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Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa

4.7 von 5 Sternen 95 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Johnny Depp, Leonardo DiCaprio, Darlene Cates, Juliette Lewis, Mary Steenburgen
  • Regisseur(e): Lasse Hallström
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 6. August 2009
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 95 Kundenrezensionen
  • ASIN: B002B4GFSY
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es war einmal ein junger Mann namens Gilbert Grape, der irgendwo und doch nirgendwo lebte. Er träumte von Freiheit und der weiten Welt jenseits seines Horizonts. Gilbert hatte aber ein kleines Hindernis - seine Familie! Vater Grape hat Gilbert eine schwere Last hinterlassen, als er freiwillig aus dem Leben schied: 250 kg wiegt seine Mutter, die seit sieben Sommern weder Haus noch Sofa verlassen hat. Dann gibt's den 17jährigen, geistig behinderten Bruder Arnie, der Gilbert und die Ortspolizei ständig auf Trab hält, und die bei seiner Geburt prognostizierte Lebenserwartung schon um 250 Prozent überschritten hat - ohne absehbares Ende. Ganz zu schweigen von Gilberts zwei schwierigen Schwestern, die auch noch ernährt werden wollen. Erst als die junge Lebenskünstlerin Becky auftaucht, lernt Gilbert, daß nirgendwo irgendwo, und irgendwo überall ist...

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Für diesen Film erhielt Leonardo DiCaprio, fünf Jahre vor Titanic, eine Oscarnominierung. Und Tatsache ist, dass Gilbert Grape ihn hätte zum Star machen sollen, so gut ist er in ihm. Der Film basiert auf dem Buch von Peter Hedges, der ebenfalls das Drehbuch schrieb, und entstand unter der Regie von Lasse Hallström (Mein Leben als Hund). Der Film erzählt die lustige und manchmal düstere Geschichte eines jungen Mannes namens Gilbert Grape (Johnny Depp), der in einer Kleinstadt zusammen mit seiner fünfhundert Pfund schweren Mutter (wunderbar dargestellt von der Laiendarstellerin Darlene Cates) und seinem geistig zurückgebliebenen Bruder Arnie (DiCaprio, absolut überzeugend) und seinen Schwestern lebt. Es passiert nicht viel -- Arnie klettert immer wieder auf einen Wasserturm und klemmt sich dabei ein, und Gilbert hat ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau (Mary Steenburgen).

Dann trifft er auf ein nettes Mädchen (Juliette Lewis), das neu in der Stadt und in seinem Alter ist. Und genau dies macht aus dem Film so viel mehr als eine normale Hollywood-Produktion: Es wird nicht eine mechanische und formelhafte Geschichte abgespult, sondern es geht um diese Charaktere, und wir können etwas Zeit mit ihnen verbringen und sie näher kennen lernen. Depp mag vielleicht als Teenie-Idol in der TV-Serie 21, Jump Street seine Karriere begonnen haben, aber die Wahl seiner Spielfilme -- so wunderbare und unkonventionelle Filme wie Cry-Baby, Edward mit den Scherenhänden, Benny und Joon, Donnie Brasco -- haben ihn zu einem der interessantesten, unberechenbarsten und risikofreudigsten jungen Schauspieler im amerikanischen Filmgeschäft gemacht. --Jim Emerson -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 26. Dezember 2003
Format: DVD Verifizierter Kauf
"What's Eating Gilbert Grape" handelt von dem jungen Mann Gilbert (Johnny Depp), der ein tristes Leben in der Kleinstadt Endora führt. Da sein Vater vor einigen Jahren Selbstmord beging, muss er sich nun allein um die übergewichtige Mutter (Darlene Cates), die das Haus seit Jahren nicht mehr verlassen hat, seinen geistig behinderten Bruder Arnie (Leonardo DiCaprio), der laut der Ärzte schon lange tot sein sollte und seine beiden Schwestern kümmern. Ganz schön viel für einen jungen Mann, der das Leben doch eigentlich noch vor sich hat! Auch wenn er es sich nicht anmerken lassen will, ist Gilbert doch sichtlich überfordert mit der Situation. Er liebt seine Familie, besonders seinen Bruder, doch sie sind ihm auch eine schwere Last. Ohne Zukunftspläne trottet Gilbert so durchs Leben, bis er die aufgeweckte Betty (Juliette Lewis) kennenlernt und sich in sie verliebt...
Ein toller Film mit einfach grandiosen Schauspielern! Vor allem Johnny Depp, von dem ich schon länger Fan bin, hat mich (wieder) sehr überzeugt. Er spielt die Rolle großartig, sodass man sich total in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfühlen kann. Aber auch Leonardo DiCaprio, den ich sonst nicht besonders mag, hat in diesem Film wirklich sehr gut gespielt. Man nimmt ihm den Behinderten wirklich 100%ig ab.
Meiner Meinung nach ein Muss für alle Fans von sentimentaleren Filmen, die zwar nicht so viel Action bieten, einen dafür aber um so mehr berühren!
Die DVD an sich bietet verschiedene Sprachoptionen, aber leider keinen Trailer, kein 'Making Of' und auch keine Interviews o.ä. Das fand ich persönlich sehr schade!
Noch ein Tip von mir: Auf Englisch klingt der Film 10x besser (zur Not mit deutschen Untertiteln), als mit den deutschen Synchronstimmen.
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Format: DVD
„Gibert Grape“ ist ein Film, dessen Bekanntheitsgrad nicht allzu hoch ist.

Und das obwohl zwei extrem populäre Schauspieler – Johnny Depp und Leonardo di Caprio – hier in sehr anspruchsvollen und auch unterhaltenden Rollen zu sehen sind.

Anspruchsvoll ist dieser Film auch in seiner Aussage. Vor allem ist er aber eines: kurzweilig.

Erzählt wird das Leben der Familie Grape in einer amerikanischen Kleinstadt, die so abgeschieden ist, dass das Durchfahren einer Karawane von Vans zum Beginn der Urlaubssaison zu den aufregendsten Erlebnissen des Jahres zählt. Zu dieser Familie Grape zählt etwa der geistig behinderte Arnie – von di Caprio so eindrucksvoll verkörpert, das er für einen Oscar nominiert wurde. Regelmäßig klettert Arnie zum Leidwesen der Kleinstadtbewohner auf einen leider viel zu hohen Turm und muss anschließend, immer unter reger Anteilnahme seiner Mitbürger, von Polizei und Feuerwehr heruntergeholt werden.

Eher marginal beleuchtet werden die zwei Schwestern, die auch zu den Grapes gehören.

Johnny Depp als Gilbert Grape, der die Erzählperspektive des Films weitgehend inne hat, ist verantwortlich für seinen sehr hilfsbedürftigen Bruder und so etwas wie der Ersatz für den Vater, der sich vor langen Jahren aufgehangen hat. In schöner Regelmäßigkeit klettert Arnie nicht nur auf den Turm, sondern spielt auch den Tod des Vaters am Strang nach – sehr zum Entsetzen der Mutter. Jene Mutter wiederum ist seit dem Tod ihres Mannes so dick, dass man nicht weiß, ob man lachen oder Mitleid empfinden soll. Überhaupt hat man dieses Gefühl sehr oft während des Films.
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Format: DVD
Familie Grape ist alles andere als gewöhnlich: Sie leben in einem freistehenden, fast zerfallenen Haus, die nächsten Nachbarn sind weit entfernt. Der Vater hat sich vor langer Zeit das Leben genommen, deshalb wurde die Mutter aus Gram fettsüchtig. Neben zwei relativ normalen Töchtern gibt es noch zwei Brüder, die in diesem Jugend-Melodram im Vordergrund stehen: Der geistig behinderte Arnie (Leonardo di Caprio), der sehnsüchtig auf seinen achtzehnten Geburtstag wartet und der stille, verantwortungsbewusste und allzu ernste Gilbert (Johnny Depp).
Während Arnie aufgrund seiner Behinderung gnadenlos verwöhnt wird und alle seine Launen ausleben darf, arbeitet Gilbert in einem Laden als Ausfahrer, um die Familie zu ernähren. Er kümmert sich rund um die Uhr um seinen behinderten Bruder, der ihm manchmal auch arg auf die Nerven geht. Dann lernt Gilbert ein Mädchen kennen, das seine Einstellung zur Umwelt und zu sich selbst verändert ...
Der Regisseur Lasse Hallström hat dem Stoff sein unverwechselbare Handschrift gegeben: pastellartige Farben, starke Kontraste, ausgeklügelte Einstellungen (vor allem während der Dialoge), wunderbar atmosphärische Landschaftsaufnahmen und sorgsam ausgewählte Schauspieler, die gar nicht zu spielen, sondern die Figuren selbst zu sein scheinen. Hallström hat einen sensiblen und gleichzeitig ironischen Blick auf die Realität. Obwohl die Handlung des Films langsam und traurig ist, gibt es viel zu lachen. Teilweise wirkt das Melodram fast wie eine gute Komödie, wenn nicht im Humor noch ein Schuss Melancholie versteckt wäre.
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