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Geschichte der Malerei Band 2 [ Illustrated ] von [Richard Muther]
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Geschichte der Malerei Band 2 [ Illustrated ] Kindle Edition


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

.....ie die italienische, lenkte die nordische Malerei schon um 1400 aus der ornamental - stilisierenden in die naturalistischen Bahnen ein, und besonders in den Niederlanden hat sich der Systcm-wechsel verblüffend rasch und radikal vollzogen. Sonst pflegen neue Epochen mit tastenden Versuchen zu beginnen. Das (^-enter Altarwerk der beiden Brüder aus Maaseyck aber läßt an die Sage von Pallas denken, die fertig aus dem Haupte des Zeus hervorsprang.

Hubertus e Eyck major quo nemo repertus Incepit pondusque Johannes arte secundus Frater perfecit Jodoci Vyd prece fretus.

Diese am alten Rahmen angebrachte Inschrift ist bekanntlich das einzige zeitgenössische Dokument, worauf der Kuhm Hubert van Eycks sich gründet. Wir wissen nicht, wo er hergekommen, können an keinen Jugendarbeiten seine Entwicklung verfolgen. Als er das Werk, mit dem sein Name für alle Zeiten .verbunden ist, den Genter Altar, begann, scheint er ein Greis von fast 70 Jahren gewesen zu sein und hinterließ es seinem um 20 Jahre jüngeren Bruder zur Vollendung. Selbst inwieweit das Altarwerk, wie wir es heute kennen.

Crowe und Cavalcasellc, Geschichte der altniederländischen Malerei. Deutsch von Springer. Leipzig 1875. — Fierens-Gevaert, Les Primitifs Flamands. Brüssel 1906 ff. — Über die Eycks: Kaemmerer, Bielefeld 1898. Voll, Straßburg 1900.



dem Plan des ersten Meisters entspricht, ist daher fraglich. Nur das steht wohl fest, daß die Tafeln mit Gott-Vater, Maria, Johannes und den musizierenden Engeln von Hubert herrühren.

Ganz erstaunlich ist die malerische Kraft, die sich darin äußert. Eine Malerei, die nicht mehr auf ornamentalen Farbenreiz, sondern auf wirkliche Illusion, auf frappante Naturwahrheit ausging, brauchte andere technische Instrumente als die, worüber die mittelalterliche Kunst verfügte. Man mußte imstande sein, die Stofflichkeit der Dinge, die Weichheit der Modellierung, die Zartheit der Übergänge, die Durchsichtigkeit der Schatten, das Spiel der Reflexlichter, kurz alles das, was für eine dekorativ stilisierende Kunst noch überhaupt in Frage gekommen war, malerisch auszudrücken. Daher zogen sich, wie gelegentlich der Würdigung der italienischen Renaissancemalerei geschildert wurde, durch das ganze Jahrhundert die mannigfachsten koloristischen Versuche. Einige Italiener, wie Domenico Veneziano, wußten die Mittel der alten Temperatechnik zu ganz neuer Leistungsfähigkeit zu steigern. Doch noch weit schmiegsamer als die Temperatechnik vermochte die Ölmalerei den neuen Intentionen zu folgen. Und diese Technik zuerst in der Tafelmalerei verwendet zu haben, war die Tat des großen Meisters aus Maaseyck.

Alles glitzert und strahlt in seinen Bildern. Mit Edelsteinen und Perlen ist die dreifache Tiara Gott-Vaters geschmückt, mit Rubinen und Amethysten der Saum des Gewandes geziert. Das Zepter funkelt und gleißt. Eine schillernde Königskrone ist zu Füßen des Königs der Könige gelegt. Von einem reich ornamentierten Teppich hebt seine rotleuchtende Gestalt sich ab. Die drei anderen Tafeln zeigen ganz die nämliche Farbenpracht. Diese blauen und grünen Mäntel, die in lodernder Glut die Gestalten Marias und des Täufers umfließen, diese schimmernde, mit metallischen Lilien geschmückte Krone der Madonna, diese Edelsteine, die im Gewände des Täufers gleißen, wie die schweren Brokatkleider der Engel, die glitzernden Agraffen, das Glänzen des Eichenholzes und das Funkeln der Orgel hätte ein Früherer vergebens zu malen versucht. Ebenso unerhört ist die plastische Modellierung. In wuchtiger Körperhaftigkeit sitzen die Gestalten da. Während die mittelalterliche Kunst nur den linear umrissenen, mit Farbe ausgefüllten Querschnitt der Dinge gab, weiß Hubert den Eindruck des Volumens dermaßen fühlbar zu machen, daß die Figuren wie Blöcke wirken, die man glaubt umtasten zu können.

Daß er andererseits mit der mittelalterlichen Kunst noch durch starke Fäden verbunden ist, darf man freilich auch nicht verkennen. Quattrocentistisch an ihm ist, daß er die Dinge ....

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 8681 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 783 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006UMFBMO
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
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