anrufs“, die Aufklärung schließlich habe „die Absolutheit der rationalen Erkenntnis aufgerichtet. Das Religiöse wird bedeutungslos ...“.
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