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Gespenster in Breslau: Kriminalroman Taschenbuch – 1. Juli 2009

4.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die Romane des Polen, Jahrgang 1966, spiegeln die grauenhafte Jetztzeit des Erzählens gern und gekonnt an Gräueln früherer Epochen und Literaturen. Seine brutalen Geschichten um den reichlich unsympathischen Kriminalrat und späteren Abwehroffizier Mock bedienen sich ausgiebig bei Homer, Ovid und Horaz.

Spannend, voller Gefühl und gut recherchiert erweist sich auch der neue Roman als absoluter Liebhaberkrimi. Schon nach den ersten Seiten fühlt sich der geschichtlich-interessierte Leser in die Vergangenheit versetzt, hält bei der unabänderlich voranschreitenden Handlung mitfühlend den Atem an und hofft auf absolut durchgreifende Gerechtigkeit. Handlung und Charaktere sind brillant auf das entsprechende Zeitgeschehen abgestimmt. Menschlichkeit und kriminalistischer Spürsinn halten sich geschickt die Waage.

…großartig, um nicht zu sagen: „gespenstisch“.

Ein spannender, atmosphärisch gelungener Roman, bei dem es dem Leser nicht nur darauf ankommt, den Mörder und seine Beweggründe zum Morden herauszufinden, sondern auch den psychologisch höchst komplizierten, aber dennoch sehr sympathischen Mock zu analysieren.

Packend, mitreißend und existentiell!

Ein im Ersten Weltkrieg traumatisierter Soldat, der als Polizist in prekärer Zeit prekär seinen Job macht und seine Obsessionen auslebt, weil er es in seinem Beruf kann. Das ist ungehobelt, unbequem, völlig unkorrekt, grobianistisch und sensibel und hoch faszinierend. Und eine - rückwärts erzählte – Chronik des „deutschen“ Breslau aus polnischer Perspektive.

Autor Krajewski ist Altphilologe und lehrt an der Universität Wroclaw – deshalb verfügt sein Held Mock über eine klassische Bildung. Aber Krajewski schreibt nicht wie ein Professor, sondern erzählt wie ein abgefeimter Homer des Bösen – großartig.

Natürlich sind Krajewskis Romane kein getreues historisches Sittengemälde des realen wie versunkenem Breslau. Man darf sie als eine düstere Moritat goutieren, als literarisches Spiel mit einem wiederbelebten Populärgenre mit all der übertriebenen Gestik, die dazugehört. Die Geschliffenheit der Sprache – in der wunderbaren deutschen Übersetzung von Paulina Schulz – und die Vorliebe des Autors und seiner Figuren für lateinische Zitate verleihen der Lektüre dabei das dezente Gepräge feiner intellektueller Ironie.

Man selbst kann sich in der Sofaecke zurücklehnen und sich amüsiert ein bisschen gruseln lassen, ohne wirklich Angst vor schlechten Träumen haben zu müssen. Die überlasse man getrost dem Herrn Mock.

Ebenfalls ein heikles Stück deutscher Geschichte thematisiert der dritte Teil von Marek Krajewskis Romantetralogie um den Exzentriker Eberhard Mock, der vor akribisch reanimierter Kulisse im deutschen Breslau ermittelt: ›Gespenster in Breslau‹ spielt 1919, im April 2008 schließt die Reihe mit ›Festung Breslau‹ ab, der von der dreimonatigen Schlacht 1945 handelt, die in der Kapitulation der Stadt endete.

'Retro-Krimis' nennen einige polnische Rezensenten die Mock-Romane. Das muss nicht abfällig verstanden, sondern darf in zweifachem Sinne anerkennend ausgelegt werden. Zum einen hat Krajewski dem in Polen relativ jungen Thriller-Genre eine historische Tiefenschärfe angedeihen lassen, die bislang die absolute Ausnahme war. Zum anderen hat er es sprachmächtig und wissenschaftlich korrekt bis hin zum ausführlichen Verzeichnis historische Straßennamen vermocht, deutsche Prägungen einer Stadt zum Leben zu erwecken, die es so nicht mehr gibt. Nicht nur hinsichtlich dieser Vergänglichkeitsbeschwörung anverwandelt sich Krajewski auf das Löblichste dem Geist des deutschen Barock in Breslau.

In Polen kann nur einer kultige Krimis schreiben: Marek Krajewski.

Das schriftstellerische Können Krajewskis beruht darauf, dass er nicht nur einen psychologisch und intellektuell plausiblen Protagonisten entwirft, sondern diesen auch überzeugend in die Stadt, wie sie vor beinahe hundert Jahren existierte, hineinsetzt. Wir haben die schwüle Atmosphäre Breslaus nach dem Ersten Weltkrieg, den innerlich zerrissenen Helden mit einem Alkoholproblem und sonderbaren sexuellen Vorlieben und einen Mörder mit einer wahnsinnigen Philosophie. Es fällt schwer, dieses Buch nicht in einem Stück zu Ende zu lesen.

Die unheimliche Atmosphäre, das psychologisch hervorragende Porträt des Protagonisten, die faszinierend dunklen Seiten der menschlichen Natur, Bezüge zur Antike, lateinische Zitate – das dritte Buch des Autors beweist eine, das sage ich ganz bewusst, meisterhafte Feder. Marek Krajewski hat mit seiner Reihe über die düstere Vorkriegsstadt einen Volltreffer gelandet. Es scheint, als würde die Stadt, je weiter wir in der Zeit zurückgehen, immer unheimlicher, als eröffnete sie uns immer tiefere Unterwelten, in denen dunkle Geheimnisse verborgen liegen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marek Krajewski, geboren 1966, ist Altphilologe und war lange Dozent an der Universität Wroclaw. Er lebt in Breslau. Seine höchst erfolgreiche Krimiserie mit dem Antihelden Eberhard Mock wurde u.a. mit dem polnischen »Paszport Polityki«-Preis und dem deutschen Georg-Dehio-Preis ausgezeichnet und in Deutschland mehrmals auf die KrimiWelt-Bestenliste gewählt.


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dem interessierten Krimipublikum ist er längst ein Geheimtipp: der Pole Marek Krajewski mit seinen historischen Kriminalromanen um den Kriminalpolizisten Eberhard Mock. Im hier zu besprechenden Band führt Krajewski sein Lesepublikum zurück in die Anfänge der polizeilichen Tätigkeit seines Protagonisten. Nach der Lektüre dieses in der zeitlichen Reihenfolge der Handlungen ersten Bandes der Tetralogie wird dem Leser vieles deutlich über den Werdegang und die dramatische Geschichte eines ganz außergewöhnlichen Polizisten. Der Vollständigkeit halber soll hier einmal diese zeitliche Reihenfolge dokumentiert werden:

1. Gespenster in Breslau, DTV 2007, spielt im September 1919
2. Der Kalenderblattmörder, DTV 2006, spielt im Jahr 1927
3. Tod in Breslau, BTB 2002, spielt im Jahr 1933
4. Festung Breslau. DTV 2008, spielt in den letzten Tagen der Nazibesatzung Polens und ist für den mittlerweile 62-jährigen Eberhard Mock der letzte Fall

Eberhard Mock, 1883 geboren, hat wie viele andere als Soldat im Ersten Weltkrieg gedient. Zuvor hatte er eine humanistische Bildung genossen, mit Latein, Griechisch- und Philosophieunterricht und danach ein Studium absolviert. Eberhard Mock ist gebildet, und in Stresssituationen, "wenn er wütend oder irritiert war, pflegte er sich an antike Gedichte zu erinnern, die er als Gymnasiast und später als Student analysieren musste. Er erinnerte sich an die damals auswendig gelernten Phrasen des Seneca, an die leichten Hexameter des Homer, an die klangvollen Verse des Cicero."

Mock ist , wie so viele andere Kriegsteilnehmer, immer noch traumatisiert von dem, was er erlebt hat auf den Schlachtfeldern.
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Von Rieger am 9. Dezember 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mein erster Krajewski war '"der Kalenderblattmörder" ' und danach musste ich mir sofort alle weiteren Bände kaufen, um sie in der 'richtigen' Reihenfolge lesen zu können.
Denn so einen Serien-'Helden' hat es bisher noch nicht gegeben. Dieser Eberhart Mock, der saufende, schlagende, korrupte feinfühlige, verzweifelte, kluge und unbeherrschte Kriminalbeamte ist nicht wirklich sympathisch, er ist vielmehr 'echt' und so zieht dieser schwierige Charakter den Leser in seinen Bann.
Dazu kommt noch die Meisterschaft Krajewskis, das Breslau der Zwischenkriegszeit unglaublich farbig entstehen zu lassen, und nicht zuletzt seine Kunst aus dieser Konstellation echte Spannung zu erzeugen.
Diese Krimis, die bewusst ein wenig sperrig daherkommen, gehören für mich zu den Besten überhaupt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wieder einmal hat der hartgesottene Leser die Möglichkeit, Kriminalassistent Eberhard Mock bei seinen Ermittlungen zu begleiten - diesmal im Jahr 1919. Die Weimarer Republik ist noch taufrisch, da erschüttert der brutale Mord an vier jungen Männern die Breslauer Provinz. Nur "irgendein" Mord für Mock? Nein, denn Mock wird durch den Täter indirekt für die Morde verantwortlich gemacht und ein perfider, psychologisch schmerzhafter Kreislauf beginnt...

Die Ermittlungen des Eberhard Mock sind seit eh und je durch Alkoholismus, Brutalität und einer gewissen Portion Fatalismus verbunden - lesen sich jedoch sehr unterhaltsam und spannend, so dass ich auch den dritten Mock-Fall wärmstens empfehlen kann.
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Format: Taschenbuch
Das - chronologisch gesehen - erste Buch über Eberhard Mock ist meiner Meinung nach auch das Beste. Atmosphärisch dicht beschreibt es ein äußerst morbides und verkommenes Bild von Breslau und seinen Bewohnern kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Zwar entspringt dieses Bild der Phantasie des Autors, Breslau war bei Weitem nicht so schlimm, wie es hier gezeichnet wird, jedoch versteht es Marek Krajewski dies meisterhaft zu beschreiben. Man fühlt sich sofort in diese Szenerie hinein versetzt. Während der gesamten Lektüre ist man gefesselt und fiebert mit der durchaus nicht sehr sympathischen Hauptfigur mit. Das Ende lässt einen aufgewühlt zurück wie selten ein Buch und macht einfach nur Lust auf mehr. Mehr Eberhard Mock.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Entgegen einer anderlautenden Meinung halte ich die Übersetzung für sehr gelungen. Sie gibt - meiner Meinung nach - die "deftige" Sprache der Schlesier wieder, bzw. das, was man dafür hält. Ganz ähnlich dem Wortwitz in den Ostpreußen-Romanen von H.H. Kirst.
Jedenfalls wird eine passende Atmosphäre geschaffen, ohne zu übertreiben.
Warum ich nur vier Sterne vergebe, ist schwer zu definieren: im Vergleich zu Volker Kutschers Reihe um Gereon Rath fiel mir auf, daß ich diese Bücher quasi "inhaliert" habe; den Krajewski Roman konnte ich schon mal eher aus der Hand legen.
Nichtsdestotrotz werde ich mir auch die restlichen Bücher von Krajewski zulegen, auf dieses Leseerlebnis möchte ich nicht verzichten!
Viereinhalb Sterne...
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