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TOP 1000 REZENSENTam 24. Januar 2015
...da konnte eigentlich nichts schiefgehen, hatten es doch beide Stars, der eine als Darsteller, der andere als Regisseur, in und mit etlichen Filmen zuvor, zu Ruhm und Ansehen geschafft. Noch kurz vor "The Getaway" hatten beide mit "Junior Bonner" gemeinsam einen Volltreffer erzielt. In Peckinpah's Denkmal für den Rodeosport hatte Steve McQueen eine bewundernswerte Leistung gezeigt. Das wollten beide wiederholen und "Getaway" wurde in der Tat eine großartige, unvergessliche Mischung aus Gangster-Film, Action-Krimi und imponierender Seelenschau.

Der Gangster Carter "Doc" McCoy (McQueen) ist zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach abgesessenen vier Jahren, kommt er mit Hilfe des korrupten Politikers Jack Benyon (Ben Johnson) frei. Dass seine Frau Carol (Ali MacGraw), die ihn am Gefängnis abgeholt hat und ihn immer noch sehr liebt, dafür mit Benyon eine Nacht verbringen mußte, weiß McCoy zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Benyon braucht McCoy um eine Bank auszurauben, in der Benyons Bruder Ausichtsratsvorsitzender ist, um so die Veruntreuung von Geldern zu kaschieren. McCoy und Carol organisieren den Überfall und führen ihn kaltblütig aus. Anschließend versucht McCoy sich seines skrupellosen Komplizen Rudy (imponierend fies:Al Lettieri) zu entledigen. Er schießt ihn nieder, aber Rudy überlebt, dank seiner verborgenen "Panzerweste" und macht sich bald auf die Verfolgung von McCoy.
Auch Benyons Schergen jagen "Doc"und dessen Frau, nachdem Carol ihren Auftraggeber getötet hat, als dieser ihrem Mann zynisch zu verstehen gab, dass Carol der Preis für seine Freilassung war. "Doc" reagiert mit Wut auf diese Eröffnung und läßt Carol dies auch zunächst auf ihrem Fluchtweg quer durch Texas spüren. Es gelingt ihnen die Polizei abzuschütteln. Aber auf einem Bahnhof gelingt es einem kleinen Dieb, Carol mit einem simplen Trick die Beute aus dem Bankraub abzunehmen, aber für den ist "Doc" ein paar Nummern zu groß - der jagt ihm die Beute wieder ab. Als das Pärchen, das sich wieder einander annähert, in El Paso in einem Hotel absteigt, bekommen die Verfolger davon Wind...
Peckinpah wäre nicht Peckinpah, gäbe es am Ende, ganz im Stil seines "Wild Bunch"-Westerns, nicht wieder einen "Tanz im Kugelhagel", also eine blutige Schießerei...lassen wir das außergewöhnliche Ende mal offen - für "Neueinsteiger" !

Peckinpah zeigte sich mit dieser blutigen Gangster-Ballade auf dem Gipfel seines Könnens. Er entwirft darin das Bild einer absolut korrupten, gewalttätigen Welt, und sein McCoy, alles andere als ein strahlender Held, steht nur deshalb im Mittelpunkt, weil er, im Gegensatz zu den Killern, auch noch eine andere, eine ehrenhafte Ader in sich birgt.
Selten sah man einen Star wie McQueen sich so hingebungsvoll in einer Gangsterrolle austoben. Er ist in "Getaway" so beindruckend, dass sogar die wirklich auch stark agierende Ali McCraw dagegen verblasst. Seiner physischen Explosivität kann auch sonst niemand folgen.
In den Nebenrollen, wie immer bei Peckinpah sorgfältig besetzt, sieht man den aus vielen John Wayne-Filmen bekannten Ben Johnson nicht in einer seiner üblichen edlen Rollen, sondern in der des schmierigen Bösewichts. Desweiteren den aus "Der Pate" bekannten Al Lettieri, den der Regisseur für dessen sexistischen kleinen Schweinereien, mit der kindischen, geilen Sally Struthers exellent besetzt hat. Der gute Slim Pickens, aus vielen Westernfilmen als "Nebendarsteller-Ass" bestens bekannt, tritt erst beim "Finale", in einer allerdings sehr wichtigen Sequenz auf den Plan...

"The Getaway" ist ein brillant inszenierter Thriller, der 1972 ein richtungsweisender Film für alle danach folgenden Gangsterfilme wurde und mit der Zeit zum Kultfilm avancierte - vor allem wegen Steve McQueen und Sam Peckinpah !

Die Bluray ist mit erstklassigem Bild und Ton ausgestattet und besitzt hochinteressant aufgespielte Specials:
Audiokommentar von Peckinpahs Biografen und Dokumentarfilmern - einen virtuellen Audiokommentar zum ersten Akt von McQueen, MacGraw und Peckinpah - eine neue Dokumentation Main Title IMI Jerry Fielding. Sam Peckinpah and The Getaway - Die Bankraub-Szene aus Akt 4 mit alternativer Musik von Jerry Fielding - eine Bonus-Tonspur von Fieldings alternativer Filmmusik - und eine Sam Peckinpah Trailergalerie!

Filmherz, was begehrst du mehr...
88 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2014
Der Film (1972) basiert auf Jim Thompson's gleichnamigem Roman von 1958, wurde jedoch in einigen Bereichen von verschiedenen Verantwortlichen reichlich verwässert. Nicht zuletzt von Peckinpah selbst, trotzdem ist ihm hier ein hochprofessioneller Film gelungen. Als Thompson 1977 starb, war es schon sehr ruhig um diesen aussergewöhnlich subversiven Schriftsteller geworden, der sich in kein Genre so richtig einfügen liess - weder der Hammett/Chandler Tradition, noch der Tough Guy School um James M. Cain - und dessen letztes bemerkenswertes Drehbuch 1957 (Stanley Kubrick: Paths of Glory) verfilmt worden war. Bertrand Tavernier realisierte einen heute relativ unbekannten Film basierend auf Pop. 1280 (Coup de torchon). Erst 1990 erlebte Thompson eine Art Renaissance mit der Aufführung von The Grifters (Stephen Frears) die immerhin 4 Oscar Nominierungen einbrachte. Im selben Jahr wurden gleich zwei weitere Thompson Romane adaptiert, After Dark, My Dear (James Foley) und The Kill-Off (Maggie Greenwald). 1993 folgte Tom Cruise mit The Frightening Frammis und 1994 ein eher laues Remake von The Getaway mit Kim Basinger und Alec Baldwin. Und so tauchte Jim Thompson praktisch aus dem Nichts im kulturellen Mainstream auf, wurde als signifikanter amerikanischer Autor akzeptiert und als Verbindung zwischen populärer Literatur und der avantgarde gesehen, was zweifellos als eines der erstaunlichsten Beispiele von Pulp Fiction gelten kann.

The Getaway könnte man auch als einen von Thompsons subversivsten Romanen bezeichnen, da er sich als ganz normaler Bankraub tarnt - wenn da nicht El Reys Fluchtort in Mexico wäre, der sich als eine Art Purgatorio von Savonarola darstellt. Thompsons Drehbuch war bereits im Frühling 1970 David Foster, dem PR Agenten von Steve McQueen aufgefallen, der noch nie eine durch-und-durch rückhaltlose Gangster-Rolle gespielt hatte und deshalb sofort interessiert war. Zuerst drehte er noch Junior Bonner mit Peckinpah und dann bewegte sich The Getaway in Form eines lukrativen Deals in Richtung Jim Thompson, der unermüdlich am Drehbuch feilte - aber am 1. Juni wurde er gefeuert und durch Walter Hill ersetzt da der vorgesehene Regisseur Peter Bogdanovich lieber Whats'up Doc mit Barbra Streisand drehte, Paramount Pictures zog sich ebenfalls zurück und McQueen übernahm das Projekt für seine eigene Produktionsgesellschaft, damit entglitt der Film auch der Kontrolle von Walter Hill und Sam Peckinpah. McQueen hatte nun Final Cut, was er nutzte, um sich und MacGraw im besten Licht zu zeigen, er ersetzte sogar Jerry Fieldings Soundtrack mit dem von Quincy Jones. Trotz dieser verworrenen pre-production und ernsthafter Auseinandersetzungen mit McQueen bleibt The Getaway glücklicherweise grösstenteils eine Creation von Peckinpah. Es sollte bemerkt werden, dass fast ausschliesslich an Originalschauplätzen gedreht wurde was dem Film erhöhte Authentizität verleiht, von den malerischen Kanälen in San Antonio bis zum grimmigen El Paso, oder dem Staatsgefängnis von Huntsville wo sich McQueen zwischen echten Sträflingen bewegen musste.

Die Eröffnungsszene im Huntsville State Penitentiary, Texas ist eine der eindrucksvolleren Passagen des Films. Jazz Veteran Quincy Jones legt einen präzise ausgearbeiteten jazzy Sound als Musik mit scharfer Punktuation über atmosphärisch dichte Szenen, um die Schichten eines eintönigen Lebens in einer kalten, mechanistischen Welt zu schaffen, in der Doc McCoy einige Jahre abzusitzen hat. Nun steht seine Begnadigung wegen guter Führung bevor, die jedoch abgelehnt wird, also schickt Doc seine Frau Carol (Ali MacGraw) zu Jack Benyon (Ben Johnson), einem korrupten Politiker, der im Begnadigungsausschuss eine entscheidende Stimme hat. Carol erreicht Docs Freilassung unter der Bedingung, dass dieser mit Hilfe von Benyons eigenen Leuten Rudy (Al Lettieri) und Jackson (Bo Hopkins) einen Bankraub im texanischen Nest Beacon City begeht und die Beute in Höhe von 500.000 Dollar geteilt wird. Dass sie sich zuvor Benyon sexuell hingeben musste, verschweigt sie Doc, der dies erst während der Flucht erfahren wird und ihr dann ein paar Ohrfeigen verpassen wird.Doc entwirft geradezu generalstabsmässig einen raffinierten Plan der auf einem Timing von Sekundenbruchteilen basiert, mit ablenkenden Explosionen, die nach 1,38 Minuten in Intervallen von 20 Sekunden hochgehen. Natürlich besitzt er auch den Grundriss des unterirdischen Abwassersystems, in dem elektrische Kabel durchtrennt werden. Ausserdem werden aus einem angemieteten Zimmer schräg gegenüber der Bank mit Hilfe eines Teleobjektivs (das für jeden Passanten sichtbar ist) hunderte von Beobachtungen angestellt. Doc diktiert Carol, "Der Wächter betritt die Bank um 7:59, eine Minute zu früh." Ein Fakt den diese pflichtbewusst auf einem Notizblock festhält.

Einige Kritiker monierten denn auch, dass diese Massnahmen hoffnungslos übertrieben seien um eine kleine Bank in Texas zu überfallen. Aber Peckinpah gelang es dadurch die Spannung zu erhöhen und die Bedeutung des Bankraubs derart zu erhöhen, dass die folgende Flucht Story - the getaway - die dramaturgisch notwendige Qualität erhält und Doc McCoy als eiskalten und unsentimentalen Helden vorzustellen, der Befriedigung vor allem in einem perfekt ausgeführten Job findet.

Peckinpah wurde auch vorgeworfen, dass sich der Film in Subplots verliert. Im Grunde gibt es nur einen, und dieser ist wichtig, um die Gegensätze zwischen Doc und dem ihn gnadenlos verfolgenden Rudy herauszuarbeiten. Rudy ist der niederträchtigste der Komplizen die Benyon eingeschleust hatte, den Doc aber nach dem Bankraub in Notwehr niedergeschossen und als tot liegengelassen hatte. Rudy brach sich aber nur das Schlüsselbein und findet einen Tierarzt, der ihn zusammenflickt. Damit beginnt ein sadistischer Subplot der dem Denken von Jim Thompson am nächsten kommt. Mit einem Minimum an Darstellern erarbeitete Hill eine Geometrie von parallelen Handlungen und Szenen im Zentrum des Films. Besonders wirkungsvoll gelingt ihm dies, wenn der sadistische Rudy, Arzt und Ehefrau Fran (Sally Struthers) kurzerhand als Geiseln nimmt, damit diese während der Verfolgung von Doc seine Wunde versorgen können. Dem sadistischen Rudy gelingt es schnell, sich die unbedarfte Fran sexuell hörig zu machen, auf die Gegenwart des Arztes wird dabei keine Rücksicht genommen, er erhängt sich verzweifelt im Badezimmer eines Motels. Subtextuell wird so Eifersucht/Ehebruch Thema karikiert, das die Ehe von Doc und Carol kompliziert.

Gemäss Jim Thompsons Grundidee befinden sich Doc und Carol in einer Spirale die sie ständig nach unten zieht, der Tiefpunkt ist erreicht als sie sich in einem Müllcontainer verstecken und auf einer Müllhalde abgeladen werden, trotzdem entscheiden sie sich, ihr ursprüngliches Ziel, das Laughlin Hotel in El Paso zu erreichen, um anschliessend über die Grenze nach Mexico zu flüchten.

The Getaway hätte durchaus als quintessentieller Peckinpah Film erscheinen können, aber praktisch alles was er vorher drehte, hatte bereits eine definitivere Aussage. So geriet der Film zum Starvehikel von Steve McQueen, zumal einige der interessantesten Aspekte der Romanvorlage unberücksichtigt blieben, wie das psychologische Portrait von Doc und seiner komplexen charakterisierenden Entwicklung während der Flucht, die ihn und Carol fast unmerklich in eine surreale Welt von Symbolen und letztendlich in ein entsetzliches Ende schwärzesten Humors treiben. Diese verbitterte und teilweise klaustrophobe Atmosphäre des späten Jim Thompson hätte wohl weniger in die 1970er Jahre gepasst, und so verpasste Walter Hill dem Film ein durchaus verständliches Happy End, denn das romantische Team Doc und Carol ist mittlerweile stark genug, um die Hölle von El Rey zu vermeiden.
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am 26. September 2002
Dieser Film hat alles was ihn von der Masse abhebt: Tolle Schauspieler (bis in die Nebenrollen), richtig fiese Typen, einfach sensationelle Schnitte, eine gute musikalische Untermalung, Spannung, eine Erotik, die von der Vorstellung im Zuschauer lebt und nicht davon, was tatsächlich gezeigt wird.
Fazit: Kaufen, Neuverfilmung überflüssig
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am 18. Dezember 2005
GETAWAY ist einer der stärksten Filme Peckingpahs. Furiose Action - gefilmt in der für Peckingpah legendären und unübertroffenen Zeitlupentechnik -, ein grotesker Humor und Bündel von Details, die ein fast satirisches Porträt der US-Gesellschaft zeichnen, geben dem Film seine eindrucksvolle Note.
Bedauerlicherweise hat dieser Film keine wirklich adäquate Umsetzung erfahren:
Die Bildqualität ist lediglich passabel. Die Farben wirken an manchen Stellen ausgewaschen und das Bild ist leider voll von Kratzern und teilweise auch Brandlöchern. Mag sein, daß das daran liegt, daß der Film über dreißig Jahre alt ist und keine guten Kopien mehr zur Verfügung standen. Aber es gibt mittlerweile eine Menge Filme mit einem ähnlichen Alter, die glänzend restauriert worden sind.
Hoffen wir, daß sich ein Verleih mit diesem Film eines Tages die Mühe einer gründlichen Restauration macht.
Auch der Ton läßt zu wünschen übrig. Er ist ziemlich dumpf geraten und hat eigentlich nur eine bessere Videoqualität.
Ganz schwach sind die Extras: Die bestehen wirklich nur aus Texttafeln und haben noch nicht einmal einen Trailer zu bieten.
Außerdem sind die Textafeln unvollständig: In den Notizen zum Drehbuchautoren Walter Hill ist sein letzter Film UNDISPUTED in dessen Filmographie nicht aufgeführt.
Ein deutliches Anzeichen dafür, daß man sich mit dieser Veröffentlichung nicht viel Mühe gegeben hat.
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am 10. März 2007
Ich habe zuerst das Remake gesehen und nun gestern das Orginal.Was für ein Film.Der Gangsterfilm schlechthin.

Die Story ist klassisch, Streit im das Geld eines Bankraubs, dabei wie immer die schöne Frau an der Seite des Helden.Diesen Plott spielen die beiden Hauptdarsteller sehr glaubwürdig, haben sie doch nach diesem Film auch real geheiratet.

Für McQueen Fans ein muß, ebenso für alle Actionfans. Sicherlich muß man immer das alter solcher Filme bedenken, Spezialeffekte a la Schwarzenegger findet man hier nicht, aber damals ging es auch so.
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am 21. Januar 2015
Über den Film ansich muss man nix mehr schreiben - ein Klassiker aus den 70ern, der verdammt gut die Athmosphäre dieser Gangster-Kinozeit rüberbringt. McQueen unwiderstehlich gut. Bild könnte etwas besser sein, ist aber OK.
Ein Tipp: Die Import-Bluray aus F ist identisch mit der deutschen, sogar der FSK 16 Button ist auf der Scheibe!
Und das alles für 8,49....(Preis am 15.01.2015).
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am 23. Juli 2005
Im Gegensatz zur bisherigen DVD bietet diese Neuauflage zusätzlich Audiokommentare mit dem Produzeten Nick Redman und den Autoren Paul Seydor, Garner Simmons und David Weddle sowie einen zusäzlichen virtuellen Kommentar mit Ali MacGraw, Steve MyQueen und Sam Peckinpah von 1972.
Die alte Version kann also getrost im Regal stehenbleiben.
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am 4. Juni 2007
Die Story ist ja hinreichend bei den anderen Rezensionen zu lesen, daher nur soviel: Immer noch sehenswert, das Alter ist aber nicht wegzudiskutieren. Filmfans, die heutige Maßstäbe anlegen, werden sicher enttäuscht werden, es passiert stelllenweise eigentlich nicht viel.

Aber das liegt auch an der lieblosen Umsetzung auf DVD - und das ist mein eigentlicher Kritikpunkt: nicht nur die fast völlig fehlenden (und teilweise fehlerhaften) "Extras" sind ärgerlich, sondern auch die schlechte Bild- und Tonvorlage. Insbesondere das Bild ist teilweise stark verschmutzt (die weiter unten zitierten Brandlöcher sind allerdings Hinweise zum Filmwechsel), und es sieht für mich so aus, dass die Vorlage für die DVD eine schlechte Kinokopie war. Zudem sind Farbflächen sehr "fleckig", und die Kontraste sind teilweise sehr schlecht (Nachtszenen, Müllkippe). Und dann noch der ganze Film im Letterboxformat (zwar im korrekten Seitenverhältnis, aber so wird die Möglichkeit der DVD nicht genutzt). Fazit: interessanter Film (allein schon wegen Ali MacGraw ;-) ), aber schlechte DVD. Wirkliche Fans sollten sich besser die Neuauflage zulegen.
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am 8. Juni 2004
Ich kann mich noch erinnern, wie ich GETAWAY etwa im Alter von 14 erstmals sah - und das ist 20 Jahre her! Er ist einer der wenigen Filme, die ich gerne regelmäßig sehe. Er ist vollkommen und deswegen war der Versuch eines Remakes vornherein aussichts- und sogar schamlos. Vermutlich wurde auch in Hollywood allein schon die Ankündigung der Wiederverfilmung ungläubig belächelt.
Was mich sehr wundert ist allerdings das unpassende, nichtssagende Coverbild der DVD.
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Filmkennern ist der Name Sam Peckinpah ein Garant für knallharte Action. Der trinkfeste Hollywood-Haudegen, der bereits vor fast 20 Jahren starb, hinterließ mit seinen 14 Filmen unsterbliche Klassiker wie THE WILD BUNCH, WER GEWALT SÄT oder BRING MIR DEN KOPF VON ALFREDO GARCIA.
GETAWAY aber ist der MEGA-Klassiker. Steve McQueen und Ali MacGraw sieht man auch gern zum wiederholten Male auf der Flucht mit dem großen Geld zu - meisterhaft untermalt von der Musik von Quincy Jones.
Neuere Actionfilme - dieser ist immerhin 30 Jahre alt - haben andere Möglichkeiten der technischen Umsetzung - und dennoch sind sie weit weniger fesselnd.
GETAWAY ist ein Muss in jeder Filmsammlung. Kritisch anzumerken bleibt nur, das die Papphüllen von Warner Bros. weder besonders schön noch besonders praktisch sind, musste mal gesagt werden.
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