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Der Gierfaktor: Ein neuer Fall für Sir Alec. Broschiert – 1. November 2010

4.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Heinrich Eichenberger, Jahrgang 1935, studierte in St. Gallen und Fribourg Ökonomie und Jura. Damit begann seine Karriere bei Nestlé als Manager Operations Research.

Anschließend leitete er den Aufbau der Heberlein Computer Service AG, bevor er zwölf Jahren lang bei der Firma Schindler konzernweit eine entscheidende Einflussnahme auf Auswahl, Job Rotation und Förderung der Führungskräfte ausübte.

Später wurde er Senior Officer von Korn/Ferry International, dem weltweiten Branchenleader in Executive Search. Managing Partner und Chairman von Korn/Ferry Schweiz.

Seit einigen Jahren ist Heinrich Eichenberger unabhängiger Consultant für Business Investigations und Mitglied der amerikanischen Society of Competitive Intelligence Professionals SCIP.

Nicht zuletzt wegen seiner früheren Erfahrung als Leiter eines Nachrichtendienstes und seiner ausgewiesenen Professionalität sowie dem weltweiten Beziehungsnetz ist Eichenberger heute ein erfolgreicher Firmenberater in sensitiven Bereichen.

Heinrich Eichenberger bietet seine Beratungen vor allem größeren und mittleren Unternehmen an. Bei allen Klienten ist individuelles, persönliches und diskretes Vorgehen gefragt.

Eichenberger schaute sich früher jeden James Bond Film an. Sein Fazit: 'Es sind heute auf Unterhaltung getrimmte Shows mit viel technischen Effekten, aber ohne jeden ernsthaften Informationsgehalt. So jedenfalls funktionieren Geheimdienste nicht.'

Wie Geheimdienste funktionieren, wie der Apparat denkt, operative Vorgänge eingeleitet und durchgeführt werden, machen seine Agentenromane deutlich.

Eichenberger hat sich zur Aufgabe gemacht, mit seinen Büchern intelligent und angenehm zu unterhalten, aber dabei auch zu informieren und über Zusammenhänge aufzuklären.

Wer erwartet, dass seine Agenten am frühen Morgen Whisky trinken, mit einem Panzer durch Moskau fahren, mit Laserkanonen auf Spatzen schießen, Menschen zerstückeln aber keine Zigaretten rauchen, wird enttäuscht. Die Romane Eichenbergers operieren mit Menschen und deren Eigenheiten, sprich: Schwächen, Launen, Laster und Stärken. Und das in dieser Reihenfolge.

Eichenberger vergleicht Geheimdienste mit Finanz- oder Versorgungsämter und ergänzt: 'Nur die Kantinen sind nicht öffentlich zugänglich.'

Hier zeigt sich einer der vielen Widersprüche zur Vorstellungswelt des Normalbürgers. Dieser kennt und verabscheut im Allgemeinen die Behörden, doch über den Geheimdienst fabuliert sich in den Köpfen schnell eine paramilitärische Organisation zusammen, in der die unbesungenen Helden der Nation aus Kommandozentralen gesteuert werden.

Der tatsächliche Agent, so Eichenberger, erscheint auf keiner Gehaltsliste einer Bürokratie. Er ist im wahren Leben Unternehmens-, Marketing-, Personal-, Kommunikationsberater, Detektiv, Botschaftsangestellter, Handelsvertreter, Entwicklungshelfer, Journalist, Militärangehöriger usw. Und dabei spielt es keine Rolle ob man über den BND, die CIA, den MI6 oder den FSB redet. Immer sind große Teile der operativen Geheimdienstarbeit informell, outgesourced, wie es neudeutsch heißen mag.

Und eine Stufe weiter unten operieren unauffällige Personen wie Pizzafahrer, Handlanger, Hausmeister, usw., aber auch Prostituierte, Bardamen, Tagediebe, Kleinkriminelle. und selbstverständlich bleibt denen ihr eigentlicher Auftraggeber verborgen.

Keine Frage, dass Derartiges keine Schlagzeilen in die Zeitung liefert und nicht in den Parlamenten diskutiert wird.

Eichenberger schafft es in seinen Romanen, diese informellen Strukturen zu personalisieren. Auch seine Protagonisten sind informell tätig und in keine administrative Struktur eingebunden. Die Spiele heißen: Spion gegen Spion, Spion gegen Apparat und seine Weisungen, Spion gegen Spesenabrechnung und Spion gegen die Widrigkeiten des ganz normalen Alltags.

Bleibt dann noch etwas Zeit, kann es schon vorkommen, dass die Pistole des Agenten in der Fresse eines Verbrechers landet, die Prostituierte auf der Toilette verhört wird, der Kellner mit 1.000 Dollar bestochen wird usw. Doch all dies steht im freien Ermessen und geht auf das Risiko des Agenten. Nie kann er sich sicher sein, dass ihn der Apparat im Ernstfall decken würde, seine Ausgaben erstatten, sein Vorgehen billigen, immer heiligt der oft diffuse Zweck die Mittel.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Heinrich Eichenberger/Kurt Kowalsky: "Der Gierfaktor"

1. Kapitel

Der graumelierte Herr im dunklen Zweireiher schaute auf seine Piaget Armbanduhr und atmete tief durch. In knapp zwei Stunden war er im "Le Bar Américain" verabredet. Jetzt war es erst 18 Uhr. Zögernd schritt der Libanese die Stufen des Spielcasinos von Monte Carlo hoch und betrat bald darauf den Salon Europe du Casino de Monaco. Für 200 Euro ließ er sich zehn Jetons "Louis" geben. Lustlos rieb er die gelben Spielmarken aneinander, denn er war keine Spielernatur.
Meistens überwog in Spielsalons die schlechte Gesellschaft. Ein forschender Blick auf das Schuhwerk der anwesenden Besucher, bestätigte dem Libanesen die Gültigkeit seines Vorurteils. Wie vor Gericht, auf Beerdigungen oder in der Oper sind die Menschen in Casinos nämlich verkleidet. Frau scheint elegant und vornehm und Mann scheint generös, überlegen und edel. Doch die Maskerade erreicht selten auch die Extremitäten, die Fingernägel und die Schuhe.
Lustlos ging er zu einem Spieltisch, betrachtete die Gäste und positionierte sich halb links des oberen Croupiers. Gelangweilt setzte er zwanzig Euro auf die Sieben.
Auf der anderen Seite manövrierte sich eben eine ältere Gestalt in Spielposition, ca. 165 cm, mager, ausgeprägte Gesichtszüge eines Henkers, Hakennase, buschige, schwarze Augenbrauen, Glatze.
Unüberhörbar gab der Kenner seine Annonce: "Orphelins à Cheval, s’il vous plaît."
Der Croupier schaute über seine linke Schulter nach oben, wiederholte den Einsatz und warf gleichzeitig die fünf Jetons auf die Einsatzfelder des grünen Tisches.
Das wäre für den Libanesen nichts Ungewöhnliches gewesen, hätte er diesen Typen nicht bestens gekannt.
Der bisher so gelangweilte Spieler drehte sich abrupt ab, verließ fluchtartig den Spieltisch und schritt mit leicht zwischen die Schultern gezogenem Kopf zügig in den hinteren Teil des Casinos. Auf dieses Wiedersehen konnte er gerne verzichten. Ohne sich nochmals umzuschauen, nahm er an der Bar mit dem Rücken zum Spielbetrieb Platz und bestellte sich einen Tee. Hier zu sitzen war wohl nicht die beste Lösung, doch die Fähigkeit im Boden zu versinken, beherrschte der 65-Jährige noch nicht.
Als der Tee serviert wurde, sagte hinter ihm eine Stimme auf Arabisch: "Deine Muttermilch war Kamelpisse, Frangié!"
Der Angesprochne drehte sich um und blickte in das Gesicht seines ehemaligen Geschäftspartners Katholikos. Grigor Agopian, wie der Armenier mit bürgerlichem Namen hieß, war wieder von drahtiger Gestalt. Bei der letzten Begegnung hatte er es mit einem aufgedunsenem Wrack zu tun gehabt. Schöner war der Kerl aber nicht geworden. Warum sich der Hässliche Katholikos nannte, war dem Libanesen entfallen.
Vor langer Zeit hatte Frangié hier in Monte Carlo Agopian kennengelernt. Besser gesagt, er hatte ihn gezielt als Vermögensverwalter angeworben, obwohl der Glatzkopf damals weder vom Bankgeschäft noch von der Börse die geringste Ahnung hatte. Als mittelmäßiger Schauspieler mit den Allüren eines Weltstars beeindruckte er in der Theaterszene kaum jemand. Nur Frangié war überzeugt, dass so eine Type sich bestens für seine Zwecke eignen würde. Und Frangié hatte sich nicht getäuscht.
Der Monegasse armenischer Abstammung lernte schnell. Mit den Insignien einer libanesischen Bank ausgestattet, akquirierte er illustre, vermögende Kunden. Diese Herrschaften hatten einiges gemeinsam: Teile ihres Geldes stammten aus dubiosen Geschäften, das man nicht auch noch versteuern wollte und sie vertrauten offenbar dem ungewöhnlichen Emissär in Sachen Vermögensverwaltung. Vielleicht, weil der Vermögensverwalter alles andere als eloquent und aalglatt erschien, vielleicht, weil man sich in letzter Konsequenz nicht getraute, ihm zu widersprechen.
Die Provision aus nur einer zu verwaltenden Million übertraf bereits seine ehemalige Jahresgage als Theaterschauspieler und der damals stets in Schwarz gekleidete Katholikos akquirierte im ersten Jahr seiner Tätigkeit knapp dreißig Millionen.
Doch das verdiente Geld sättigte nicht, sondern verlangte nach mehr.
Grigor Agopian alias Katholikos akquirierte Gelder und verwaltete diese irgendwann dann selbst, weil Frangié auf Grund der Unruhen im Libanon sich gezwungen sah, wichtige Transaktionen über seine Stützpunkte im Ausland abzuwickeln. Denn damals konnte das in Monaco frisch akquirierte Geld auf keinen Fall in den Libanon transferiert werden. Hatte Frangié ursprünglich geplant, den Glatzkopf wie eine Puppe steuern zu können, steuerte dieser alsbald nicht nur die Gelder in seinem Einflussbereich, sondern dirigierte Frangiés übrige Vermögensverwalter im gesamten Mittelmeerraum.
Als der Bürgerkrieg im Libanon beendet war, wollte Frangié aufräumen. Doch Katholikos hatte in der Zwischenzeit Gelder von Elementen akquiriert, deren Identität er nicht preis geben wollte. Dann hatte er zwei andere ausländische Vermögensverwalter des Libanesen liquidieren lassen, deren Vermögen umgeschichtet und somit dem Zugriff Frangiés entzogen waren. Frangié musste diesem Treiben ein Ende setzen, denn der Größenwahnsinnige hatte bereits allerlei Behörden und Geheimdienste auf sich aufmerksam gemacht.
Obwohl Frangiés Einsatzkommando dem britischen Geheimdienst um wenige Minuten zuvorkam, konnte Katholikos im letzten Augenblick seinen Schädel aus der Schlinge ziehen. Damit war die Schlacht verloren und Frangiés Krieg endete in einem Burgfrieden mit dem MI6. Denn dem Geheimdienst fielen die Daten der Kunden in die Hände. So trennte sich alsbald die Spreu vom Weizen unter den wohlhabenden Herrschaften. Ihre Konten waren teilweise gesperrt und die Gelder letztendlich fort. Die Aktion kostete drei Menschen das Leben. Aber immerhin hatte der libanesische Bankier seinen guten Ruf als aufrechter Kämpfer für einen sauberen Finanzplatz Beirut gerettet.
"Ich dachte, Sie wären tot", überbrückte der Libanese jetzt seinen Schrecken, drehte sich halb um und verzog verächtlich seine Mundwinkel.
"Sie waren schon immer der schlechtere Spekulant. Darauf zu setzen, dass ich im fürstlichen Kerker der Grimaldi-Dynastie kaputt gehen würde, war eine Fehlspekulation. Im Gegenteil, durch die damalige Untersuchungshaft überwand ich meine Drogensucht. Aber Monsieur hat ja jetzt wieder Gelegenheit, seine Schergen auf mich anzusetzen."
Der Libanese kniff die Augen zusammen und musterte die unliebsame Begegnung. Katholikos, der Schwarze, trug einen weißen Anzug. Frangié musterte die Schuhe des Typen: sie waren aus feinstem Leder und makellos poliert. "Offenbar", ärgerte er sich halblaut, "verschwimmen die Maßstäbe, die schlechte Gesellschaft weiß sich zu tarnen. Was machen Sie jetzt?"
Der Glatzkopf grinste: "Ich sitze am Fluss und warte bis die Leichen meiner Feinde vorbei treiben."
"Haben Sie noch Kunden?", ließ sich der Libanese nicht beirren.
"Mit Verlaub, Herr Präsident, das geht Sie nichts an."
Ja, offensichtlich waren die Karten schlecht gemischt. Der Halunke wusste von Frangiés Präsidentschaft bei der Banque Libanaise du Moyen-Orient, eine der renommiertesten Geschäfts- und Investmentbanken im Libanon. Während der ehemalige Mentor des Glatzkopfes nur dessen potentielle Gefährlichkeit ahnte.
"Warum sind Sie hier?" hörte sich Frangié fragen.
"Um zu gewinnen!"
"Sie sind ja kein Idiot."
"Danke", lachte er und in seinem Gesicht erkannte man den Anschein feiner, roter Äderchen. "Ich habe nicht vom Roulettespiel gesprochen. Als Monegasse ist mir das Spielen hier wohl sogar verboten. Ich sprach vom Gewinnen!"
Der Bankpräsident strich sich mit der Hand übers Gesicht, zeigte mit dem Finger auf sein Gegenüber und sagte zuerst zögernd, dann eisig kalt: "Hören Sie zu. Ich hätte die Dinge liebend gerne auf sich beruhen lassen. Da Sie diese Konfrontation aber gesucht haben, werde ich sie wohl oder übel annehmen müssen. Sie haben meine damalige Situation in verachtenswerter...

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Top-Kundenrezensionen

am 17. Dezember 2010
Format: Broschiert
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am 21. März 2011
Format: Broschiert|Verifizierter Kauf
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