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Glaube, Liebe, Hoffnung? Gebundene Ausgabe – 2000

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"Nachdem du nun den muslimischen Extremismus abgelichtet hast wäre es unverzeihlich, nicht mit anderen Religionen weiterzumachen": Diesen Ratschlag seiner Freundin beherzigte der iranische Fotograf Abbas und zog aus, das Christentum kennen zu lernen.

In Jerusalem und Serbien, Südkorea und auf Kuba, in den Vereinigten Staaten, Irland und zwölf weiteren Ländern entdeckte er die unterschiedlichsten Spielarten des Christentums. Mürrisch dreinblickende Mönche, die den Eingang zur Grabeskirche hüten. Schwarz gekleidete koptische Frauen, die ihre Kinder zu einem Pater mit Heilungskräften tragen. Erwachsene Gläubige, die im Meer vor Kapstadt ihre Taufe empfangen. Kinder, die in Ulster vor jener Mauer spielen, die das protestantische vom katholischen Wohnviertel trennt. Ein Christuskopf, eingebettet in die Dekoration eines spanischen Schuhgeschäfts. Ein vornehm gekleideter US-Amerikaner, der von einem Autodach herab predigt. Pilger in Lourdes, die Wasser aus der "heiligen" Quelle in eine Plastik-Maria füllen. Sudanesische Schüler der katholischen Mission, nach Stammestradition bemalt.

Selbst dem christlich informierten Leser erscheinen die meisten Aufnahmen wie Momentaufnahmen aus einer fremden Glaubenswelt. Abbas gelingt es, mit großer Distanz Szenen des frommen Alltags darzustellen. Seine Schwarzweiß-Aufnahmen bieten eine Bestandsaufnahme des real existierenden Christentums, die dem Anliegen der kirchlichen Glaubenshüter entgegensteht.

Denn hier sind keine frommen Beter mit Weichzeichner-Objektiv zu sehen. Auch sind die Fotos nicht Instrument zur Verkündigung der "frohen Botschaft", sondern Spiegel der Wirklichkeit. Großformatig und in hervorragender Qualität gedruckt laden sie ein, sich dem Christentum mit den Augen eines neutralen Beobachters zu nähern. Als Mitglied der renommierten Pariser Agentur Magnum gehört Abbas zu den weltweit angesehensten Fotografen. Diesen Ruf belegt jede Aufnahme seines neuen Buches. --Uwe Birnstein

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Abbas stammt aus dem Iran und ist Mitglied der Fotoagentur Magnum. Der engagierte Fotograf setzte sich in seiner eindringlichen Bildsprache mit dem Islam auseinander und veröffentlichte u. a. die Bände "Iran - die gestohlene Revolution" und "Allah o Akbar". Mit dem Buch "Glaube - Liebe - Hoffnung?" macht sich der Mittfünfziger auf die Suche nach der Identität einer weiteren monotheistischen Religion, des Christentums.

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Der Klappentext spricht von einer "zutiefst beunruhigenden" Momentaufnahme des Christentums. Das ist schmeichelhaft, wo doch hier in Westeuropa Kirche oft als langweilig und harmlos bezeichnet wird. Abbas zeigt, dass "Christentum" nicht eine homogene Grösse ist, sondern eine faszinierende, farbige, bewegende, teilweise verstörende, teilweise berührende Welt. Es soll nicht verwundern, dass die historischen katholischen oder protestantischen Kirchen Westeuropas darin nicht vorkommen. Zum einen sind sie nicht besonders fotogen - vor allem aber: sie sind im Blick auf die ganze Welt eine Minderheit. Abbas' Bildband spiegelt wider, dass das Zentrum des Christentums sich schon längst in den Süden verschoben hat. Abbas' fotografischer Blick ist der eines Aussenstehenden, eines sensiblen, aufmerksamen, mit sich und dem Gegenstand ehrlichen Beobachters. In Zeiten, in denen manche dazu neigen, "das" Christentum "dem" Islam diametral gegenüber zu stellen, ist dieser respektvolle, differenzierende Blick wohltuend. Er lädt ein zum genauen Hinsehen, weckt Lust auf eigene Entdeckungsreisen nicht nur in die Christenheit, sondern auch in andere religiöse Welten.
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