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Gestohlene Seelen: Verdingkinder in der Schweiz Broschiert – 25. Juni 2009

3.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arthur Honegger: Geboren 1924, Verdingkind, Arbeitserziehungsanstalt Uitikon, Kneckt, Kellner, Arbeiter und Journalist, Chefredaktor und Autor von 20 Werken, die zum Teil verfilmt und in andere Sprachen übersetzt wurden.

Lotty Wohlwend: Journalistin, Redaktorin beim Magazin Active live. Dokumentarfilmerin


Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Das Buch ist hart, sehr hart ! - Aber es zeigt eine grausame Wirklichkeit aus unserer Vergangenheit auf. Es gehört auch zum Kreis "jeder sollte diesen Tatsachenbericht einmal gelesen haben". - Das Buch schildert die Lebensgeschichten von Frauen und Männern, "ehemaligen Verdingkindern" um die Jahrhundertwende.
Es sind dies Kinder, die von Grossfamilien aus der Armut heraus in andere Familien weggegeben wurden (sogenannt "verdingt"). Dort wurden sie vordergründig "gepflegt/betreut/beheimatet" - jedoch nur zur Arbeit ausgenutzt. Ohne Liebe, Streicheleinheiten und dem wenigsten an Essen wuchsen sie auf. Meist völlig isoliert von der übrigen Familie, schikaniert, geschlagen und "als nichts wert" behandelt (auch von den Kindern, Lehrern etc.) - konnten sie sich nirgends wehren! Die Behörde, meistens durch zwiespältige, an sich denkende Vormunde vertreten, hatte weggeschaut.
Sicher gab es auch Beispiele von besseren Pflegeeltern. Das Buch zeigt aber in aller Deutlichkeit die andere "sehr dunkle" Seite auf. Ich wollte dieses Buch meinen Kindern vorlesen - ich schaffte es nicht - zu sehr würgte es mich im Hals ...
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Format: Broschiert
Das Buch und die beschriebenen Schicksale darin haben mich erschüttert. Gab es so was wirklich? Was mussten diese Kinder erleiden! Bei jedem Satz habe ich mit ihnen gelitten. Tränen kullerten runter, als die Kinder weinten, mir wurde schlecht, als Kinder misshandelt wurden. Uebel auch vor der damaligen Gesellschaft, die nur zuschaute.

Allerdings wird in diesem Buch auch sehr verständlich erklärt, wie es dazu hat kommen können. Und neben den schlimmen Geschichten, gab es auch einige, die gut ausfielen.

Eines weiss ich sicher. Ich werde diese Geschichten nie mehr vergessen. Sie gehören auch zur Geschichte der Schweiz und es ist gut, wenn man auch darüber einmal etwas gehört hat und Bescheid weiss.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
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Format: Broschiert
Sklaverei in der Schweiz des 20. Jahrhunderts?? Wenn dies rechtlich gesehen glücklicherweise so nicht zutrifft, dann doch menschlich und manchmal auch wirtschaftlich.

In dreizehn Lebensgeschichten zeichnet die Autorin ein erschütterndes Bild von Ausbeutung der Schwächsten: Kinder armer Familien. Ausbeutung, Erniedrigung, Entmutigung, Betrug, Gewalt, seelische und körperliche Grausamkeit und manchmal auch noch sexuelle Übergriffe prägten den Alltag dieser Kinder, die von ihren Eltern oder durch Behörden aus ihrer Familie gerissen und - meist auf dem Land - bei anderen Familien ver-DING-t wurden. Ihre tragischen Erlebnisse liessen viele Seelen verstummen. Andere rebellierten und gerieten so erst recht in die Mühlen der bürgerlichen Gesetze. Wieder andere versuchten zu fliehen - meist ohne den verzweifelt erhofften Erfolg.

Es gab wohl gesetzliche Bestimmungen zum Verding-Wesen, aber sie erwiesen sich in verschiedener Hinsicht oft als wirkungslos: Viele Verding-Kinder waren gar nicht als solche erfasst - Kontrollen wurden selten durchgeführt und wenn doch, wurden kaum die betroffenen Kinder befragt und wenn doch, glaubte man ihren Ausführungen kaum und wenn doch, hatten sie mit fürchterlichen Strafen zu rechnen - Welch ein Teufelskreis!

Dieses Buch ergänzt nachdrücklich das Bild über die grosse Armut in der Schweiz des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, wie es uns bereits in den Darstellungen über die "Schwabengänger" aus dem Bündnerland und die "Kaminfeger-Kinder" aus den armen Tälern des Tessin begegnet.

Die Beklemmung beim Lesen wäre mir fast unerträglich geworden, hätte die Autorin nicht auch noch auf gut verlaufene oder wenigstens glimpflich ausgegangene Schicksale verwiesen.

[1 Stern Abzug für die störenden Fehler des Verlags in Satz und Layout der mir vorliegenden Ausgabe von 2004.]
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Format: Broschiert
Verdingung von Kindern war vor noch gar nicht allzulanger Zeit üblich; trotzdem ist das Thema recht wenig präsent. Dass in diesem Rahmen vielen Kindern und Jugendlichen Schlimmes widerfuhr, soll nicht in Vergessenheit geraten. Dieses Buch wird dem Thema allerdings bei weitem nicht gerecht. Die Erinnerungen ehemaliger Verdingkinder werden romantisiert und reisserisch dargestellt. Bilddokumente haben oft wenig Zusammenhang mit dem Text und werden wiederum mit reisserischen Legenden ("niemand wusste, was sich hinter den Geranien abspielte", bei einem Bild von Geranien) notdürftig eingefügt. Als Experten zur Sprache kommen eine "angehende Historikerin" sowie einmal Wikipedia - beides wirkt sehr unseriös. Dazu kommen häufige Druckfehler und unschönes Layout. Zusammenfassend also eine grosse Enttäuschung und nicht empfehlenswert.
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