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am 13. Juli 1999
Im Teil 1 des Buches beginnt Horst Pietschmann mit einer Darstellung der spätmittelalterlichen Geschichte Spaniens und seiner Regionen. Die administrativen Elemente Spaniens werden von Pietschmann stark beachtet. Zusammenfassend läßt sich über den Teil 1 des Buches von Horst Pietschmann, der die Zeit bis zum Unabhängigkeitskrieg 1808 beschreibt, sagen, daß er, zumindest verglichen mit dem Teil 2, sehr arm an Karten und Tabellen ist. Es gibt im ersten Teil lediglich vier Karten, im zweiten Teil dagegen 8 Karten, 10 Tabellen und 5 Schemata. Weiterhin kann man feststellen, daß der erste Teil mit 11 Kapiteln auf 185 Seiten etwas zu wenig gegliedert ist, was ein schnelles Nachschlagen schwierig macht. Im zweiten Teil kommen auf ebenfalls 185 Seiten 30 Kapitel. Auch wäre es manchmal nicht verkehrt gewesen, ein paar Absätze mehr einzufügen. Der von Walther L. Bernecker verfaßte Teil 2 setzt mit dem Unabhängigkeitskrieg 1808 ein und geht bis zu den spanischen Parlamentswahlen von 1993. Im Anhang folgt eine umfangreiche Bibliographie und eine zehnseitige Zeittafel, welche die spanische Geschichte überblicksartig darstellt. Leider, und das ist das Hauptmanko des Buches, ist nur ein Personenregister angefügt. Ein Orts- bzw. Sachregister sucht man vergeblich. Dies schränkt die Nutzbarkeit des Buches als Handbuch erheblich ein, was sehr schade ist. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß das Buch als erste neuere Gesamtdarstellung der spanischen Geschichte voll überzeugt. In ihm sind die umfangreichen internationalen Forschungen der letzten Jahrzehnte vorzüglich aufbereitet. Die "Geschichte Spaniens" ersetzt somit glänzend längst veraltete ältere (Konetzke) und weitgehend unzureichende neuere (Heine) deutschsprachige Gesamtdarstellungen spanischer Geschichte. Der zweite Teil von Walter L. Bernecker überzeugt noch mehr als der erste Teil von Horst Pietschmann, da er besser gegliedert, besser aufbereitet (mehr Tabellen und Karten) und auch sprachlich überzeugender ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. Januar 2006
Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, obwohl die Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Gegenwart ziemlich unspektakulär bleibt und ziemlich langweilig beschrieben wird. Was absolut fehlt, ist die Zeit der Vorgeschichte, der Antike und des Mittelalters. Ich vermisse die Geschichte der Iberer, Griechen, Keltiberer, Germanen und Mauren. Wo sind die geblieben? Auch diese Völker sind wichtig für die Geschichte Spaniens. Ich hoffe, die Autoren schreiben in der nächsten Ausgabe etwas über die oben erwähnte Zeit.
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