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am 22. Juli 2005
Auch Triest ist ein Schauplatz des internationelen Menschen- und Mädchenhandels. Die Schlepper schleusen gegen entsprechendes Entgelt zu Wasser und zu Lande. Und Triest bietet hiezu mannigfache Möglichkeiten. Eine elegante, und vor allem moralisch unverfängliche, Möglichkeit der Nutzung internationaler Ressourcen ist auch die Organisation der Hilfslieferungen für türkische Erdbebenopfer. Den Zuschlag hiefür gilt es allerdings zu erhalten, und um das zu bewerkstelligen, bedarf es verschiedener Angebote, die nicht abgelehnt werden können. Die Fa. TIMOIC, ansässig in Triest mit Filiale in Wien, erhält - wider Erwarten - den Auftrag. Gleichzeitig entfesselt die Tageszeitung "Il Piccolo" eine Kampagne gegen die vergleichsweise harmlose Rotlichtszene der Hafenstadt und setzt die Polizia Statale mit ihrem Commissario Laurenti unter Druck.
Die Yacht eines Österreichers zerschellt herren- und skipperlos in der Bucht von Triest. Laurenti kennt den Eigner, denn vor 20 Jahren verunglückte dessen Frau unter nie ganz geklärten Umständen bei einem Bootsunfall und hinterließ dem Gatten ihr Vermögen. Laurenti, der schon damals die Ermittlungen vergeblich führte, hat auch privat einiges um die Ohren. Vor allem mißfällt ihm die Beteiligung seiner schönen Tochter Livia an der Wahl zur Miss Triest. Mit der Frau Gemahlin hat er sowieso Probleme.
Wie immer bei Veit Heinichen: Gute, teilweise exzellente Ideen, moderne Plots, eine wunderbare Kulisse, aber die Umsetzung scheitert am sprachlichen Unvermögen des Autors. Ein "Jerry Cotton"-Stil früherer Bastei-Krimis ist einfach nicht ausreichend zur Darstellung der zugegebenermaßen nicht uninteressanten Themen. Fade Rückblenden im Plusquamperfekt könnte man einsparen, weil für diese Darstellungsart kein Anlaß besteht. Und gelöst und aufgeklärt wird von Laurenti eigentlich fast nichts. Inhalt: Interessant und sehr gut. Form: Mäßig.
Für Liebhaber der Hafenstadt Triest dennoch geeignet, denn Triest ist der Grund, warum man die Krimis dennoch recht gern liest.
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am 27. Dezember 2006
Schön zu lesender Krimi.

Hier erfährt man viel über Triest.

Ein netter, normaler Kommissar mit seinen Alltagssorgen.

Nach meinem Wissen wurde hier gründlich recherchiert und die Angaben wirken schlüssig.

Eine normale Familie mit einer Tochter die sich Flausen in den Kopf gesetzt hat, kennt man auch aus dem privaten Umkreis.

Der Krimi fesselt schnell und man kann ihn nur schlecht beiseite legen.

Einzig und Allein die verschiedenen Verbrechen ( Korruption, Mädchenhandel, Steuerhinterziehung etc..) , die hier auf einem Schlag vereinigt sind, kommen nicht ganz glaubwürdig rüber.

Der Mord an de Kopfersberg senior wird in einem kurzen Kapitel aufgeklärt und wirkt nachträglich eingesetzt.

Trotzdem ist es ein guter Krimi von Hr Heinichen und macht Lust auf mehr!!
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am 21. Dezember 2010
Das bisher beste in der Reihe. Allerdings wie die anderen auch mit teils altertümlicher Sprache ("Lackel", "Mahl") und zu plötzlichem Ende. Hab es trotzdem gerne gelesen.
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am 8. Dezember 2005
Triest - die altehrwürdige Hafenstadt als kriminelle Drehscheibe zwischen Ost und West. Mittendrin ein commissario, knapp unter Fünfzig - sympathisch, lebenslustig, dickköpfig - der gegen Menschenschmuggel, Mafia und Familienquerelen ankämpft. Die handelnden Personen werden penibel gezeichnet mit all ihren Un- und Eigenarten. Der Leser erhascht so nebenbei einen Eindruck der wechselvollen Geschichte Triests und des architektonisch-kulturellen Glanzes (und Abglanzes) der Hafenstadt im Nordosten Italiens. Man spürt die sommerliche Hitze, die einem vom glühendheißen Asphalt zurückschlägt. In der Schlußphase verliert die Geschichte (wie bei vielen Krimis) leider doch an Spannung, manche Szenen sind vorhersehbar und erinnern irgendwo an oberflächlich-seichte Dramatik "made in Hollywood". Daß sich die sehr komplexe (Haupt-)Handlung auf wenige Tage im Monat Juli 1999 beschränkt irritiert zwar, stört aber nicht wesentlich. Trotzdem werden 4 Punkte vergeben und es bleibt die Vorfreude auf weitere Begegnungen mit commissario Laurenti.
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am 27. März 2007
Tja, Triest hatte ich bisher nicht auf der Krimikarte. Aber nach der Lektüre dieses lockeren und doch spannend gemachten Krimis, bin ich versucht diese Stadt mal zu besuchen. Denn Heinichen gelingt es, in diese komplexe Handlung aus mafiösen Strukturen, Geldwäsche und Schlepperorganisationen, Sympathie für Land und Leute zu wecken. Und Commissario Proteo Laurenti ist ein Ermittler, den man gleich ins Herz schließt. Vor allem weil z.B. seine Tochter, und er bekommt deshalb Wutanfälle, bei der Wahl zur Miss Triest teilnimmt, etc. Diese kleinen Nebenkriegsschauplätze machen u. a. den Charme dieses Krimis aus. Empfehlenswert.
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am 1. Februar 2016
Zunächst einmal das Positive: Veit Heinichen kann auf jeden Fall gut schreiben - in Zeiten von Self Publishing ist das heutzutage bei Autoren ja keine Selbstverständlichkeit mehr. Gelobt wird der Autor stets dafür, in seiner Laurenti-Serie historische und lokale Begebenheiten von Triest einzuflechten. Was mir persönlich aber fast zu viel der journalistischen Herangehensweise ist. Ein bisschen Hintergrund, gerne, aber bei mehr Informationsbedarf lese ich lieber einen Fachartikel oder einen Reiseführer. Den Ausschlag für meine eher negative Bewertung gibt jedoch, dass es dem Autor meiner Meinung nach nicht gelingt, ein wirklich tiefgründiges Bild der Hauptfigur zu vermitteln. Laurenti mag Kunst und Literatur – ich kann mich an keine Stelle im Buch erinnern, an dem der Geschmack des Polizisten präzisiert wird. Heinichen ist wie ich finde nach in diesem Roman ein guter Beschreiber, aber ein weniger guter Erzähler, und so bleibt alles etwas blutleer. Auch der Fall an sich riss mich nicht gerade vom Hocker. Eher unwahrscheinlich, dass ich die Reihe fortsetze.
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am 21. April 2001
Heinichen, ein Name, den man sich merken muß Ein Erstlingswerk vom Feinsten. Ein erfrischendes Erlebnis wie Kriminalromane sein können. Heinichen versteht es, vom ersten Satz an zu fesseln und die Spannung durchzuhalten. Er pflegt einen eigenen Stil! Detailschilderungen verraten genaue Recherchen des Stoffs. Der Roman vermittelt den Eindruck einer realistischen Schilderung und nicht einer erdachten Handlung! Hoffentlich folgt bald ein weiteres Werk. Veit Heinichen, ein Name, den man sich merken sollte!
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am 3. August 2009
Mich hat das Buch fasziniert, auch wenn ich etwas länger zum Lesen gebraucht habe. Das hatte aber nichts mit Längen oder dergleichen zu tun...
Es war mein erster Fall mit Proteo Laurenti, und er ist mir schon nach kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur in seinem Beruf muss er seinen Mann stehen, auch das alltägliche Familienleben, Frau, zwei Töchter, ein Sohn, fordern ihn.
Der Fall selbst spielt in Triest, einer als liebenswürdig beschriebenen Stadt, die mit vielerlei Kriminalität, Prostitution, Menschenhandel, organisiertes Verbrechen zu kämpfen hat!

Es war nicht blutig, dafür aber eine wunderbare Beschreibung der Gegend!
Ich bin froh, mir alle Bücher der Reihe besorgt zu haben, und freue mich schon auf den nächsten Fall von und mit Proteo Laurenti!

Ein besonderes "Schmankerl" war für mich, dass ich letztes Jahr Herrn Heinichen bei einer Lesung kennen gelernt habe, sodass ich Commissario Laurenti mit seiner Person in Verbindung gebracht habe! Ein äußerst sympathischer Autor!
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am 21. April 2002
Nicht nur ein toller und spannender Roman, sondern auch eine tolle Beschreibung der Stadt Triest und des Lebens in der Stadt.
Vorallem wenn man Triest kennt ist es doppelt so spannend mit Lautenti auf Krimilösung zu gehen. Vorallem lernt man neue Plätze und Lokale kennen, die man besuchen will. Auch die Krimihandlung wurde vom Autor spannend aufgebaut und überrascht doch auch die Lösung des Falles.
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am 19. Januar 2015
Der Krimi ist durchaus unterhaltsam, wenngleich es sicher spannendere Bücher dieses Genres gibt. Freunde der Stadt kommen eher auf ihre Rechnung, da die Atmosphäre und die Bewohner von Triest ausführlich beschreiben werden. Der Kommissar zieht sich als roter Faden durch die Krimis von Veit Heinichen, wobei es auch hier aus meiner Sicht markantere Charaktere gibt. Insgesamt ist Handlung weniger brutal und blutrünstig als bei anderen Krimi-Autoren.
Fazit: Als Urlaubslektüre oder zum Entspannend am Wochenende durchaus geeignet, sofern man sich keinen umwerfend fesselnden Krimi erwartet!
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