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Geschichte der Sintflut: Auf den Spuren der frühen Zivilisationen Taschenbuch – 31. Mai 2005

3.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Harald Haarmann gehört zu den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern. Bei C.H.Beck erschienen von ihm Kleines Lexikon der Sprachen (22002), Lexikon der untergegangenen Sprachen (2002) sowie Geschichte der Schrift (2002).

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von timediver® HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 4. Dezember 2010
"Und das Gewässer nahm überhand und wuchs so sehr auf Erden, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden."
(Genesis 7,19)

Mythen über Flutkatastrophen sind bei vielen Völkern rund um die Welt überliefert. Neben dem sumerischen Ziusudra, der wohl als Vorlage für den biblischen Noah diente, dem indischen Fisch Matsya, der den König Manu zum Bau einer Arche aufforderte, dem Bericht über das große Kängeruh der Traumzeit, berichtet u. a. auch das "Walam Olum" der Delawren von einer großen Flutkatastrophe. Auch im Zusammenhang mit der Suche nach Atlantis gibt es eine Vielzahl von Theorien und Spekulationen, die eine große Flut an den unterschiedlichsten Orten postulieren wollen.

Nach einem langjährigen maritimen Forschungsprojekt veröffentlichten die beiden amerikanischen Geologen William Ryan und Walter Pitman von der Columbia Universität (N. Y.) im Jahre 1998 in ihrem Buch "Noah's Flood: The New Scientific Discoveries About the Event that Changed History" folgende Hypothese durch die bisher vertraute Vorstellungen über die Entstehung der alten Zivilisationen infrage gestellt werden:

Um 6700 v. Chr. bricht infolge eines Erdbebens der Landriegel, der bis dahin das Salzwasser des Marmara-Meeres vom Euxinos-See getrennt hatte. Vielleicht hat auch nur der beständige Druck der Wassermassen die brüchige Sandsteinformation gersprengt. Durch den dadurch entstandenen Durchbruch stürzen gewaltige Ströme von Salzwasser in das 70 Meter tiefer gelegene Süßwasserbecken.
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Verifizierter Kauf
Der Buchtitel "Geschichte der Sintflut" ist irreführend. Nur im kurzen 1.Kapitel wird auf die sogenannte "Schwarzmeerkatastrophe", die manche als Grundlage der Sintflutgeschichte in der Bibel und im Gilgamesch sehen, eingegangen und das zum Teil etwas plakativ. Es ist derzeit ziemlich unbestritten, das es um ca. 6700 v.Chr. zum Überlauf des Mittelmeeres ins damals etwa 130-160m tiefere Schwarzmeer beim Bosporus kam. Nach der Eiszeit kam es zu einem weltweiten Anstieg des Meeresniveaus um rund 120m und es war nur eine Frage der Zeit, wann dieser Überlauf erfolgen würde. Um 6700 v.Chr. war das Mittelmeer/Maramarameer rund 15m unter dem heutigem Niveau. Ob der Beginn des Wasserüberlaufes durch ein Erdbeben beschleunigt wurde ist denkbar, war aber sicher nicht allein auslösend. Riesige Wellen oder Tsunamis am alten Ufer, wie beschrieben, sind nicht sehr realistisch. Der Überfall war sicher ein beeindruckender Wasserfall/kaskade. Katastrophal war jedenfalls der damit verbundene rasche Anstieg im Flachwasserbereich im Schwarzmeerufer. Die dortige Bevölkerung musste dieses relativ große Siedlungsgebiet mit mehreren 1000 km2 Fläche rasch verlassen.
Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit den Spuren der frühen Zivilisationen, wie der Untertitel sagt. Ein Hauptpunkt ist die alte Donau/Vinca-Kultur. Es ist interessant, aber manchmal etwas verwirrend beschrieben. Daher 3 Punkte, ansonsten eigentlich "Thema verfehlt."
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Die Geschichte der Sintflut basiert auf den Erkenntnissen von Pitman/Ryan "Sintflut" 1999. Diese Theorie wurde hinsichtlich des Zeitpunktes und der Art der Flutung zeitweise heftig angegriffen. Der Autor hat den Kompromiss einer Fachtagung - 6700 vor Christus - übernommen.
Die vorgestellten archäologischen Befunde stützen aber fast sämtlich die ursprüngliche Theorie von Pitman/Ryan, die von einer katastrophalen Überflutung um 5500 vor Christus ausgehen.
Das Buch ist ein Streifzug durch die Vor- und Frühgeschichte des Großraumes "Schwarzes Meer". Für an dieser Zeit interessierte Personen hält das Buch eine Vielzahl von interessanten und teils auch überraschenden Fakten parat.
Ein großes Kompliment muss man dem Autor für die Darstellung der frühesten Schriftentwicklung machen. Der Autor - eine Autorität auf diesem Gebiet - hat in erstaunlicher Art und Weise, wohl in Anlehnung auch an Gimbutas, die Entwicklung der donauländischen Schrift seit 5500 vor Christus dargestellt.
Nach bisher herrschender Lehrmeinung startet die Nutzung von Schrift Ende des 4. Jahrtausends vor Christus in Babylon und Ägypten. Diese Sichtweise wird man wohl überarbeiten müssen. Die Übersichten und Bilder in dem Buch sprechen für sich.
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Vor 8700 Jahren brach die Landverbindung zwischen Europa und Kleinasien. Ein riesiger Fluss ergoß sich ins schwarze Meer, das damals ein Binnensee war und über hundert Meter unter dem Meeresboden lag.
Für die Menschen, die an dem Ufer dieses Sees lebten, muss es eine Katastrophe gewesen sein und viele vermuten, dass hier die Geschichte der Sintflut ihren Ausgang nahm. Das Buch möchte die Folgen dieser Flut für die Kulturentwicklung in der Schwarzmeerregion schildern.
Doch das geschieht nur auf den ersten Seiten. Die Klimaveränderungen, die sich ergaben, die ersten Ackerbauern, das wird auf wenigen Seiten abgehandelt. Und dann wechselt Harald Haarmann zu der Schriftentwicklung, zu den frühen Zivilisationen Europas und Mesopotamiens über. Doch die erfolgten Jahrtausende später. Welche Auswirkungen die Flut auf diese Kulturentwicklung gehabt haben könnte, wird in dem Buch nicht mal thematisiert, geschweige denn beantwortet. Das mag daran liegen, dass wir so wenig über diese Zivilisation wissen, dass die archäologischen Überreste von der Flut verschlungen wurden. Doch dann sollte man das Buch nicht großmundig als „Geschichte der Sintflut" ankündigen, sondern eben als das, was es ist: Die Entwicklung der Zivilisationen im Schwarzmeerraum. Denn dieser Raum scheint nach den neuesten Erkenntnissen ab 5000 vor Christus wirklich eine der ersten Zivilisationen und auch die erste Schrift hervorgebracht zu haben.
Doch nicht das allein ist es, was man dem Buch vorwerfen könnte. Denn außerdem sind bis auf die ersten zwei Kapitel alle anderen durch eine Fülle von Einzelheiten geprägt, die vor dem staunenden Leser ausgebreitet werden.
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