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am 25. September 2016
Gewaltfreie Kommunikation ist eine gute Absicht, Empathie jedoch einzusetzen, um sein Ziel zu erreichen, erscheint mir doch wie Manipulation, auch wenn der Autor das Gegenteil behauptet. Seine Beispiele sind selten bis zu einem verständlichen Ende dargestellt. Seit dem Erreichen von 37 % (Kindle-Version) musste ich erst schmunzeln, dann las ich weiter, in der Hoffnung, doch noch andere Erkenntnisse zu finden.Es sind jedoch einfach zu wenig Hintergrundinformationen, es stellten sich mir zig Fragen, die das Buch nicht beantwortet. Gewaltfreie Kommunikation als Mittel, Konflikte zu lösen, finde ich wirklich toll. Aber als Mittel, seine Ziele zu erreichen, finde ich sie etwas zynisch. Denn wenn Menschen sich öffnen, all ihre intimsten Gefühle offenbaren, werden sie verletzlich, angreifbar. Das lässt sich dann leicht zum Erreichen des Zieles ausnutzen. Das finde ich erschreckend, wenn man ganz berechnend so vorgeht.
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am 29. September 2006
Wenn man einmal Rosenberg studiert hat, versteht man Konflikte immer besser. Streit ,und nicht Verbindung, ist die Regel. Das alles ist mit viel Stress verbunden,bringt in der Sache meist nicht weiter, weil man nur im Streit befangen ist. Rosenberg Konzept funktioniert, davon sind selbst schwierigste Situationen im Buch beschrieben worden. Aufgrund dieser Erfahrungen darf Rosenberg davon ausgehen, dass diese Methode sehr wirksam ist.

Wenn man das Buch studiert, weiss man zugleich, warum die Methode, die so wirksam ist, so wenig verbreitet ist. Basis ist die Übernahme der vollen Verantwortung. Das kann aber letztlich nur derjenige richtig, der mit sich im Reinen ist. Rosenberg gibt wichtige Hinweise, wie man sich in diesen Zustand bringt, mit sich selbst im Reinen zu sein. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Kommunikation " wölfisch" bleiben. Es ist für die Psyche vieler entlastender, auf andere zu projezieren und nicht Veranwortung zu übernehmen.

Sehr gut deswegen, wenn man früh den Menschen mit diesen Möglichkeiten vertraut macht, damit er/ sie lernt, dass man selbst von Verbindung seelisch sehr profitiert und sich viel unnützigen Kampf erspart.
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am 6. April 2017
die GfK mit Themen, Inhalten und Zielen ist sehr gut dargestellt und gut gesprochen.
Ich freue mich auf die Übung im Alltag!
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am 15. Dezember 2016
Nach mehrmaligem Hören kann man den Inhalt und die Zitate sacken lassen und nach Fähigkeit autodidaktisch die Schritte im Alltag etablieren.
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am 6. Juli 2005
'Gewaltfreie Kommunikation" von Marshall B. Rosenberg zeigt dem Leser eine Art zu kommunizieren, die gleichzeitig neu, ungewohnt und beeindruckend effektiv ist. Er lehrt Kommunikation als einen Prozess, der in vier Stufen stattfindet: 1. Beobachtung, 2. Gefühl, 3. Bedürfnis, 4. Bitten. Das hatte ich so noch nie gelesen und fand es sehr spannend, auch weil es erstaunliche und konstruktive Ergebnisse hervorbringt. Und über allem steht die Maxime der Wertfreiheit, des nicht Be- urteilens oder Ver- urteilens. Andere und sich selbst nicht 'falsch" oder 'richtig" machen. Bewusstes, reines Wahrnehmen, Zuhören und Mitteilen. Diese Sichtweise erinnert mich sehr an die Bücher von Ariel & Shya Kane. Die beiden haben gerade ihr neuestes Buch endlich auch hier in Deutschland veröffentlich: Das Geheimnis wundervoller Beziehungen: Durch unmittelbare Transformation. Hier wird der Schlüssel zur Transformation im menschlichen Miteinander gezeigt, denn nicht umsonst nennen sich die Autoren Katalysatoren für effektive Kommunikation. Und nur gewaltfreie Kommunikation ist letztendlich effektiv. Während Marshall Rosenberg die Sache etwas technischer angeht und viele Übungen und Techniken anbietet, ist der Weg der Kanes spielerischer, aber genauso intensiv und bereichernd. Beides ergänzt sich ganz wunderbar.
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am 24. Juli 2007
Gewaltfreie Kommunikation ist eine Möglichkeit, mit Menschen respektvoll umzugehen. Das Buch liest sich sehr angenehm und ist immer wieder mit interessanten Fallbeispielen angereichert.
Ich versuche, gewaltfreie Kommunikation umzusetzen und stelle fest, das sich das Denken dadurch verändert. Nicht immer gelingt es mir- aber ich habe mir nun auch das Trainingbuch gekauft ;-)
Es ist wirklich einen Versuch wert - das Buch kann dabei helfen, auf ganz einfache Art Denkmuster und Kommunikationsprobleme (mit Kindern, mit dem Partner, mit den Freunden und Kollegen) aufzulösen.
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am 20. April 2005
"Gewaltfreie Kommunikation" ist zu einem festen Begriff geworden. Wesentlich dazu beigetragen hat Marshall B. Rosenberg. Sein Standardwerk ist bereits in mehreren Auflagen auf Deutsch erschienen. Der Untertitel erklärt, um was es bei Gewaltfreier Kommunikation geht: Aufrichtig und einfühlsam miteinander sprechen. Wer denkt, gewaltfrei kommunizierende Menschen seien alles Weicheier, täuscht sich. Eher das Gegenteil ist der Fall. Denn man übernimmt Verantwortung für seine eigenen Gefühle, kommuniziert ehrlich und insbesondere bewusst. Erniedrigende oder verletzende "Techniken", die meist unbewusst angewendet werden, erübrigen sich. Wie die praktische Umsetzung dieses Ansatzes gelingt, zeigt Rosenberg anhand vieler Beispiele aus Alltag und Beruf. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.
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am 1. Oktober 2001
Wenn wir uns über Menschen ärgern, deren Verhalten uns missfällt, dann verpassen wir ihnen gerne ein Etikett. Zum Beispiel sagen wir: „X ist arrogant!" Diese Einschätzung sagt jedoch weniger über X aus als über uns. Die eigentliche Aussage lautet: „Wir würden X nicht so hoch einschätzen wie er das selber tut." Im Kern jeden Ärgers und jedes Urteils steckt meist ein unerfülltes Bedürfnis: Empfinden wir Michael als arrogant, sehen wir vielleicht nur unsere eigenen Fähigkeiten nicht genügend gewürdigt, oder wir ärgern uns über unsere eigenen Minderwertigkeitsgefühle. Nun versuchen wir X zu ändern. Doch Kritik und Urteile erzeugen nur Abwehr. „Bestenfalls" ändert X sein Verhalten aus Angst oder Schuldgefühl. Wobei Schuldgefühle oft nur dazu führen, dass sich X selbst nicht mehr mag - aber sein Verhalten bleibt gleich. Ändert X sein Verhalten aus Angst, ist nichts gewonnen, denn es gibt später nur neue Probleme. Wenn er sein Verhalten ändern soll, dann nur weil ihm diese Veränderung selbst nutzt.
Ein anderes Beispiel: Wir ärgern uns über jemandem, der bei einer Verabredung zum wiederholten Male unpünktlich ist. Folgende vier Schritte sind nun nützlich:
1. Beobachtung
Man äußert seine konkreten Beobachtungen ohne zu bewerten. Nützlich: Bei unseren letzten drei Verabredungen warst du immer 15 Minuten zu spät ... Weniger nützlich: Du bist ein unzuverlässiger Mensch ... (Das wäre eine Bewertung und Verallgemeinerung.)
2. Gefühl
Man nimmt die eigenen Gefühle wahr und teilt sie genau mit. Nützlich: ... und ich bin enttäuscht ... Weniger nützlich: ... und ich habe das Gefühl, dass du keinen Respekt hast ... (Das ist keine Mitteilung über Gefühle, sondern ein Gedanke.)
3. Bedürfnis
Man identifiziert die eigenen Bedürfnisse, die das Gefühl ausgelöst haben. Nützlich: ... weil ich die Bestätigung brauche, dass ich dir wichtig bin. Weniger nützlich: ... weil mir deine Unpünktlichkeit Geringschätzung signalisierst. (Erklärung mit „weil du/deine", statt mit „weil ich") „Weil du" wäre richtig, wenn man durch Schuldzuweisungen manipulieren wollte. Weniger nützlich sind auch unpersönliche Pronomen wie: Es macht mich sauer, wenn ... (Was andere sagen oder tun ist nie die Ursache unserer Gefühle, sondern nur deren Auslöser.)
4. Bitte
Man formuliert eine Bitte in klaren, positiven Handlungsaufforderungen Nützlich: Ich möchte dich deshalb bitten, zu unseren nächsten Verabredungen pünktlich zu kommen. Weniger nützlich: Wenn du bei der nächsten Verabredung wieder unpünktlich bis, dann ... (Das wäre keine Bitte, sondern eine Forderung. Eine Bitte heißt, der andere kann auch nein sagen ohne dass Beschuldigungen, Kritisierungen, Verurteilungen oder Bestrafungen drohen.) Danach kann man sich noch erkundigen, wie die Bitte bei dem anderen angekommen ist: „Was denkst du darüber? Wärst du dazu bereit?
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am 15. März 2017
Der abgebildete Bucheinband ist von einer aktuellen Ausgabe, bekommen habe ich jedoch eine Ausgabe aus dem Jahr 2004, was mich sehr verärgert hat. Weiterhin war diese Buch mit einem "sehr guten" Zustand beschrieben, ich würde ein "gut" geben, da es Markierungen und Randbemerkungen enthält. Über den Inhalt kann ich jetzt noch nichts sagen.
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am 30. Juni 2013
ich habe dieses Buch verschlungen!
Der Titel schreckt etwas ab - oh nein, schon wieder so ein Pseudopsychoratgeber. Doch weit gefehlt! Rosenberg leitet den Leser von Kapitel zu Kapitel mit zahlreichen Beispielen fehlerhafter Kommunikation und macht auch vor eigenen persönlichen Erfahrungen nicht halt. Der Text ist einfach geschrieben, somit für jedermann verständlich.

Das Buch ist so aufgebaut, dass ein Seminar, welches oft erwähnt wird, nicht besucht werden muss - man schafft es auch mit diesem Buch - und tatsächlich! Mein Partner musste als Versuchsobjekt herhalten und es wunderbar funktioniert! Wir bedenken in Streitsituationen - seien sie noch so banal - oft nicht, dass Bedürfnisse schreien befriedigt zu werden. Jeder Mensch hat Bedürfnisse, doch verstecken sich diese oft hinter abschreckendem Verhalten, welches einfachhalber als "schlecht" oder "unangebracht" abgetan wird. Dabei werden wir dabei schlichtweg wieder zum Kind, dass sich nicht ausdrücken kann und Hilfe braucht. Wenn man dies einmal begriffen hat, sieht man hinter dem streitenden Monster gegenüber plötzlich ein Wesen mit Gefühlen, die gesehen werden möchten.

Das Buch ruft auf zu einer liebevolleren Kommunikation. Es ist ein steiniger Weg, all die "Formeln" zu verinnerlichen, doch es lohnt sich!
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