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Der Geschmack von Apfelkernen: Roman Gebundene Ausgabe – 1. April 2011

3.5 von 5 Sternen 251 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ich habe selten ein Buch erlebt, bei dem ich so gefühlt und gespürt, gerochen und geschmeckt habe [...] Intensiv, amüsant, traurig, schön und [...] federleicht.« (Christine Westermann frauTV, WDR 2011-05-12)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Katharina Hagena, geboren in Karlsruhe, lebt als freie Schriftstellerin mit ihrer Familie in Hamburg. Sie schrieb zwei Bücher über James Joyce, bevor sie 2008 ihren ersten Roman »Der Geschmack von Apfelkernen« veröffentlichte. Das Buch wurde in 26 Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt. 2012 erschien ihr zweiter Roman »Vom Schlafen und Verschwinden«.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch der in Hamburg lebenden Autorin Katharina Hagena ist eines der schönsten, die ich im vergangenen Herbst gelesen habe. Sie erzählt darin die Geschichte von Iris, eine jungen Frau, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter Bertha damit konfrontiert sieht, dass diese ihr das Haus vererbt hat, in dem sie lange lebte und das Iris aus ihrer Kindheit sehr gut kennt.

Eigentlich will sie nur ein paar Tage von ihren Job als Bibliothekarin im Süddeutschen wegbleiben, um dort im Norddeutschen die erblasserischen Angelegenheiten zu klären. Doch als sie beginnt, durch die Zimmer des großmütterlichen Hauses zu streifen und insbesondere durch den mittlerweile verwilderten Garten, da beginnt sie sich zu erinnern.

Und Katharina Hagena setzt sie mit einer wunderbaren und poetischen Sprache voller Hinter- und Tiefsinn nicht nur auf die Spur in die eigene Kindheit, sondern auch in die Geschichte ihrer Verwandtschaft:

"Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens."

Diese Seelenarbeit ihrer Protagonistin, an der die Autorin ihre Leser teilhaben lässt, hat etwas Heilendes. Sie schließt ab und öffnet zugleich Neues, auch im Leben von Iris, die bei ihrem Aufenthalt im Ort der Kindheit dem jungen Anwalt, der die Erbsache bearbeitet, näher kommt, und mit ihm eine Geschichte beginnt, die sie nie für möglich gehalten hätte ...

Ein schönes Buch, das nicht umsonst bis zum heutigen Tag zwölf (!) Auflagen erlebt hat. Ich warte gespannt auf das nächste Buch dieser Autorin, die mich mit ihrem Buch so berührt hat.
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Format: Gebundene Ausgabe
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich war teils von dem Buch etwas enttäuscht. Das mag allerdings daran liegen, dass ich zuvor wahnsinnig viele gute Rezensionen über dieses Buch gelesen habe und es mir darüberhinaus oft empfohlen wurde. Daher hatte ich natürlich überaus hohe Erwartungen! Ich ging davon aus, dass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln würde. Doch das war nicht ganz der Fall.

Katharina Hagena mit "Der Geschmack von Apfelkernen" ein Buch gelungen, das einen mit in die Vergangenheit von Iris und ihrer Familie nimmt. Stück für Stück bekommt man so einen Einblick in die Familienstrukturen und in die Geschehnisse von früher. Es regt einen selbst zum Nachdenken und Erinnern an. Im Buch gibt es ein paar Stellen, an denen ich sehr schmunzeln und sogar herzhaft lachen musste. Andere stimmen einen eher traurig oder nachdenklich.
Alles in Allem ein gutes Buch - durchaus lesenswert. Jedoch würde ich nicht soweit gehen zu sagen, dass man es - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen kann.
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Format: Gebundene Ausgabe
Katharina Hagena Der Geschmack von Apfelkernen
Kiepenheuer&Witsch ISBN 3462039709

Als Iris nach Jahren zur Beerdigung ihrer Großmutter Bertha nach Bootshaven zurückkommt, überfallen sie die Erinnerungen an ihre Jugendjahre in diesem Haus.
Sie hat dort mit ihrer Cousine und Freundinnen gespielt. Immer und überall begegnete ihr der Duft von Äpfeln, ihren Blüten und dem Mus, das man aus den saftigen Früchten kochen kann.
Das Knarren der Treppenstufen klingt heute noch so wie damals.
Als Bertha beerdigt wird, treffen ihre drei Töchter zusammen, eine jede mit ihrem besonderen Schicksal.
Christa, die Mutter von Iris, war die Lieblingstochter vom Großvater Hinnerk. Räumlich hat sie sich am weitesten von allen entfernt. Das Heimweh aber verließ sie nie!

Iris gibt mit ihren Assoziationen Einblicke in das Familienleben und erfährt Geheimnisse, von denen sie nichts wusste.
Düfte haben schon bei Proust Erinnerungen an das Paradies der Jugend wachgerufen. Hier ist es der bäuerliche Grund und Boden, die Kräuter des Gartens und die plötzliche Begegnung mit Nachbarkindern aus der frühen Kindheit, die, ursprünglich Dorfbewohner, nun als Anwälte in Erscheinung treten.

Iris ist Bibliothekarin in Freiburg an der Universität geworden.
Ihr Horizont hat sich geweitet und Kindheit scheint nur noch ferne Erinnerung zu sein.
Durch den Tod der Großmutter wird der Sprung zurück in die Jugendzeit versucht.
Melancholisch, nachdenklich und tief steigt Iris in die Vergangenheit ein.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch gekauft, weil es so einen schönen Titel hat. Außerdem liegt es in jeder Buchhandlung an exponierter Stellung. Ob die Buchhändler das Buch gelesen haben? Ich habe mich jedenfalls durchgequält und war bitter enttäuscht. Wenn man Bilder und Metaphern benutzt, muss man das können. Dass sich ein Apfelbaum zu einer erneuten Blüte entschließt, weil sich zwei darunter lieben... na ja. Aber dass er dann aus demselben Grund auch noch plötzlich im Hochsommer reife Boskoop-Äpfel liefert ist zuviel des Guten. Da ist der Autorin der Gaul durchgegangen und man fragt sich, wo der Lektor oder die Lektorin war, die dem Treiben Einhalt geboten hätten?
Der Anfang des Buches liest sich ganz nett, leichte Unterhaltung ohne Tiefgang, auch wenn die Autorin garantiert anderer Meinung ist, aber sie hat einfach zu viel in das Buch packen wollen und das ging auf Kosten der Qualität. Die Geschichte wird immer oberflächlicher und seichter und zum Schluß legt man das Buch verärgert aus der Hand.
1 Kommentar 102 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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