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Gladiatoren: Leben für Triumph und Tod Broschiert – 28. April 2007

4.0 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Format: Broschiert
Das Bändchen erweckt mit seinem Einband und Titel die Erwartung eines eher auf jüngste Leser abgestimmten, sicherlich heroisierenden, beinahe unkritischen Umgangs mit dem Thema. Dazu kommt eine reichhaltige Bebilderung, die über das ganze Buch verteilt, fast schon clipartig verteilt sind. Diese Bilder stammen nicht nur aus der Antike selbst, oder modernen Rekonstruktionen, sondern aus allen Zeiten, die von diesem faszinierenden Thema inspiriert worden sind. Alles erweckt den Eindruck eines für den Massenmarkt produzierten, wenig gehaltvollen Bändchens mit gerade einmal 124 Seiten.

Dieser(schrecklichen) Erwartung wird der Band zum Glück nicht wirklich gerecht. Es enthält ein kompaktes und anschauliches Bild, ohne dabei plakativ-einseitig zu bleiben. Der gebotene Überblick ist ein guter Einstieg ins Thema, dabei geht der Autor nicht nur auf die Gladiatoren selbst ein, sondern auch auf deren geschichtliche Herleitung aus halbsakralen Totenspielen (wohl aus Totenspielen der Etrusker und Kampanier entwickelt) hin zu einer politisch motivierten Massenunterhaltung , zuerst aus dem Repräsentationsbedürfnis der römischen Oberschicht (in der Erwartung für Ämter der Republik gewählt zu werden), bis hin zu einer staatlich organisierten Masseninszenierung des römischen Kaisersystems. Dass diese Spiele nicht nur die klassische Gladiatur (Gladiatorenkämpfe), sondern auch Tierhatzen, Hinrichtungen, Umzüge und Wagenrennen umfassten wird ebenfalls angesprochen. Ebenso der große Aufwand, mit welchem Rom die >Stars< seiner Aufführungen aus dem gesamten Reich in die Arenen holte: Es gab dort Bären aus Nordeuropa, Elefanten und Löwen aus Afrika.
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Format: Broschiert
Erstaunlich was der Leser hier auf 124 Seiten zum Thema erfährt. Die Rekonstruktion des Phänomens der Gladiatoren erstreckt sich über einen Zeitraum von gut 1000 Jahren, von seinen vermuteten etruskischen und kampanischen Quellen kultischen Ursprungs bis zu seinem Niedergang zu Zeiten der Völkerwanderung und dem Niedergang des Römischen Imperiums.
Wie sich die Gladiatorenkämpfe vom Ursprung kultischer Spiele zu einem Massenspektakel entwickelten und zu einem wichtigen Faktor im Kampf um die Gunst der Massen und politische Einflussnahme wurden, wird hier ebenso anschaulich nachgezeichnet, wie die Vielfalt der kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutungen und Funktionen, die die Spiele im Verlauf der römischen Zivilisation innehatten.
Das Bändchen ist reichhaltig mit instruktiven Abbildungen und Fotos versehen.
Rund um die Gladiatorenkämpfe entstand rasch eine regelrechte Unterhaltungsindustrie, in der Tausende von Menschen beschäftigt waren.
Die Architektur schuf Arenen und Amphitheater als Veranstaltungsorte für die Spiele. Das spektakulärste Bauwerk dürfte wohl der Circus Maximus gewesen sein, der zu seinen Glanzzeiten bis zu 380 000 Zuschauer aufnehmen konnte und in dem u.a. auch die berühmten Wagenrennen stattfanden.
Das Kolosseum in Rom fasste immerhin 70 000 Zuschauer und war für 500! Jahre der Schauplatz für die unglaublichsten Attraktionen.
Wenn es im Kern auch um die Kampfspiele und deren Akteure, die Gladiatoren, geht, wird hier der größere Zusammenhang der Spiele überhaupt mit beleuchtet. Überall in den Provinzen der Römischen Reiches wurden die Spiele abgehalten, von Spanien über Nordafrika bis zum Schwarzen Meer. Wie sie organisiert waren, wie ihr Programm aussah, das alles kann man in diesem Band nachlesen.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Bei allen Gladiatoren-Büchern habe ich das Gefühl, dass von Herrn Junkelmann absgeschrieben wurde, oder man ihn zumindest nachzueifern versuchte.
Das vorliegende Buch von Fabrizio Paolucci verwischt diesen Eindruck etwas, was mich angenehm überraschte. Es ist eine empfehlenswerte Lektüre, auch wenn Junkelmanns Werk für diese Thematik noch immer das Maß der Dinge ist.
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