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am 11. Februar 2009
Ach es ist ja so eine Sache mit dem Durchbruch im Mainstream:
Einerseits freut es ja, daß die Schweden dank ihres TopTen-Hits "Dance With Somebody" nun wohl endgültig ihre Rentiere ins Trockene gebracht haben, andererseits erinnert man sich ja auch daran, was Charterfolge aus Bands wie den Killers, Snow Patrol oder Coldplay gemacht haben.

Gott sei dank verhält es sich bei Mando Diao und "Give Me Fire" so (noch) nicht - denn dieses Album hat noch Eier und Biß.
Gekonnt spielt die Band ihre Stärken aus: rotzige, 60's-inspirierte Gitarrenriffs, wo man hinhört. Dazu der unverkennbar schnoddrige Gesang und fertig sind 12 Hits + Instrumental + Hidden Track.

Besonders im zweiten Drittel hat die Band die Highlights der Platte versteckt. "Give Me Fire" rockt jeden breitbeinig an die Wand, "Mean Street" ist ein verdammt beschwingtes Retro-Revival und "Crystal" als Midtempohymne lässt schon fast zum Feuerzeug greifen.

Und dann ist da noch "Come On Come On" - ein klassisches Mando Diao-Brett, daß dank mitgröhlfreundlichem Refrain wohl zurecht zum Hit der nächsten Tour werden wird.

"Give Me Fire" besticht einfach durch gute Songs und jede Menge Druck.
Bei der Aufnahme hatten die Jungs wohl Feuer untern'm Hintern - das hört man und macht die Platte zu einem gelungenem Stück Rock'n'Roll.
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am 1. April 2009
Ich bin überrascht - positiv ...

bis auf das unnötige "A Decent Life" (ne Überleitung zum Titel "Give me Fire") hat das Album im Grunde keine (gravierenden) Schwachstellen.

Genau dieser Tatbestand macht das Album in meinen Augen auch zum bisher besten Longplayer der Schweden und kann sich daher auch mit den grandiosen Scheiben "Bring em in" und "Ochrasy" messen.

Alle 13 Songs (12 richtige" + 1 Hiddentrack") sind überzeugend, keine B-Seiten-Ware ihr Geld dementsprechend auch Wert (im Gegensatz zur letzen Album-VÖ "Never seen the light of day", das bis dato mit Abstand schlechteste Album der Band).

Das Spektrum der gut 57 Minuten langen Platte (die Stille zwischen The Shining" und dem Hidden" Track Leave my Fire" nicht mit eingeschlossen) bewegt sich zwischen poppigen, schwungvollen, tanzbaren und auch melancholischen Songs (eben typisch Mando Diao) bishin zu jazzigem Moulin Rouge-Chanson-Style ("High Heels" - zuerst wohl etwas gewöhungsbedürftig, aber dennoch groovy und irgendwie cool). Das ist zwar nicht alles neu, aber dennoch sehr überzeugend. Die Songs laden einfach zum mitsingen und abtanzen ein, was beim letzten Album ja definitiv nicht der Fall war (dies neigte eher zu Schlafanfällen)

Die aboluten Highlights unter vielen starken Kompositionen sind die wunderschöne Ballade Crystal, die vom (zugegebenermaßen simplen aber dennoch passenden) Aufbau stark an ein Beatles-Stück erinnert, sowie Come on come on", Go out tonight" und die zweite Single-VÖ Gloria".

Aufdrehen, mitsingen, abtanzen, Spaß haben!
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am 13. Februar 2009
Mando Diao hat schon immer gemacht, was sie wollten. Mehrfach überraschten sie mit scheinbar wirrem Sound. (Anfangs vor allem bei den Tracks auf den Singles, später aber mit dem Album "Never Seen The Light Of Day" für viele bewusster.) Bei der Veröffentlichung von "Dance With Somebody" rechneten nicht wenige mit einem Longplayer, der eher Richtung Electro geht.
Doch..dann kommen sie wieder. Mando Diao! Der Track wird auf dem Album anders und länger eingeläutet, behält aber seine Seele. Die restlichen Tracks werden jeden Beglücken, der sich so oft nach den Zeiten von "Bring 'Em In" und "Hurricane Bar" zurückerinnert haben. Denn es klingt wieder more Rock N'Roll und Alternative.

Die eingefleischten Mando Diao-Fans und Liebhaber erkennen sofort den unvergleichlichen Sound, der diese schwedische Band so einzigartig macht. Denn obwohl jedes Lied anders klingt, hört man förmlich die Arbeit von Gustaf, die Akribie eines Björn und die mit der Fähigkeit der Umsetzung ausgestatteten Samuel, Mats und CJ.

Wer noch Zweifel hat, sollte evtl. in "Blue Lining White Trenchcoat", "Maybe Just Sad" und "Give Me Fire" reinhören. Für meine Begriffe spiegeln sie den Sound der Platte am besten wieder.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Februar 2009
Das Phänomen "Mando Diao" wurde in den letzten Jahren nicht nur durch kontinuierliche Veröffentlichungsintervalle gepflegt, sondern gerade durch die besonderen Fähigkeiten gleichermaßen zeitlose Clubhymnen wie gehaltvolle Indie Rocksongs zu schreiben, aufpoliert. Jedes Album mindestens eine Hitsingle - in der Reihenfolge "Sheepdog", "Down in the past" und "Long before Rock'n'Roll" genannt. Dann "Never seen the light of day". Mit ihrem 4. Langspieler plötzlich kein offensichtliches Hitfeuerwerk mehr, sondern opulent angelegte Experimentierfreudigkeit. Weg vom kratzbürstigen Garage/Beat Sound lassen sie Räume für Morricone Zitate, Folkeinflüsse und in ihrer Lautstärke deutlich gemäßigtere Töne. Doch auch dieser Stilumschwung findet in der Presse viele Gönner. Fans, denen das Konzept weniger schmeckt, bleiben bis dahin zumindest 3 weitere Scheiben, mit denen es sich gut leben lässt und die Tatsache (hier dürfen sich vornehmlich Frauen angesprochen fühlen), daß die Band immer noch 2 auffallend schnieke Frontmänner hat.

Nachdem man 2008 ausnahmsweise ohne ein neues "Mando Diao" Album auskommen musste, betreiben die Schweden mit "Give me fire" gleich mehrfach Wiedergutmachung. Gekonnt schlagen sie die Brücke zwischen tanzbaren, diskoinfizierten Chartstürmern (Dance with somebody), Gitarren verliebten Garagennummern von einst wie "Blue linig white trench coat" und elegischen Klängen, die dem Gesamtbild eine gewisse Tiefe verleihen. So wird der gleichnamige Titelsong von einem atmosphärischen Intro (A decent life) eingeleitet, das sich mit Orgel/Pianoelementen und leidenden Riffs fast bedrückend über den Hörer legt, um in der Folge aufgebaute Wände mit einnehmender Rhythmik und Leidenschaft wieder einzureißen. Dennoch finden Streicher oder Reggaeelemente Platz. Das Album wurde im neu gebauten, bandeigenen Studio in Stockholm aufgenommen und im sonnigen Long Beach, CA fertig gestellt. Die Sonne hat der Grundstimmung gut getan und man öffnet sich wieder deutlich mehr den Beat-lastigen Klängen, auf die hiesige Indie Clubs warten mussten. Eine Ballade wie "Crystal" belegt aber auch den inhaltlichen Reifeprozess, den die Band in verhältnismäßig kurzer Laufbahn zurückgelegt hat. Auf "The shinig" dann erneut die stille Verneigung vor Songwritern und Komponisten wie Morricone und Hazlewood. "Give me fire" ist ein Indie Rock Album, das sich Musikrichtungen der letzten 40 Jahre öffnet und sich damit stärker von Genrekollegen abgrenzt. Die Ideen scheinen ihnen dabei nur so zuzufliegen. Nicht anders ist es zu erklären, daß sich die Schweden mit 5 Alben in nicht ganz 7 Jahren ständig steigern können. Da verzeiht man ihnen beinahe auch ihre einstige Arroganz.

Anspieltipps: "Gloria", "Mean Street" und "Give me fire"
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am 14. Februar 2009
Mando Diao sind zurück - und dabei so stark wie zur Beginn ihres Triumphzuges in Deutschland.
Nachdem "Never seen the light of day" für mich persönlich ein bisschen zu ruhig und zu schwedisch war, knüpfen sie jetzt wieder an die alten, rockigen Zeiten an und gefallen mir damit wieder um Längen besser.
Das neue Album hat wieder deutlich mehr Schwung und Power und auch mehr Lieder, die zu Hits werden könnten. Neben "Dance with somebody" sind auch Songs wie "Blue lining, white Trenchcoat", "Gloria", "Maybe just sad" oder "Mean Street" total eingängliche Lieder, die man schon nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Jedoch kommen auch die Fans der Balladen der Schweden nicht zu kurz, wodurch eine sehr gute und angenehme Mischung entsteht.
Bisher habe ich keinen Song gefunden, den ich regelmäßig beim Durchhören der Platte überspringe, mir gefällt das Gesamtpaket sehr gut.
Von einer Bewertung der einzelnen Lieder sehe ich an dieser Stelle ab, das haben ja schon genug Leute vor mir getan und im Groben teile ich ihre Auffassungen dazu.

Für mich als langjährigen Fan ist es sehr positiv, dass die Schweden wieder mehr an ihre alten Alben anknüpfen, die mir immer sehr gut gefallen haben. Jedoch merkt man trotz des "Back to the roots"-Gefühls auch eine Weiterentwicklung der Jungs. Eine Kopie der vorherigen Platten ist das neue Album nämlich auch ganz und gar nicht.

Ob man die DVD der Deluxe Edition braucht und dafür mehr Geld ausgeben will, muss jeder selbst entscheiden. Sie enthält eine Dokumentation über den Entstehungsprozess des Albums und lässt sowohl Mando Diao selbst als auch Manager u.a. zu Wort kommen.
Ich fand das als Hintergrundinformation recht interessant und auch die Liveversion von Gloria als Abschluss der Dokumentation ganz nett, der große Knaller erwartet einen dort aber nicht. Für Fans sicherlich interessant, für Gelegenheitshörer eher überflüssig.
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am 18. Februar 2009
Schade, dass man nur fünf Punkte vergeben kann - "Give me Fire" ist wirklich ein Kracher. Mit coolen und energiegeladenen Songs kehren die Mandos endlich wieder zu ihrer alten Form zurück. Ich finde es unnötig, jeden einzelnen Song zu besprechen, man sollte einfach mal reinhören. Es ist auch wirklich einfach das ganze "Paket" das überzeugt. Aber jeder, der die Filmmusik zu Tarantino's "Jackie Brown" mag, wird diese Musik ganz hervorragend finden!
Kleiner Tip: Auf jeden Fall Song 13 zuende hören - ca. 13 min nach "The Shining" taucht der "hidden track" (Leave my Fire alone(?) auf. Teilweise auf Spanisch...sehr lustig!
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am 5. Januar 2010
vorweg: wer indie rock nicht mag, und den letzlich mehr mainstream angehauchten mando diao nichts abgewinnen kann, sollte hier nicht weiterlesen...

im ernst: diese schweden verstehen ihr handwerk!! Dixgård ist als sänger perfekt besetzt, Norén spielt eine sehr solide und gute indie-gitarre, das bestechenste bandmitglied ist aber eindeutig Fogelklou (lustiger name) am bass. seine rotzigen ultraschellen basslines sind träger für diese gute, rockige und absolut spassige scheibe.

ein kracher, der gut schwingt und zum tanzen auffordert, ist mit "dance with somebody" gelungen. gute mitreissende bassline inklusive! die restlichen nummern bestehen aus soliden uptempo, oder wirklich unglaublich gut und gefühlsbetont gesungenen (wir sind immer noch bei indie rock) nummern. hervorzuheben: "give me fire" - rockt nur so daher, "Crystal" - genial gesungen, vielleicht etwas schmalzig oder "you got nothing on me" welches so viel power hat und daher mein favorit ist. mit "gloria" haben sie meiner meinug nach einen griff ins klo getan - braucht man nicht.

fazit: wer mando diao mag und schon immer mochte, wird hier nicht enttäuscht. für classic rock fans ist's freilich etwas zu schnell, zu modern gespielt, für alle fans von indie bzw. new rock ist's eine saubere scheibe mit mitschwinggarantie!!!
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am 14. März 2009
Exploding with garage- and stoner-rock, 60s/70s soul, rythm and funk, it's one of the greatest and most experimental albums by Mando Diao to date.
The one hour album titled 'Give Me Fire', begins with the bad-ass stoner track "Blue Lining White Trenchcoat". Then it goes straight to the funky disco song "Dance With Somebody". Definitely their most popular song to date, what makes me wonder, even though I like this song too.. very much indeed, but in my opinion, they've done so many better songs, even on this album. Nevertheless it's still an energetic and great song. Track 4; "High Heels", an atmospheric and "shady", yet very "cool" track. With lovely 70s soul, "Mean Street" remembers me of Scorsese's also terrific film, "Mean Streets" (it really does). The short instrumental track 7...... something strangely different. "Give Me Fire", the album's name song: really great. Then there's "Go Out Tonight", a charming (anti-) love song, and "You Got Nothing On Me"; that one is also an outstanding, amazing song. Probably the most 'Rock N'Roll' one of the album. And at last, "The Shining", a mind-blowing song, with a great trumpet melody, that I keep on singing to myself all the time. One of the best songs of the album, even though it seems impossible to pick out only a few favourite songs from this album.
Also, if you wanna hear a latino Mando Diao song, look out for the hidden track....
Probably the best album of the year and arguably Mando Diao's best album yet (I like this one and Ode To Ochrasy best). 10 out of 10 stars!

[The DVD added to the Ltd.Deluxe Edt. contains a very informative and highly enjoyable "making of Give Me Fire" journey with Mando Diao (even though only 22 minutes long).]
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am 14. Dezember 2009
cd/dvd box bestehend aus zwei cd's und einer dvd. auf der ersten cd befinden sich alle songs des bereits berühmt berüchtigten erfolgs-albums der 5 schweden "give me fire" PLUS eine soul ballade und der neuen single "nothing without you" - allein schon aufgrund dieses liedes ist es wert, diese neue ltd. edition zu kaufen. auf der zweiten cd befinden sich 7 weitere songs, welche diverse b-seiten der letzten veröffentlichten singles beinhaltet - ebenfalls super! der krönende abschluss liefert hier die dvd - welche eine vorschau und einen vorgeschmack auf die im kommenden jahr anstehende dokumentation "28 years of solitude" lifert - super gut gelungen und macht neugierig auf mehr! die vorfreude darauf ist nach dem anschauen der dvd enorm! : ) weiterhin ergänzt wird all dies durch eine kleine postkartenreihe und einem zweiseitigen poster - auf der einen seite eine wunderschön gestaltete collage aus live-bildern, auf der anderen seite eine art filmplakat zur ankündigung der bereits genannten dokumenation. perfektioniert wird die gesamte winter-edition durch eine superschöne gestaltung der box und großartigen bildern im booklet, wie auch in der gesamten box.
definitv ein muss für jede mando diao sammlung und für jeden fan der 5 einmaligen schweden - der besten liveband der welt! =)
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am 27. März 2009
Give Me Fire (Ltd.Deluxe Edt. inkl. der Hit Singles Dance With somebody und Gloria)
Genre? Mando Diao!
After a very long year without new stuff from Mando Diao it is finally there, the new album Give Me Fire.
The five charming, Swedish men anew proofed that they may surprise us with their wonderful music every time on a new and special way. With their first single Dance With Some Body they exactly hit the music nerve of the German fans and the group of fans gets bigger every day. The modern and rather simple song responds a wide crowd. But the ones who were afraid of Mando Diao going mainstream get disabused by the first time they listen to the songs. (Rather the fans are behaving mainstreamly: the first song suddenly crushed in like a rocket to the top of the charts).
That first particular successful result of the album lets the band getting more than ever standing under discussion, mostly in Germany but augmented in other new countries too. (They are planning to tour in East-Europe for the first time.)
Mando Diao elates the fans with a multisided 5th Album arranged behind hard work but in their own studio.
The rate between modern and oldfangled music worked successful. With new influences of instruments and inspirations created perfectly on one CD they are entraining us to another world again by telling us stories with their music.
Always developing in a different direction and on a new way, Mando Diao and their unrivaled character never gets lost in their songs.
With an assured sense of style the band exactly knows what it does and is arrogant, like they have been described so often, with good cause. Exclusive the great, soulful voices of the front men Gustaf Norén and Björn Dixgard make it worth to listen to. At this point I should also mention the great instrumental work of Samuel, Mats and Carl-Johann.
Over the sad songs, for example Crystal (my favorite one), to the happy songs like Mean Street or the sexy song High Heels you really can say it includes the best. We can be happy for Gloria, another gorgeous song, being released next.
So I finally just can recommend you to listen to this great, beloved album. It is awesome.
And it is another different experience to here it live impulsively performed from Mando Diao in the crowd. It is really worth it (the next tour in Germany will be in October this year)!
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