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Kundenrezensionen

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Rohkost ist ein Thema, das mich gedanklich schon ein bisschen länger beschäftigt. Auf meiner "Dinge, die ich mal einen Monat lang ausprobieren muss" steht ein Rohkost-Experiment jedenfalls sehr weit oben.

Kriss Micus hat mit "Gesünder fitter roh!" mehr einen Erfahrungsbericht vorgelegt, als ein Kochbuch - was schon aus dem Untertitel "In einem Jahr erfolgreich zu veganer Rohkost" ersichtlich werden dürfte und mich persönlich sehr begeistert hat. Auf dem Cover verspricht Micus, die LeserInnen quasi rundum zu "erleuchten":

- Gesund zum Idealgewicht
- Mehr Energie und Ausdauer
- Besseres Hauterscheinungsbild
- Geregelte Verdauung
- Geringeres Risiko von Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs
- Gestärktes Immunsystem
- Besserung bis hin zur Heilung von Allergien, Arthritis und Migräne

Ich persönlich empfinde es als sehr schade, dass sich viele Koch- und Ratgeberbücher aus der veganen Richtung so stark auf diese Lifestyle-Beauty-Ecke einschießen. Dass Vorteile für den Körper bei veganer und rohköstlicher Ernährung entstehen, halte ich für relativ unstrittig (ich persönlich kann zumindest auch von einem besseren Hautbild berichten, ich bin seltener krank und fühle mich tatsächlich energiegeladener), aber eine Reduktion auf diese Thematik finde ich schade, dann Tiere, Klima und Wertschätzung der Lebensmittel sollten genauso wichtig sein. Wenn sogar nicht noch wichtiger. Ich bin nicht wegen einer geregelten Verdauung Veganerin geworden, sondern weil ich Tiere liebe und den Planeten den Generationen nach uns in einem Zustand in die Hand geben möchte, der nicht noch drastisch schlimmer ist, als es gegenwärtig der Fall ist. Aber das nur als Kritikpunkt am Rande. Ich denke, hinter der Fixierung auf den Gesundheits-Wohlfühl-Aspekt trifft Micus hier einfach den Zeitgeist.

Als lehrreich habe ich empfunden, dass Micus bewusst reflektiert, welche Fehler sie am Anfang ihres Rohkostexperimentes gemacht hat. Zum Beispiel hat sie unterschätzt, dass man bei rohköstlicher Ernährung deutlich mehr Nahrung zu sich nehmen muss, als bei weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln. Am Anfang ihres Experimentes hat sie nicht einmal die Hälfte der im Schnitt benötigten Kalorien zu sich genommen und fühlte sich schlapp und unkonzentriert. Nach und nach befasst sie sich dann damit, was ihr Körper wirklich braucht und wie sie dies Bedürfnisse decken kann. In meinen Augen bleibt sie hier zum Teil zu oberflächlich, springt so sehr thematisch hin und her. Und ob sie einen Jäger daten möchte oder nicht, ist mir irgendwie herzlich egal. Die von ihr geschilderte Episode wirkt irgendwie leicht aus dem Kontext gerissen. Auch geht es mir zum Teil zu arg ins Dogmatische: Böses Koffein, böser Zucker, böser Herd... Gefallen hat mir aber, wie begeistert Micus von der ganzen Thematik ist, wie sehr sie dafür brennt. Das motiviert mich selbst, meine Ernährung noch weiter zu hinterfragen und zu reflektieren, auch wenn ich vielleicht in manchen Punkten nicht mit der Autorin übereinstimme oder in eine andere Richtung weiterdenke.

Nichtsdestotrotz: Zum Weiterdenken wurde ich durch "Gesünder fitter roh!" animiert. Ich werde mich definitiv noch näher mit dem Thema Rohkost auseinandersetzen (dann vielleicht etwas undogmatischer und komplexer?). Die handvoll Rezepte, die sich in Micus' Werk wiederfindet, werde ich auf jeden Fall in der nächsten Zeit ausprobieren. Auch wenn ich Zutaten wie "Acai-Beeren-Pulver" und "Kokosmehl" jetzt spontan nicht in meiner Küche herumstehen habe.

Was mir durch Micus' Buch außerdem bewusst geworden ist: Komplett Rohkost, das wäre nichts für mich. Auch nicht als Experiment für ein Jahr. Aber es mal ein paar Wochen versuchen oder immer mal wieder einen Rohkosttag einlegen, das möchte ich nun doch ausprobieren. Für mich ist Essen vor allem auch etwas, das ich gerne in Gesellschaft tue. Ich backe gerne eine fette, vermutlich ziemlich "ungesunde" (aber wer hat schon die Deutungshoheit darüber, was gesund ist und was ungesund?) Schokotorte, die wir dann zu fünft verschlingen. Aber ich esse auch unglaublich gerne rohes Obst und Gemüse. Ich denke, meine Lösung wird immer ein Mittelweg sein. "Gesünder fitter roh!" hat mich definitiv bei der Gewinnung dieser Erkenntnis unterstützt und ich lege das Buch allen ans Herz, die bisher kaum bis gar kein Wissen über das Thema Rohkost mitbringen. Als Einsteigerwerk eignet es sich perfekt und nimmt alle mit auf eine Reise, die ihre ersten Gedanken zum Thema ausbauen und vielleicht ein eigenes kleines Experiment auf die Beine stellen wollen.
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am 19. Mai 2014
ich hab mir das Buch bestellt, weil mir die Entgiftungssymptome sehr bekannt vorkamen und ich wissen wollte, wie sie es in den Griff bekommen hat.
Bei mir war es so, dass ich vor gut einem Jahr von Omnivor auf Vegan umgestellt habe und dabei im Eifer einiges falsch gemacht hab, und da ich eh etwas mehr Rohkost in meinen Tag bringen wollte und mich die Buchvorschau seehr neugierig gemacht haben, habs ich bestellt und nicht bereut, im Gegenteil!
Auch hat sie mir über Soja bestätigt, was ich lange ahnte und nun lass ich es auch weg.

Ich dachte immer, Mensch alle Welt ist so begeistert von vegan und so fit,hat tolle Haut und all das und bei mir ist es genau andersrum! Und anstatt besser wirds schlechter.Unreine Haut, Zunahme ect.. Na, jetzt weiß ich auch warum. *g*

Zum Inhalt:
Kriss wettet mit ihren Kollegen aus einer Laune heraus das sie es schafft sich ein Jahr Rohköstlich zu ernähren.
Und hier dokumentiert sie, welche Auswirkungen die Essensumstellung auf ihr Leben und ihr Gesundheit hat. Sie bringt alles authentisch, unterhaltsam witzig und informativ und locker rüber in ihrem Erfahrungsbericht . Als Ratgeber mit vielen Rezepten und Tipps für alle, die selbst mit der rohköstlichen Ernährung liebäugeln finde ich gut, das siei viel über Studien liest und sich wirlklich informiert. So berichtet sie von medizinischen Fakten, von Erkenntnissen und Rückschlägen - und davon, wie sie zu einer überzeugten Rohköstlerin wurde.

Ich finde das Buch total spannend und hab auch etwas gleich ausprobiert:
Sie schreibt, das Kaffee nicht gesund sei und sie davon weg kommen wolle (dabei ist sie ein Starbucksjunkie wie ich *g*) und sie trinkt frisch gepressten Orangensaft und merkt, das der mehr Energie gibt als Kaffee. Leidvoll erfährt sie es, als sie ihn abends trinkt und nicht schlafen kann *g*
Und ich dachte, ich hab eh grad Orangen da,also los. Samstag und Sonntag also hab ich den Test gemacht und bin begeistert wie toll das klappt!! Kein Mittagstief, keine Müdikeit...wow..
Und auch sonst macht das Buch einfach total Lust aufs nachmachen!
Ich werd das an ein paar Freunde verschenken! ^^
Wer sich für Rohkost interessiert, zugreifen!! ^^
Liebe Grüße
Angie
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TOP 500 REZENSENTam 21. Mai 2014
Es liegt zurzeit im Trend, Vegetarier, Veganer oder sogar Rohköstler zu sein. Eine Zunahme von Lebensmittelskandalen, Horrormeldungen aus der Massentierhaltung sowie zunehmende Denaturierung unserer Ernährung, führen dazu, dass sich Gegenbewegungen entwickeln. Vermutlich nicht zu Unrecht, denn Essen kann krank machen. Wer sich gesund ernähren möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich zu informieren und nicht wahllos alles reinzuschaufeln, was das Supermarktregal hergibt.

Kriss Micus, eine sympathische junge Frau, entschließt sich nach der Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion, ihre Ernährung umzustellen. Eine Wette unter Kollegen manifestiert den Entschluss und ab sofort beginnt sie sich umfassend im Internet und bei einem Heilpraktiker über Rohkost zu informieren und entsprechend zu ernähren.
Sie erzählt unterhaltsam und humorvoll, was sie alles erlebt, wie ihr Körper sich auf die neue Nahrung umstellen muss und welche Stolperfallen sie zu bewältigen hatte. Mal eben mit den Kollegen zu Starbucks? Geht nicht. Kaffee ist nicht roh, er wird geröstet. Also trinkt man dort Wasser mit Zitrone. Geburtstagsfeiern, ein Date mit einem Jäger, ungläubige Blicke eines spanischen Kochs, der ihr unbedingt etwas Gutes servieren möchte und nicht "nur Salat", all das kann Kriss Micus nicht davon abhalten, ihren gefassten Entschluss durchzuziehen.

Zwischendurch teilt sie mit dem Leser die Erkenntnisse, die sie bei Recherchen im Internet, Blättern in Oberstufenschulbüchern und im Gespräch mit einem Heilpraktiker sowie durch eigene Erfahrung erlangte. Sie gibt selbst erprobte Tipps, wie man auch unterwegs roh essen kann und teilt mit dem Leser ihre Lieblingsrezepte.
Sie beschreibt, dass sie nach einiger Zeit fit und leistungsfähig ist, was in ihrem Alter nicht wirklich ungewöhnlich ist.
Ob dies tatsächlich mit der Art ihrer Ernährung in Zusammenhang steht, mag ich nicht beurteilen.

MEIN FAZIT:
Unterhaltsamer Bericht über das Leben als Rohköstler mit all seinen Stolpersteinen, lustigen Erlebnissen und gewonnen Erkenntnissen. Wer sich für diese Art der Ernährung interessiert, wird hier sicher den ein oder anderen Anreiz erhalten. Allerdings sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass Kriss Micus weder Medizinerin noch Ökotrophologin ist und all ihr gesammeltes Wissen nicht immer wissenschaftlich belegt ist. Wer diese Art der Ernährung ausprobieren möchte, solle das besser nicht ohne die Begleitung eines guten Ernährungsberaters, denn die Rohernährung kann den Körper nicht nur mit vielen Nährstoffen versorgen, sondern auch bei nicht ausreichendem Wissen zu Mangelernährung führen. Die Autorin ist hier sehr missionarisch unterwegs und akzeptiert andere Ansichten nur schwerlich (siehe ihren Kommentar zu dieser Rezension). Eine solche Haltung ist mir doch leicht suspekt.
Wenn dieses Buch jedoch dazu führt, dass man wieder bewusster isst, hat es einen guten Zweck erreicht!
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am 10. Juni 2014
Bin inzwischen 53, seit 1989 Vegetarierin und befasse mich beginnend mit Wandmaker, Shelton, etc. seit 1990 mit veganer Rohkost, welche ich inzwischen zu ca. 80% zunehmend gerne auslebe, selbst wenn ich mein Vorwärts-Rückwärts-Bewegen im Laufe der Jahre mit dem "Herausschaukeln" eines Autos aus einem Schnee-Haufen verglichen habe, nicht immer nur vorwärts zu gehen schien (evtl., da ich anfangs einfach zu viel "missionierte", statt mehr, weniger Energie für mich selbst übrig hatte!?).

Da ich kürzlich erst das Buch von Dr. med. Joachim Mutter "Grün essen", zudem von Dr. Christine Volm die zwei verfügbaren Bücher gekauft habe, wollte ich zunächst meine inzwischen recht große RAWfood-Sammlung nicht mehr um ein weiteres, dieses Buch, ergänzen, was ich jedoch bereut hätte, wenn ich später erst gemerkt hätte, was mir da entgangen ist/wäre!

Grund:
Die Autorin schreibt sehr liebevoll, humorvoll, ja witzig, mich bereits mehrfach zum Lachen und leisen Schmunzeln gebracht hat, danke!

Selbst wenn ich bis dato erst ca. 52/53 Seiten der eBook-Version gelesen habe, kann ich jetzt schon diese klare Empfehlung in Worte fassen (auch für Business-Leute, die ja häufig wenig Zeit zu haben meinen, "Gute Besserung!" in allen Lebensbereichen), denn ich denke nicht, dass ich nach dem Lesen der zweiten Hälfte meine Meinung noch wesentlich revidieren bzw. korrigieren werden muss/möchte! Sollte mir etwas auffallen, was ich als Fehler empfinde, nehme ich mir aus heutiger Sicht vor, dies hier zu ergänzen.

Ein Fehler hat sich nämlich in den ersten Seiten "eingeschlichen", und zwar folgender:
Die sehr schreib-talentierte, trotz jungem Alter recht gut informierte Autorin hat nämlich bis dato noch nicht den Unterschied zwischen "Instinctos" und "Urköstlern" korrekt verstanden, meint offenbar, BEIDE wären identisch, was nicht stimmt.

So genannte "Instinctos" (wie bspw. Bernd Bieder) essen tatsächlich rohe Tierteile (was manche incl. mir drastisch als TierLEICHEN-Teile bezeichnen); die primär auf Ansichten von Franz Konz und Brigitte Rondholz basierenden "Urköstler" leben 100% vegan, nehmen zudem inhaltsreich(er)e WILDkräuter zu sich, essen überwiegend "von der Hand in den Mund", soll heißen, kaum mechanisch veränderte, kaum bzw. wenig miteinander gemixte LEBENsmittel.

Dr. Christine Volm versucht aus meiner Sicht, ähnlich wie (Ex-Gourmet-Koch) Urs Hochstrasser (den ich bereits vor über 20 Jahren während einer Schwangerschaft erleben durfte), besonders "koch-wütigen" Mitmenschen den Zugang zur Rohkost mit unterschiedlich zubereiteten Leckereien zugänglicher zu machen, evtl. auch für Kinder und Jugendliche der sinnvollere, "diplomatischere" Weg, wobei Urs und seine Frau Rita anscheind eher der Sonnenkost OHNE Wildkräuter zugeneigt sind.

Wer sich kurz & bündig und relativ schnell über Rohkost informieren möchte, hat mit diesem liebevoll geschriebenen, roman-ähnlichen, "locker", dennoch inhaltlich "gehaltvollen" Buch ein SEHR kompaktes Hilfsmittel, das ich mit bestem Gewissen empfehlen kann, sogar 9-10 Sterne dafür geben würde, zu jetzigem Zeitpunkt.
Habe mir neben der eBook-Version soeben noch zwei auf Papier gedruckte Ausgaben bestellt, denn ich werde dieses Buch gerne an alle wirklich an wahrer Gesundheit Interessierte immer wieder mal ausleihen (Matthäus 7:12 u.a.)!

Gegen "peinliche Blähungen" hilft überigens der ANO (von Junker); ein ähnliches "ENTlüftungs-Röhrchen" schon vor zig-Jahren von anderen Menschen erfunden wurde; wobei ich persönlich das Teil überwiegend nachts bzw. in Zeiten, wo ich alleine bin, "einsetze" ;-)

' Beste Wünsche ' allen Lesern und DANKE sehr der Autorin für dieses Büchlein! '
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am 1. Juni 2014
Kriss Micus lebte vegan, achtete auf ihre Ernährung und dennoch musste die junge Frau bei einem Arzttermin erfahren, dass sie an einer Schilddrüsenunterfunktion litt. Die moderne Medizin wollte, wie es üblich ist, mit Hilfe von Tabletten, die sie ein Leben lang nehmen sollte, Abhilfe schaffen. Eine Tatsache, die ihr so gar nicht gefiel, denn schon ihre Mutter setzte mehr auf Naturheilmittel, als auf Medikamente und bisher hatte sie damit immer Recht behalten. Doch was tun? Kriss Micus selbst ist vegetarisch aufgewachsen und wurde später vegan. Doch anscheinend nützte das alles nichts, irgendwas lief noch immer schief, ein Umdenken musste her. Sie begann sich sehr genau mit dem auseinanderzusetzen, was sie täglich zu sich nahm und musste auch hier die eine oder andere erschreckende Entdeckung machen.

Schlussendlich reift in Kriss Micus die Erkenntnis, dass der Körper die von der Natur gegebenen Stoffe in Pflanzen am besten in ihrer natürlichen, sprich rohen Variation verwerten kann. Der erste Schritt ist getan, der Entschluss wird gefasst und durch eine Wette im Arbeitsumfeld fixiert: ein Jahr roh essen. Das ist nicht unbedingt einfach, vor allem nicht, wenn "Kochen" in dem Sinn ausfällt, da bei einer rohen Ernährung Lebensmittel nicht über 42 Grad Celsius erhitzt werden. Schnell machte sich allerdings auch Ernüchterung breit, denn so einfach, wie man sich das vorstellt, ist es wirklich nicht. Mit drei Mahlzeiten kommt man bei einer rohen Ernährung kaum aus und auch eine Kalorienmenge zu erreichen, die den Grundumsatz des Körpers deckt, ist nur mit rohem Obst und Gemüse gar nicht so leicht zu bewerkstelligen.

Doch Kriss Micus ist nicht gewillt, nach den ersten Rückschlägen aufzugeben. Sie nimmt den "Kampf" auf, denn sie weiß, für sie selbst ist es die beste Ernährungsform, sie muss sich halt nur Einfinden und auch ihr Körper muss erst lernen, die natürliche Ernährungsform voll und ganz zu akzeptieren. Es ist nicht immer leicht und doch schafft sie es ihr Ziel zu erreichen, eine fast ausschließlich rohe Ernährung. Den Weg dorthin, mit allen Erfolgserlebnissen und auch Rückschlägen hat sie in diesem Buch niedergeschrieben.

Rohkost ist im Kommen! In diesem Buch hat Kriss Micus ihren Weg zur Rohköstlerin niedergeschrieben, angefangen im Jahr 2008, wo sie ihren ersten Rohköstler kennenlernte und fortgesetzt Jahre später, wo sie selbst diesen Weg gegangen ist. Durchaus mit Humor beschreibt sie, welche Tücken im Alltag auf einen Rohköstler zukommen, wie mitunter der Körper verrückt spielt, wenn man ihn umstellt und dass auch eine rohe Ernährung nicht unbedingt positive Ergebnisse von Jetzt auf Gleich bringt, nein, sie zeigt dem Leser auf, wie sich ihr Körper nach und nach veränderte, welche Vorteile und Folgen (gerade in der Umstellphase) eine solche Ernährung haben kann und auch, welche Rückschläge sie mitunter mitgenommen hat. Besonders gut fand ich dargestellt, welche Nährstoffe der Körper durch den rohen Verzehr von Lebensmitteln dargeboten bekommt und wie diese sich auf den Körper auswirken, die jedoch durch Erhitzen zerstört werden. Ich selbst leben ebenfalls vegan und hatte eine Rohkost-Phase, jedoch, genau wie die Autorin im Buch, es völlig falsch angefangen, sodass sich mir im Nachhinein einiges erklärt hat. Derzeit ist ein roher Anteil in meiner Ernährung nicht übermäßig hoch, ich denke aber, mit diesem Buch als Leitfaden gelingt es mir durchaus, diesen zu erhöhen und in meinen Alltag einzubauen, jedoch bestimmte Folgeerscheinungen dieses Mal nicht auftreten zu lassen.
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Kriss Micus ist mit „Gesünder, Fitter, Roh!“ ein wirklich interessantes Buch gelungen, in der sie ihre persönlichen Erfahrungen, Probleme und Erlebnisse auf dem Weg zu einer vollständigen Rohkost-Ernährung schildert. Da das Buch auch mit wissenschaftlichen Daten unterfüttert ist, gewinnt es zusätzlich an Glaubwürdigkeit und die enthaltenen Rezepte, geben zudem noch wertvolle Praxistipps. Somit ist ein umfassend interessantes Buch entstanden, das sehr angenehm zu lesen ist, auch weil die Autorin nicht mahnend, besserwisserisch und ideologisiert ihre Leser/innen belehrt, sondern im Gegenteil ihre persönliche Geschichte sehr locker und humorvoll „rüberbringt“.
Da ich selber nach schweren gesundheitlichen Problemen eine massive Ernährungsumstellung hinter mir habe, (kein weißes Mehl, kein weißer Zucker, sehr, sehr selten Fleisch etc.) bin ich derzeit ständig auf der Suche nach neuen Anregungen in Sachen Ernährung und nach Rezepten die eine schmackhafte, hoch- und vollwertige Ernährung garantieren. Mit diesem Buch bin ich hierbei definitiv fündig geworden, auch wenn mir der Schritt zum reinen Rohköstler schon ziemlich gewaltig vorkommt.
Einen Versuch ist es jedoch allemal Wert und selbst wenn man nur Teile davon übernimmt, gibt man seinem Körper viel Wertvolles zurück!
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am 13. September 2015
Das Buch ist für alle geeignet, die gerne Romane lesen und dabei nebenher Motivation und Informationen zur Rohkosternährung aufnehmen wollen. Wer ein Sachbuch erwartet, ist mit anderer Lektüre besser bedient.
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am 3. Mai 2016
Die Beschreibung sagt, dass es sich um eine "spannende Einführung in das Trendthema Rohkost und eine informative Mischung aus Ratgeber und Erfahrungsbericht" handelt. Und genau das hat sich meiner Meinung nach 100 % erfüllt.
Ich finde die Autorin nicht dogmatisch, da sie sich einen Tag in der Woche auch mal etwas gekochtes gönnt, wenn ihr danach ist. Ich fand es sehr angenehm, dass das Buch nicht überladen mit Rezepten war, denn darüber gibt es bereits genug Bücher.
Ich empfehle das Buch weiter und kann einige negative Rezensionen hier nicht nachvollziehen.
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am 23. August 2016
Da ich die negativen Rezensionen nicht verstehen kann, muss ich auch meinen Senf dazugeben.
(Obwohl selbiger meist nicht roh ist ;-)
Dieses Buch ist angelegt als Einführung in das Trendthema Rohkost sowie als Mischung aus Ratgeber und Erfahrungsbericht.
Und genau das ist es auch, nicht mehr und nicht weniger!
Gespickt mit einigen sehr ansprechenden Rezepten, wovon ich drei bisher ausprobiert habe: alle 3 leicht nachzumachen und sehr lecker.
Vor allem die Mango - Kokos - Torte hat mir und meiner Familie gut geschmeckt :-)
Mir persönlich gefiel sowohl der Ratgeber-Teil als auch die Art der Autorin, ihre Erfahrungen aus dem 1-Jahres-Experiment mitzuteilen.
Mit Humor und nicht dogmatisch oder mit erhobenem Zeigefinger, davon gibt's in der Rohkost-Bewegung bereits genug, finde ich.
Hervorzuheben ist hier ihre Einstellung, das man einmal die Woche auch etwas Kochkost essen könne, ohne das gleich die rohe Welt untergeht :-)
Insgesamt sehr motivierend, so das ich nach Beendigung des Buches direkt einkaufen ging und loslegte.
Bin jetzt fast drei Wochen dabei, fühle mich richtig gut und leicht, meine Waage sagt, 3 Kilo ;-)
Kann's nur jedem empfehlen, der es mal probieren mag!
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TOP 1000 REZENSENTam 19. September 2014
Eigentlich ernährt sich Kriss Micus schon ganz bewusst, wobei sie eine vegane Ernährung bevorzugt. Trotzdem fühlt sie sich unwohl, und hinterfragt dadurch ihre Lebensweise. Letztlich stellt sie ihre Ernährung auf Rohkost um, ist dabei sehr konsequent in der Umsetzung, und lernt nach und nach alle wichtigen Eigenschaften kennen, auf die man aufpassen muss. Insbesondere die Zusammensetzung des Essen hat seine Wichtigkeit. Natürlich gibt es auch Rückschläge, doch die Autorin kann alle Steine aus dem Wege räumen, um sich nach und nach immer besser in ihrer Haut zu fühlen. Dabei erfährt der Leser von Kriss' Umgang mit ihren Mitmenschen, ernährungsspezifische Grundlagen, biologische und chemische Reaktionen, Erläuterungen und Rezeptvorschläge. Theorien und Eigenerfahrungen fliessen während des ganzen Buches ineinander, wodurch das Buch zu einem Lesevergügen wird.

Insgesamt ein nettes Buch über den Einstieg in die Ernährungsform der Rohkost, welches diese in einer lockeren Art und Weise vorstellt. Das Buch nimmt sich dabei nicht so seriös wie andere Bücher über Rohkost wie beispielsweise Wandmaker oder Rothkranz, wobei letztere Autoren doch gerne eine eher lehrerhafte Stellung einnehmen.

Fazit: Gelungenes Aufklärungsbuch über die Rohkost, für Newcomer aber auch für Insider interessant.
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