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am 27. Januar 2011
Dass der Papst den Klappentext zur neuen Auflage dieses großartigen Werkes verfasst hat, verrät bereits einiges über den Schatz an Argumenten, der hier ganz im Sinne Benedikts XVI. Forderung nach der Anerkennung der Vernünftigkeit des Glaubens geliefert wird. Es ist aber auch ein Hinweis darauf, dass Hübner - genau so wenig wie der Papst - mit dem Strom schwimmt. Beiden ist gemeinsam, dass das Verständnis für ihr Werk noch Zeit braucht. Sie sind Vordenker, ihrer Zeit gewissermaßen voraus, weil sie als zwei der wenigen Universaldenker unsere Zeit und die ihr eigene Wissenschaftsgläubigkeit aus kritischer Distanz zu analysieren imstande sind. Dieses klar geschriebene, abwechslungsreiche Buch ist als faszinierende Weiterführung von dem revolutionären Buch "Die Wahrheit des Mythos" ein Geniestreich, ein Muss für jeden am Christentum Interessierten. Hübner ist in seinem Spätwerk die Wende hin zur Verteidigung des Glaubens gelungen, derer unsere Welt heute so dringend bedarf!
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am 8. Juli 2001
Kurt Hübners wohl letztes großes Werk überrascht durch die Absicht, für originell gehalten werden zu wollen, obgleich es alten Wein in neue Schläuche gießt. Der Religion als eine Gegenstandswelt unter anderen wie z.B. Wissenschaft oder Kunst mittels des typischen transzendentalen Argumentes, dass Wirklichkeit nichts Gegebenes, sondern unter vorgängigen Kategorien Konstruiertes ist, Geltung verschaffen zu wollen, ist ebenso alt wie die Relativierung des Transzendentalismus: Spätestens seit Cassirers Hauptwerk "Phil. d. Symbol. Formen" sind Mythos, Wissenschaft und Kunst als ebenbürtige Weisen der "Welterzeugung" philosophisches Volksgut geworden. In der Ausführung ist Hübners Werk detailfreudig und wie immer in der Diktion auf KLarheit getrimmt. Angesichts des immer noch weltweit herrschenden religiösen Wahns, der sich auf offenbarte Botschaften beruft, aber bestenfalls eine senile Großtat des streng-gläubigen Katholiken: Kurt Hübner.
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am 29. Oktober 2001
Aus jeder Zeile dieses Alterswerks eines einstmals scharfsinnigen und innovativen Denkers - man erinnere sich an Hübners bahnbrechendes Werk "Kritik der wissenschaftlichen Vernunft", mit dem sich der Philosophie-Professor Ende der 70er Jahre einen Namen machte - tröpfelt Hübners persönliches Glaubensbekenntnis an den christlichen Gott katholischer Prägung, den er in mythisch-symbolischen Denkformen verankert wissen will. Ist dieses religiöse Alterswerk eines greisen Denkers, der mehr "glaubt" als "denkt", überhaupt noch zur Philosophie zu zählen - oder gehört es eher in das angestaubte Bücherregal der Vatikan-Bibliothek? War dieses Vermächtnis Hübners als ernsthafter philosophischer Versuch gedacht, den Leser von der längst anerkannten Tatsache zu überzeugen, dass der religiös-mythischen Weltkonstruktion auch in Zeiten wissenschaftlich-technischen Fortschritts eine ausgezeichnete Sonderstellung zukommt, wobei er in selbstreferentieller Manier ständig auf sein früheres Werk "Die Wahrheit des Mythos" rekurriert? Oder will der greise Autor uns nur noch einmal sein ganz persönliches Glaubensbekenntnis an den christlichen Schöpfergott mitteilen? Wenn aber die zweite Absicht intendiert war, wozu dann 600 zähflüssige Seiten? Für ein katholisches Glaubenbekenntnis braucht der Papst nur ein 15-zeiliges "Vater unser!"
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