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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 7. Januar 2010
"Wer dem Glück hinterher rennt ... " - noch ein Glücksratgeber? Eher nicht. Das Buch leitet dazu an, sich um störende Gedanken und Gefühle nicht so sehr einen Kopf zu machen und sich mehr auf das Wesentliche, das Sinnvolle im Leben, zu kümmern. Egal, ob das anstrengend ist oder mit Sorgen verbunden. Das Konzept dahinter ist die Akzeptanz- und Commitment Therapie, die von Fachleuten auch als die aktuelle Form der Verhaltenstherapie bzw. deren Zukunft gesehen wird. Eben dies, die Fundierung des im Buch vorgestellten Konzepts auf den Erkenntnissen der aktuellen Psychotherapieforschung, unterscheidet dieses Buch von anderen Ratgebern. So ist die Akzeptanz- und Commitment Therapie - abgekürzt "ACT" - eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie, die - mal wieder aus den USA kommend - dabei sich in Deutschland bzw. Europa zu etablieren. Die Kombination von Werte-Orientierung, Achtsamkeit und engagierter Lebensgestaltung stellt ein überzeigendes Konzept dar, kein Stückwerk wie sonst oft. Das Menschenbild bzw. das Verständnis von Geist, Seele und Verstand ist buddhistisch geprägt, und der Sinn im Leben wird nicht in einer Selbstverwirklichung gesehen, sondern im sinnvollen Tun. Der Autor Russ Harris, einer der prominenten ACT Therapeuten, hat eine sehr zugängliche Form des Schreibens, so dass man das Buch gern liest.
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Die in diesem Buch vorgestellte Akzeptanz- und Commitment-Therapie halte ich für einen großen, vielleicht den bislang größten Durchbruch in der Geschichte psychologischer Therapie-Methoden. Zum einen geht sie gänzlich aus von jenem Anspruch der Verhaltenstherapie (aus der sie emporgewachsen ist), die psychotherapeutische Methode auf ein festes empirische Fundament zu stellen. Zum zweiten, das ist die große Überraschung, kommt sie zu Prinzipien, die ganz in Übereinstimmung stehen mit den spirituellen Übungswegen der großen kontemplativen Traditionen; Etliches, was die ACT postuliert, hat sie, obschon bald empirisch abgesichert, zunächst einmal aus der Achtsamkeitspraxis des Buddhismus und seiner Schulen übernommen. Zum dritten sehe ich in der ACT eine große Möglichkeit, die Compliance der Klienten in der Psychotherapie aufrecht zu erhalten - denn sie nimmt zahlreichen Kritikpunkten, welche sich im Laufe einer PT von Seiten der Klienten ergeben, den Wind aus den Segeln. Jeder Mensch glaubt letztlich, dass seine eigenen Gefühle legitim, oder zumindest verständlich, sind, jeder hat die evidente Erfahrung gemacht, dass man seine Gedanken nicht auswählen kann, bevor man sie denkt; Die meisten Menschen gehen auch intuitiv davon aus, dass man sein Leben nach den eigenen Werten und Überzeugungen ausrichten sollte, ganz gleich, ob man sich dabei sofort gut fühlt oder nicht...
Die ACT holt den Klienten genau dort ab, wo er mit seiner Selbsterfahrung steht, und widerspricht auch ebenso wenig den spirituellen Überzeugungen des einzelnen Patienten. Im Gegenteil: Vieles in ihr zeigt große Übereinstimmung mit den Ratschlägen, welche die kontemplativen Traditionen der Weltreligionen seit Jahrtausenden geben - z.B.: Kämpfe nicht gegen deine Gedanken, aber lass dich von ihnen nicht mitreißen, grüble nicht jeder tristen Stimmung nach; Gib deinen Gefühlen den Raum, den sie brauchen und sich spontan nehmen, aber baue in deinem Handeln nicht auf vorübergehende Stimmungen; Sei dir deiner drängenden Wünsche und Impulse bewusst, richte dein Handeln aber nach deinen höchsten Prinzipien aus (in der ACT "Drangsurfen" genannt); Wenn du nach deiner eigenen Kraft suchst, begib dich nicht in die Gefilde des Zukünftigen und nicht in die nie mehr wiederkehrende Vergangenheit sondern verbinde dich mit deiner aktuellen Wahrnehmung, dem Hier und Jetzt; Übe dich regelmäßig in einer meditativen Praxis, um deinen "inneren Zeugen" zu stärken, der (so könnte man das nennen) deine "neurotischen Verstrickungen" leichter lösen kann, wenn du ihn bewusst einsetzt; u.s.w. ...
Dass sich in der ACT empirische Evidenz, die geronnene Weisheit alter Kontemplationsmethoden und die intuitiven Überzeugungen der einzelnen praktizierenden Klienten harmonisch zusammentun, betrachte ich als eine der erstaunlichsten Entwicklungen in der (empirischen) klinischen Psychologie der letzten Jahre, ja sogar Jahrzehnte.
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am 13. Januar 2011
Russ Harris, Arzt, Coach, Psychotherapeut und weltweit tätiger Ausbilder für Psychologen und Therapeuten legt mit seinem Buch einen deutlichen und erkennbaren Gegenentwurf zu den vielen, gängigen und oft sehr kurz gegriffenen Glücksratgebern vor.

Vor allem die, zu Zeiten weit verbreitete, Form des "positiven Denkens" war Anlass für ihn, sch mit der Materie fundiert und, vorweg gesagt, äußerst kompetent auseinander zu setzen.

Die gängige Vorstellung, dass der Mensch selber "seines Glückes Schmied" sei, letztlich nur die "richtige" Methode zu finden und zu verfolgen habe, setzt den Erkenntnissen Russ zu Folge vor allem das Risiko in den Raum, für jedes Scheitern auch wiederum sich selber die Schuld geben zu müssen.
Ein Vorgang, der nicht nur kontraproduktiv ist, sondern, vor allem, nicht nötig im Raume steht. Ganz im Gegenteil zu weit verbreitet behaupteten Konzepten, dass Glück zunächst Arbeit im Sinne der Ausmerzung eigener Schwächen und Fehler bedeutet, entwickelt Russ (und legt dies im buch dar), ein Konzept, das vor allem darauf beruht, die eigenen Fehler und Schwächen, das eigene Versagen und die eigenen Unzulänglichkeiten anzunehmen und auf diesem eher indirekten Wege zum Glück zu finden, statt es zwingen zu wollen.

ACT (Akzeptanz und Commitment Therapie) folgt der Erkenntnis, dass niemand gegen sich selbst zu leben vermag. Lebt man aber mit sich und den eigenen Stärken und Schwächen, folgen konstruktive Verhaltensänderungen fast von selbst und eine positive Lebensgrundhaltung stellt sich ein. Ähnlich wie die Variable der bedingungslosen Akzeptanz im Rahmen der Gesprächstherapie nach Carl Rogers setzt Russ somit vor allem auf die konstruktive Entwicklungsrichtung des Organismus, die durch Akzeptanz des Standes der Dinge ihre Kraft zur Veränderung beginnt, frei zu setzen. Dies basiert auf der, mittlerweile durchaus breiter bekannten, Haltung der Achtsamkeit, die sich zum Ziel setzt, oft unbewusste Vorgänge im eigenen Inneren ins Bewusstsein zu heben und achtsam wert zu schätzen.

Erst wenn, oft unnötiger und künstlich erzeugter, Stress mit sich selbst befriedet wird, ist der Weg für ein sinnvolles und erfülltes Leben offen. Dies die Kernthese des Buches.
Eine These, die Russ in vielfacher Hinsicht praktisch nutzbar zu gestalten versteht.

Beileibe keine theoretische Abhandlung ist es, die er vorlegt, sondern in Form und Stil ein einfach verständliches und zur Eigenarbeit anregendes Buch. Die erläuternden Teile des Buches sind in einfacher und leicht verständlicher Sprache gehalten, die 'Glücksfalle' moderner Ratgeber wird in wenigen Sätzen entzaubert, die eigene Methode in ebenso einfachen Formulierungen einprägsam vorgestellt.

Eine Vielzahl von erläuternden Fallbeispielen, von prägnanten Texten, gelungenen Zusammenfassungen und Arbeitsmaterialen führen fast spielerisch zur Erkenntnis dessen, wie man selbst die eigene 'Glücksfalle' baut, wie man dieser entkommt und sich selbst Schritt für Schritt auf eine andere, konstruktivere Spur setzt. Bedeutsam für die eigene Spur des Lebens ist das 'Drang Surfen', die Möglichkeit, im eigenen Inneren zu spüren, wohin die eigene Person möchte, welcher Drang entsteht und wie man, im Bilde, auf diesem Drang entspannt "surft", statt ihn entweder zu bekämpfen oder zwanghaft umsetzten zu wollen.

Das eigene Wollen zu spüren, dabei entspannt zu bleiben und dann dem eigenen Wollen zu folgen, dafür setzt Russ eine Vielzahl von Erkenntnissen, Übungen, Möglichkeiten und, vor allem, den Mut, ganz eigene Wege zu finden ohne sich durch vermeintliche Ratgeber oder Normen beirren zu lassen. Ein gesundes Gleichgewicht wird entstehen, in dem der persönliche 'Drang' seinen Weg findet, ohne die zwanghafte Kontrolle zu übernehmen.

Ein tatsächliches 'Umdenkbuch' ist Russ gelungen, in dem er verständlich und mit vielen Übungen und Beispielen versehen, mit der geprägten Vorstellung von Glück ausführlich aufräumt und Wege aus zwanghaften Glücksfallen eröffnet, die einfach umzusetzen und zu erproben sind. Fundiert und kompetent weist Russ auf diese Art und Weise eine Vielzahl von vermeintlichen Glücksratgebern deutlich in die Schranken und eröffnet eigene und sinnvollere Wege.
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am 12. Oktober 2011
Dieses Buch ist schlichtweg eine Pflichtlektüre für diejenigen, die "einfach nur glücklich sein wollen" und nicht verstehen, warum dies evtl. nicht so ist. Es sei all denen empfohlen, die aus welchen Gründen auch immer mit dem Besuch eines Psychotherapeuten liebäugeln. Lest dieses Buch und es wird Euch besser gehen! Der Autor nimmt einen auf eine interessante Reise zum / ins eigene Ich mit. Das Buch liest sich kurzweilig und wird durch einige interessante Übungen ergänzt, die man auf jeden Fall auch durchführen sollte. Ein sehr guter "Lebens-" Ratgeber, der garantiert zum Umdenken anregt und das Leben "glücklicher" macht.
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am 26. Oktober 2013
Dieses Buch bietet endlich eine Therapieform die wirksam ist. Ich habe schon viele Bücher zum Thema Selbsthilfe gelesen, die größtenteils nutzlos waren, oder bestenfalls die ein oder andere neue Erkenntnis brachten. Ganz anders hier. Das Motto ist Achtsamkeit mit Zentrieren im Hier und Jetzt und das Annehmen seiner Gefühle und Gedanken. Dann soll man sein Leben an seinen Werten orientieren und handeln, das kann man beeinflussen und das macht glücklich. Das Ganze ist allerdings nicht so einfach zu erlernen, man muss sich auf die Übungen wirklich einlassen. Das "beobachtende Ich" zu finden ist schon eine hohe Kunst. Eine wichtige Botschaft des Buches bzw. der ACT ist das "umlegen des Kampfschalters". Man soll den Kampf gegen sich selbst, seine Gedanken und Gefühle aufgeben, da man sie nie ganz beherrschen kann.

Noch was zu der schlechten Rezension von Faa (nur ein Stern):
Ich finde diese Rezension ist typisch für einen Menschen, der die ACT noch nicht verinnerlicht hat und noch auf der Suche nach "dem Glück" ist. In der Rezession wird ohne nähere Erläuterung behauptet: "Menschen die ihr Glück noch nicht gefunden haben, wird das Buch auch nicht weiter bringen". Das ist auch meiner Auffassung nach gar nicht die Intension des Buches. Glück kommt und geht, es geht gar nicht darum es zu finden, es kommt einfach und geht auch wieder. Man kann nicht nur glücklich sein und hat auf Gefühle viel weniger Einfluss als man glaubt ! Deshalb soll man seine Gefühle akzeptieren und ein an den eigenen Werten orientieretes Leben führen, das macht schon glücklich und das kann man beeinflussen und lernen! Das Buch hilft auch die Werte zu finden und erklärt klar den Unterschied zwischen Zielen und Werten. Hören Sie auf den Glück hinterherzurennen, es kommt von alleine und geht auch wieder !
Desweiteren wird in der Rezession behauptet: "Die Techniken die das Buch anbietet, sind nutzlos und die gleichen, die beim Positiven Denken angewand werden". Hier wiederspreche ich energisch. Beim positiven Denken versucht man sich durch Gedanken zu ändern und zu motivieren (kognitiv), also man kämpft gegen sich, das soll ja nach der ACT vermieden werden. Beim positiven Denken versucht man seine Gedanken durch ständige positive Affirmationen zu beeinflussen. In der ACT nimmt man die Gedanken an und handelt, ohne sich davon ablenken zu lassen, das ist völlig anders ! Auch der Gedanke z.B. ein Buch zu schreiben, schreibt das Buch nicht von alleine, des gehört schon ein entsprechendes Handeln dazu ! Das allein Gedanken nicht unser Handeln beeinflussen zeigt schon die Tatsache, dass wir vieles denken, was wir dann doch nicht in die Tat umsetzen und das ist auch das Problem am positiven Denken. Schlimmstenfalls macht ein Mordgedanke noch keinen Mörder. Gedanken sind nur Worte und Bilder. Mit dem positiven Denken hat die ACT nichts zu tun, denn ACT ist eine Verhaltenstherapie die auffordert ein an den Werten orientierte Leben zu führen und zu handeln. Positive Denken ist kognitiv (Gedanken beeinflussen unser Handeln). Gedanken kann man nur sehr begrenzt beeinflussen (das wird aber beim positiven Denken versucht) in der ACT werden diese akzeptiert und man wird zum Handeln aufgefordert und das nach seinen Werten entsprechend, das macht glücklich! Wer an seinen inneren Werten vorbei handelt, wird weniger glücklich sein, das ist ein Problem was man erkennen muss. Man darf aber nichts erwarten, denn die Erwartenshaltung setzt schon wieder den Kampfschalter auf an. Man soll den Kampf gegen sich aufgeben und Achtsam seinem Körper "lauschen" dann wird man Ungeahntes erfahren und ein erfülltes Leben finden und das kann ich bestätigen. Es ist aber ein Auf und Ab, denn man wird im Leben immer wieder versuchen gegen sich zu Kämpfen, deshalb soll man sich durch die Übungen immer wieder zentrieren und Achtsamkeit üben um letzlich den Kampf gegen sich selbst, den man nur verlieren kann, aufzugeben. ACT urteilt nicht über Gedanken, denn die sind neutral, erst unsere Bewertung gibt Ihnen Macht. ACT sortiert nicht nach positiven oder negativen Gedanken, sondern nach nutzbringenden Gedanken.
Fazit:
Das Buch ist äußerst lesenswert und nutzbringend. Die Wirksamkeit der ACT ist wissenschaftlich durch viele Studien belegt. Klar ist die ACT nicht die einzig "wahre" Therapie, doch welche Therapie kann das für sich in Anspruch nehmen. Eignen Sie sich das an, was zu Ihnen passt und Ihnen nützt, was nicht passt lassen Sie weg. Das sagt auch der Autor dieses Buches, der das Thema ACT ansprechend, in einfach zu verstehende Worte gefasst hat. Das heißt nicht, dass die ACT einfach zu lernen ist, aber der Erfolg kommt, wenn man Ihn nicht dazu zwingt.
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am 1. August 2015
Russ Harris nähert sich dem Glück von einer ganz anderen Seite als es die Feld- Wald- und Wiesenratgeber üblicherweise tun. Sein Ansatz hat nichts, aber auch gar nichts mit positivem Denken und mit Visualisierung von großen Zielen und unendlichem Reichtum zu tun. Eigentlich ganz im Gegenteil. In der Akzeptanz von Gedanken und Gefühlen, auch und gerade von negativen, besteht der Weg zu Glück und Erfüllung.

Und er weiß wovon er spricht: von Dr. med. Russ Harris, Jahrgang 1966, ist Arzt, Coach und Psychotherapeut und seine Arbeitsschwerpunkte sind psychische Gesundheit, Psychoneuroimmunologie und Stressmanagement. Er leitet weltweit Ausbildungen für Psychologen und Therapeuten in ACT.

Und das Therapiekonzept ACT Akzeptanz und Commitmenttherapie liegt diesem Buch zugrunde und ist ebenso einfach wie einleuchtend wie effektiv, es hat nur einen ganz kleinen Schönheitsfehler. Man muss üben und üben und üben.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert

Teil 1: Wie sie die Glücksfalle aufstellen

In Teil 1 räumt Russ Harris als allererstes gründlich mit den Glücksmärchen auf, die in unserer westlichen Gesellschaft erzählt werden wie:

*Glück ist der natürliche Zustand für alle Menschen
*Wenn du nicht glücklich bist ist etwas mit dir nicht in Ordnung
*Um ein besseres Leben zu leben müssen wir nur unsere negativen Gedanken loswerden

Dann noch ein bisschen Wissen zu Kontrolle und Teufelskreisen und dann geht es geht es mitten hinein in den Prozess, der dazu führen kann, dass es dem Leser mit viel Übung gelingt, sein eigenes Leben von Grund auf zu verbessern.

Teil 2: Die innere Welt transformieren

Den Zahn, dass es nur mit dem Lesen des Buches getan ist, zieht er uns Lesern als allererstes :

"Es ist wie das Lesen eines Reiseführers über Indien – am Ende werden Sie eine Menge Vorstellungen davon haben, wohin sie gerne fahren würden, aber Sie waren deshalb noch lange nicht dort. Um Indiens wahrhaftig zu erleben, müssen Sie sich auf die Reise machen."

An einer späteren Stelle wird man aufgefordert wieder zurückzugehen und zu üben statt einfach nur ohne Übung weiterzulesen:

"Denken Sie daran, es besteht keine Eile das Buch durchzubekommen, stellen Sie sich das Durchgehen dieses Buches eher wie einen Urlaub vor – Sie haben mehr davon, wenn Sie sich Zeit nehmen, statt alle Sehenswürdigkeiten an einem Tag durchzuhecheln."

In diesem Teil lernen wir die Geschichten kennen, die wir uns erzählen, werden mit unseren Dämonen konfrontiert, lernen unseren Kampfschalter kennen und bekommen ein Mittel an die Hand mit Drang und Sucht umzugehen.

Und vielleicht steht bei euch am Schluss auch die Erkenntnis, dass ihr gar nicht die/der seid für die/den ihr euch gehalten habt. Und diese Erkenntnis hat das Potential Steine von der Seele zu wälzen.

Bei all dem Wissen, dass das Buch vermittelt und allen Übungen besteht der Autor allerdings darauf, dass wir uns ganz auf uns selbst verlassen:

"Glauben Sie nichts, nur weil ich es gesagt habe – vertrauen Sie Ihrer eigenen Erfahrung."

Teil 3: Ein lebenswertes Leben schaffen

Teil 3 zeigt auf, wie man sich ein lebenswertes Leben erschafft und das ist sehr viel komplexer und tiefgründiger, als sich das jetzt vielleicht anhört.

Mein Fazit: Dieses Buch ist eins der besten Lebenshilfebücher, das ich bisher gelesen habe.

Am Schluss kann ich mir eine Bemerkung allerdings nicht verkneifen: wer das deutsche Cover verbrochen hat, sollte aus dem Gestalterdorf verjagt werden. Und zwar mit Schimpf und Schande. Das Cover hätte mich aktiv davon abgehalten das Buch auch nur in die Hand zu nehmen. So ein Glücksbuch-Bulls*** wie 1000 andere hätte ich gedacht. Das Cover hat mit dem, worin es in dem Buch geht nicht nur nichts zu tun, sondern vermittelt genau das Gegenteil. Seichtes Larifari statt handfester und praktikabler Techniken.
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am 4. Februar 2017
Dieses Buch lässt sich gut lesen und hilft aus der Spirale von destruktiven Verhaltensweisen auszubrechen. Die ACT Methode wird sehr gut beschrieben und nachvollziehbar erklärt. Ich habe mich darauf eingelassen und kann nun vieles gelassener angehen im Leben. Unterstützend würde ich aber trotzdem einen Therapeuten hinzuziehen, der die ACT Methode kennt und danach arbeitet. Zum Selbststudium ist das Buch aber auf jeden Fall geeignet.
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am 29. Juni 2011
Es wurde mir von einer Psychologin empfohlen die mit diesem Buch mit Ihrer Patienten arbeitet.
Ich habe in meinen Schrank meterweise Bücher dieser Art. Dieses ist wahrscheinlich das Beste.
Es ist ein Arbeitsbuch.
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am 10. Oktober 2010
Endlich ein psychologisches Buch, was man jedem empfehlen kann. Mir hat es völlig neue Einblicke und Erfahrungen vermittelt, die mein Leben entscheidend bereichern.
Der Inhalt ist zum großen Teil ganz anders als Ansätze anderer Psychologie-Bücher. Ich mußte ganz schön umdenken. Aber das lohnt sich sehr!
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am 2. Mai 2012
Endlich mal ein mutmachendes Buch, was auch die negativen Seiten des Postitiv-Denken-Trends aufzeigt: Wer versuche, möglichst viele Glücksmomente "einzufangen", übersehe in dieser "Glücksjagd" das "wahre" Glück, was im "Leben im Hier und Jetzt" liege. Es besagt weiters, dass nicht die Zielerreichung an sich, die ja ohnehin nur kurzfristig währt, glücklich mache, sondern der Weg zum Ziel, wenn dieser im Einklang mit seinen jeweiligen Werten stehe. Ich würde nicht alles eins zu eins übernehmen, aber dass man auch Tiefs zulassen muss, um Hochs zu erfahren, hört sich für mich logisch an. Ich bin nicht nur immer gut drauf - und das ist völlig normal - hurra!
Überzeugend!
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